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Thursday, October 13, 2011

Wo sind die Ghadhafis?

Geflüchtet, tot, versteckt: Libyens ehemalige Herrscherfamilie im Ausnahmezustand

NZZ ONLINE: Die angebliche Festnahme des Ghadhafi-Sohns Mutassim Bilal wirft die Frage auf, wo sich die anderen Mitglieder der ehemaligen Herrscherfamilie befinden. Die Flucht ins benachbarte Ausland ist bisher nur einem Teil des Clans gelungen.

Die Gerüchte über eine mögliche Festnahme des Ghadhafi-Sohns Mutassim Bilal erinnern daran, dass sich die Familie des ehemaligen libyschen Machthabers weiterhin nicht in den Händen der Rebellen befindet. Berichte über Festnahmen, etwa von Saif al-Islam und Saadi, haben sich in der Vergangenheit als Falschmeldungen erwiesen. Unklar ist, ob sich die Ghadhafi-Söhne ihre Freiheit von den Milizen, die sie angeblich gefangen genommen hatten, erkauft haben.

Als gesichert gilt derzeit einzig der Aufenthalt der Familienmitglieder, die sich in Algerien aufhalten. Am Morgen des 29. August passierten die Ehefrau Ghadhafis, Safia Farkash, ihre Tochter Aisha sowie die Söhne Muhammad und Hannibal die Grenze in einem Konvoi von sechs gepanzerten Fahrzeugen. Das algerische Aussenministerium bestätigte später, man habe die Familie aus «humanitären Gründen» einreisen lassen. Aisha bint-Ghadhafi soll bei der Reise hochschwanger gewesen sein. Nur einen Tag später hiess es, sie habe eine Tochter geboren. » | Von Isabelle Imhof | Donnerstag 13. Oktober 2011

Tuesday, August 31, 2010

Ghadhafi rettet Europa und verlangt dafür Geld: Fünf Milliarden Euro für Eindämmung des Migrantenstroms

NZZ ONLINE: Der libysche Revolutionsführer Ghadhafi stellt Rechnung für die Unterbindung des Migrantenstroms von Afrika nach Europa. Ohne seine Hilfe könne Europa «schon morgen zu einem zweiten Afrika werden», sagte er in Rom.

Der libysche Staatschef Muammar Gaddafi hat von der Europäischen Union «jährlich mindestens fünf Milliarden Euro» für den Kampf gegen illegale Einwanderer aus Afrika gefordert.

Libyen sei das Eingangstor der «unerwünschten Immigration»; diese könne nur an den Grenzen seines Landes gestoppt werden, sagte Ghadhafi am Montagabend in Rom, an einer gemeinsamen Pressekonferenz mit Italiens Regierungschef Silvio Berlusconi. Es liege deshalb ganz im Interesse Europas, auf seine Forderungen einzugehen. «Sonst kann Europa schon morgen zu einem zweiten Afrika werden», sagte Ghadhafi. Er versicherte, seine Forderung werde auch von Italien unterstützt. Berlusconi ging auf die Äusserungen seines Gastes nicht ein. Lesen Sie weiter und schreiben Sie einen Kommentar >>> sda/afp | Dienstag, 31. August 2010

Thursday, March 04, 2010

Libyer boykottieren die Schweiz: Gaddafi ist beleidigt

SUEDDEUTSCHE.de: Der libysche Staatschef ist beleidigt und verhängt ein Wirtschaftsembargo gegen die Schweiz. Diplomaten hatten sich über Gaddafis Aufruf zum Heiligen Krieg gegen die Schweiz lustig gemacht.

Der libysche Staatschef Muammar al-Gaddafi ist beleidigt, weil sich Diplomaten über seinen Aufruf zum Heiligen Krieg gegen die Schweiz lustig machen. Vom US-Außenministerium fordert er nun eine Entschuldigung, weil sich Außenamts-Sprecher Philip Crowley ironisch über seine kämpferischen Reden geäußert hatte. Das libysche Allgemeine Volkskomitee für auswärtige Beziehungen bestellte am Mittwoch die Geschäftsträgerin der US-Botschaft in Tripolis ein, um gegen die Äußerung Crowleys zu protestieren.

Sollte sich das Ministerium weigern, sich bei Gaddafi "offiziell zu entschuldigen", werde dies negative Folgen für die Beziehungen zwischen den beiden Staaten haben, erklärten die Libyer nach Angaben der staatlichen Nachrichtenagentur JANA. Gleichzeitig betonte das Volkskomitee, Oberst Gaddafi habe sich seinerseits stets respektvoll über US-Präsident Barack Obama geäußert. >>> dpa/segi | Mittwoch, 03. März 2010
Muammar Gaddafi ruft zum „Heiligen Krieg” gegen die Schweiz auf

Schweiz sei «rassistisch»: Arabische Liga stellt sich hinter Libyen

BASLER ZEITUNG: Im Streit zwischen Libyen und der Schweiz erhält Tripolis Unterstützung von 17 Staaten des arabischen Raums.

