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Thursday, January 15, 2026

Russland kritisiert Entsendung europäischer Soldaten nach Grönland

BERLINER ZEITUNG: Russland hat die Entsendung von Soldaten aus mehreren Nato-Ländern nach Grönland kritisiert und dem Bündnis vorgeworfen, die Annexionsdrohungen von US-Präsident Donald Trump für eigene Interessen zu missbrauchen.

Die russische Botschaft in Brüssel hat die Ankündigung mehrerer europäischer Länder kritisiert, Soldaten nach Grönland zu entsenden. Die Nato nutze die jüngsten Aussagen von US-Präsident Donald Trump zu einer möglichen Übernahme Grönlands „zur Förderung einer antirussischen und antichinesischen Agenda“, erklärte die Botschaft laut der russischen Zeitung Iswestija.

Von europäischer Seite seien „bereits Aufrufe zu hören, die Insel einzukreisen und dort eine Art groß angelegte kollektive Landung durchzuführen“, hieß es weiter. Mehrere Länder, darunter auch Deutschland und Frankreich, hatten angekündigt, im Rahmen einer gemeinsamen Militärübung mit dem Namen „Operation Arctic Endurance“ Soldaten nach Grönland zu schicken. » | Gabriel Pol | Donnerstag, 15. Januar 2026

Wednesday, January 14, 2026

Die Romanows | Die letzte Familie der Zaren

15 Dec 2025 | Die Romanows - Die Dokumentation spannt den Bogen von der Blütezeit der Herrscherfamilie bis zum Vermächtnis der Romanows.

Die Romanows (2014)
Regisseur: Manfred Oldenburg Genre: Dokumentarfilm, Geschichte
Sprache: Deutsch
Erscheinungsdatum: 05.08.2014 (Deutschland)

Handlung:
Keine andere Familie hat Russland so geprägt wie die Romanows. Drei Jahrhunderte lang herrschte die Zarendynastie über das größte Land der Erde. Mit Heiratspolitik, Waffengewalt und diktatorischer Härte manifestierten die Romanows ihre Macht. Mythen und Legenden ranken sich um das Herrschergeschlecht. Große Namen sind mit ihm verbunden, verehrt und gefürchtet gleichermaßen.

Peter der Große modernisierte das Land und machte es zur europäischen Großmacht. Mit Katharina der Großen eroberte eine Deutsche den russischen Zarenthron. Mit Verstand und Tücke wurde sie zur mächtigsten Frau der Welt. Unter Nikolaus II. ging das Zarenreich unter. In einem der brutalsten politischen Morde des 20. Jahrhunderts wurden der letzte Zar, seine Familie und seine treuesten Diener in der Nacht vom 16. auf den 17. Juli 1918 umgebracht.

In ganz Russland machten die Bolschewiken in jenen Tagen Jagd auf Angehörige der Romanow-Familie. 18 Mitglieder der Dynastie und zahllose Menschen aus ihrem Umfeld fielen ihnen zum Opfer. Doch einige konnten rechtzeitig außer Landes flüchten. Rund 60 Angehörige der Zarenfamilie leben heute in der Welt verteilt.

Die Filmemacher besuchten die Nachfahren der Romanows. Persönlich und kenntnisreich blicken die hochbetagten Brüder Prinz Nicholas und Prinz Dimitri auf ihre Familiengeschichte zurück. Bis heute begleitet sie das Schicksal der Zarenfamilie, zu dessen Aufklärung sie aktiv beigetragen haben. Wie es gelungen ist, den Jahrhundertmord mit all seiner Brutalität und den vielen Rätseln aufzuklären, berichtet Chefermittler Wladimir Solowjow eindrucksvoll. Zeugnis vom einstigen Leben am russischen Zarenhof legt Xenia Sfiris ab, die Großnichte des letzten Zaren. Aus erster Hand erzählt sie von den Erinnerungen ihrer Großeltern an die Zarenfamilie und an den Zarenflüsterer Rasputin, der im Haus ihrer Großeltern unter Mitwirkung ihres Großvaters legendär ermordet wurde.

Wie sich die Ereignisse im Zarenreich zugetragen haben, dokumentiert der Film bildgewaltig. Er nimmt den Zuschauer mit auf eine Entdeckungsreise durch die Geschichte Russlands. Von ausgenommener Schönheit präsentieren sich in St. Petersburg die Romanow-Paläste als steinerne Zeugen von einstiger Macht und unermesslichem Reichtum, während in Jekaterinburg die Narben der Vergangenheit vom Massaker an der Zarenfamilie allgegenwärtig sind. Selbst hinter den Pforten des Moskauer Kremls, wo einst die Geschichte der Romanow-Herrschaft begann, gelang es, seltene Aufnahmen aus dem Zentrum der Macht zu machen.

