BERLINER ZEITUNG: Einem Medienbericht zufolge fanden Ermittler auf dem Handy des mutmaßlichen CSD-Attentäters ein IS-Bekennervideo. Auch im Tatfahrzeug seien Beweismittel sichergestellt worden.
Die Ermittlungsbehörden haben nach einem Bericht der Bild-Zeitung das Mobiltelefon des mutmaßlichen CSD-Attentäters Abdul Ballout sichergestellt. Auf dem Gerät befinde sich eine Videoaufnahme vom Tag des Anschlags, in der sich der Beschuldigte zur Terrororganisation „Islamischer Staat“ (IS) bekenne, berichtete die Zeitung. Aufzeichnungen dieser Art werden dem Bericht zufolge von Ermittlern als sogenanntes Märtyrer-Video eingestuft, das Attentäter üblicherweise vor der Tat aufnehmen. » | Stephanie Lehner | Dienstag, 28. Juli 2026
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Attentat à la Gay pride de Berlin : l’auteur avait prêté allégeance à l’État islamique dans une vidéo : Abdul Rahman Ballout, un citoyen allemand d’origine libanaise, est suspecté d’avoir foncé dans la foule samedi soir, faisant un mort et 29 blessés. »
Es ist weit verbreitet, sich der Vorstellung anzuschließen, es gebe einen Unterschied zwischen Islam und Islamismus sowie zwischen Muslimen und Islamisten. Zudem glauben viele, dies sei ein rein linkes Narrativ. Das ist es jedoch nicht. Leider sind es nicht nur Linke, die an diese falsche Unterscheidung glauben. Sehr viele Menschen – ob links, rechts oder aus der Mitte – übernehmen diese Unterscheidung zwischen Islam und Islamismus, weil sie auf das falsche Narrativ hereingefallen sind, das ihnen über Jahre hinweg vermittelt wurde. Und da sie so gut wie nichts über den Islam wussten, haben sie das akzeptiert, was ihnen von den Medien und dem Establishment vorgekaut wurde. Wie viele Menschen wissen zum Beispiel, dass der Islam im westlichen Sinne des Wortes eigentlich gar keine Religion ist? Nur wenige, würde ich behaupten.
Muslime betrachten den Islam als „Deen“ (manchmal auch „Dîn“ geschrieben) – nicht als Religion im westlichen Sinne. Das arabische Wort „Deen“ bedeutet weit mehr als das Wort „Religion“. Wie wir alle wissen, besteht eine Religion im Glauben an Gott und dessen Verehrung. Der Islam ist jedoch weit mehr als das. Ja, das gehört zwar dazu, aber der Islam umfasst noch sehr viel mehr.
Zunächst einmal ist der Islam eine umfassende Lebensweise. Er ist ein Verhaltenskodex für das Leben. Für alles gibt es eine richtige und eine falsche Vorgehensweise. Zudem leitet sich die gesamte islamische Rechtsauffassung von Allah, dem Islam und Mohammed ab. Ein Mann genießt hohes Ansehen, wenn er die Lebensweise und die Gewohnheiten des Propheten nachahmt. Das ist der Grund, warum sich so viele Muslime – insbesondere die gläubigen – lange Bärte wachsen lassen und den Schnurrbart stutzen; genau so hat es ihr Prophet getan. Muslime wissen sehr viel über ihren Propheten: wie er lebte, wie er aß, wie er andere behandelte usw. Hinzu kommt die Forderung nach völliger Unterwerfung unter Allah und absolutem Gehorsam ihm gegenüber. Für einen wahren Muslim gibt es kein „Herauspicken“ einzelner Aspekte; er oder sie muss das Ganze annehmen. — © Mark Alexander
La version française :
Il est courant d'adhérer à l'idée qu'il existe une différence entre l'islam et l'islamisme, entre les musulmans et les islamistes. De plus, beaucoup croient qu'il s'agit là d'un discours exclusivement de gauche. Ce n'est pas le cas. Malheureusement, la gauche n'est pas la seule à croire à cette distinction erronée. Tant de gens — de gauche, de droite comme du centre — souscrivent à cette distinction entre islam et islamisme parce qu'ils ont adhéré au faux récit qui leur a été servi au fil des ans. Et, ne connaissant pour ainsi dire rien à l'islam, ils ont accepté ce qui leur a été inculqué par les médias et l'establishment. Par exemple, combien de personnes savent que l'islam n'est pas, techniquement, une religion au sens occidental du terme ? Peu, je parierais.
