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Saturday, October 31, 2026

Warum Putin nicht aufhören wird

Die Ukraine steht vor dem fünften Kriegswinter. Schafft es Kiew neuerlich, die russischen Angriffe zu überstehen? Und wie realistisch sind die Bemühungen um Frieden in diesem Konflikt? In dieser Folge des „ZIB erklärt“ Podcasts ist der Militärökonom Markus Keupp zu Gast.

Redaktion: Stefan Lenglinger
Kamera: Marcel Darwish
Schnitt: Nicolas Hofbauer


Thursday, October 29, 2026

Kaviar für Trumps Leute: Putins „Clown“ wickelt die Ukraine-Verhandler um den Finger – aber Frieden bringt es nicht

TAGESSPIEGEL: Die Amerikaner reden über allerhand Geschäftsideen als Anreize, damit Russland den Angriffskrieg gegen die Ukraine beendet. Dahinter steckt offenbar einer von Putins Männern für die große Show: Kirill Dmitrijew.

Mehr als viereinhalb Jahre, nachdem Russland die Ukraine überfallen hat, ist nach wie vor kein Kriegsende in Sicht. Allerdings haben die Amerikaner kurz vor den US-Zwischenwahlen ihre Gespräche mit der russischen Seite wieder intensiviert. Dabei geht es auch um lukrative Geschäfte nach Unterzeichnung eines Friedensvertrags. Die „Financial Times“ berichtet etwa von einer möglichen Zusammenarbeit amerikanischer und russischer Öl-Firmen auf Russlands rohstoffreicher Insel Sachalin und die Wiederaufnahme russischer Öl-Lieferungen durch Pipelines an Europa.

Putins Mann kennt Amerikas Vorlieben

Für die Amerikaner verhandeln der Immobilieninvestor Steve Witkoff sowie der Unternehmer und Trump-Schwiegersohn Jared Kushner. Ihr Gegenpart auf russischer Seite ist der Investmentbanker Kirill Dmitriev. Er studierte in den USA und arbeitete bei Goldman Sachs in New York, bevor er 2011 zum Leiter des staatlichen russischen Anlagefonds wurde. Dmitriev gilt als Vertrauter Putins. Er hat bei seinen zahlreichen Treffen offenbar ein gutes Verhältnis zu den US-Gesandten entwickelt. Laut der französischen Zeitung „Le Monde“ nutzt er es, um die Amerikaner von dem Deal „Frieden durch Geschäfte“ zu überzeugen. » | Von Tobias Mayer | Donnerstag, 29. Oktober 2026

Saturday, October 24, 2026

Putins Geschenk an Trump: Warum der Kreml Gefangene plötzlich einfach so freilässt

BERLINER ZEITUNG: Russland lässt den Amerikaner Stephen Hubbard frei, ohne Gegenleistung. Doch Putin verschenkt nichts: Gefangene sind seine billigste Währung im Poker mit Trump.

Wladimir Putin empfängt den US-Sondergesandten Steve Witkoff in Sankt Petersburg. | © Kremlin Press Office/imago

Mit der Freilassung des US-Bürgers Stephen Hubbard aus russischer Haft hat der russische Präsident Wladimir Putin diese Woche erneut seine billigste diplomatische Währung eingesetzt, um in seiner Pokerpartie mit dem Weißen Haus weiteres politisches Kapital anzuhäufen.

Die russischen Behörden übergaben den 74-jährigen ehemaligen Soldaten, der als Scharfschütze für die ukrainischen Streitkräfte gefangen genommen worden war, am 21. Oktober an den US-Sondergesandten Steve Witkoff. Witkoff war in Sankt Petersburg, um mit Putin über die Bedingungen eines möglichen Waffenstillstands im Ukraine-Krieg zu sprechen. Offenbar wird dort ein weiterer ernsthafter Versuch unternommen, den inzwischen vier Jahre dauernden Konflikt zu beenden. » | Ben Aris | Samstag, 24. Oktober 2026

Thursday, October 22, 2026

Trump nimmt Putin in Schutz: „Russland hat sich in Bezug auf die Ukraine zurückgehalten“

TAGESSPIEGEL: Im Streit mit Selenskyj attestierte der US-Präsident Russland ein angeblich harmloses Vorgehen in der Ukraine. Später warnt er vor einem „sehr schlimmen“ Ausgang.