Die Dokumentation spannt den Bogen von der Blütezeit der Herrscherfamilie bis zum Vermächtnis der Romanows. Anhand ausgewählter Biografien reflektiert der Film die Geschichte des zaristischen Russlands und beschäftigt sich mit der übergeordneten Frage, wie die 300-jährige Herrschaft der Romanows das Land geprägt hat. Auf spannende und unterhaltsame Weise wird dabei auch der Ursprung der heutigen Machtverhältnisse ergründet. Denn das Erbe der Zaren ist auch im heutigen Russland noch deutlich spürbar – nicht nur an den imposanten Bauwerken, die die Romanows errichten ließen. Wer die heutige Politik in Russland beobachtet, entdeckt viele Parallelen zu längst vergangenen Zeiten.


Saturday, January 03, 2026

„Trump nimmt Venezuela, und wir die Ukraine“: So blickt Russland auf den Angriff auf Venezuela

BERLINER ZEITUNG: Moskau verurteilt die US-Operation in Venezuela, doch Militäranalysten und Blogger loben ihre Effizienz und ziehen unbequeme Vergleiche zur Ukraine.

Nach der nächtlichen Militäroperation gegen Venezuelas Staatschef Nicolás Maduro reagiert das offizielle Moskau bekannt kühl. Das russische Außenministerium verurteilte den amerikanischen Einsatz als „Akt bewaffneter Aggression“ und sprach von „tiefer Besorgnis“. Wichtig sei nun, so die diplomatische Formel im Außenministerium, eine weitere Eskalation zu verhindern und einen Ausweg „durch Dialog“ zu finden.

Lateinamerika müsse eine „Zone des Friedens“ bleiben, Venezuela das Recht haben, sein Schicksal selbst zu bestimmen. „Wir bekräftigen unsere Solidarität mit dem venezolanischen Volk und unsere Unterstützung für den Kurs seiner bolivarischen Führung, der darauf abzielt, die nationalen Interessen und die Souveränität des Landes zu schützen“, zitiert die staatliche Nachrichtenagentur Tass das russische Außenamt. Moskau unterstütze die Erklärung der venezolanischen Behörden und der Staats- und Regierungschefs der lateinamerikanischen Länder, die eine sofortige Sitzung des UN-Sicherheitsrates fordern. Russland, heißt es weiter in Moskau, sei bereit, Vermittlungsbemühungen zwischen Caracas und Washington zu unterstützen. » | Nicolas Butylin | Samstag, 3. Januar 2026

Was für ein Zeitalter! Es ist ein Zeitalter des Überflusses in vielerlei Hinsicht. Gier ohne Ende, ganz sicher. Und auch ein Zeitalter der Gesetzlosigkeit. Heutzutage greift man sich einfach, was man will! Wenn man es greifen kann, gehört es einem! Wir kehren zu einer Welt zurück, die dem Wilden Westen unweigerlich ähnelt! Putin wollte die Ukraine, also schnappte er sich alles, was er kriegen konnte, und versucht immer noch mehr zu schnappen. Jetzt schnappt sich Trump Venezuela. Warum? Ganz einfach, weil er es will, wegen seines Ölreichtums. Als Nächstes werden Grönland, Kuba, Kanada und Kolumbien in sein Visier geraten. Das Gesetz des Dschungels hat die Oberhand schon gewonnen! — © Mark Alexander

Wednesday, December 24, 2025

Drei Tote: Russland meldet erneute Explosion in Moskau

BERLINER ZEITUNG: Bei einer Explosion in Moskau starben nach russischen Angaben zwei Polizisten und eine weitere Person. Es ist der zweite Vorfall innerhalb weniger Tage.

Bei einer erneuten Explosion in Moskau sind nach russischen Angaben drei Menschen gestorben, darunter zwei Verkehrspolizisten. Die Polizisten hatten in der Nacht zu Mittwoch eine „verdächtige Person in der Nähe eines Polizeidienstfahrzeugs“ bemerkt, wie die russische Nachrichtenagentur Interfax schrieb.

