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Saturday, February 17, 2024

„Wie lange erlaubt die Welt Russland noch so zu handeln?“

Wolodymyr Selenskyj spricht auf der 60. Münchner Sicherheitskonferenz. | Bild: DPA

MÜNCHNER SICHERHEITSKONFERENZ

FRANKFURTER ALLGEMEINE ZEITUNG: Auf der Münchner Sicherheitskonferenz verlangt Wolodymyr Selenskyj von den Staats- und Regierungschefs, Putin aufzuhalten. Bundeskanzler Scholz richtet mahnende Worte an die Partner in Europa und Washington.

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj ist auf der Münchner Sicherheitskonferenz am Samstag mit stehenden Ovationen begrüßt worden. Der 24. Februar 2022 „hätte das Ende der Welt sein können, wie wir sie kennen“, sagte Selenskyj mit Blick auf den Beginn des russischen Angriffskrieges vor bald zwei Jahren. Der Widerstand der Ukraine gemeinsam mit ihren Partnern gegen Russland habe die „Zerstörung der regelbasierten Welt verhindert“. Die Bedrohung durch den Krieg gehe über die Ukraine hinaus. „Wie lange erlaubt die Welt Russland noch so zu handeln?“, fragte Selenskyj die rund 50 anwesenden Staats- und Regierungschefs in München.

Im Jahr 2024 erwartet Selenskyj „eine Reaktion von allen – weltweit“. Wenn die Staaten jetzt nicht handelten, „wird Putin die Welt zu einer Katastrophe machen“. Sein Land habe schon lange gegen die russische Aggression standgehalten, „724 Tage nämlich“. Die Ukraine habe den russischen Mythos „zerstört“, dass die Ukraine kein Land sei. Auch der Mythos, dass russische Waffen den westlichen überlegen seien: In Wirklichkeit sei Russland schlechter aufgestellt. Russische Raketen hätten mit westlichen Systemen abgewehrt werden können. Und auch der ukrainische Getreideexport sei wieder möglich. » | Von Gregor Grosse und Felix Hoffmann, München | Samstag, 17. Februar 2024

Tuesday, February 13, 2024

Selenskyj dankt US-Senat für Ja zu neuem Hilfspaket

Wolodymyr Selenskyj auf einer Pressekonferenz mit dem Präsidenten des Europäischen Rates Charles Michel (Archivbild)

FRANKFURTER ALLGEMEINE ZEITUNG – AUSZUG: US-Senat stimmt für Ukraine-Hilfen...

UKRAINE-LIVEBLOG

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat sich beim US-Senat für die Bewilligung eines neuen milliardenschweren Hilfspakets bedankt. „Uns in der Ukraine hilft die fortgesetzte US-Unterstützung dabei, Menschenleben vor dem russischen Terror zu retten“, schrieb Selenskyj am Dienstag auf der Plattform X (früher Twitter). „Die amerikanische Hilfe bringt den gerechten Frieden in der Ukraine näher und stellt die globale Stabilität wieder her“, fügte er hinzu. » |Anna-Lena Ripperger | Dienstag, 13. Februar 2024

Sunday, January 21, 2024

Selenskyj warnt vor „Wahnsinn“ des Kremls

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj bei der Jahrestagung des Weltwirtschaftsforums am 16. Januar in Davos. | Bild: DPA

DIE LAGE IN DER UKRAINE

FRANKFURTER ALLGEMEINE ZEITUNG: Der ukrainische Präsident Selenskyj wirft der russischen Führung „Wahnsinn“ vor und warnt vor der Gefahr neuer Kriege. Derweil beschließen die baltischen Staaten den Bau von Verteidigungsanlagen und Bunkern. Der Überblick.

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat der russischen Führung „Wahnsinn“ vorgeworfen und vor möglichen neuen Kriegen in der Welt gewarnt. „Wegen des Wahnsinns der russischen Führung sind alle Nationen der Welt nun mit einer Periode der Unbestimmtheit und Unsicherheit konfrontiert“, sagte Selenskyj am Freitag in seiner in Kiew verbreiteten abendlichen Videobotschaft.