US-Präsident Donald Trump ist bekannt für flapsige, wirre oder faktenwidrige Aussagen – und für Behauptungen, die die russische Schuld am Angriffskrieg in der Ukraine relativieren. Doch als er am Montag vor dem Weißen Haus mit Reportern spricht, fällt er mit einer Behauptung auf, die auch russische Kriegsverbrechen verharmlost.

Von einer Journalistin danach gefragt, ob er einem angedachten Dreiertreffen mit den Präsidenten von Russland und China zugestimmt habe, sagte Trump: „Nein, aber ich würde es nicht so sehr wegen der Ukraine tun, denn Russland hat sich, ehrlich gesagt, in Bezug auf die Ukraine zurückgehalten. [„because Russia frankly has been fine on Ukraine“] Sie haben nicht viel unternommen, und dasselbe gilt für China. Wir würden darüber sprechen, um über Atomwaffen und die Denuklearisierung zu diskutieren, und ich bin jederzeit bereit, ein Treffen zum Thema Denuklearisierung abzuhalten.“ » | Von Tobias Mayer | Mittwoch, 21. Oktober 2026

Sunday, October 18, 2026

Diese Rede wollte Merz lieber sicherlich nicht hören!

Alice Weidel spricht voller Zuneigung über ihren vermeintlichen Freund im Kreml und greift Friedrich Merz sowie dessen Politik an.

Schon wieder eine Apologetin für Russland, für den Kreml und für Wladimir Putin! — © Mark Alexander

Wednesday, July 01, 2026

Nach jahrelanger Funkstille: Putins Luxus-Jacht samt russischer Kriegsschiff-Eskorte in der Ostsee gesichtet


TAGESSPIEGEL: Seit Russlands Angriffskrieg gegen die Ukraine hat die „Graceful“ keine Transpondersignale mehr übermittelt – bis jetzt. Die Jacht des Kreml-Chefs wurde in der Ostsee vor Deutschland gesichtet.

In Schleswig-Holsteins Landeshauptstadt endete an diesem Sonntag die „Kieler Woche“. Das nach Angaben der Veranstalter „größte Segelevent der Welt“ lockt jährlich mehrere Millionen Besucher in die Fördestadt. In diesem Jahr sorgte pünktlich zum großen Abschlusswochenende allerdings ein besonderer Gast für höchste Alarmbereitschaft in der Ostsee. » | Von Miriam Rathje | Mittwoch 1. Juli 2026

Tuesday, June 16, 2026

„Es gilt eine ungeschriebene Regel“: Wie Putin einen Aufstand in Russlands Elite verhindert

TAGESSPIEGEL: Herbe Kriegsverluste, interne Kritik und schwächelnde Wirtschaft: Der Kremlchef wirkt so schwach wie selten zuvor. Experten analysieren, ob sich ein Putsch abzeichnet.

Zum dritten Mal innerhalb weniger Tage fehlte Elwira Nabiullina bei einem wichtigen Wirtschaftstreffen des Kremls. Am vergangenen Mittwoch beriet sich Wladimir Putin mit Regierungsmitgliedern über mögliche Zinssenkungen – eine Sitzung, bei der die Chefin der russischen Zentralbank eigentlich hätte dabei sein müssen.

Das befeuerte in Russland sofort Spekulationen: Hatte Präsident Putin beschlossen, die Zentralbankchefin zu entmachten? Immerhin soll sie es Berichten zufolge gewagt haben, die Priorisierung der Kriegswirtschaft zu kritisieren.

Kremlsprecher Dmitri Peskow sah sich gezwungen, die Gerüchte öffentlich zu dementieren: Nabiullina sei krankgeschrieben, es gebe „keinen Anlass für Verschwörungstheorien“, sagte er vergangenen Donnerstag. Doch das täuscht nicht darüber hinweg, dass Putins Russland an einem kritischen Punkt steht: Die Inflation und Internetsperren schüren Unmut in der Bevölkerung. Auch der Angriffskrieg gegen die Ukraine verläuft nicht nach Plan. » | Maria Kotsev | Redakteurin | Dienstag, 16. Juni 2026

Friday, June 05, 2026

Selenskyj bietet Putin direkte Gespräche an – Kreml stellt Bedingung

BERLINER ZEITUNG: Als mögliche Orte nennt Kiew die Schweiz, die Türkei oder ein arabisches Land. Für die Verhandlungen bietet die Ukraine eine Waffenruhe an.