„Als sie sich ihr zur Festnahme näherten, wurde ein Sprengsatz ausgelöst. Infolge der erlittenen Verletzungen kamen zwei Polizeibeamte sowie die Person, die sich in der Nähe der Polizisten befand, ums Leben“, erklärte das russische Ermittlungskomitee laut Interfax. Es seien Ermittlungen wegen eines Angriffs auf das Leben von Polizeibeamten und des illegalen Umgangs mit Sprengstoff eingeleitet worden. » | Mittwoch, 24. Dezember 2025

Tuesday, December 09, 2025

Brics: Ende von Dollar-Dominanz und Sanktionen? Russland testet erstmals goldgedeckte Kryptowährung

BERLINER ZEITUNG: Die Brics kommen mit der Entwicklung einer Gemeinschaftswährung voran. Treibt Trump mit seinen Drohungen selbst skeptische Länder wie Indien aus dem Dollar-System?

Die westlichen Sanktionen gegen Russland, China und andere Staaten haben zahlreiche Regierungen dazu veranlasst, eine Alternative zum Dollar-dominierten Swift-Zahlungssystem zu suchen. Der Streit innerhalb der EU, wie mit den Milliarden an eingefrorenem russischen Zentralbankvermögen umgegangen werden soll, verdeutlicht, dass die Glaubwürdigkeit des westlich dominierten Finanzsystems auf dem Spiel steht.

Innerhalb der Brics-Gruppe – Brasilien, Russland, Indien, China und Südafrika – wird seit dem Beginn des Ukraine-Kriegs intensiv darüber diskutiert, wie die Dollar-Dominanz gebrochen und somit ein wirksamer Schutz gegen westliche Sanktionen eingeführt werden kann. » | Simon Zeise | Dienstag, 9. Dezember 2025

Monday, December 08, 2025

Bericht: USA drängen Ukraine zu Rückzug aus Donezk

BERLINER ZEITUNG: Die USA wollen einem Medienbericht zufolge eine rasche Einigung erreichen und drängen Kiew auf territoriale Zugeständnisse im Donbass. Die Ukraine warnt vor gefährlichen Folgen.

Einem US-Medienbericht zufolge erhöhen die Vereinigten Staaten den Druck auf die Ukraine, Gebiete an Russland abzutreten. In den laufenden Friedensgesprächen gibt es demnach weiter erheblichen Streit über die Zukunft der östlichen Donbass-Region. Nach Informationen von Politico drängt Washington darauf, dass sich Kiew „auf die eine oder andere Weise“ aus den noch kontrollierten Teilen der Donezk-Region zurückzieht.

Ein ranghoher europäischer Diplomat sagte gegenüber dem Nachrichtenportal, die US-Verhandler suchten nach Wegen, russische Forderungen nach territorialen Zugeständnissen umzusetzen. Russland fordert seit langem, die gesamte Donbass-Region unter seine Kontrolle zu bringen. Rund 30 Prozent der Donezk-Gebiete sind jedoch weiterhin in ukrainischer Hand. » | Alexander Schmalz | Montag, 8. Dezember 2025

Was ist Trump eigentlich? Ein russischer Informant oder ein russischer Agent? — © Mark Alexander

Thursday, December 04, 2025

Putin droht mit kompletter Einnahme des Donbass

BERLINER ZEITUNG: Abzug oder Krieg: Mit dieser Drohung erhöht Wladimir Putin den Druck auf die Ukraine. Kiew lehnt das strikt ab und warnt, Russland dürfe nicht für seinen Angriffskrieg belohnt werden.

Russlands Präsident Wladimir Putin hat der Ukraine mit einer vollständigen militärischen Eroberung des Donbass gedroht, sollte Kiew seine Truppen nicht aus der Region abziehen. „Entweder wir befreien diese Gebiete mit Waffengewalt oder die ukrainischen Truppen verlassen diese Gebiete“, sagte Putin laut einem von Reuters zitierten Interviewausschnitt aus einem Gespräch mit dem indischen Sender India Today.

Putin verwies demnach darauf, dass Russland diese Forderung bei Gesprächen mit den Vereinigten Staaten wiederholt habe. Er sagte laut russischen Staatsmedien, Washington habe eine Aufteilung eines 28-Punkte-Plans zu einem möglichen Friedensabkommen in vier Themenblöcke vorgeschlagen. » | Alexander Schmalz | Donnerstag, 4. Dezember 2025

Sunday, November 30, 2025

US-Gesandter auf Putins Seite? | DW Nachrichten

Nov 28, 2025 | Der US-Sondergesandte und Trump-Freund Steve Witkoff gerät wegen mutmaßlicher Russlandnähe in die Kritik. Ein geleaktes Telefonat mit Putins Berater Juri Uschakow enthüllt brisante Details: Witkoff spricht von „tiefstem Respekt“ für Putin und deutet einen Ukraine-Deal an. Die Journalistin Anne Applebaum warnt vor den Folgen – und sieht Verflechtungen: Verhandelt werde nicht nur über Frieden, sondern auch über Öl, Gas und Mineralien.