Da baut sich etwas auf gegen die Schweiz: Staatsführer der arabischen Liga an einem Gipfel vom letzten Jahr. Bild: Basler Zeitung

Die Schweiz habe sich «rassistisch» verhalten, indem sie mehr als 150 ranghohe Libyer zu unerwünschten Personen im Schengen-Raum erklärt habe, heisst es in der gemeinsamen Erklärung. Die Europäische Union solle die von der Schweiz angefertigte Liste zurückweisen. Minister von 17 der insgesamt 22 Mitgliedstaaten der Arabischen Liga hätten das Dokument unterzeichnet, berichtete die italienische Nachrichtenagentur Ansa am Donnerstag.

Erst gestern hatte Libyens Staatsführer Muamar al-Ghadhafi ein Wirtschaftsembargo gegen die Schweiz verhängt. Er begründete den Schritt mit der diplomatischen Krise zwischen den beiden Staaten. Libyen werde Medikamente, medizinische Geräte und Industriegeräte, die das Land bisher aus der Schweiz bezogen habe, aus anderen Ländern importieren, hielt Baayou weiter fest. Zum heiligen Krieg aufgerufen >>> cpm/sda | Donnerstag, 04. März 2010
Heiliger Krieg! Guerre sainte! Holy War! Wirtschaftsembargo gegen die Schweiz ist Anfang des Jihad

TAGES ANZEIGER: Nach versöhnlichen Worten kommt ein neuer Racheakt aus Libyen: Ghadhafi stellt jeglichen Handel mit der Schweiz ein. Wie am Abend bekannt wurde, ist dies für ihn der Anfang des Heiligen Kriegs.

Das Verwirrspiel in der Affäre Gaddafi geht weiter. Nachdem Libyens Aussenminister am Mittwochnachmittag eine Lösung der Krise in Aussicht gestellt hatte, verschärfte sich die Situation am Abend: Libyen verhängte ein totales Wirtschaftsembargo gegen die Schweiz.

Der nordafrikanische Staat begründet den Schritt mit der diplomatischen Krise zwischen den beiden Staaten. Das sagte der Sprecher der libyschen Regierung, Mohamed Baayou, der Nachrichtenagentur AFP.

Ankündigung wahr gemacht

Libyen werde ausserdem Medikamente, medizinische Geräte und Industriegeräte, die das Land bisher aus der Schweiz bezogen habe, aus anderen Ländern importieren, hielt Baayou weiter fest.

Gemäss der libyschen Nachrichtenagentur Jana ist das Embargo eine Antwort auf den Jihad-Aufruf von Staatschef Muammar al-Ghadhfi. Der libysche Staatschef hatte vergangene Woche wegen des Minarett- Verbots zum heiligen Krieg gegen die Schweiz aufgerufen.

Das Eidgenössische Departement für Auswärtige Angelegenheiten (EDA) wollte am Mittwochabend keinen Kommentar zur neusten Entwicklung der diplomatischen Krise abgegen. >>> oku/sda | Mittwoch, 03. März 2010

Tuesday, October 27, 2009

Islamische Konferenz bietet ihre Dienste an: OIC könnte in der Libyen-Affäre vermitteln

NZZ ONLINE: Die Schweiz ist in der Auseinandersetzung mit Libyen offenbar doch nicht ganz auf sich alleine gestellt. Die Organisation der Islamischen Konferenz (OIC) hat ihre Dienste angeboten.

Die Organisation der Islamischen Konferenz (OIC) ist bereit, im Konflikt zwischen der Schweiz und Libyen zu vermitteln. Das sagte der OIC-Botschafter Babacar Ba gegenüber dem Schweizer Radio DRS.

Über die Affäre im Bild

Die OIC sei über die Krise zwischen Libyen und der Schweiz im Bild und hoffe auf eine baldige bilaterale Lösung, sagte der OIC-Botschafter bei der Uno in Genf weiter. >>> sda | Dienstag, 27. Oktober 2009

Thursday, September 10, 2009

Ghadhafis neuster Einfall: 777 Billionen Dollar Entschädigung für Afrika gefordert

NZZ ONLINE: Der libysche Revolutionsführer Ghadhafi hat neue Vorschläge angekündigt, die bei der kommenden Uno-Vollversammlung in New York für Aufregung sorgen dürften: So fordert er von den früheren Kolonialmächten eine finanzielle Entschädigung für Afrika.

