BERLINER ZEITUNG: Ein General der nigrischen Junta mobilisiert gegen die ehemalige Kolonialmacht Frankreich. General Amadou Ibro beschuldigt Paris, nach dem Putsch im Juli 2023 zu versuchen, das Land zu destabilisieren.
Ein hochrangiger Vertreter der nigrischen Militärregierung hat die Bevölkerung öffentlich dazu aufgerufen, sich auf einen Krieg mit Frankreich vorzubereiten. Wie die französische Tageszeitung Le Figaro berichtete, erklärte General Amadou Ibro, Stabschef des Junta-Anführers General Abdourahamane Tiani, kürzlich bei einer Kundgebung vor Jugendlichen in einem Stadion der Hauptstadt Niamey: „Die Mobilisierung ist beschlossen, damit wir uns auf den Krieg mit Frankreich vorbereiten.“
Dem Bericht zufolge fügte er hinzu: „Wisst dies: Wir werden in den Krieg mit Frankreich eintreten. Wir waren nicht im Krieg, jetzt ziehen wir in den Krieg mit Frankreich“ Das Publikum reagierte laut dem Bericht mit Applaus und Rufen wie „Nieder mit Frankreich“.
Ibro begründete seine Aussagen damit, dass Frankreich Niger für die eigene wirtschaftliche Krise verantwortlich mache und das Land angreifen wolle, um sich dessen Rohstoffe anzueignen. „Wir haben es mit Leuten zu tun, die uns wegen unserer Güter und unseres Reichtums um jeden Preis zurückbringen wollen zu dem, was ihren Wohlstand begründet hat“, sagte er. Ein Video der Rede verbreitete sich am vergangenen Donnerstagmorgen in den sozialen Medien. » | Sophie Barkey | Dienstag, 17. Februar 2026
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Tuesday, February 17, 2026
Saturday, January 31, 2026
Mut und Improvisation, Sommer 1940 - Juni 1941 | Widerstand – Die Résistance (1/4) Reupload | ARTE
Jan 29, 2026 | Die vierteilige Dokureihe erzählt die Geschichte der französischen Résistance anhand der Schicksale von zwei Dutzend heldenhaften Frauen und Männern. In dieser Folge: Am 10. Mai 1940 beginnt der Westfeldzug der deutschen Wehrmacht. Ziel der Operation ist die "Zerschlagung Frankreichs" und die Niederwerfung Großbritanniens. Ab Juni 1940 bilden sich die ersten Résistance-Netzwerke.
Kaum hatte Marschall Pétain am 17. Juni 1940 um Waffenstillstand nachgesucht, meldete sich via BBC von London aus Charles de Gaulle zu Wort. In seinem später berühmt gewordenen Appell vom 18. Juni rief er dazu auf, den Krieg gegen Deutschland fortzuführen. Die Anfänge der Résistance gingen dann letztlich auf das individuelle Engagement einiger Weniger zurück, die sich nicht mit der Niederlage abfinden wollten. Es entstanden verschiedenen Gruppe, die ihre Aktionen koordinieren wollten. Germaine Tillion und Boris Vildé gründen das Netzwerk Musée de l’Homme. Im Norden formieren sich einige Gewerkschafter um Christian Pineau zu der Gruppe Libération Nord.
In der freien Zone im Süden Frankreichs schließen sich Ende 1940 beziehungsweise Anfang 1941 die ersten Widerstandsbewegungen zusammen. Um Emmanuel d’Astier de La Vigerie bildet sich eine Gruppe namens La dernière Colonne, der auch der Philosoph Jean Cavaillès und das Ehepaar Aubrac angehören. Henri Frenay und Bertie Albrecht gründen eine Initiative, aus der später die Gruppe Combat hervorgehen wird. Mit der Verbreitung von Flugblättern und improvisierter Untergrundzeitungen rufen sie die Bevölkerung zu passivem Widerstand auf.