Les musulmans considèrent l'islam comme le « deen » (parfois orthographié « dîn »). Ce n'est pas une religion au sens occidental. Le mot arabe « deen » signifie bien plus que le mot « religion ». Comme nous le savons tous, une religion consiste à croire en Dieu et à L'adorer. L'islam, cependant, va bien au-delà. Certes, cela en fait partie, mais l'islam englobe bien plus que cela.
Pour commencer, l'islam est un mode de vie global. C'est un code de conduite. Il existe une manière juste et une manière erronée d'accomplir chaque chose. Par ailleurs, toute la justice islamique émane d'Allah, de l'islam et de Mahomet. Un homme est tenu en haute estime s'il imite les habitudes et les manières du Prophète. C'est la raison pour laquelle tant de musulmans, en particulier les plus pieux, se laissent pousser une longue barbe tout en taillant leur moustache. C'est ce que faisait leur prophète. Les musulmans connaissent quantité de détails sur leur prophète : sa façon de vivre, de s'alimenter, de traiter autrui, etc. Vient ensuite l'exigence d'une soumission et d'une obéissance totales à Allah. Pour un véritable musulman, il n'est pas question de faire le tri : il doit tout accepter. — © Mark Alexander
The English version :
It is common to buy into the narrative that there is a difference between Islam and Islamism, Muslims and Islamists. Moreover, many believe that this is exclusively a left-wing narrative. It is not. Unfortunately, it is not only the left that believe in this false distinction. So many people, left, right, and centre, buy into this distinction between Islam and Islamism, because they have bought into the false narrative that has been fed them over the years. And, because they knew next to nothing about Islam, they have accepted what they have been spoon-fed by the media and establishment. For instance, how many people know that Islam is technically not a religion in the western sense of the word? Few, I would wager.
Muslims consider Islam to be ‘the deen’, sometimes written ‘dîn’. Not a religion in the western sense. The Arabic word ‘deen’ means far, far more than the word religion. As we all know, a religion is the belief in, and worship of, God. Islam, however, is far more than that. Yes, this is part of it. But there is much more to Islam than that.
For starters, Islam is a total way of life. It is a code of conduct for living. There is a correct and incorrect way of doing everything. Also, all Islamic justice stems from Allah, Islam, and Muhammad. A man is held in high esteem if he emulates the ways and mannerisms of the Prophet. This is reason so many Muslims, especially devout ones, grow their beards long and clip their moustaches. This is what their prophet did. Muslims know so much about their prophet: how he lived, how he ate, how he treated others, etc. Then we come to the need for complete submission to, and complete obedience to, Allah. For a true Muslim, there’s no picking and choosing. He/she must accept it all. — © Mark Alexander
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Tuesday, July 28, 2026
Friday, December 01, 2023
Liberale Imamin Seyran Ates wird von konservativen Muslimen mit dem Tode bedroht | DW Nachrichten
Wednesday, July 13, 2016
"Inside IS - die Diskussion" – phoenix Runde vom 12.07.2016
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Monday, December 14, 2015
Irakischer Bischof: „Das Schicksal des Westens wird schlimmer als unseres sein“
POLITICALLY INCORRECT: Amel Shamon Nona (Foto) war fünf Jahre lang Erzbischof von Mossul im Norden des Irak, dann kam der Islamische Staat (IS). Nona wurde zusammen mit den Christen vertrieben und lebte eine Zeitlang in Kurdistan, bis er von Papst Franziskus zum chaldäischen Erzbischof von Australien ernannt wurde. Er prophezeit dem Westen ein schlimmeres Schicksal als dem Irak und Syrien, wenn er nicht reagiere. Nona wirft den westlichen Regierungen vor, tatenlos zugesehen zu haben, als tausende junge Moslems nach Syrien gingen, um dort zu kämpfen und den IS aufzubauen. Sie hätten auch erlaubt, daß Staaten der Region den IS finanzieren und bewaffnen, weil es um politische und mehr noch um große wirtschaftliche Interessen gehe. Durch dieses Wegschauen müssten nun die Europäer einen hohen Preis bezahlen, indem der Terror ihre Städte aufsuche. Weiter lesen und einen Beitrag abgeben » | Von Michael Stürzenberger | Montag, 14. Dezember 2015
Sunday, December 13, 2015
Libyen macht Italien Angst
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Friday, December 04, 2015
Libyen: Das Ersatzkalifat des "Islamischen Staats"
Die Gotteskrieger des "Islamischen Staats" vermarkten Libyen inzwischen als ihr zweites Kalifat. Mal posieren sie grinsend auf den Straßen, mal werben sie per Video für den Post-Gaddafi-Staat als neues Dschihad-Ziel. "Das Leben hier ist gut, man kann ein Auto und ein Haus bekommen", prahlte ein ägyptischer Extremist gegenüber Gesinnungsgenossen. "Überdenkt euren Wunsch, nach Syrien zu gehen. Libyen braucht euch", twitterte ein anderer. » | Von Martin Gehlen | Donnerstag, 3. Dezember 2015
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Sunday, November 08, 2015
Berufsverbot vom "Islamischen Staat": Waschen, schneiden, flüchten
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Friday, August 21, 2015
Dschihadisten-Offensive: IS-Terroristen in Libyen auf dem Vormarsch
Mehr als zehn Monate hat der Uno-Sondergesandte Bernardino León zwischen den zwei zerstrittenen Fraktionen in Libyen vermittelt, ein Friedensvertrag soll bald unterzeichnet werden. Doch nun eskaliert die Lage, sodass Italiens Außenminister Paolo Gentiloni vor einem "neuen Somalia" warnt.
