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Thursday, May 28, 2026

Eskalation in Ukraine: „Europa und Russland schlittern in offenen Krieg“

BERLINER ZEITUNG: Die Ukraine greift Russland in der Tiefe an. Moskau will „systematisch“ eskalieren. Jeffrey Sachs warnt Bundeskanzler Merz vor Untätigkeit.

Dieser Screenshot stammt aus diesem Artikel der Berliner Zeitung. | Der russische Präsident Wladimir Putin setzt Oreschniks ein und kündigt weitere Angriffe auf Kiew an. | © dpa

Der Krieg zwischen Russland und der Ukraine und ihren westlichen Unterstützern hat eine neue Phase erreicht. Der Ökonom und Spitzendiplomat Jeffrey Sachs sieht die Zuspitzung in einem Offenen Brief an Bundeskanzler Friedrich Merz als alarmierend an. Er schreibt, im Hinblick auf einen Frieden habe sich „die Lage in Europa dramatisch verschlechtert“: „Europa und Russland schlittern in einen offenen Krieg.“Merz müsse umgehend mit Russlands Präsident Wladimir Putin sprechen (ganzer Brief im Wortlaut hier).

Nachdem der Krieg nach der russischen Invasion 2022 zunächst als Materialschlacht und Abnutzungskrieg nach traditionellen Mustern verlaufen war, hat sich der Charakter deutlich verändert. Der russische Vormarsch geht nur noch schleppend voran. Zwischen den Truppenverbänden an der Front liegt ein lückenlos von Drohnen beider Seiten kontrollierter Korridor, den die Russen nur mit heftigsten Verlusten überwinden könnten. Auch die Ukraine kann in diesem Bereich keinen Gegenangriff starten. Russland flog daher massive Luftschläge gegen ukrainische Infrastruktureinrichtungen, vor allem im Energiebereich. Kiew hat daraufhin vor einigen Monaten begonnen, Ziele tief in Russland anzugreifen. Die Ukraine greift russische Häfen und Ölanlagen an. Auch ein Teil der nuklearen Triade wurde durch einen Drohnenangriff beschädigt. Besonders irritiert hat den russischen Präsidenten Waldimir Putin ein Angriff auf seine Valdai-Residenz. » | Michael Maier | Donnerstag, 28. Mai 2026

Jeffrey Sachs dringender Brief an Bundeskanzler Merz befindet sich auch hier.

Wednesday, May 27, 2026

Jeffrey Sachs an Bundeskanzler Merz: Verhindern Sie offenen Krieg mit Russland!

BERLINER ZEITUNG : Der Ökonom und Diplomat Jeffrey Sachs fordert Bundeskanzler Merz auf, mit Russlands Präsident Putin unverzüglich Gespräche über Frieden in Europa zu beginnen. Der Brief im Wortlaut.

Dieser Screenshot stammt aus diesem Artikel der Berliner Zeitung. | Jeffrey Sachs, hier beim Antalya Diplomacy Forum 2025 in der Türkei, warnt vor einem Krieg in Europa und der Zerstörung der deutschen Wirtschaft. | © IMAGO/Emin Sansar

Offener Brief an Bundeskanzler Friedrich Merz

Sehr geehrter Herr Bundeskanzler Merz,

als ich Ihnen vor einem halben Jahr einen offenen Brief schrieb, habe ich an Deutschland appelliert, die Diplomatie gegenüber Russland zu suchen, anstatt den Krieg zu normalisieren. Sechs Monate später hat sich die Lage in Europa dramatisch verschlechtert. Europa und Russland schlittern in einen offenen Krieg. In dieser Situation tragen Sie, Herr Bundeskanzler, eine einzigartige Verantwortung. Kein anderer europäischer Staats- und Regierungschef – weder in Paris, noch in Warschau, noch in Rom – verfügt über das Gewicht Deutschlands oder hat die Macht, die Sie persönlich besitzen, diese Katastrophe zu verhindern. Werden Sie sich für den Frieden einsetzen?