Dieser Screenshot kommt von diesem Artikel. | Wolodymyr Selenskyj hat Wladimir Putin in einem offenen Brief direkte Gespräche in einem Drittstaat vorgeschlagen. | © Sven Hoppe/dpa

BERLINER ZEITUNG: Als mögliche Orte nennt Kiew die Schweiz, die Türkei oder ein arabisches Land. Für die Verhandlungen bietet die Ukraine eine Waffenruhe an.

Der Kreml hat am Donnerstag den Vorschlag des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj für direkte Gespräche in einem Drittstaat zurückhaltend aufgenommen. Kremlsprecher Dmitri Peskow erklärte laut Medienberichten, man habe Selenskyjs offenen Brief zur Kenntnis genommen. Präsident Wladimir Putin werde nach seinem Gespräch mit dem usbekischen Staatschef darüber unterrichtet. Selenskyj könne jederzeit nach Moskau kommen, wenn er reden wolle, sagte Peskow demnach. » | Peter Steiniger | Donnerstag, 4. Juni 2026

À LIRE AUSSI :

Guerre en Ukraine : Zelensky « propose une rencontre » en tête-à-tête à Poutine, le Kremlin l’invite à venir à Moscou « à tout moment » : Dans cette lettre adressée à son homologue russe, Volodymyr Zelensky écrit que « l’Ukraine propose de mettre fin à cette guerre via un engagement direct entre » les deux chefs d’États. »

Wednesday, May 27, 2026

Jeffrey Sachs an Bundeskanzler Merz: Verhindern Sie offenen Krieg mit Russland!

BERLINER ZEITUNG : Der Ökonom und Diplomat Jeffrey Sachs fordert Bundeskanzler Merz auf, mit Russlands Präsident Putin unverzüglich Gespräche über Frieden in Europa zu beginnen. Der Brief im Wortlaut.

Dieser Screenshot stammt aus diesem Artikel der Berliner Zeitung. | Jeffrey Sachs, hier beim Antalya Diplomacy Forum 2025 in der Türkei, warnt vor einem Krieg in Europa und der Zerstörung der deutschen Wirtschaft. | © IMAGO/Emin Sansar

Offener Brief an Bundeskanzler Friedrich Merz

Sehr geehrter Herr Bundeskanzler Merz,

als ich Ihnen vor einem halben Jahr einen offenen Brief schrieb, habe ich an Deutschland appelliert, die Diplomatie gegenüber Russland zu suchen, anstatt den Krieg zu normalisieren. Sechs Monate später hat sich die Lage in Europa dramatisch verschlechtert. Europa und Russland schlittern in einen offenen Krieg. In dieser Situation tragen Sie, Herr Bundeskanzler, eine einzigartige Verantwortung. Kein anderer europäischer Staats- und Regierungschef – weder in Paris, noch in Warschau, noch in Rom – verfügt über das Gewicht Deutschlands oder hat die Macht, die Sie persönlich besitzen, diese Katastrophe zu verhindern. Werden Sie sich für den Frieden einsetzen?

Sie selbst forderten im Januar 2026 gemeinsam mit Premierminister Meloni und Präsident Macron die Wiederaufnahme der Beziehungen Europas zu Russland und bezeichneten Russland als „ein europäisches Land“. Dennoch haben Sie die Diplomatie nicht verfolgt. Angesichts der Zukunft Europas, die auf dem Spiel steht, ist dies ein beispielloser Verzicht auf Ihre Führungsrolle. Haben Sie in Ihrer Zeit als Bundeskanzler auch nur einen einzigen substanziellen Dialog mit Präsident Putin versucht? Hat Ihr Außenminister jemals einen substanziellen Dialog mit Außenminister Lawrow versucht? Echte Gespräche, so wie jene, die den Kalten Krieg beendeten? Soweit die öffentlichen Aufzeichnungen belegen, lautet die Antwort: Nein. Nicht ein einziges Mal. Und nicht etwa, weil die Dringlichkeit nicht erkannt worden wäre. Lesen Sie den Brief weiter » | Michael Maier Jeffrey Sachs | Mittwoch, 27. Mai 2026

