TAGESSPIEGEL: Die Vorfälle in der spanischen Exklave haben den Regierungschef ins Zentrum gerückt. Innenpolitisch steckt er in einer Krise – und will sich vielleicht gerade deshalb außenpolitisch profilieren.
Ein Feindbild zu sein, ist für den spanischen Regierungschef Pedro Sánchez an sich nichts Neues. Zum Beispiel für US-Präsident Donald Trump, der Spanien als „hoffnungslosen Fall“ und „schrecklichen Partner“ bezeichnet. Oder für Israels Premierminister Benjamin Netanjahu, der Sánchez’ Haltung zum Nahostkonflikt „Heuchelei und Feindseligkeit“ nennt.
Für rechtsextreme Kräfte wiederum ist er für seine im europäischen Vergleich liberale Migrationspolitik ein ständiger Reizpunkt. Und genau hier nehmen die Ressentiments gegen Sánchez derzeit wieder zu. Diesmal kommen sie vor allem aus Europa. » | Von Laura Dahmer | Montag, 3. August 2026
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Monday, August 03, 2026
Thursday, July 30, 2026
Brandkatastrophen und Extremhitze: Europa lahmt im Kampf gegen den Klimawandel
TAGESSPIEGEL: Die EU sollte beim Umweltschutz zum Vorbild für die ganze Welt werden. Die ambitionierten Ziele werden nun aber nach und nach zurückgeschraubt. Woran liegt das?
Verheerende Waldbrände in Frankreich und Spanien, immer neue Hitzewellen, die Europa lähmen: Der Kampf gegen den Klimawandel erschien selten so notwendig wie in diesen Monaten. Doch die Europäische Union hat zuletzt in einer bemerkenswerten Kurskorrektur den entgegengesetzten Weg eingeschlagen und entkernt bereits beschlossene Klimaschutzgesetze.
Das ist besonders bitter für Ursula von der Leyen, denn die EU-Kommissionschefin hatte den Umbau Europas zu einem klimaneutralen Kontinent einst zu ihrer „Herzensangelegenheit“ erkoren und in den fünf Jahren ihrer ersten Amtszeit konsequent vorangetrieben. Europa sollte im Bereich Umweltschutz mit dem sogenannten „Green Deal“ zum Vorbild für den Rest der Welt werden – aber das ist längst Geschichte. » | Von Knut Krohn | Donnerstag, 30. Juli 2026
Verheerende Waldbrände in Frankreich und Spanien, immer neue Hitzewellen, die Europa lähmen: Der Kampf gegen den Klimawandel erschien selten so notwendig wie in diesen Monaten. Doch die Europäische Union hat zuletzt in einer bemerkenswerten Kurskorrektur den entgegengesetzten Weg eingeschlagen und entkernt bereits beschlossene Klimaschutzgesetze.
Das ist besonders bitter für Ursula von der Leyen, denn die EU-Kommissionschefin hatte den Umbau Europas zu einem klimaneutralen Kontinent einst zu ihrer „Herzensangelegenheit“ erkoren und in den fünf Jahren ihrer ersten Amtszeit konsequent vorangetrieben. Europa sollte im Bereich Umweltschutz mit dem sogenannten „Green Deal“ zum Vorbild für den Rest der Welt werden – aber das ist längst Geschichte. » | Von Knut Krohn | Donnerstag, 30. Juli 2026
Wednesday, July 15, 2026
Gegen „Zensur“ in Europa: USA schreiben Millionen-Förderung für europäische Gruppen aus
BERLINER ZEITUNG: Das US-Außenministerium ruft europäische Organisationen dazu auf, sich um Fördergelder zu bewerben. Ziel sei die Stärkung von Projekten gegen mutmaßliche Zensur und für nationale Souveränität
Dieser Screenshot stammt aus diesem Artikel der Berliner Zeitung. | US-Außenminister Marco Rubio. Sein Ministerium will Fördergelder an europäische Gruppen vergeben. | © Alex Brandon/AP
Das US-Außenministerium hat eine Ausschreibung für Fördergelder in einem Gesamtvolumen von rund 4,93 Millionen US-Dollar für europäische Empfänger veröffentlicht. Nach den Angaben in der Ausschreibung sollen zwei bis drei Zuschläge in Höhe von jeweils einer bis drei Millionen US-Dollar vergeben werden. Bewerbungsschluss ist der 12. August 2026, Projektbeginn der 30. September 2026.
Zuständig ist das Büro für Demokratie, Menschenrechte und Arbeit (DRL) des Ministeriums. Antragsberechtigt sind laut Ausschreibungstext gemeinnützige Organisationen, Denkfabriken, Nichtregierungsorganisationen, öffentliche und private Bildungseinrichtungen sowie Einzelpersonen und internationale Organisationen.