Sie selbst forderten im Januar 2026 gemeinsam mit Premierminister Meloni und Präsident Macron die Wiederaufnahme der Beziehungen Europas zu Russland und bezeichneten Russland als „ein europäisches Land“. Dennoch haben Sie die Diplomatie nicht verfolgt. Angesichts der Zukunft Europas, die auf dem Spiel steht, ist dies ein beispielloser Verzicht auf Ihre Führungsrolle. Haben Sie in Ihrer Zeit als Bundeskanzler auch nur einen einzigen substanziellen Dialog mit Präsident Putin versucht? Hat Ihr Außenminister jemals einen substanziellen Dialog mit Außenminister Lawrow versucht? Echte Gespräche, so wie jene, die den Kalten Krieg beendeten? Soweit die öffentlichen Aufzeichnungen belegen, lautet die Antwort: Nein. Nicht ein einziges Mal. Und nicht etwa, weil die Dringlichkeit nicht erkannt worden wäre. Lesen Sie den Brief weiter » | Michael Maier Jeffrey Sachs | Mittwoch, 27. Mai 2026

Saturday, May 16, 2026

Wie steht es um LGBTQ+-Rechte in Europa? | ARTE Europa - Die Woche

May 15, 2026 | Wenn es um die Belange queerer Menschen geht, macht Europa einerseits Fortschritte. In vielen Ländern können sie heute freier leben also noch vor einigen Jahren - das liegt auch am Einsatz der EU und ihrer Gerichte, die der LGBTQ+-Community in mehreren Entscheidungen und Gesetzen wichtige Rechte zuspricht. Andererseits wird das gesellschaftliche Klima auf dem gesamten Kontinent zuletzt immer rauer. Und Anfeindungen sowie Diskriminierungen gegen queere Menschen sind keine Seltenheit.

Saturday, May 09, 2026

Europas Sorge vor Frankreichs Rechtsextremen | Hintergrund | ARTE Info

May 6, 2026 | Brüssel schaut besorgt nach Paris, denn die EU-feindlichen Rechtsextremen vom Rassemblement National könnten bei den Präsidentschaftswahlen im April 2027 siegen. Zwischen unausgesprochenen Bedenken und echter Sorge bereiten sich gewählte Amtsträger und europäische Vertreter diskret auf den Fall vor, dass Frankreichs Rechtsextreme den Sprung in den Präsidentenpalast schaffen. Sie treiben eine rasche und einstimmige Verabschiedung des mehrjährigen Finanzrahmens durch die 27 Mitgliedstaaten voran, um so eine anschließende Blockade der Verhandlungen zu verhindern. | Video auf YouTube verfügbar bis zum 05/05/2027

Thursday, April 09, 2026

Trump stellt Europa Ultimatum: USA verlangen Militärpläne für Straße von Hormus

BERLINER ZEITUNG: Donald Trump setzt die europäischen Nato-Partner unter Zugzwang. Europäische Staaten sollen binnen weniger Tage konkrete Militärpläne vorlegen.

Die USA verlangen von europäischen Verbündeten kurzfristig konkrete militärische Pläne zur Sicherung der Straße von Hormus. Das berichtet die Nachrichtenagentur Bloomberg unter Berufung auf einen hochrangigen Nato-Vertreter. Demnach sollen die Staaten innerhalb weniger Tage darlegen, wie sie die Schifffahrt durch die strategisch wichtige Meerenge absichern wollen. Die Forderung sei bei Gesprächen zwischen US-Regierungsvertretern und der Nato im Weißen Haus sowie im Pentagon und im Außenministerium vorgebracht worden.

US-Präsident Donald Trump hatte gestern bei einem Treffen im Weißen Haus mit Nato-Generalsekretär Mark Rutte darüber gesprochen, heißt es. Der Nato-Chef bestätigte nach dem Gespräch dem US-Sender CNN, Trump sei „eindeutig enttäuscht“. » | Alexander Schmalz | Donnerstag, 9. April 2026

Saturday, February 14, 2026

US-Aussenminister Rubios Botschaft an Europa

Feb 13, 2026 | Auf der Münchner Sicherheitskonferenz atmeten die Europäer nach der Rede von US-Aussenminister Marco Rubio auf, zumal er sich klar für die Nato aussprach. Zugleich machte seine Rede deutlich, dass im transatlantischen Verhältnis weiterhin tiefe Gräben klaffen.

Rubio über Beziehung zu Europa: „Wir wollen nicht nur den Niedergang verwalten“

BERLINER ZEITUNG: Der US-Außenminister eröffnet den zweiten Tag der Münchner Sicherheitskonferenz. Er betont die Nähe zu Europa und warnt vor Deindustrialisierung.

US-Außenminister Marco Rubio hat in seiner Rede bei der Münchner Sicherheitskonferenz die Nähe zu Europa betont. „Wir gehören zusammen“, erklärte Rubio. Er verwies dabei auf gemeinsame kulturelle Verbindungen und eine gemeinsame Zusammenarbeit, insbesondere nach dem Zweiten Weltkrieg.