Die westlichen Industrienationen sollten als Wiedergutmachung für «den Kolonialismus und die Sklaverei» 777 Billionen US-Dollar an die afrikanischen Staaten zahlen. Des Weitern will Ghadhafi für den afrikanischen Kontinent einen ständigen Sitz im Uno-Sicherheitsrat fordern.

Diese Forderungen äusserte er bei einem Treffen mit afrikanischen Stammesführern in der libyschen Hauptstadt Tripolis in der Nacht zum Donnerstag. Die nächste Uno-Vollversammlung beginnt am kommenden Dienstag. Libyen übernimmt dann für ein Jahr den Vorsitz. Neuer Präsident wird der ehemalige libysche Aussenminister Ali Abdessalam Triki. Antrag gegen Schweiz ohne Chance >>> sda/dpa | Donnerstag, 10. September 2009

Thursday, August 27, 2009

Ghadhafi muss seine Gästeliste kürzen: Putin und Sarkozy lassen sich entschuldigen

NZZ ONLINE: Der libysche Revolutionsführer Ghadhafi muss auf einige schon angekündigte illustre Gäste verzichten. Das Jubiläum zum 40. Jahrestag seiner Machtergreifung wird ohne die Spitzenvertreter Russlands, Frankreichs und Spaniens stattfinden.

Der französische Präsident Nicolas Sarkozy und der russische Präsident Dmitri Medwedew haben libysche Angaben dementieren lassen, wonach sie an der Jubelfeier zu Ehren Ghadhafis am kommenden Dienstag teilnehmen würden. Auch der russische Regierungschef Wladimir Putin werde dem Anlass am 1. September fernbleiben, hiess es in Moskau.

Ein Mitglied des Organisationskomitees, das anonym bleiben wollte, hatte der Nachrichtenagentur AFP zuvor gesagt, dass an den Feierlichkeiten am Dienstag neben Sarkozy, Medwedew und Putin auch der italienische Regierungschef Silvio Berlusconi und das spanische Königspaar teilnehmen wollten. Zudem stünden etwa 40 bis 50 afrikanische Staatschefs auf der Gästeliste.

Der Elysée-Palast in Paris wies die Angaben über die Teilnahme Sarkozys jedoch zurück. Frankreich werde bei dem Regierungsjubiläum in Tripolis durch einen Vertreter repräsentiert, dessen Rang bisher noch nicht geklärt sei. Terminkollision >>> sda/afp | Donnerstag, 27. August 2009

Tuesday, November 18, 2008

Bush telefoniert mit Ghadhafi: Historisches Gespräch - Staatschefs sprechen über Entschädigung für Terroropfer

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Foto von Bush dank der Neuen Zürcher Zeitung

NZZ Online: Der amerikanische Präsident George W. Bush hat mit dem libyschen Staatschef Muammar Ghadhafi telefoniert. Dies gilt als weiteres Zeichen für die verbesserten Beziehungen zu dem langjährigen Erzfeind der USA.

(sda/dpa) Wie ein Sprecher des Weissen Hauses mitteilte, standen die jüngsten Entschädigungszahlungen Libyens für Terrorismusopfer im Mittelpunkt des Telefonats. Gemäss der «Washington Post» war es offenbar das erste Mal überhaupt, dass ein amerikanischer Präsident mit Ghadhafi sprach, der sein Land seit 1969 regiert.

Die amerikanische Aussenministerin Condoleezza Rice wollte zudem am Dienstag in Washington mit dem Sohn des Staatschefs, Saif al-Islam Ghadhafi, zusammentreffen. Er hält sich privat in der Stadt auf. >>> | 18. November 2008

VOICE OF AMERICA: Gadhafi's Son Meets Senior US Officials

A son of Libyan leader Moammar Gadhafi met senior Bush administration officials Tuesday in another sign of improved U.S.-Libyan relations. Saif al-Islam Gadhafi sees Secretary of State Condoleezza Rice Thursday. VOA's David Gollust reports from the State Department.

Saif al-Islam Gadhafi holds no official position in the Libyan government, but he has been a diplomatic trouble-shooter and heads a family charitable foundation. 



His high-level talks in Washington reflect a continued warming in a relationship that was openly hostile, until Libya renounced terrorism and weapons of mass destruction in 2003.



The son of the Libyan leader met Tuesday with Assistant Secretary of State for Near Eastern Affairs David Welch, who brokered a recent agreement settling remaining compensation claims from 1980s acts of terrorism attributed to Libya.



State Department Spokesman Sean McCormack said the younger Gadhafi will also see White House officials and members of Congress before his Thursday meeting with Rice.



The claims settlement last month cleared the final obstacle to the full normalization of relations, though the Gadhafi government remains under criticism for human rights abuses and political curbs. >>> By David Gollust | November 18, 2008

The Dawning of a New Dark Age (Taschenbuch) >>>
The Dawning of a New Dark Age (Gebundene Ausgabe) >>>