„Der Welt wird immer klarer, dass noch mehr Kriege am Horizont sein könnten“, schrieb der Präsident auch im sozialen Netzwerk X (vormals Twitter). Einmal mehr rief Selenskyj die internationale Gemeinschaft dazu auf, Russland mit vereinten Kräften zu schlagen. » | Quelle: dpa | Samstag, 20. Januar 2024

Monday, September 18, 2023

„Sie haben einen zweiten Hitler herangezogen“

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj bei einer Veranstaltung am Rande des NATO-Gipfels in Vilnius im Juli

FRANKFURTER ALLGEMEINE ZEITUNG – UKRAINE-LIVEBLOG: Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat kurz vor dem Start der UN-Generaldebatte vor einem dritten Weltkrieg gewarnt und Kremlchef Wladimir Putin mit Adolf Hitler verglichen. Die russische Gesellschaft habe den Respekt der Weltöffentlichkeit verloren, sagte Selenskyj laut englischer Übersetzung des US-Senders CBS in einem am Sonntag ausgestrahlten Interview der Sendung „60 Minutes“. „Sie haben ihn gewählt und wiedergewählt und einen zweiten Hitler herangezogen.“ Man könne die Zeit nicht zurückdrehen, aber Putin jetzt stoppen.

„Wenn die Ukraine fällt, was wird dann in zehn Jahren passieren?“, sagte Selenskyj weiter. Wenn die Russen Polen erreichen würden, komme dann ein dritter Weltkrieg, fragte er. Daher müsse sich die ganze Welt entscheiden, ob Putin aufgehalten werden solle oder man den Beginn eines Weltkriegs heraufbeschwören wolle. Fortlesen » | Simon Hüsgen | Montag, 18. September 2023

Saturday, May 13, 2023

Selenskyj kommt nach Deutschland

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj bei einer Pressekonferenz in Kiew

ERSTER BESUCH SEIT KRIEGSBEGINN

FRANKFURTER ALLGEMEINE ZEITUNG: Der ukrainische Präsident wird laut Regierungskreisen am Sonntag zum ersten Mal seit dem russischen Überfall auf sein Land in Deutschland empfangen. Zuvor hat Berlin ein milliardenschweres Waffenpaket für Kiew angekündigt.

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj wird an diesem Wochenende erstmals seit dem russischen Angriff auf die Ukraine nach Deutschland kommen. Regierungskreise in Berlin bestätigten der Deutschen Presse-Agentur am Samstag, dass der Besuch am Sonntag stattfinden wird. Ob Selenskyj schon am Samstagabend oder erst am Sonntag eintreffen wird, blieb zunächst offen. Auch das genaue Programm des Präsidenten am Sonntag wurde noch nicht bekanntgegeben. » | Quelle: dpa | Samstag, 13. Mai 2023

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Tuesday, October 04, 2022

Selenskyj mischt sich in Debatte um Elon Musks Friedensplan ein

FRANKFURTER ALLGEMEINE ZEITUNG: Der ukrainische Präsident kontert über den Kurznachrichtendienst Twitter eine Idee des Milliardärs zur Beendigung des Kriegs gegen die Ukraine. Zuvor war darum ein heftiger Streit entbrannt.

Elon Musk | Bild : DPA

VORSCHLAG DES TESLA-CHEFS

In die Twitter-Debatte über ein Friedensszenario für die Ukraine von US-Milliardär Elon Musk hat sich der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj eingemischt. „Welchen Elon Musk magst du mehr? Den Ukraine-Unterstützer oder den Russland-Unterstützer“, fragte der Staatschef am Montag im Kurznachrichtendienst Twitter. Innerhalb von kurzer Zeit beteiligten sich mehrere Hunderttausend Menschen an der Umfrage. Mehr als 90 Prozent bevorzugten den die Ukraine unterstützenden Musk.