Die deutschen Besatzer bemühen sich von Anfang an vor allem um die Sicherheit ihrer Truppen. Ihre Taktik wird sich im Verlauf des Krieges nicht ändern: Sie versuchen, die Résistance-Gruppen zu unterwandern und zu zerschlagen. Der französische Marineoffizier Henri Honoré d’Estienne d‘Orves, der für France libre eine Funkverbindung nach London herstellt, wird im Januar 1941 von einem deutschen Agenten verraten, verhaftet und im August 1941 erschossen. Das Netzwerk Musée de l’Homme wird ebenfalls ausgehoben.
Dokureihe, Regie: Patrick Rotman (F 2020, 55 Min) Video verfügbar bis zum 09/07/2026
Kaum hatte Marschall Pétain am 17. Juni 1940 um Waffenstillstand nachgesucht, meldete sich via BBC von London aus Charles de Gaulle zu Wort. In seinem später berühmt gewordenen Appell vom 18. Juni rief er dazu auf, den Krieg gegen Deutschland fortzuführen. Die Anfänge der Résistance gingen dann letztlich auf das individuelle Engagement einiger Weniger zurück, die sich nicht mit der Niederlage abfinden wollten. Es entstanden verschiedenen Gruppe, die ihre Aktionen koordinieren wollten. Germaine Tillion und Boris Vildé gründen das Netzwerk Musée de l’Homme. Im Norden formieren sich einige Gewerkschafter um Christian Pineau zu der Gruppe Libération Nord.
In der freien Zone im Süden Frankreichs schließen sich Ende 1940 beziehungsweise Anfang 1941 die ersten Widerstandsbewegungen zusammen. Um Emmanuel d’Astier de La Vigerie bildet sich eine Gruppe namens La dernière Colonne, der auch der Philosoph Jean Cavaillès und das Ehepaar Aubrac angehören. Henri Frenay und Bertie Albrecht gründen eine Initiative, aus der später die Gruppe Combat hervorgehen wird. Mit der Verbreitung von Flugblättern und improvisierter Untergrundzeitungen rufen sie die Bevölkerung zu passivem Widerstand auf.
Die deutschen Besatzer bemühen sich von Anfang an vor allem um die Sicherheit ihrer Truppen. Ihre Taktik wird sich im Verlauf des Krieges nicht ändern: Sie versuchen, die Résistance-Gruppen zu unterwandern und zu zerschlagen. Der französische Marineoffizier Henri Honoré d’Estienne d‘Orves, der für France libre eine Funkverbindung nach London herstellt, wird im Januar 1941 von einem deutschen Agenten verraten, verhaftet und im August 1941 erschossen. Das Netzwerk Musée de l’Homme wird ebenfalls ausgehoben.
Dokureihe, Regie: Patrick Rotman (F 2020, 55 Min) Video verfügbar bis zum 09/07/2026
Wednesday, January 14, 2026
Gegen Trumps „expansionistische Ambitionen“: Frankreich eröffnet Konsulat in Grönland
BERLINER ZEITUNG: Frankreich gehört ab Februar zu den wenigen Ländern, die in Grönland eine diplomatische Vertretung unterhalten. Der Schritt kommt zu einem angespannten Zeitpunkt.
Frankreich wird am 6. Februar ein Konsulat in Grönland eröffnen. Das kündigte der französische Außenminister Jean-Noël Barrot am Mittwoch im französischen Radiosender RTL an. Die Eröffnung sei bereits seit dem vergangenen Jahr geplant gewesen, erfolgt nun aber vor dem Hintergrund der anhaltenden Drohungen von US-Präsident Donald Trump, die Kontrolle über das arktische Territorium zu übernehmen.