Was passiert, wenn Putin stirbt? | Michael Thumann

Nov 18, 2025 | Wladimir Putin hat das wohl bedrohlichste Regime der Welt aufgebaut. Seit Jahren terrorisiert er nicht nur die Ukraine sondern ganz Europa. Doch wie fest sitzt Putin angesichts hoher Verluste im Krieg und schwächelnder Wirtschaft heute wirklich noch im Sattel? Und was passiert, wenn Russlands Diktator stirbt? Das besprechen wir mit Michael Thumann. Er ist Osteuropa-Korrespondent der "Zeit" und Autor des neu erschienen Buchs "Eisiges Schweigen flussabwärts".

Saturday, November 22, 2025

Wut in Europa über Witkoffs Ukraine-Plan zu russischen Staatsgeldern

BERLINER ZEITUNG: Witkoffs Vorschlag, eingefrorene russische Gelder für amerikanische Projekte zu nutzen, lässt europäische Diplomaten aufkochen. Brüssel fürchtet, am Ende leer auszugehen.

In europäischen Hauptstädten kocht die Stimmung über. Mitten in der heikelsten Phase der EU-Verhandlungen über den Umgang mit eingefrorenen russischen Staatsgeldern hat Donald Trumps Sondergesandter Steve Witkoff einen Plan präsentiert, den europäische Diplomaten übereinstimmenden Medienberichten nur noch als „Provokation“ bezeichnen.

Monatelang ringen die EU-Mitgliedstaaten darum, einen legal tragfähigen Weg zu finden, rund 140 Milliarden Euro russischer Vermögenswerte, die größtenteils bei Euroclear in Belgien liegen, zur Unterstützung der Ukraine zu verwenden. Die Zeit drängt nämlich: Kiew könnte im kommenden Jahr ohne frische Finanzhilfen zahlungsunfähig werden. Spekulationen zufolge soll das Geld im März oder April 2026 zu Ende gehen.

Doch aus Washington kommt nun ein Vorschlag, der den gesamten europäischen Ansatz aushebeln könnte. Laut dem 28-Punkte-Plan der Trump-Administration sollen dieselben Gelder für amerikanisch geführte Wiederaufbauprojekte nach einem Waffenstillstand genutzt werden. Die USA würden 50 Prozent der daraus entstehenden Profite erhalten. » | Nicolas Butylin | Samstag, 22. November 2025

Sunday, November 09, 2025

Großbritannien entsendet Militär nach Belgien nach Drohnenvorfällen

BERLINER ZEITUNG: Nach Drohnensichtungen über belgischem Territorium entsendet Großbritannien Soldaten und Ausrüstung, um die Abwehr zu unterstützen. Auch Deutschland und Frankreich helfen mit.

Großbritannien entsendet Militärpersonal und Ausrüstung nach Belgien, um das Land nach einer Reihe von Drohnenüberflügen zu unterstützen. Wie die BBC am Sonntag berichtete, reagiert London damit auf eine Bitte der belgischen Regierung, nachdem es in der vergangenen Woche zu mehreren Drohnensichtungen über Flughäfen und militärischen Einrichtungen gekommen war.

Nach Angaben des neuen britischen Generalstabschefs Sir Richard Knighton habe sein belgischer Amtskollege „Anfang der Woche um Hilfe gebeten“. Großbritannien stelle „Ausrüstung und Fähigkeiten“ zur Verfügung, die bereits auf dem Weg seien. Zum Einsatz kommen sollen Angehörige des „2 Force Protection Wing“ der Royal Air Force, die zuletzt auch bei den Olympischen Spielen in Paris 2024 im Anti-Drohnen-Einsatz waren. » | Raphael Schmeller | Sonntag, 9. November 2025

Wednesday, October 15, 2025

Polens Außenminister: Ukraine plant für drei weitere Jahre Krieg

BERLINER ZEITUNG: Radosław Sikorski warnt, Russland könne Ziele tief in Europa treffen. Er fordert den Aufbau einer Drohnenmauer und sagt, die Ukraine plane den Krieg auf weitere drei Jahre.