Saturday, January 03, 2026

„Trump nimmt Venezuela, und wir die Ukraine“: So blickt Russland auf den Angriff auf Venezuela

BERLINER ZEITUNG: Moskau verurteilt die US-Operation in Venezuela, doch Militäranalysten und Blogger loben ihre Effizienz und ziehen unbequeme Vergleiche zur Ukraine.

Nach der nächtlichen Militäroperation gegen Venezuelas Staatschef Nicolás Maduro reagiert das offizielle Moskau bekannt kühl. Das russische Außenministerium verurteilte den amerikanischen Einsatz als „Akt bewaffneter Aggression“ und sprach von „tiefer Besorgnis“. Wichtig sei nun, so die diplomatische Formel im Außenministerium, eine weitere Eskalation zu verhindern und einen Ausweg „durch Dialog“ zu finden.

Lateinamerika müsse eine „Zone des Friedens“ bleiben, Venezuela das Recht haben, sein Schicksal selbst zu bestimmen. „Wir bekräftigen unsere Solidarität mit dem venezolanischen Volk und unsere Unterstützung für den Kurs seiner bolivarischen Führung, der darauf abzielt, die nationalen Interessen und die Souveränität des Landes zu schützen“, zitiert die staatliche Nachrichtenagentur Tass das russische Außenamt. Moskau unterstütze die Erklärung der venezolanischen Behörden und der Staats- und Regierungschefs der lateinamerikanischen Länder, die eine sofortige Sitzung des UN-Sicherheitsrates fordern. Russland, heißt es weiter in Moskau, sei bereit, Vermittlungsbemühungen zwischen Caracas und Washington zu unterstützen. » | Nicolas Butylin | Samstag, 3. Januar 2026

Was für ein Zeitalter! Es ist ein Zeitalter des Überflusses in vielerlei Hinsicht. Gier ohne Ende, ganz sicher. Und auch ein Zeitalter der Gesetzlosigkeit. Heutzutage greift man sich einfach, was man will! Wenn man es greifen kann, gehört es einem! Wir kehren zu einer Welt zurück, die dem Wilden Westen unweigerlich ähnelt! Putin wollte die Ukraine, also schnappte er sich alles, was er kriegen konnte, und versucht immer noch mehr zu schnappen. Jetzt schnappt sich Trump Venezuela. Warum? Ganz einfach, weil er es will, wegen seines Ölreichtums. Als Nächstes werden Grönland, Kuba, Kanada und Kolumbien in sein Visier geraten. Das Gesetz des Dschungels hat die Oberhand schon gewonnen! — © Mark Alexander

Wednesday, December 17, 2025

Putin bezeichnet europäische Staatschefs als „Schweine“

BERLINER ZEITUNG: Putin greift europäische Staaten scharf an und macht die frühere US-Regierung für den Krieg verantwortlich. Zugleich droht er, Russlands Ziele in der Ukraine notfalls militärisch durchzusetzen.

Russlands Präsident Wladimir Putin hat den Westen erneut mit scharfen Worten angegriffen. Die vorherige US-Regierung unter Joe Biden und die „europäischen Schweine“ seien davon ausgegangen, Russland in kurzer Zeit zerstören zu können, sagte Putin bei einer Rede vor Vertretern des russischen Verteidigungsministeriums in Moskau. Das meldete die staatliche Nachrichtenagentur Tass.