Barrot forderte die Vereinigten Staaten auf, ihre Erpressungsversuche gegenüber Grönland einzustellen. „Grönland ist nicht zu verkaufen", erklärte der Minister in dem Radiobeitrag. Die autonome dänische Insel wolle weder von den USA besessen, noch regiert, noch eingegliedert werden. „Grönland hat sich für Dänemark, für die Nato und für die Europäische Union entschieden", betonte Barrot. » | Sophie Barkey | Mittwoch, 14. Januar 2026
Frankreich wird am 6. Februar ein Konsulat in Grönland eröffnen. Das kündigte der französische Außenminister Jean-Noël Barrot am Mittwoch im französischen Radiosender RTL an. Die Eröffnung sei bereits seit dem vergangenen Jahr geplant gewesen, erfolgt nun aber vor dem Hintergrund der anhaltenden Drohungen von US-Präsident Donald Trump, die Kontrolle über das arktische Territorium zu übernehmen.
Barrot forderte die Vereinigten Staaten auf, ihre Erpressungsversuche gegenüber Grönland einzustellen. „Grönland ist nicht zu verkaufen", erklärte der Minister in dem Radiobeitrag. Die autonome dänische Insel wolle weder von den USA besessen, noch regiert, noch eingegliedert werden. „Grönland hat sich für Dänemark, für die Nato und für die Europäische Union entschieden", betonte Barrot. » | Sophie Barkey | Mittwoch, 14. Januar 2026
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Tuesday, November 25, 2025
Macron plant neuen Militärdienst und deutet Entsendung von Soldaten in die Ukraine an
BERLINER ZEITUNG: Frankreichs Präsident möchte einen neuen freiwilligen Militärdienst einführen. Zudem stellt er in Aussicht, nach einem Friedensschluss französische Truppen in die Ukraine zu entsenden.
In den kommenden Tagen wird Frankreichs Präsident Emmanuel Macron die Einführung eines freiwilligen Militärdienstes bekannt geben. Das kündigte er am Dienstag im Interview mit dem Sender RTL an. Ziel sei es, die Verbindung zwischen Gesellschaft und Streitkräften zu festigen.
„Es ist ganz klar, dass wir den Pakt zwischen Armee und Nation stärken müssen“, erklärte Macron. In Zeiten „hybrider Kriegsführung“ sei es wichtig, dass möglichst viele Bürger verstünden, „was unsere Streitkräfte sind, wie sie funktionieren“, und sich an der militärischen Reserve beteiligten. » | Raphael Schmeller | Dienstag, 25. November 2025
In den kommenden Tagen wird Frankreichs Präsident Emmanuel Macron die Einführung eines freiwilligen Militärdienstes bekannt geben. Das kündigte er am Dienstag im Interview mit dem Sender RTL an. Ziel sei es, die Verbindung zwischen Gesellschaft und Streitkräften zu festigen.
„Es ist ganz klar, dass wir den Pakt zwischen Armee und Nation stärken müssen“, erklärte Macron. In Zeiten „hybrider Kriegsführung“ sei es wichtig, dass möglichst viele Bürger verstünden, „was unsere Streitkräfte sind, wie sie funktionieren“, und sich an der militärischen Reserve beteiligten. » | Raphael Schmeller | Dienstag, 25. November 2025
Saturday, November 01, 2025
Warum sind viele Franzosen so wütend auf Präsident Macron? | Fokus Europa
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Tuesday, October 21, 2025
Nicolas Sarkozy in Frankreich im Vergleich zu Donald Trump in Amerika
MARK ALEXANDER: Heute ist in Frankreich Nicolas Sarkozy inhaftiert worden, was mir irgendwie leidtut. Aber es muß zugestanden, daß die Franzosen dazu den Mut gehabt haben, das zu tun, was sie glaubten, richtig gewesen zu sein.
Im Gegenteil haben die Amerikaner in den letzten Jahren keinen Mut dazu gehabt, das zu tun, was sie hätten tun sollen: Donald Trump zu inhaftieren wegen seiner Verbrechen. Aus diesem Grunde ist Donald Trump nun nicht nur auf freiem Fuß und frei das zu tun was er will, er ist frei Amerika zu schaden und zerstören. Er ist sogar im Weißen Haus und allmächtig!