Der polnische Außenminister Radosław Sikorski hat Europa eindringlich davor gewarnt, die Bedrohung durch Russland zu unterschätzen. In London zeigte er eine in der Ukraine abgeschossene Shahed-136-Drohne und forderte, man müsse sich auf mögliche vorbereiten. Laut Sikorski sei Russland in der Lage, „Ziele tief in Europa zu treffen“. Es wäre „unverantwortlich“, keine Verteidigungsmaßnahmen wie eine „Drohnenmauer“ entlang der Ostflanke aufzubauen, sagte der Außenminister laut Reuters.

Zugleich rief Sikorski die europäischen Partner auf, ihre Unterstützung für die Ukraine langfristig auszurichten. Kiew plane den Krieg auf „weitere drei Jahre“, sagte er, und nannte die Einschätzung „vernünftig“. Europa müsse Russlands Präsident Wladimir Putin überzeugen, „dass wir bereit sind, diesen Kurs mindestens für diese drei Jahre beizubehalten“, zitierte ihn Reuters. » | Alexander Schmalz | Mittwoch, 15. Oktober 2025

Sunday, October 05, 2025

„Neue Eskalationsstufe“: Putin warnt USA vor Tomahawk-Lieferung an die Ukraine

BERLINER ZEITUNG: Trump erwägt, der Ukraine Tomahawk-Raketen zu schicken. Der Kremlchef spricht nun eine Warnung aus: Der Schritt würde die Beziehungen zwischen Russland und den USA „zerstören“.

Als Reaktion auf Überlegungen der US-Regierung, der Ukraine Tomahawk-Marschflugkörper zu liefern, hat Russlands Präsident Wladimir Putin vor einer neuen Eskalationsstufe im Ukrainekrieg gewarnt. Nach Angaben der staatlichen russischen Nachrichtenagentur Tass sagte der Kremlchef kürzlich, eine solche Lieferung würde „die Beziehungen zwischen den USA und Russland zerstören oder zumindest die kürzlich entstandene positive Entwicklung aufhalten“. Weiter sprach er demnach von einer möglichen „qualitativ neuen Stufe der Eskalation“.

Zugleich betonte Putin in einem Videoclip, der am Sonntag vom russischen Journalisten Pawel Zarubin auf Telegram veröffentlicht wurde, dass sich durch eine Tomahawk-Lieferung das Kräfteverhältnis an der Front nicht wesentlich ändern würde. Er fügte hinzu, dass die Tomahawks Russland zwar Schaden zufügen könnten, man sie jedoch einfach abschießen könne und dadurch die eigene Luftverteidigung weiter verbessern werde. » | Sophie Barkey | Sonntag, 5. Oktober 2025

Sunday, September 28, 2025

Russische Drohnen-Angriffe? Am Himmel über Europa tobt eine gefährliche Propagandaschlacht

BERLINER ZEITUNG: Russland testet den Westen mit Drohnen und Kampfjets, heißt es nach Vorfällen in Polen, Estland und Dänemark. Doch so einfach ist es nicht – EU und Nato beuten die Zwischenfälle für ihre Zwecke aus. Eine Kolumne.

Was haben Polen, Estland und Dänemark gemein? Auf den ersten Blick nicht viel. Alle drei Länder gehören zwar zu EU und Nato, doch geografisch und politisch liegen sie weit auseinander. Dennoch werden sie neuerdings oft in einem Atemzug genannt – als Beispiele für den „hybriden Krieg“, den Russland gegen Europa führt.

So glaubt EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen, ein Muster russischer Provokationen zu erkennen. Ob unbekannte Flugobjekte am Flughafen der dänischen Hauptstadt Kopenhagen, russische Kampfjets über der Ostsee bei Estland oder Drohnen in Polen – überall sieht sie den langen Arm von Wladimir Putin. » | Eric Bonse | Samstag, 27. September 2025

„Zeichen einer Wiedergeburt des Nazismus“: Lawrow kritisiert „Militarisierung“ Deutschlands

BERLINER ZEITUNG: Russlands Außenminister Sergej Lawrow wirft Deutschland einen „militaristischen“ Kurs vor. Dabei zieht er einen Vergleich zu Hitler.