Gleichzeitig warnte er, westliche Staaten hätten durch „Verlegung der Produktion in andere Länder“ einen Teil ihrer Souveränität gefährdet. Er plädierte für einen stärkeren Fokus auf nationale Interessen. „Wir können wieder die Herren über unsere Lieferketten werden, wir können erfolgreich sein“, erklärte Rubio. » | Anika Schlünz | Samstag, 14. Februar 2026

Friday, February 13, 2026

Trump: Ein unbequemer Verbündeter für Europas Rechtsextreme?

Feb 13, 2026 | Die Grönland-Affäre hat die europäischen Souveränisten und Patrioten verunsichert. Vor dem Hintergrund der zahlreichen Wahlen in den nächsten zwei Jahren vermeiden es Europas rechtsextreme Parteien, ihre Verbindung zu Donald Trump allzu offen zu zeigen.

Thursday, February 05, 2026

White Power: Europas Rechtsextreme | Doku HD Reupload | ARTE

Feb 5, 2026 | Hinweis: Dieses Programm enthält Inhalte, die für Kinder, Jugendliche und empfindsame Zuschauer verstörend wirken können.

Im Zuge rechtspopulistischer Wahlerfolge in Europa organisieren sich gewaltbereite Rechtsextremist*innen weltweit. Der Dokumentarfilm führt durch drei Länder – Deutschland, Frankreich und Belgien – und konzentriert sich auf den Kampfbegriff des "großen Austauschs". Für rechtsextreme Parteien und Gruppierungen gibt es nur eine Lösung: die Abschiebung von Menschen mit Migrationshintergrund.

2024: Vor dem Hintergrund einer akuten Migrationskrise und niedriger Wahlbeteiligungen konnten sich rechtspopulistische Parteien in Europa nachhaltig in der politischen Landschaft verankern: als Regierungsparteien in Italien und Ungarn, in einer Regierungskoalition wie in Schweden oder mit deutlichen Wahlerfolgen in Frankreich, den Niederlanden – und nun auch in Deutschland.

Die Rechtsextremen des 21. Jahrhunderts haben ihr Image aufpoliert: In Talkshows etwa treten sie adrett und höflich auf, lächeln freundlich – eine Schafspelzstrategie, denn ihr Gedankengut ist radikal wie eh und je. Im Kielwasser der Ausländerfeindlichkeit hat sich eine „White Power“-Bewegung formiert, die den politischen Kampf mit Gewaltbereitschaft unterfüttert: vor allem verbal, aber zunehmend auch mit tätlichen Übergriffen. In den letzten zehn Jahren ist die Zahl rassistisch motivierter Gewalttaten kontinuierlich gestiegen.

Gewaltbereite Organisationen und Rechtspopulisten haben einen gemeinsamen Kampfbegriff: den „großen Austausch“. Eine Verschwörungstheorie der rechten Szene, nach der Migranten als Invasoren die „weiße Rasse“ ausrotten würden. Europaweit verfolgen die Rechten die umfassende und endgültige Abschiebung von Menschen mit Migrationshintergrund.

Christophe Cotteret zeichnet mit seinem Dokumentarfilm das Porträt der rechtsradikalen Szene in Europa. Die Reise führt nach Deutschland, einem der Länder mit den meisten bekennenden Rechtsextremen, nach Belgien und schließlich nach Frankreich, wo offiziell fast die Hälfte aller rassistisch motivierten Gewalttaten in Europa registriert wurden. Die Rechtsextremen bilden inzwischen eine politische Familie, die unaufhaltsam wächst und an den Grundfesten der geschwächten europäischen Demokratie rüttelt.

Dokumentarfilm von Christophe Cotteret (F/B 2024, 81 Min)
Video verfügbar bis zum 25/05/2026


Monday, February 02, 2026

Woher kommt Trumps Hass auf Europa? Martin Schulz & Christoph Heusgen Spitzengespräch | DER SPIEGEL

Jan 28, 2026 | Hier diskutieren der frühere EU-Parlamentspräsident Martin Schulz und Topdiplomat Christoph Heusgen über ICE-Gewalt, Druckmittel der EU – und teilen eine düstere Befürchtung.

Wednesday, January 28, 2026

Trump, Amerika und die Welt: Warum Venezuela erst der Anfang war

BERLINER ZEITUNG: Warum die westlichen Analysen zu Venezuela zu kurz greifen – und was Trump wirklich will. Eine Analyse und eine Warnung an Europa.