© Mark Alexander
Alle Rechte vorbehalten
Im Gegenteil haben die Amerikaner in den letzten Jahren keinen Mut dazu gehabt, das zu tun, was sie hätten tun sollen: Donald Trump zu inhaftieren wegen seiner Verbrechen. Aus diesem Grunde ist Donald Trump nun nicht nur auf freiem Fuß und frei das zu tun was er will, er ist frei Amerika zu schaden und zerstören. Er ist sogar im Weißen Haus und allmächtig!
© Mark Alexander
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Monday, October 06, 2025
Rücktritt von Lecornu bringt Frankreich ins Wanken: „Niemand nimmt Macron noch ernst“
BERLINER ZEITUNG: Nach nur vier Wochen im Amt wirft Premier Lecornu hin: Frankreich steht vor einem politischen Scherbenhaufen. Experte Jacob Ross sieht das Land in einer Systemkrise.
Es ist die schwerste politische Krise in Frankreich seit Jahrzehnten: Nach nicht einmal vier Wochen im Amt ist Premierminister Sébastien Lecornu am Montag zurückgetreten. Seine erst am Vorabend ernannte neue Regierung schaffte es nicht einmal bis zur Amtsübergabe. Lecornu war bereits der dritte Regierungschef in Paris binnen eines Jahres, der an der tiefen Spaltung zwischen den politischen Lagern links, rechts und der Mitte scheiterte. Die Opposition forderte umgehend Neuwahlen, und in Teilen sogar den Rücktritt von Präsident Emmanuel Macron.
„Das kurze Statement von Lecornu heute Morgen zeigt, wie verzweifelt auch Teile der Spitzenpolitik mittlerweile sind“, sagte Jacob Ross, Frankreich-Experte der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik (DGAP), gegenüber der Berliner Zeitung. Der Premier habe am Ende seines Statements mit den Tränen gekämpft, als er erklärte, es gebe „zu viele rote“ und „nicht genug grüne Linien“. Besonders hart ging Lecornu mit den politischen Parteien ins Gericht, auch mit der eigenen. Trotz der dramatischen Lage im In- und Ausland habe es keinerlei Kompromissbereitschaft gegeben, so der Vorwurf. » | Raphael Schmeller | Montag, 6. Oktober 2025
Es ist die schwerste politische Krise in Frankreich seit Jahrzehnten: Nach nicht einmal vier Wochen im Amt ist Premierminister Sébastien Lecornu am Montag zurückgetreten. Seine erst am Vorabend ernannte neue Regierung schaffte es nicht einmal bis zur Amtsübergabe. Lecornu war bereits der dritte Regierungschef in Paris binnen eines Jahres, der an der tiefen Spaltung zwischen den politischen Lagern links, rechts und der Mitte scheiterte. Die Opposition forderte umgehend Neuwahlen, und in Teilen sogar den Rücktritt von Präsident Emmanuel Macron.
„Das kurze Statement von Lecornu heute Morgen zeigt, wie verzweifelt auch Teile der Spitzenpolitik mittlerweile sind“, sagte Jacob Ross, Frankreich-Experte der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik (DGAP), gegenüber der Berliner Zeitung. Der Premier habe am Ende seines Statements mit den Tränen gekämpft, als er erklärte, es gebe „zu viele rote“ und „nicht genug grüne Linien“. Besonders hart ging Lecornu mit den politischen Parteien ins Gericht, auch mit der eigenen. Trotz der dramatischen Lage im In- und Ausland habe es keinerlei Kompromissbereitschaft gegeben, so der Vorwurf. » | Raphael Schmeller | Montag, 6. Oktober 2025
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Frankreichs Ministerpräsident Lecornu überraschend zurückgetreten
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Friday, October 03, 2025
35 Jahre Deutsche Einheit: Friedrich Merz hätte die BRD lieber mit Frankreich vereinigt
BERLINER ZEITUNG: In einer bizarren Zeremonie mit Präsident Macron anstelle von Stimmen aus dem Osten, klammert sich die Staatsspitze an eine vergangene Zeit.