Wie die Financial Times berichtete, handelt es sich um einen der ersten konkreten Schritte der Trump-Regierung, ihre Kritik an europäischen Regierungen in Förderpolitik zu übersetzen. » | Sophie Barkey | Mittwoch, 15. Juli 2026
Das ist sehr großzügig von den Amerikanern. Aber wie können sie es sich leisten, so großzügig zu sein? Ohne die Unterstützung Chinas wären sie völlig pleite! Die Staatsverschuldung der USA liegt – selbst während ich dies schreibe – bei fast vierzig Milliarden. Wie können sie es sich also leisten, ihr Geld derart zum Fenster hinauszuwerfen? — © Mark Alexander
Das US-Außenministerium hat eine Ausschreibung für Fördergelder in einem Gesamtvolumen von rund 4,93 Millionen US-Dollar für europäische Empfänger veröffentlicht. Nach den Angaben in der Ausschreibung sollen zwei bis drei Zuschläge in Höhe von jeweils einer bis drei Millionen US-Dollar vergeben werden. Bewerbungsschluss ist der 12. August 2026, Projektbeginn der 30. September 2026.
Zuständig ist das Büro für Demokratie, Menschenrechte und Arbeit (DRL) des Ministeriums. Antragsberechtigt sind laut Ausschreibungstext gemeinnützige Organisationen, Denkfabriken, Nichtregierungsorganisationen, öffentliche und private Bildungseinrichtungen sowie Einzelpersonen und internationale Organisationen.
Wie die Financial Times berichtete, handelt es sich um einen der ersten konkreten Schritte der Trump-Regierung, ihre Kritik an europäischen Regierungen in Förderpolitik zu übersetzen. » | Sophie Barkey | Mittwoch, 15. Juli 2026
Das ist sehr großzügig von den Amerikanern. Aber wie können sie es sich leisten, so großzügig zu sein? Ohne die Unterstützung Chinas wären sie völlig pleite! Die Staatsverschuldung der USA liegt – selbst während ich dies schreibe – bei fast vierzig Milliarden. Wie können sie es sich also leisten, ihr Geld derart zum Fenster hinauszuwerfen? — © Mark Alexander
Sunday, July 12, 2026
Warum leidet besonders Europa unter der Hitze? | Hintergrund | ARTE Info
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Klimawandel
Saturday, June 27, 2026
FKK vor dem Aus? | ARTE Re:
Oct 2, 2025 | Nacktheit am Strand oder beim Camping als Lebensgefühl – für manche selbstverständlich, für andere provokant. In Deutschland und Großbritannien hat der Naturismus seit mehr als 100 Jahren Tradition. Doch die Realität zeigt: Die Mitgliederzahlen sinken und die Vereine haben Nachwuchsprobleme. Was tun, um die jüngere Generation für FKK zu begeistern?
Die Freikörperkultur, kurz FKK, lebt Jeannette Langner aus Zwickau schon seit ihrer Kindheit in der DDR – damals keine Besonderheit. An der Ostsee tummelten sich tausende nackte Badegäste, FKK oder Naturismus stand für Toleranz, Freiheit, Naturverbundenheit. Doch seit der Wende 1990 hat die Szene knapp die Hälfte ihrer Mitglieder verloren – immer mehr Menschen tragen ihre Badehosen auch im FKK-Bereich und blicken wertend auf die ausgelebte Nacktheit. Seit diesem Jahr gilt daher sogar an einigen deutschen FKK-Stränden Nacktpflicht. Jeannette findet das gut. Sie hält Naturismus für schützenswert, will FKK sogar als immaterielles Weltkulturerbe bei der Unesco anmelden.
Als Vorsitzende des Vereins Get Naked Germany kämpft sie mit dem Nachwuchsmangel. Durch besondere FKK-Erlebnisse versucht der Verein gezielt Jüngere zu erreichen: Wanderungen, Museumsbesuche oder mal eine Wein-Verkostung? Das muss Jeannette zufolge auch nackt möglich sein.
Blöd nur, dass es bei der Online-Präsenz hakt. Denn in der digitalen Welt dominieren perfekte Körper und glatte Haut, keine Dehnungsstreifen oder Falten. Nackte Durchschnittskörper werden zensiert und tabuisiert.
Die junge Britin Saoirse Newhouse steht vor einem ganz ähnlichen Problem. Auch sie möchte sich seit kurzem für unbeschwerte Nacktheit stark machen und tritt als Botschafterin für den Dachverband British Naturism in dessen Social-Media-Kanälen auf. Für die 21-Jährige ist Naturismus auch ein Akt der Rebellion - den eigenen Körper annehmen, ohne sich zu verstecken.
Reportage (D 2025, 30 Min)
Video verfügbar bis zum 11/09/2030
Aufgrund seiner altersbeschränkten Inhalte darf dieses Video nicht an externen Websites eingebbetet werden. Deshalb kann man das Video nur auf YouTube selbst zugesehen werden.