Der russische Außenminister Sergej Lawrow hat der Bundesregierung einen „militaristischen“ Kurs vorgeworfen. Russland habe bereits wiederholt seine „sehr tiefen Besorgnisse“ über die „Militarisierung Deutschlands“ zum Ausdruck gebracht, sagte Lawrow am Samstag bei einer Pressekonferenz am Rande der UN-Generaldebatte in New York. Es ließen sich in Deutschland „unverhohlene Zeichen einer Wiedergeburt des Nazismus“ beobachten.

Die Entwicklungen in Deutschland hätten „wahrscheinlich das gleiche Ziel, das Hitler verfolgt hatte“, so der russische Außenminister. Hitler habe „ganz Europa unter seine Kontrolle bringen und der Sowjetunion eine strategische Niederlage zufügen wollen“, heute richteten sich die Ziele gegen Russland, sagte Lawrow weiter. » | AFP, Anika Schlünz | Sonntag, 28. September 2025

Tuesday, September 16, 2025

Navidi: Trump-Forderung "ist absolute Frechheit und Zumutung"

Sep 16, 2025 | US-Präsident Donald Trump fordert von der EU, drastische Zölle auf Produkte aus China und Indien zu verhängen - bis zu 100 Prozent. Die US-Wirtschaftsexpertin Sandra Navidi hält dies für willkürlich und gefährlich - und warnt vor einer Eskalationsspirale im globalen Handel.

Monday, September 15, 2025

Kremlsprecher: „Nato führt Krieg gegen Russland“

BERLINER ZEITUNG: Kremlsprecher Dmitri Peskow wirft der Nato eine „direkte Unterstützung“ der Ukraine vor. Damit sei das Bündnis faktisch im Krieg mit Russland.

Der Kreml hat die Rolle der Nato im Ukrainekrieg scharf kritisiert. „Die Nato leistet sowohl indirekte als auch direkte Unterstützung für das Kiewer Regime. Deshalb kann man mit absoluter Gewissheit sagen: Die Nato führt Krieg gegen Russland“, sagte der Kremlsprecher Dmitri Peskow am Montag in Moskau laut der staatlichen russischen Nachrichtenagentur RIA Nowosti.

Die Aussage war eine Reaktion auf den polnischen Außenminister Radosław Sikorski, der bei einem Besuch in Kiew betont hatte: „Die Nato kämpft nicht mit Russland.“

Peskow bekräftigte, es sei „offensichtlich“ und bedürfe „keiner weiteren Beweise“, dass das westliche Bündnis durch Waffenlieferungen, Ausbildung und nachrichtendienstliche Zusammenarbeit längst Partei ergriffen habe. » | Alexander Schmalz | Montag, 15. September 2025

Sunday, September 14, 2025

An Russlands Grenzen: Angst vor dem Krieg | Mit offenen Karten | ARTE

In Reaktion auf den russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine kommt Bewegung in die Reihen der Länder Ost- und Nordeuropas: Finnland hat seine historische Neutralität aufgegeben und ist der NATO beigetreten, Polen entwickelt sich zu einer Militärmacht ersten Ranges, und die baltischen Länder befreien sich aus der Energieabhängigkeit von Russland.

Seit dem Großangriff Russlands auf die Ukraine fürchten die Länder Ost- und Nordeuropas den neuen russischen Imperialismus. Die Expansionsgelüste Wladimir Putins machen allen Angst – von Polen über die baltischen Staaten und Finnland bis Norwegen. Trotz unterschiedlicher historischer Wurzeln und strategischer Positionierungen organisieren diese Länder ihren Widerstand gegen eine Bedrohung, durch die sie ihre Existenz gefährdet sehen.

In Reaktion auf die von Russland geschaffene neue geopolitische Gemengelage kommt Bewegung in die Reihen: Finnland hat seine historische Neutralität aufgegeben und ist der NATO beigetreten, Polen entwickelt sich zu einer Militärmacht ersten Ranges, und die baltischen Länder befreien sich aus der Abhängigkeit von russischen Energielieferungen.

Magazin (F 2025, 12 Min)
Video verfügbar bis zum 13/08/2032


Wednesday, September 10, 2025

Krause: Moskaus Vorbereitung auf Nato-Krieg "nicht zu leugnen" - "Ähnliche Rhetorik wie 1939"

Sep 9, 2025 | Die Ukraine warnt: Russland rüstet seine Raketen für einen möglichen Krieg mit der Nato auf. Sicherheitsexperte Professor Dr. Joachim Krause hält die Gefahr für offensichtlich und rät angesichts der aktuellen russischen Rhetorik zur Vorsicht.