Der Kremlchef warf der Biden-Regierung demnach vor, den Konflikt um die Ukraine bewusst in einen Krieg geführt zu haben. Washington habe geglaubt, Russland militärisch schwächen oder zerstören zu können. Europäische Staaten hätten sich dieser Linie angeschlossen. Zugleich lobte der Kremlchef die Gespräche mit der neuen US-Regierung unter Präsident Donald Trump und sprach von Fortschritten bei den Verhandlungen. » | Alexander Schmalz | Mittwoch, 17. Dezember 2025

Friday, December 12, 2025

Putins Woche der Selbstprofilierung: Von wegen Isolation | DER SPIEGEL

Dec 12, 2025 | Was war das für eine Woche: Hofiert von US-Verhandler Witkoff, umarmt von Modi und dazu noch angeblich Kriegserfolge im Donbass. So meldet sich Russlands Machthaber öffentlichkeitswirksam zurück auf der Bühne der Weltpolitik.

Thursday, December 04, 2025

Putin droht mit kompletter Einnahme des Donbass

BERLINER ZEITUNG: Abzug oder Krieg: Mit dieser Drohung erhöht Wladimir Putin den Druck auf die Ukraine. Kiew lehnt das strikt ab und warnt, Russland dürfe nicht für seinen Angriffskrieg belohnt werden.

Russlands Präsident Wladimir Putin hat der Ukraine mit einer vollständigen militärischen Eroberung des Donbass gedroht, sollte Kiew seine Truppen nicht aus der Region abziehen. „Entweder wir befreien diese Gebiete mit Waffengewalt oder die ukrainischen Truppen verlassen diese Gebiete“, sagte Putin laut einem von Reuters zitierten Interviewausschnitt aus einem Gespräch mit dem indischen Sender India Today.

Putin verwies demnach darauf, dass Russland diese Forderung bei Gesprächen mit den Vereinigten Staaten wiederholt habe. Er sagte laut russischen Staatsmedien, Washington habe eine Aufteilung eines 28-Punkte-Plans zu einem möglichen Friedensabkommen in vier Themenblöcke vorgeschlagen. » | Alexander Schmalz | Donnerstag, 4. Dezember 2025

Sunday, November 30, 2025

US-Gesandter auf Putins Seite? | DW Nachrichten

Nov 28, 2025 | Der US-Sondergesandte und Trump-Freund Steve Witkoff gerät wegen mutmaßlicher Russlandnähe in die Kritik. Ein geleaktes Telefonat mit Putins Berater Juri Uschakow enthüllt brisante Details: Witkoff spricht von „tiefstem Respekt“ für Putin und deutet einen Ukraine-Deal an. Die Journalistin Anne Applebaum warnt vor den Folgen – und sieht Verflechtungen: Verhandelt werde nicht nur über Frieden, sondern auch über Öl, Gas und Mineralien.

Was passiert, wenn Putin stirbt? | Michael Thumann

Nov 18, 2025 | Wladimir Putin hat das wohl bedrohlichste Regime der Welt aufgebaut. Seit Jahren terrorisiert er nicht nur die Ukraine sondern ganz Europa. Doch wie fest sitzt Putin angesichts hoher Verluste im Krieg und schwächelnder Wirtschaft heute wirklich noch im Sattel? Und was passiert, wenn Russlands Diktator stirbt? Das besprechen wir mit Michael Thumann. Er ist Osteuropa-Korrespondent der "Zeit" und Autor des neu erschienen Buchs "Eisiges Schweigen flussabwärts".

Friday, October 17, 2025

Treffen mit Trump: Kann Putin in Budapest verhaftet werden?

BERLINER ZEITUNG: In Budapest soll es zum Treffen zwischen Trump und Putin kommen. Warum der Kremlchef dort trotz internationalem Haftbefehl und EU-Sanktionen sicher wäre.

Ein geplantes Treffen zwischen Russlands Präsident Wladimir Putin und US-Präsident Donald Trump in Budapest sorgt schon im Vorfeld für Aufsehen - und wirft viele Fragen auf. Gegen Putin liegt ein Haftbefehl des Internationalen Strafgerichtshofs (IStGH) in Den Haag vor, außerdem steht er auf der Sanktionsliste der Europäischen Union. Dennoch droht dem Kremlchef weder eine Verhaftung noch ein Einreiseverbot.