FKK = Freikörperkultur. Gerade was man bei dieser Hitze braucht! 😊
TW: Dieser Reportage ist weder für Kinder noch für die Überempfindlichen und die Engstirnigen geeignet. — Mark Alexander
Die Freikörperkultur, kurz FKK, lebt Jeannette Langner aus Zwickau schon seit ihrer Kindheit in der DDR – damals keine Besonderheit. An der Ostsee tummelten sich tausende nackte Badegäste, FKK oder Naturismus stand für Toleranz, Freiheit, Naturverbundenheit. Doch seit der Wende 1990 hat die Szene knapp die Hälfte ihrer Mitglieder verloren – immer mehr Menschen tragen ihre Badehosen auch im FKK-Bereich und blicken wertend auf die ausgelebte Nacktheit. Seit diesem Jahr gilt daher sogar an einigen deutschen FKK-Stränden Nacktpflicht. Jeannette findet das gut. Sie hält Naturismus für schützenswert, will FKK sogar als immaterielles Weltkulturerbe bei der Unesco anmelden.
Als Vorsitzende des Vereins Get Naked Germany kämpft sie mit dem Nachwuchsmangel. Durch besondere FKK-Erlebnisse versucht der Verein gezielt Jüngere zu erreichen: Wanderungen, Museumsbesuche oder mal eine Wein-Verkostung? Das muss Jeannette zufolge auch nackt möglich sein.
Blöd nur, dass es bei der Online-Präsenz hakt. Denn in der digitalen Welt dominieren perfekte Körper und glatte Haut, keine Dehnungsstreifen oder Falten. Nackte Durchschnittskörper werden zensiert und tabuisiert.
Die junge Britin Saoirse Newhouse steht vor einem ganz ähnlichen Problem. Auch sie möchte sich seit kurzem für unbeschwerte Nacktheit stark machen und tritt als Botschafterin für den Dachverband British Naturism in dessen Social-Media-Kanälen auf. Für die 21-Jährige ist Naturismus auch ein Akt der Rebellion - den eigenen Körper annehmen, ohne sich zu verstecken.
Reportage (D 2025, 30 Min)
Video verfügbar bis zum 11/09/2030
FKK = Freikörperkultur. Gerade was man bei dieser Hitze braucht! 😊
TW: Dieser Reportage ist weder für Kinder noch für die Überempfindlichen und die Engstirnigen geeignet. — Mark Alexander
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Wednesday, June 24, 2026
EU-Parlament stimmt für digitalen Euro: Was verschwiegen wird
BERLINER ZEITUNG: Der digitale Euro nimmt Gestalt an. Die EU verspricht Datenschutz und den Erhalt des Bargelds. Kritiker sehen jedoch Risiken, über die bislang kaum gesprochen wird.
Seit Jahren wird in Brüssel über den digitalen Euro gestritten, nun kommt das Projekt der Europäischen Zentralbank (EZB) einen Schritt voran. Am Dienstag verabschiedete der Ausschuss für Wirtschaft und Währung (ECON) des Europäischen Parlaments seine Position zum Währungspaket, das auch die Einführung des digitalen Euro umfasst.
Die neue elektronische Form des Zentralbankgeldes soll von der EZB ausgegeben werden und sowohl online als auch offline nutzbar sein. Während Online-Zahlungen über ein kontobasiertes System abgewickelt werden, sollen Offline-Zahlungen direkt zwischen Endgeräten erfolgen. Die Einführung des digitalen Euro ist nach den derzeitigen Planungen bis 2029 vorgesehen. » | Franz Becchi | Mittwoch, 24. Juni 2026
Seit Jahren wird in Brüssel über den digitalen Euro gestritten, nun kommt das Projekt der Europäischen Zentralbank (EZB) einen Schritt voran. Am Dienstag verabschiedete der Ausschuss für Wirtschaft und Währung (ECON) des Europäischen Parlaments seine Position zum Währungspaket, das auch die Einführung des digitalen Euro umfasst.
Die neue elektronische Form des Zentralbankgeldes soll von der EZB ausgegeben werden und sowohl online als auch offline nutzbar sein. Während Online-Zahlungen über ein kontobasiertes System abgewickelt werden, sollen Offline-Zahlungen direkt zwischen Endgeräten erfolgen. Die Einführung des digitalen Euro ist nach den derzeitigen Planungen bis 2029 vorgesehen. » | Franz Becchi | Mittwoch, 24. Juni 2026
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Hitzewelle trifft Europa: Temperaturrekord und Stromausfälle in Frankreich
BERLINER ZEITUNG: Eine Hitzewelle führt zu einem Stromausfall in Frankreich für zehntausende Haushalte. Auch in Deutschland werden weiter hohe Temperaturen erwartet.
Dieses Foto stammt aus diesem Artikel. | Menschen erfrischen sich am Eiffelturm unter einem Wassersprühnebel. | © Michel Euler/AP/dpa
Eine Hitzewelle hat große Teile Europas erfasst und in Frankreich zu Stromausfällen geführt. Im nordwestfranzösischen Département Finistère waren am Mittwochmorgen rund 68.000 Haushalte ohne Strom, teilten die zuständigen Behörden laut AFP mit. Zeitweise seien bis zu 120.000 Haushalte betroffen gewesen.