Denn der "Islamische Staat" (IS) ist auf dem Vormarsch. Dessen Kämpfer töteten innerhalb einer Woche bis zu 200 Salafisten und Bewohner der Stadt Sirt, von denen ein Dutzend geköpft oder gekreuzigt zur Schau gestellt wurden. Der IS hat nun die volle Kontrolle über die nordlibysche Hafenstadt, damit ist auch der Weg frei zu dem östlich gelegenen "Ölhalbmond". » | Von Mirco Keilberth | Freitag, 21. August 2015
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Wednesday, August 19, 2015
IS-Extremisten köpfen Chef-Archäologen von Palmyra
Die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) hat nach Angaben des staatlichen Leiters für Antiquitäten, Mamoun Abdul Karim, den 82-jährigen Chef-Archäologen der antiken Wüstenstadt Palmyra in Syrien geköpft. Khaled Asaad hatte seit mehr als 50 Jahren die Forschungsarbeiten an den Ruinen des Unesco-Welterbes geleitet.
Nach Angaben seiner Familie wurde er vor über einem Monat von den Dschihadisten verschleppt. Zur Machtdemonstration wurde sein enthaupteter Leichnam an einer Straßenkreuzung der Stadt zur Schau gestellt und ein Foto davon im Internet veröffentlicht. » | Reuters/rct | Mittwoch, 19. August 2015
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Sunday, June 07, 2015
Terrormiliz IS nimmt weitere Stadt in Libyen ein
Die Extremistenmiliz Islamischer Staat (IS) hat eine weitere Stadt in Libyen eingenommen. Eine entsprechende Mitteilung der Islamisten deckte sich mit Angaben aus Militärkreisen. Demnach rückte der IS in Harwa ein. Die Stadt liegt östlich des Ortes Sirte, den die Gruppe in den vergangenen Wochen schrittweise erobert hatte.
Der IS nutzt die chaotischen Zustände in Libyen aus, wo zwei konkurrierende Regierungen die Macht beanspruchen. Die Islamisten haben große Teile des Irak und Syriens erobert und dort ein Kalifat ausgerufen, eine besondere Form eines islamischen Gottesstaates. » | Reuters/AFP/dol | Samstag, 06. Juni 2015
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Thursday, May 21, 2015
Terrormiliz: Kreml verspricht Irak Hilfe beim Kampf gegen den IS
Die irakische Armee kann bei ihrem Kampf gegen die Terrormiliz "Islamischer Staat" (IS) auf Unterstützung durch Moskau hoffen. Russland sei bereit, Irak mit Waffen zu versorgen, sagte der russische Außenminister Sergej Lawrow in Moskau. Sein Land werde alles tun, um der irakischen Regierung dabei zu helfen, den IS zurückzudrängen. » | anr/Reuters | Donnerstag, 21. Mai 2015
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Thursday, March 19, 2015
IS bekennt sich zu Anschlag in Tunis
Die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) hat sich zum Anschlag auf ausländische Touristen in Tunis bekannt. In einer heute im Internet verbreiteten Audiobotschaft wurden die Angreifer als «Ritter des Islamischen Staates» gewürdigt.