Zuvor war ein heftiger Streit um das von Musk entworfene Szenario zum Ende von Russlands Angriffskrieg gegen die Ukraine entbrannt. Der US-Milliardär hatte darin einen neutralen Status für die Ukraine, den Verzicht auf die Halbinsel Krim und Referenden unter UN-Aufsicht zur staatlichen Zugehörigkeit der russisch besetzten Gebiete als Bild entworfen. Nach entrüsteten Antworten aus Kiew stellte der 51-Jährige abermals eine Wahl zur staatlichen Zugehörigkeit der Menschen auf der Krim und im Donbass zur Debatte. » | Quelle: dpa-AFX | Dienstag, 4. Oktober 2022

Zelenskiy hits back as Elon Musk sets up Twitter poll on annexed areas of Ukraine: Outrage and condemnation over billionaire’s suggestions including formally making Crimea part of Russia »

Saturday, February 26, 2022

Wolodymyr Selenskyj : Sein schwerster Kampf

ZEIT ONLINE: Die Ukrainer wehren sich gegen die russische Invasion und der Präsident ist mittendrin. Wolodymyr Selenskyj hat im Krieg erstaunlich an Statur gewonnen.

Wolodymyr Selenskyj am 12. Februar 2022 in der Region Cherson | © Ukrainian Presidential Press Office/AP/dpa

Wolodymyr Selenskyj, der ukrainische Präsident und ehemaliger Schauspieler, fürchtet um sein Leben – und bleibt in Kiew. US-Präsident Joe Biden hatte ihm schon vor einer Woche geraten, er solle die ukrainische Hauptstadt aus Sicherheitsgründen verlassen. Aber Selenskyj weigerte sich, blieb, machte weiter. Auch in der Nacht zum Samstag boten ihm die US-Amerikaner an, ihn in Sicherheit zu bringen. Aber Selenskyj schlug aus und meldete sich mit einer zweiten Videobotschaft. Die erste hatte er zuvor gepostet, nachdem russische Medien Gerüchte gestreut hatten, er habe Kiew verlassen. Auf dem Video ist es dunkel, hinter Selenskyj lassen die beleuchteten Säulen der Präsidialadministration keine Zweifel daran, wo er sich befindet. Neben ihm der Premierminister, seine Berater, der Fraktionschef. "Wir sind alle hier", sagt Selenskyj in die Kamera. "Unsere Soldaten sind hier. Wir verteidigen unsere Unabhängigkeit. Das werden wir auch weiter tun. Ruhm der Ukraine. Ruhm den Helden."

Im Angesicht des Krieges hat Selenskyj erstaunlich an Statur gewonnen. Während er zu Beginn dieser Eskalation noch ungeschickt kommunizierte, ist er mit der großen und schweren Aufgabe des Krieges gewachsen. Vor einer Woche wurde er bei der Münchner Sicherheitskonferenz von den internationalen Gästen noch beklatscht wie eine exotische Mitternachtseinlage. Er hielt er dort eine pathetische, emotionale, fast wütende Rede gegen die westliche Gleichgültigkeit angesichts des gefährlichen Aggressors Russland. Aber die Ereignisse sollten ihm recht geben: Wenige Tage später marschierte die russische Armee in der Ukraine ein.

Das hat Eindruck gemacht, auch bei seinen zahlreichen Kritikern. "Er ist mit dem Volk in dieser schweren Zeit", sagte der ukrainische Politologe Wolodymyr Fesenko ZEIT ONLINE. Der Präsident habe sich als "sehr würdig" erwiesen. Und selbst ukrainische Bürgerinnen und Bürger, die ihn 2019 nicht zum Präsidenten gewählt haben, sagen inzwischen: Das ist unser Präsident, wir sind stolz auf ihn. » | Von Simone Brunner | Samstag, 26. Februar 2022