Auslöser sei ein hitzebedingter Vorfall an einem Transformator in Ergué-Gabéric nahe Quimper gewesen, wo die Temperaturen auf rund 40 Grad gestiegen waren. Der Netzbetreiber RTE rechne damit, dass die Stromversorgung erst am Abend wieder vollständig wiederhergestellt sein werde, berichtete AFP. Pflegeheime würden bis dahin mit Notstromaggregaten versorgt. » | Anika Schlünz | Mittwoch, 24. Juni 2026
Eine Hitzewelle hat große Teile Europas erfasst und in Frankreich zu Stromausfällen geführt. Im nordwestfranzösischen Département Finistère waren am Mittwochmorgen rund 68.000 Haushalte ohne Strom, teilten die zuständigen Behörden laut AFP mit. Zeitweise seien bis zu 120.000 Haushalte betroffen gewesen.
Auslöser sei ein hitzebedingter Vorfall an einem Transformator in Ergué-Gabéric nahe Quimper gewesen, wo die Temperaturen auf rund 40 Grad gestiegen waren. Der Netzbetreiber RTE rechne damit, dass die Stromversorgung erst am Abend wieder vollständig wiederhergestellt sein werde, berichtete AFP. Pflegeheime würden bis dahin mit Notstromaggregaten versorgt. » | Anika Schlünz | Mittwoch, 24. Juni 2026
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Thursday, May 28, 2026
Eskalation in Ukraine: „Europa und Russland schlittern in offenen Krieg“
BERLINER ZEITUNG: Die Ukraine greift Russland in der Tiefe an. Moskau will „systematisch“ eskalieren. Jeffrey Sachs warnt Bundeskanzler Merz vor Untätigkeit.
Dieser Screenshot stammt aus diesem Artikel der Berliner Zeitung. | Der russische Präsident Wladimir Putin setzt Oreschniks ein und kündigt weitere Angriffe auf Kiew an. | © dpa
Der Krieg zwischen Russland und der Ukraine und ihren westlichen Unterstützern hat eine neue Phase erreicht. Der Ökonom und Spitzendiplomat Jeffrey Sachs sieht die Zuspitzung in einem Offenen Brief an Bundeskanzler Friedrich Merz als alarmierend an. Er schreibt, im Hinblick auf einen Frieden habe sich „die Lage in Europa dramatisch verschlechtert“: „Europa und Russland schlittern in einen offenen Krieg.“Merz müsse umgehend mit Russlands Präsident Wladimir Putin sprechen (ganzer Brief im Wortlaut hier).
Nachdem der Krieg nach der russischen Invasion 2022 zunächst als Materialschlacht und Abnutzungskrieg nach traditionellen Mustern verlaufen war, hat sich der Charakter deutlich verändert. Der russische Vormarsch geht nur noch schleppend voran. Zwischen den Truppenverbänden an der Front liegt ein lückenlos von Drohnen beider Seiten kontrollierter Korridor, den die Russen nur mit heftigsten Verlusten überwinden könnten. Auch die Ukraine kann in diesem Bereich keinen Gegenangriff starten. Russland flog daher massive Luftschläge gegen ukrainische Infrastruktureinrichtungen, vor allem im Energiebereich. Kiew hat daraufhin vor einigen Monaten begonnen, Ziele tief in Russland anzugreifen. Die Ukraine greift russische Häfen und Ölanlagen an. Auch ein Teil der nuklearen Triade wurde durch einen Drohnenangriff beschädigt. Besonders irritiert hat den russischen Präsidenten Waldimir Putin ein Angriff auf seine Valdai-Residenz. » | Michael Maier | Donnerstag, 28. Mai 2026
Jeffrey Sachs dringender Brief an Bundeskanzler Merz befindet sich auch hier.
Der Krieg zwischen Russland und der Ukraine und ihren westlichen Unterstützern hat eine neue Phase erreicht. Der Ökonom und Spitzendiplomat Jeffrey Sachs sieht die Zuspitzung in einem Offenen Brief an Bundeskanzler Friedrich Merz als alarmierend an. Er schreibt, im Hinblick auf einen Frieden habe sich „die Lage in Europa dramatisch verschlechtert“: „Europa und Russland schlittern in einen offenen Krieg.“Merz müsse umgehend mit Russlands Präsident Wladimir Putin sprechen (ganzer Brief im Wortlaut hier).
Nachdem der Krieg nach der russischen Invasion 2022 zunächst als Materialschlacht und Abnutzungskrieg nach traditionellen Mustern verlaufen war, hat sich der Charakter deutlich verändert. Der russische Vormarsch geht nur noch schleppend voran. Zwischen den Truppenverbänden an der Front liegt ein lückenlos von Drohnen beider Seiten kontrollierter Korridor, den die Russen nur mit heftigsten Verlusten überwinden könnten. Auch die Ukraine kann in diesem Bereich keinen Gegenangriff starten. Russland flog daher massive Luftschläge gegen ukrainische Infrastruktureinrichtungen, vor allem im Energiebereich. Kiew hat daraufhin vor einigen Monaten begonnen, Ziele tief in Russland anzugreifen. Die Ukraine greift russische Häfen und Ölanlagen an. Auch ein Teil der nuklearen Triade wurde durch einen Drohnenangriff beschädigt. Besonders irritiert hat den russischen Präsidenten Waldimir Putin ein Angriff auf seine Valdai-Residenz. » | Michael Maier | Donnerstag, 28. Mai 2026
Jeffrey Sachs dringender Brief an Bundeskanzler Merz befindet sich auch hier.