Die Bilder gingen um die Welt: Mehr als 150 US-Kampfflugzeuge im venezolanischen Luftraum, Delta-Force-Kommandos, die den Präsidenten eines souveränen Staates aus seinem Schlafzimmer zerren, ein Staatsoberhaupt in Handschellen auf dem Weg nach Brooklyn. Was in der Nacht zum 3. Januar 2026 geschah, war keine Polizeiaktion. Es war der Auftakt zu etwas Größerem.

Doch viele westliche Beobachter scheinen die Dimension der aktuellen Ereignisse nicht zu begreifen.

Die bequeme These

In den Tagen nach der Operation dominierten zwei Erklärungen die Analyse-Spalten: Erstens sei dies eine reine Machtdemonstration gewesen, ein Signal an die Welt, dass Donald Trump handelt, wo andere reden. Zweitens gehe es um Öl – Venezuela besitzt die größten nachgewiesenen Reserven der Welt, und US-amerikanische Konzerne stehen bereit.

Beides stimmt. Und beides greift viel zu kurz.

Denn wer nur auf die Oberfläche schaut, übersieht die tektonischen Verschiebungen darunter. Die Frage ist nicht, ob Trump Stärke zeigen wollte. Die Frage ist: Wozu? » | Harald Neuber | Dienstag, 27. Januar 2026

Die Ereignisse der jüngsten Zeit hätten uns Europäern beweisen müssen, dass Amerika als Verbündeter nicht mehr vertrauenswürdig ist. Trump hat dieses Vertrauen zerstört. Wer das nicht erkennt, ist entweder blind oder realitätsfremd.

Daher ist es für die Europäer unerlässlich, ihre Verteidigungsstrategie dringend zu ändern. Europa muss aufrüsten. Und zwar schnell. Ungeachtet der Kosten. Es besteht ein dringender Bedarf an militärischer Rekrutierung, militärischer Ausrüstung und einer grundlegend überarbeiteten Militärstrategie. Darüber hinaus ist es unerlässlich, dass alle Europäer für das gemeinsame Ziel – die Selbstverteidigung – an einem Strang ziehen.

Amerika ist nicht nur kein verlässlicher Verbündeter mehr, sondern es gibt viele Kräfte, die die Europäische Union zerstören wollen, Trump eingeschlossen. Der einzige Weg, dieser Bedrohung zu begegnen, ist Stärke und Entschlossenheit. — © Mark Alexander

Friday, January 23, 2026

"Europa endgültig klar: Können USA nicht mehr trauen" - Navidi zieht Lehren aus Davos

Jan 23, 2026 | Finanz- und USA-Expertin Sandra Navidi schätzt die Schachzüge der politischen Player in Davos ein. Mit Europas bewiesener Stärke gegenüber den Grönland-Vorstößen von Donald Trump habe man die US-Delegation "in Verlegenheit gebracht". Sie sieht einen Bruch in den transatlantischen Beziehungen.

Wednesday, January 21, 2026

Trump am WEF: Absage an die Zusammenarbeit mit Europa

Jan 21, 2026 | US-Präsident Donald Trump sprach in seiner Rede am WEF in Davos unter anderem über seine Grönlandpläne, kritisierte Europa, lobte sich selbst und pries seine Politik der Isolation an - auch mit Seitenhieben gegen die Schweiz. Wie ist diese Rede einzuordnen - und wie reagieren Schweizer Politiker?

Grönland-Ansprüche: Nimmt Trump uns überhaupt noch ernst? | Markus Lanz vom 20. Januar 2025

Jan 21, 2026 | Der Anspruch Trumps, dass Grönland ein Teil der USA sein müsste, hält Europa immer noch auf Trab. Bei Markus Lanz erklärt der in Dänemark geborene Claus Ruhe Madsen, der Wirtschaftsminister in Schleswig-Holstein ist, dass Europa endlich stark gegen Donald Trump auftreten müsse, bevor dieser uns endgültig für zu schwach hält. Madsen (CDU) warnt, Europa müsse "jetzt endlich aufzuhören, sich in Klein-Klein zu verhaken.“


Ich gebe den amerikanischen Wählern die Schuld, daß sie so dumm waren, Trump wiederzuwählen. Schließlich wurde Trump wegen Verbrechen angeklagt und verurteilt. — © Mark Alexander

Tuesday, January 20, 2026

"Habt Eier" - Trump-Gegner Newsom geht Europa scharf an - Schimpf-Tirade für mehr Haltung | ntv

Jan 20, 2026 | Kaliforniens Gouverneur Gavin Newsom ist als erklärter Gegner Donald Trumps bekannt. Beim Weltwirtschaftsforum in Davos kritisiert er aber auch die europäischen Staatschefs, die sich seiner Meinung nach den Eskapaden des US-Präsidenten zu sehr beugen.