In einer Erklärung der sunnitischen Fanatiker vom so genannten Islamischen Staat war die Rede von einer «geheiligten Invasion in einen Unterschlupf der Ungläubigen und des Lasters im muslimischen Tunesien». » | rub/sda | Donnerstag, 19. März 2015
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Sunday, March 15, 2015
Schlacht um Tikrit: IS steht vor erster großer Niederlage
Etwa 30.000 Mann hatte die irakische Regierung in die Schlacht um Tikrit - die Geburtsstadt des gehenkten Diktators Saddam Hussein - geworfen. Der Großangriff begann vor rund zwei Wochen. Unterstützt von Luftangriffen der US- geführten Anti- IS- Koalition sowie Militärexperten, Beratern und wohl auch Kampftruppen aus dem Iran (bis vor Kurzem noch der Erzfeind der Amerikaner), konnten die irakischen Einheiten nun bereits bis ins Zentrum der Stadt vordringen. Dort sollen sich nur noch einige Dutzend IS- Terroristen verschanzt haben, umzingelt von den irakischen Truppen, hieß es am Samstag. » | Kronen Zeitung/AG/red | Samstag, 14. März 2015
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Tuesday, March 03, 2015
Nach Löschung von Accounts: Islamischer Staat bedroht Twitter-Gründer
SPIEGEL ONLINE: Die Terrorgruppe Islamischer Staat bedroht Twitter-Gründer Jack Dorsey. Der Kurznachrichtendienst will den Fall nun selbst untersuchen.
Der Onlinedienst Twitter hat nach eigenen Angaben Drohungen erhalten, weil er Nutzerkonten mit Verbindungen zur Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS) blockiert hat. "Unser Sicherheitsteam untersucht gemeinsam mit den Strafverfolgungsbehörden den Wahrheitsgehalt dieser Drohungen", teilte ein Sprecher des Unternehmens mit, ohne weitere Einzelheiten zu nennen. Im Internet war zuvor ein Bild aufgetaucht, das Twitter-Gründer Jack Dorsey im Visier eines Fadenkreuzes zeigt. In einer Botschaft auf Arabisch wird Dorsey mit Rache für die Sperrung von Nutzerkonten gedroht. » | kbl/AFP | Montag, 02. März 2015
Der Onlinedienst Twitter hat nach eigenen Angaben Drohungen erhalten, weil er Nutzerkonten mit Verbindungen zur Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS) blockiert hat. "Unser Sicherheitsteam untersucht gemeinsam mit den Strafverfolgungsbehörden den Wahrheitsgehalt dieser Drohungen", teilte ein Sprecher des Unternehmens mit, ohne weitere Einzelheiten zu nennen. Im Internet war zuvor ein Bild aufgetaucht, das Twitter-Gründer Jack Dorsey im Visier eines Fadenkreuzes zeigt. In einer Botschaft auf Arabisch wird Dorsey mit Rache für die Sperrung von Nutzerkonten gedroht. » | kbl/AFP | Montag, 02. März 2015
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Friday, January 23, 2015
Barbarische Strafen: Saudi-Arabien richtet wie der "Islamische Staat"
SPIEGEL ONLINE: In Saudi-Arabien wird der Blogger Raif Badawi ausgepeitscht - wegen Kritik an der Religionspolizei. Eine grausame Strafe, wie sie auch der "Islamische Staat" verhängt. Beide Regime teilen eine ähnliche Ideologie.
Im Januar ließ Saudi-Arabien einer Frau mit drei Schwerthieben den Kopf abschlagen. Sie soll ihre Stieftochter missbraucht und getötet haben. Bis zum Schluss bestritt sie die Tat. Der Fall ist nur ein Beispiel für barbarische Strafen, wie sie in dem Königreich verhängt werden. Sie unterscheiden sich kaum von der brutalen Justiz des "Islamischen Staats" (IS). » | Von Vera Kämper und Raniah Salloum | Freitag, 23. Januar 2015
Im Januar ließ Saudi-Arabien einer Frau mit drei Schwerthieben den Kopf abschlagen. Sie soll ihre Stieftochter missbraucht und getötet haben. Bis zum Schluss bestritt sie die Tat. Der Fall ist nur ein Beispiel für barbarische Strafen, wie sie in dem Königreich verhängt werden. Sie unterscheiden sich kaum von der brutalen Justiz des "Islamischen Staats" (IS). » | Von Vera Kämper und Raniah Salloum | Freitag, 23. Januar 2015
Monday, November 10, 2014
Terrorallianz: Ägyptische Dschihadisten schließen sich dem IS an
Kairo - Die Terrororganisation "Islamischer Staat" (IS) hat jetzt einen offiziellen Ableger im bevölkerungsreichsten arabischen Land. Die ägyptische Dschihadistengruppe Ansar Beit al-Maqdis haben in einer im Internet verbreiteten Audiobotschaft dem IS-Anführer Abu Bakr al-Baghdadi die Treue geschworen.