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Wednesday, May 27, 2026
Jeffrey Sachs an Bundeskanzler Merz: Verhindern Sie offenen Krieg mit Russland!
BERLINER ZEITUNG : Der Ökonom und Diplomat Jeffrey Sachs fordert Bundeskanzler Merz auf, mit Russlands Präsident Putin unverzüglich Gespräche über Frieden in Europa zu beginnen. Der Brief im Wortlaut.
Dieser Screenshot stammt aus diesem Artikel der Berliner Zeitung. | Jeffrey Sachs, hier beim Antalya Diplomacy Forum 2025 in der Türkei, warnt vor einem Krieg in Europa und der Zerstörung der deutschen Wirtschaft. | © IMAGO/Emin Sansar
Offener Brief an Bundeskanzler Friedrich Merz
Sehr geehrter Herr Bundeskanzler Merz,
als ich Ihnen vor einem halben Jahr einen offenen Brief schrieb, habe ich an Deutschland appelliert, die Diplomatie gegenüber Russland zu suchen, anstatt den Krieg zu normalisieren. Sechs Monate später hat sich die Lage in Europa dramatisch verschlechtert. Europa und Russland schlittern in einen offenen Krieg. In dieser Situation tragen Sie, Herr Bundeskanzler, eine einzigartige Verantwortung. Kein anderer europäischer Staats- und Regierungschef – weder in Paris, noch in Warschau, noch in Rom – verfügt über das Gewicht Deutschlands oder hat die Macht, die Sie persönlich besitzen, diese Katastrophe zu verhindern. Werden Sie sich für den Frieden einsetzen?
Sie selbst forderten im Januar 2026 gemeinsam mit Premierminister Meloni und Präsident Macron die Wiederaufnahme der Beziehungen Europas zu Russland und bezeichneten Russland als „ein europäisches Land“. Dennoch haben Sie die Diplomatie nicht verfolgt. Angesichts der Zukunft Europas, die auf dem Spiel steht, ist dies ein beispielloser Verzicht auf Ihre Führungsrolle. Haben Sie in Ihrer Zeit als Bundeskanzler auch nur einen einzigen substanziellen Dialog mit Präsident Putin versucht? Hat Ihr Außenminister jemals einen substanziellen Dialog mit Außenminister Lawrow versucht? Echte Gespräche, so wie jene, die den Kalten Krieg beendeten? Soweit die öffentlichen Aufzeichnungen belegen, lautet die Antwort: Nein. Nicht ein einziges Mal. Und nicht etwa, weil die Dringlichkeit nicht erkannt worden wäre. Lesen Sie den Brief weiter » | Michael Maier Jeffrey Sachs | Mittwoch, 27. Mai 2026
Offener Brief an Bundeskanzler Friedrich Merz
Sehr geehrter Herr Bundeskanzler Merz,
als ich Ihnen vor einem halben Jahr einen offenen Brief schrieb, habe ich an Deutschland appelliert, die Diplomatie gegenüber Russland zu suchen, anstatt den Krieg zu normalisieren. Sechs Monate später hat sich die Lage in Europa dramatisch verschlechtert. Europa und Russland schlittern in einen offenen Krieg. In dieser Situation tragen Sie, Herr Bundeskanzler, eine einzigartige Verantwortung. Kein anderer europäischer Staats- und Regierungschef – weder in Paris, noch in Warschau, noch in Rom – verfügt über das Gewicht Deutschlands oder hat die Macht, die Sie persönlich besitzen, diese Katastrophe zu verhindern. Werden Sie sich für den Frieden einsetzen?
Sie selbst forderten im Januar 2026 gemeinsam mit Premierminister Meloni und Präsident Macron die Wiederaufnahme der Beziehungen Europas zu Russland und bezeichneten Russland als „ein europäisches Land“. Dennoch haben Sie die Diplomatie nicht verfolgt. Angesichts der Zukunft Europas, die auf dem Spiel steht, ist dies ein beispielloser Verzicht auf Ihre Führungsrolle. Haben Sie in Ihrer Zeit als Bundeskanzler auch nur einen einzigen substanziellen Dialog mit Präsident Putin versucht? Hat Ihr Außenminister jemals einen substanziellen Dialog mit Außenminister Lawrow versucht? Echte Gespräche, so wie jene, die den Kalten Krieg beendeten? Soweit die öffentlichen Aufzeichnungen belegen, lautet die Antwort: Nein. Nicht ein einziges Mal. Und nicht etwa, weil die Dringlichkeit nicht erkannt worden wäre. Lesen Sie den Brief weiter » | Michael Maier Jeffrey Sachs | Mittwoch, 27. Mai 2026
Saturday, May 16, 2026
Wie steht es um LGBTQ+-Rechte in Europa? | ARTE Europa - Die Woche
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Saturday, May 09, 2026
Europas Sorge vor Frankreichs Rechtsextremen | Hintergrund | ARTE Info
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Thursday, April 09, 2026
Trump stellt Europa Ultimatum: USA verlangen Militärpläne für Straße von Hormus
BERLINER ZEITUNG: Donald Trump setzt die europäischen Nato-Partner unter Zugzwang. Europäische Staaten sollen binnen weniger Tage konkrete Militärpläne vorlegen.