Gavin Newsom hat vollkommen recht. Europäische Politiker sollten mit der Arschleckerei endlich einmal aufhören! – © Mark Alexander

Monday, January 19, 2026

Grönland: Trump droht mit neuen Zöllen gegen europäische Staaten

Jan 18, 2026 | In seinem Bestreben, Grönland einzuverleiben, droht nun US-Präsident Donald Trump acht europäischen Staaten mit Strafzöllen, darunter Frankreich, Deutschland und Grossbritannien. Einschätzungen dazu von Fredy Gsteiger, dem SRF-Experten für internationale Sicherheitspolitik.

Saturday, January 10, 2026

Trump greift nach Europa: Der größte Gefährder sitzt im Weißen Haus

BERLINER ZEITUNG: Venezuela, Grönland, Ukraine: Trumps Machtpolitik bringt Europas Sicherheitsordnung ins Wanken. Eine Kolumne.

Wer ist die größere Gefahr für Europa: Wladimir Putin oder Donald Trump? Noch vor kurzem hätte diese Frage absurd geklungen, jedenfalls für die Europäische Union. Bei jedem Ministertreffen und jedem EU-Gipfel in Brüssel wurde die russische Gefahr beschworen, immer stand der „völkerrechtswidrige Angriffskrieg in der Ukraine“ ganz oben auf der Tagesordnung.

Dann kam der völkerrechtswidrige Militärcoup der USA in Venezuela – und plötzlich wusste die EU nicht mehr, was sie sagen sollte. In ersten Reaktionen war weder von einem Angriff noch von einem Verstoß gegen das Völkerrecht die Rede. Auch von Trump wollten die EU-Politiker lieber nicht sprechen. Stattdessen forderten sie „alle Akteure“ zur „friedlichen Lösung der Krise“ auf. » | Eric Bonse | Samstag, 10. Januar 2026

Monday, December 29, 2025

Die US-Pläne zur Zerstörung Europas | ARTE Hintergrund

Jun 26, 2025 | Es ist kein Geheimnis: Trump hasst Europa, vor allem aus wirtschaftlichen, aber auch aus ideologischen Gründen. Es gibt immer mehr Berichte über den Kampf gegen die EU von Trump und seiner Verbündeten. J.D. Vance, das US-Außenministerium und natürlich die europäische extreme Rechte fordern einen Politikwechsel. Gilles Gressani, Gründer der Online-Revue „Le Grand Continent“, erklärt die Situation.

Video verfügbar bis zum 30/06/2026



Sympathie ist meistens gegenseitig! Genauso wie Antipathie! — © Mark Alexander

Wednesday, December 17, 2025

Putin bezeichnet europäische Staatschefs als „Schweine“

BERLINER ZEITUNG: Putin greift europäische Staaten scharf an und macht die frühere US-Regierung für den Krieg verantwortlich. Zugleich droht er, Russlands Ziele in der Ukraine notfalls militärisch durchzusetzen.

Russlands Präsident Wladimir Putin hat den Westen erneut mit scharfen Worten angegriffen. Die vorherige US-Regierung unter Joe Biden und die „europäischen Schweine“ seien davon ausgegangen, Russland in kurzer Zeit zerstören zu können, sagte Putin bei einer Rede vor Vertretern des russischen Verteidigungsministeriums in Moskau. Das meldete die staatliche Nachrichtenagentur Tass.

Der Kremlchef warf der Biden-Regierung demnach vor, den Konflikt um die Ukraine bewusst in einen Krieg geführt zu haben. Washington habe geglaubt, Russland militärisch schwächen oder zerstören zu können. Europäische Staaten hätten sich dieser Linie angeschlossen. Zugleich lobte der Kremlchef die Gespräche mit der neuen US-Regierung unter Präsident Donald Trump und sprach von Fortschritten bei den Verhandlungen. » | Alexander Schmalz | Mittwoch, 17. Dezember 2025

Sunday, December 14, 2025

Make Europe Weak Again? – Trumps nationale Sicherheitsstrategie und die Folgen | PolitiX

Dec 13, 2025 | Make Europe weak again. Die nationale Sicherheitsstrategie der USA hält schwarz auf weiß fest, dass Donald Trump und seine Leute mit der transatlantischen Tradition der vergangenen 80 Jahre brechen. Die ZDF-Hauptstadtkorrespondentin Andrea Maurer analysiert das Papier, die Reaktionen und die Konsequenzen - und fragt: Wirft Trump Europa vor den Bus?