Die Gruppe habe entschieden, sich dem IS anzuschließen, weil die Ausrufung des Kalifats ein neues Erwachen darstelle, sagt ein Sprecher in der mehr als neun Minuten langen Aufzeichnung. » | syd/AFP/AP/Reuters | Montag, 10. November 2014
Saturday, November 08, 2014
Islamisten greifen kurdisches Flüchtlingslager an
Bei den Kämpfen um die nordsyrische Kurdenstadt Kobane hat die sunnitische Terrormiliz Islamischer Staat (IS) offenbar ein kurdisches Flüchtlingslager beschossen. Dabei wurden mindestens zwei Menschen getötet und vier weitere verletzt. Dies teilte die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte mit. Die Organisation mit Sitz in Grossbritannien, die den Regierungsgegnern in Syrien nahesteht, bezieht ihre Informationen von einem Netz von Aktivisten und Ärzten vor Ort. » | thu/sda | Samstag, 08. November 2014
Friday, November 07, 2014
Propagandavideos: Heile Welt in der Hauptstadt des IS
Eigentlich sind die Dschihadisten für Schreckensvideos berüchtigt. Neuerdings inszenieren sie sich aber auch als spießige Saubermänner. Ein sorgsam produzierter Clip zeigt, wie sie in der syrischen Stadt Rakka Kartonweise Zigaretten verbrennen. Das Rauchen haben die Radikalen als vermeintlich unislamisch verboten. In einem anderen Video doziert ein Radikaler über vergammelte Hülsenfrüchte, die er vernichtet, damit sie niemanden gefährden können.
Die Botschaft ist eindeutig: Im "Islamischen Staat" (IS) herrscht Zucht und Ordnung. Die Aufnamen sind Eigenlob in Hochglanz. Auf diese Weise will der IS um die Menschen in Syrien und im Irak werben, die manchmal schon seit Jahren keine Sicherheit mehr erlebt haben und sich stabile Verhältnisse zurückwünschen. » | Von Raniah Salloum | Freitag, 07. November 2014
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Thursday, October 23, 2014
Rekrutierer des "Islamischen Staats" im Interview: "Demokratie ist etwas für Ungläubige"
Die Bedingungen des Islamisten sind streng: Kein Foto, keine Tonaufnahmen, seinen richtigen Namen verrät er sowieso nicht. Ebenso wenig, aus welchem Land er stammt, nur dass er Araber sei. Sein Englisch ist geschliffen, mit britischem Akzent.
Abu Sattar nennt er sich, ein etwa 30-jähriger Mann mit dichtem, schwarzem Vollbart, der ihm bis zur Brust reicht, die Haare über der Oberlippe wegrasiert, den Kopf kahlgeschoren. Er trägt ein schwarzes, bodenlanges Gewand. In einer ledernen schwarzen Aktentasche transportiert er einen in ein Tuch gewickelten Koran.
Abu Sattar rekrutiert in der Türkei Kämpfer für die Terrormiliz "Islamischer Staat" (IS). Er prüft die Gesinnung der Interessenten, die aus vielen Ländern der Welt in die Türkei reisen und von hier in den "Heiligen Krieg" in den Irak oder nach Syrien ziehen wollen. Mehrere IS-Anhänger haben ihn unabhängig voneinander als Gesprächspartner empfohlen. Als jemanden, der am besten erklären könne, wofür der IS stehe. Für viele sei er so etwas wie ein ideologisches Vorbild.
Nach einigem Zögern willigt Abu Sattar in ein Treffen ein. Er vereinbart einen Termin und verspricht, rechtzeitig einen Ort zu nennen. Aber dann lässt er die Verabredung platzen, nur um einen Tag später abermals ein Treffen auszumachen, am Morgen, an einem öffentlichen Platz. Diesmal taucht er tatsächlich auf: ein Mann mit braunen Augen hinter einer rahmenlosen Brille. Er wirkt selbstsicher und streitlustig, bestellt Tee und lässt während des Gesprächs eine Gebetskette mit Holzperlen durch seine Hände gleiten. zum Interview » | Hasnain Kazim | Donnerstag, 23. Oktober 2014
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