Wer die Feier zum 35. Tag der Deutschen Einheit in Saarbrücken verfolgte, musste auf die Idee kommen, am 3. Oktober 1990 hätten sich nicht zwei deutsche Staaten, sondern die Bundesrepublik mit Frankreich vereinigt. Denn Ostdeutschland kam im Saarland kaum vor. Keine Redner, keine Musiker, nicht mal ein Moderator aus dem Osten. Die Veranstaltung stand unter dem nichtssagenden Motto: „Zukunft durch Wandel“. Gibt es irgendeine Zukunft ohne Wandel? Ist Wandel nicht Zukunft, die entsteht? Wahrscheinlich war gemeint: Nur, wer sich wandelt, hat eine Zukunft. Aber wie der Osten sich wandelt, das gefällt im Westen auch nicht. Vielleicht ging der Blick daher westwärts. » | Moritz Eichhorn | Freitag, 3. Oktober 2025
Wer die Feier zum 35. Tag der Deutschen Einheit in Saarbrücken verfolgte, musste auf die Idee kommen, am 3. Oktober 1990 hätten sich nicht zwei deutsche Staaten, sondern die Bundesrepublik mit Frankreich vereinigt. Denn Ostdeutschland kam im Saarland kaum vor. Keine Redner, keine Musiker, nicht mal ein Moderator aus dem Osten. Die Veranstaltung stand unter dem nichtssagenden Motto: „Zukunft durch Wandel“. Gibt es irgendeine Zukunft ohne Wandel? Ist Wandel nicht Zukunft, die entsteht? Wahrscheinlich war gemeint: Nur, wer sich wandelt, hat eine Zukunft. Aber wie der Osten sich wandelt, das gefällt im Westen auch nicht. Vielleicht ging der Blick daher westwärts. » | Moritz Eichhorn | Freitag, 3. Oktober 2025
Wednesday, September 03, 2025
Putins Griff nach Afrika | Doku HD | ARTE
Sep 3, 2025 | Nachdem Militärregime in Niger, Mali und Burkina Faso westliche Truppen vertrieben haben, nutzt Russland das entstandene Machtvakuum für seinen geopolitischen Vormarsch. Die Sahelzone ist geprägt von Terror, Repression und Einflusskämpfen.
Die Dokumentation legt offen, wie stark Putin den russischen Einfluss auf dem afrikanischen Kontinent ausweitet. Die Dokumentation bietet einen investigativ-journalistischen Blick auf eine Region, die zur globalen Schachfigur geworden ist. In Mali, Burkina Faso und Niger haben Militärs gewählte Regierungen gestürzt. Der Westen wurde zum Abzug gezwungen – Russland füllt das entstandene Vakuum mit Waffen, Beratern und Propaganda. Der Kreml baut Einflusszonen auf, wo früher Demokratie und Entwicklungshilfe versprochen wurden.
Die Sahelzone – eine der ärmsten und jüngsten Regionen der Welt – leidet unter Terror, Klimawandel, Hunger und Perspektivlosigkeit. Mehr als die Hälfte aller Terroropfer weltweit stammen inzwischen von hier. Russland bietet den neuen Regimen Rückendeckung – und verfolgt dabei knallharte strategische Interessen.
Diese Dokumentation führt in Länder, in denen Journalismus kaum noch möglich ist. Unter lebensgefährlichen Bedingungen ist es dem Filmteam gelungen, exklusive Einblicke zu gewinnen – in eine Welt der Einschüchterung, der Repression und des geopolitischen Wettlaufs. Das Kamerateam trifft Menschen, die alles riskieren, um ihre Geschichte zu erzählen – und legt offen, wie Russland mit harter Hand seinen Einfluss auf dem afrikanischen Kontinent ausweitet.