Die USA verlangen von europäischen Verbündeten kurzfristig konkrete militärische Pläne zur Sicherung der Straße von Hormus. Das berichtet die Nachrichtenagentur Bloomberg unter Berufung auf einen hochrangigen Nato-Vertreter. Demnach sollen die Staaten innerhalb weniger Tage darlegen, wie sie die Schifffahrt durch die strategisch wichtige Meerenge absichern wollen. Die Forderung sei bei Gesprächen zwischen US-Regierungsvertretern und der Nato im Weißen Haus sowie im Pentagon und im Außenministerium vorgebracht worden.
US-Präsident Donald Trump hatte gestern bei einem Treffen im Weißen Haus mit Nato-Generalsekretär Mark Rutte darüber gesprochen, heißt es. Der Nato-Chef bestätigte nach dem Gespräch dem US-Sender CNN, Trump sei „eindeutig enttäuscht“. » | Alexander Schmalz | Donnerstag, 9. April 2026
Die USA verlangen von europäischen Verbündeten kurzfristig konkrete militärische Pläne zur Sicherung der Straße von Hormus. Das berichtet die Nachrichtenagentur Bloomberg unter Berufung auf einen hochrangigen Nato-Vertreter. Demnach sollen die Staaten innerhalb weniger Tage darlegen, wie sie die Schifffahrt durch die strategisch wichtige Meerenge absichern wollen. Die Forderung sei bei Gesprächen zwischen US-Regierungsvertretern und der Nato im Weißen Haus sowie im Pentagon und im Außenministerium vorgebracht worden.
US-Präsident Donald Trump hatte gestern bei einem Treffen im Weißen Haus mit Nato-Generalsekretär Mark Rutte darüber gesprochen, heißt es. Der Nato-Chef bestätigte nach dem Gespräch dem US-Sender CNN, Trump sei „eindeutig enttäuscht“. » | Alexander Schmalz | Donnerstag, 9. April 2026
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Saturday, February 14, 2026
US-Aussenminister Rubios Botschaft an Europa
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Rubio über Beziehung zu Europa: „Wir wollen nicht nur den Niedergang verwalten“
BERLINER ZEITUNG: Der US-Außenminister eröffnet den zweiten Tag der Münchner Sicherheitskonferenz. Er betont die Nähe zu Europa und warnt vor Deindustrialisierung.
US-Außenminister Marco Rubio hat in seiner Rede bei der Münchner Sicherheitskonferenz die Nähe zu Europa betont. „Wir gehören zusammen“, erklärte Rubio. Er verwies dabei auf gemeinsame kulturelle Verbindungen und eine gemeinsame Zusammenarbeit, insbesondere nach dem Zweiten Weltkrieg.
Gleichzeitig warnte er, westliche Staaten hätten durch „Verlegung der Produktion in andere Länder“ einen Teil ihrer Souveränität gefährdet. Er plädierte für einen stärkeren Fokus auf nationale Interessen. „Wir können wieder die Herren über unsere Lieferketten werden, wir können erfolgreich sein“, erklärte Rubio. » | Anika Schlünz | Samstag, 14. Februar 2026
US-Außenminister Marco Rubio hat in seiner Rede bei der Münchner Sicherheitskonferenz die Nähe zu Europa betont. „Wir gehören zusammen“, erklärte Rubio. Er verwies dabei auf gemeinsame kulturelle Verbindungen und eine gemeinsame Zusammenarbeit, insbesondere nach dem Zweiten Weltkrieg.
Gleichzeitig warnte er, westliche Staaten hätten durch „Verlegung der Produktion in andere Länder“ einen Teil ihrer Souveränität gefährdet. Er plädierte für einen stärkeren Fokus auf nationale Interessen. „Wir können wieder die Herren über unsere Lieferketten werden, wir können erfolgreich sein“, erklärte Rubio. » | Anika Schlünz | Samstag, 14. Februar 2026
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Friday, February 13, 2026
Trump: Ein unbequemer Verbündeter für Europas Rechtsextreme?
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Thursday, February 05, 2026
White Power: Europas Rechtsextreme | Doku HD Reupload | ARTE
Feb 5, 2026 | Hinweis: Dieses Programm enthält Inhalte, die für Kinder, Jugendliche und empfindsame Zuschauer verstörend wirken können.
Im Zuge rechtspopulistischer Wahlerfolge in Europa organisieren sich gewaltbereite Rechtsextremist*innen weltweit. Der Dokumentarfilm führt durch drei Länder – Deutschland, Frankreich und Belgien – und konzentriert sich auf den Kampfbegriff des "großen Austauschs". Für rechtsextreme Parteien und Gruppierungen gibt es nur eine Lösung: die Abschiebung von Menschen mit Migrationshintergrund.