Ungarns Außenminister Péter Szijjártó erklärte am Freitag, sein Land werde Putin „mit Respekt“ empfangen und garantiere ihm eine ungehinderte Ein- und Ausreise. „Wir sind ein souveränes Land und müssen niemanden fragen, wen wir empfangen“, sagte Szijjártó laut ungarischen Medien. » | Alexander Schmalz | Freitag, 17. Oktober 2025

Sunday, October 05, 2025

„Neue Eskalationsstufe“: Putin warnt USA vor Tomahawk-Lieferung an die Ukraine

BERLINER ZEITUNG: Trump erwägt, der Ukraine Tomahawk-Raketen zu schicken. Der Kremlchef spricht nun eine Warnung aus: Der Schritt würde die Beziehungen zwischen Russland und den USA „zerstören“.

Als Reaktion auf Überlegungen der US-Regierung, der Ukraine Tomahawk-Marschflugkörper zu liefern, hat Russlands Präsident Wladimir Putin vor einer neuen Eskalationsstufe im Ukrainekrieg gewarnt. Nach Angaben der staatlichen russischen Nachrichtenagentur Tass sagte der Kremlchef kürzlich, eine solche Lieferung würde „die Beziehungen zwischen den USA und Russland zerstören oder zumindest die kürzlich entstandene positive Entwicklung aufhalten“. Weiter sprach er demnach von einer möglichen „qualitativ neuen Stufe der Eskalation“.

Zugleich betonte Putin in einem Videoclip, der am Sonntag vom russischen Journalisten Pawel Zarubin auf Telegram veröffentlicht wurde, dass sich durch eine Tomahawk-Lieferung das Kräfteverhältnis an der Front nicht wesentlich ändern würde. Er fügte hinzu, dass die Tomahawks Russland zwar Schaden zufügen könnten, man sie jedoch einfach abschießen könne und dadurch die eigene Luftverteidigung weiter verbessern werde. » | Sophie Barkey | Sonntag, 5. Oktober 2025

Monday, September 22, 2025

Bericht: Treffen mit Trump ermutigte Putin, Angriffe auf Ukraine zu verschärfen

BERLINER ZEITUNG: Kremlnahe Quellen sollen Bloomberg über Putins Erkenntnisse aus dem Alaska-Gipfel informiert haben. Offenbar geht Putin nicht davon aus, dass die USA eingreifen würden.

Russlands Präsident Wladimir Putin ist nach seinem Treffen mit US-Präsident Donald Trump einem Medienbericht zufolge zu dem Schluss gekommen, die Angriffe auf die Ukraine auszuweiten. Eine Eskalation sei seiner Einschätzung nach der beste Weg, um die Ukraine zu Friedensgesprächen zu seinen Bedingungen zu zwingen. Das sagten kremlnahe Quellen offenbar gegenüber dem Nachrichtenportal Bloomberg.

In dem Bericht hieß es weiter, Putin gehe davon aus, dass Trump wahrscheinlich nicht viel unternehmen werde, um die Verteidigung der Ukraine zu stärken. Die US-russischen Gespräche in Anchorage im US-Bundesstaat Alaska am 15. August hätten den Kremlchef davon überzeugt, dass Trump nicht an einem Eingreifen in den Krieg interessiert sei. » | Sophie Barkey | Sonntag, 21 September 2025

Monday, August 18, 2025

"Die USA sind nicht mehr an unserer Seite": Kiesewetter im ntv Frühstart

Aug 18, 2025 | Mit europäischer Begleitung reist Ukraine-Präsident Selenskyj nach Washington. Auch Kanzler Merz wird bei dem Treffen mit Trump dabei sein. Für den CDU-Außenpolitiker Roderich Kiesewetter kommt es nun mehr denn je auf europäische Geschlossenheit an, nachdem die USA "in das Lager von Xi und Putin gewechselt" seien.

Saturday, August 16, 2025

Munz ordnet Alaska-Treffen ein: "Putin will neue Ära einleiten - Trump auch"

Aug 16, 2025 | Der Alaska-Gipfel mündet nicht in dem erhofften Ukraine-Deal. Nicht verwunderlich, findet Rainer Munz. Denn bei dem Treffen sei es vor allem um die russisch-amerikanischen Beziehungen gegangen. Laut dem ntv Russland-Korrespondenten wird Trumps Gegenbesuch "mit Sicherheit stattfinden".