2024: Vor dem Hintergrund einer akuten Migrationskrise und niedriger Wahlbeteiligungen konnten sich rechtspopulistische Parteien in Europa nachhaltig in der politischen Landschaft verankern: als Regierungsparteien in Italien und Ungarn, in einer Regierungskoalition wie in Schweden oder mit deutlichen Wahlerfolgen in Frankreich, den Niederlanden – und nun auch in Deutschland.
Die Rechtsextremen des 21. Jahrhunderts haben ihr Image aufpoliert: In Talkshows etwa treten sie adrett und höflich auf, lächeln freundlich – eine Schafspelzstrategie, denn ihr Gedankengut ist radikal wie eh und je. Im Kielwasser der Ausländerfeindlichkeit hat sich eine „White Power“-Bewegung formiert, die den politischen Kampf mit Gewaltbereitschaft unterfüttert: vor allem verbal, aber zunehmend auch mit tätlichen Übergriffen. In den letzten zehn Jahren ist die Zahl rassistisch motivierter Gewalttaten kontinuierlich gestiegen.
Gewaltbereite Organisationen und Rechtspopulisten haben einen gemeinsamen Kampfbegriff: den „großen Austausch“. Eine Verschwörungstheorie der rechten Szene, nach der Migranten als Invasoren die „weiße Rasse“ ausrotten würden. Europaweit verfolgen die Rechten die umfassende und endgültige Abschiebung von Menschen mit Migrationshintergrund.
Christophe Cotteret zeichnet mit seinem Dokumentarfilm das Porträt der rechtsradikalen Szene in Europa. Die Reise führt nach Deutschland, einem der Länder mit den meisten bekennenden Rechtsextremen, nach Belgien und schließlich nach Frankreich, wo offiziell fast die Hälfte aller rassistisch motivierten Gewalttaten in Europa registriert wurden. Die Rechtsextremen bilden inzwischen eine politische Familie, die unaufhaltsam wächst und an den Grundfesten der geschwächten europäischen Demokratie rüttelt.
Dokumentarfilm von Christophe Cotteret (F/B 2024, 81 Min)
Video verfügbar bis zum 25/05/2026
Im Zuge rechtspopulistischer Wahlerfolge in Europa organisieren sich gewaltbereite Rechtsextremist*innen weltweit. Der Dokumentarfilm führt durch drei Länder – Deutschland, Frankreich und Belgien – und konzentriert sich auf den Kampfbegriff des "großen Austauschs". Für rechtsextreme Parteien und Gruppierungen gibt es nur eine Lösung: die Abschiebung von Menschen mit Migrationshintergrund.
2024: Vor dem Hintergrund einer akuten Migrationskrise und niedriger Wahlbeteiligungen konnten sich rechtspopulistische Parteien in Europa nachhaltig in der politischen Landschaft verankern: als Regierungsparteien in Italien und Ungarn, in einer Regierungskoalition wie in Schweden oder mit deutlichen Wahlerfolgen in Frankreich, den Niederlanden – und nun auch in Deutschland.
Die Rechtsextremen des 21. Jahrhunderts haben ihr Image aufpoliert: In Talkshows etwa treten sie adrett und höflich auf, lächeln freundlich – eine Schafspelzstrategie, denn ihr Gedankengut ist radikal wie eh und je. Im Kielwasser der Ausländerfeindlichkeit hat sich eine „White Power“-Bewegung formiert, die den politischen Kampf mit Gewaltbereitschaft unterfüttert: vor allem verbal, aber zunehmend auch mit tätlichen Übergriffen. In den letzten zehn Jahren ist die Zahl rassistisch motivierter Gewalttaten kontinuierlich gestiegen.
Gewaltbereite Organisationen und Rechtspopulisten haben einen gemeinsamen Kampfbegriff: den „großen Austausch“. Eine Verschwörungstheorie der rechten Szene, nach der Migranten als Invasoren die „weiße Rasse“ ausrotten würden. Europaweit verfolgen die Rechten die umfassende und endgültige Abschiebung von Menschen mit Migrationshintergrund.
Christophe Cotteret zeichnet mit seinem Dokumentarfilm das Porträt der rechtsradikalen Szene in Europa. Die Reise führt nach Deutschland, einem der Länder mit den meisten bekennenden Rechtsextremen, nach Belgien und schließlich nach Frankreich, wo offiziell fast die Hälfte aller rassistisch motivierten Gewalttaten in Europa registriert wurden. Die Rechtsextremen bilden inzwischen eine politische Familie, die unaufhaltsam wächst und an den Grundfesten der geschwächten europäischen Demokratie rüttelt.
Dokumentarfilm von Christophe Cotteret (F/B 2024, 81 Min)
Video verfügbar bis zum 25/05/2026
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Rechtsextremisten,
white power
Monday, February 02, 2026
Woher kommt Trumps Hass auf Europa? Martin Schulz & Christoph Heusgen Spitzengespräch | DER SPIEGEL
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Wednesday, January 28, 2026
Trump, Amerika und die Welt: Warum Venezuela erst der Anfang war
BERLINER ZEITUNG: Warum die westlichen Analysen zu Venezuela zu kurz greifen – und was Trump wirklich will. Eine Analyse und eine Warnung an Europa.
Die Bilder gingen um die Welt: Mehr als 150 US-Kampfflugzeuge im venezolanischen Luftraum, Delta-Force-Kommandos, die den Präsidenten eines souveränen Staates aus seinem Schlafzimmer zerren, ein Staatsoberhaupt in Handschellen auf dem Weg nach Brooklyn. Was in der Nacht zum 3. Januar 2026 geschah, war keine Polizeiaktion. Es war der Auftakt zu etwas Größerem.
Doch viele westliche Beobachter scheinen die Dimension der aktuellen Ereignisse nicht zu begreifen.
Die bequeme These
In den Tagen nach der Operation dominierten zwei Erklärungen die Analyse-Spalten: Erstens sei dies eine reine Machtdemonstration gewesen, ein Signal an die Welt, dass Donald Trump handelt, wo andere reden. Zweitens gehe es um Öl – Venezuela besitzt die größten nachgewiesenen Reserven der Welt, und US-amerikanische Konzerne stehen bereit.
Beides stimmt. Und beides greift viel zu kurz.
Denn wer nur auf die Oberfläche schaut, übersieht die tektonischen Verschiebungen darunter. Die Frage ist nicht, ob Trump Stärke zeigen wollte. Die Frage ist: Wozu? » | Harald Neuber | Dienstag, 27. Januar 2026
Die Ereignisse der jüngsten Zeit hätten uns Europäern beweisen müssen, dass Amerika als Verbündeter nicht mehr vertrauenswürdig ist. Trump hat dieses Vertrauen zerstört. Wer das nicht erkennt, ist entweder blind oder realitätsfremd.
Daher ist es für die Europäer unerlässlich, ihre Verteidigungsstrategie dringend zu ändern. Europa muss aufrüsten. Und zwar schnell. Ungeachtet der Kosten. Es besteht ein dringender Bedarf an militärischer Rekrutierung, militärischer Ausrüstung und einer grundlegend überarbeiteten Militärstrategie. Darüber hinaus ist es unerlässlich, dass alle Europäer für das gemeinsame Ziel – die Selbstverteidigung – an einem Strang ziehen.
Amerika ist nicht nur kein verlässlicher Verbündeter mehr, sondern es gibt viele Kräfte, die die Europäische Union zerstören wollen, Trump eingeschlossen. Der einzige Weg, dieser Bedrohung zu begegnen, ist Stärke und Entschlossenheit. — © Mark Alexander
Die Bilder gingen um die Welt: Mehr als 150 US-Kampfflugzeuge im venezolanischen Luftraum, Delta-Force-Kommandos, die den Präsidenten eines souveränen Staates aus seinem Schlafzimmer zerren, ein Staatsoberhaupt in Handschellen auf dem Weg nach Brooklyn. Was in der Nacht zum 3. Januar 2026 geschah, war keine Polizeiaktion. Es war der Auftakt zu etwas Größerem.
Doch viele westliche Beobachter scheinen die Dimension der aktuellen Ereignisse nicht zu begreifen.
Die bequeme These
In den Tagen nach der Operation dominierten zwei Erklärungen die Analyse-Spalten: Erstens sei dies eine reine Machtdemonstration gewesen, ein Signal an die Welt, dass Donald Trump handelt, wo andere reden. Zweitens gehe es um Öl – Venezuela besitzt die größten nachgewiesenen Reserven der Welt, und US-amerikanische Konzerne stehen bereit.
Beides stimmt. Und beides greift viel zu kurz.
Denn wer nur auf die Oberfläche schaut, übersieht die tektonischen Verschiebungen darunter. Die Frage ist nicht, ob Trump Stärke zeigen wollte. Die Frage ist: Wozu? » | Harald Neuber | Dienstag, 27. Januar 2026
Die Ereignisse der jüngsten Zeit hätten uns Europäern beweisen müssen, dass Amerika als Verbündeter nicht mehr vertrauenswürdig ist. Trump hat dieses Vertrauen zerstört. Wer das nicht erkennt, ist entweder blind oder realitätsfremd.
Daher ist es für die Europäer unerlässlich, ihre Verteidigungsstrategie dringend zu ändern. Europa muss aufrüsten. Und zwar schnell. Ungeachtet der Kosten. Es besteht ein dringender Bedarf an militärischer Rekrutierung, militärischer Ausrüstung und einer grundlegend überarbeiteten Militärstrategie. Darüber hinaus ist es unerlässlich, dass alle Europäer für das gemeinsame Ziel – die Selbstverteidigung – an einem Strang ziehen.
Amerika ist nicht nur kein verlässlicher Verbündeter mehr, sondern es gibt viele Kräfte, die die Europäische Union zerstören wollen, Trump eingeschlossen. Der einzige Weg, dieser Bedrohung zu begegnen, ist Stärke und Entschlossenheit. — © Mark Alexander
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Friday, January 23, 2026
"Europa endgültig klar: Können USA nicht mehr trauen" - Navidi zieht Lehren aus Davos
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Sandra Navidi
Wednesday, January 21, 2026
Trump am WEF: Absage an die Zusammenarbeit mit Europa
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