Dokumentation von Sira Thierij (Deutschland 2025, 52 Min)
Video verfügbar bis zum 01/12/2025
Die Dokumentation legt offen, wie stark Putin den russischen Einfluss auf dem afrikanischen Kontinent ausweitet. Die Dokumentation bietet einen investigativ-journalistischen Blick auf eine Region, die zur globalen Schachfigur geworden ist. In Mali, Burkina Faso und Niger haben Militärs gewählte Regierungen gestürzt. Der Westen wurde zum Abzug gezwungen – Russland füllt das entstandene Vakuum mit Waffen, Beratern und Propaganda. Der Kreml baut Einflusszonen auf, wo früher Demokratie und Entwicklungshilfe versprochen wurden.
Die Sahelzone – eine der ärmsten und jüngsten Regionen der Welt – leidet unter Terror, Klimawandel, Hunger und Perspektivlosigkeit. Mehr als die Hälfte aller Terroropfer weltweit stammen inzwischen von hier. Russland bietet den neuen Regimen Rückendeckung – und verfolgt dabei knallharte strategische Interessen.
Diese Dokumentation führt in Länder, in denen Journalismus kaum noch möglich ist. Unter lebensgefährlichen Bedingungen ist es dem Filmteam gelungen, exklusive Einblicke zu gewinnen – in eine Welt der Einschüchterung, der Repression und des geopolitischen Wettlaufs. Das Kamerateam trifft Menschen, die alles riskieren, um ihre Geschichte zu erzählen – und legt offen, wie Russland mit harter Hand seinen Einfluss auf dem afrikanischen Kontinent ausweitet.
Dokumentation von Sira Thierij (Deutschland 2025, 52 Min)
Video verfügbar bis zum 01/12/2025
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Burkina Faso,
Frankreich,
Mali,
Niger,
Russland
Friday, July 18, 2025
Ist die Rente noch sicher? | Doku HD Reupload | ARTE
Jul 17, 2025 | Wie kann die Rente heute noch sicher, ausreichend und gerecht sein? Welche Reformen sind dazu nötig - und welche Vorbilder gibt es in Europa? Gemeinsam mit zwei jungen Protagonisten nimmt die Doku unsere Ängste und Vorurteile unter die Lupe und stellt interessante Ideen aus ganz Europa vor. Klar ist: Reformen werden nur gelingen, wenn alle Bürger*innen mitreden!
Die Sicherung der Altersvorsorge ist eine der größten Herausforderungen für die Zukunft Europas. In den nächsten Jahren gehen die sogenannten Babyboomer in den Ruhestand. Manche waren beruflich erfolgreich, andere oft arbeitslos oder Geringverdiener. Frauen erhalten im Schnitt deutlich weniger Rente als Männer. Wie können wir Altersarmut verhindern? Und wie können junge Menschen mit einer Rente rechnen, die zum Leben reicht?
Gemeinsam mit unseren Protagonisten Moritz (19) und Estelle (32) wagt der Film einen Blick in die Zukunft. Estelle lässt sich auf ein Experiment ein: Sie wird von einer Maskenbildnerin alt geschminkt. Wird sie anders über ihre Altersvorsorge denken, wenn sie sich selbst als alte Frau sieht? Moritz engagiert sich in der Generationenstiftung für eine Rente, in die auch Beamte und Selbstständige einzahlen – wie in Österreich, wo die Renten um 70 Prozent höher liegen als in Deutschland. Auch Estelle kann als Französin eine bessere Rente erwarten: Ihre Mutter Helga hat dank gesetzlicher Zusatzrenten ein gutes Auskommen und kann auf ihre Enkel aufpassen, während Estelle arbeiten geht.
Wie kam es dazu, dass das deutsche Rentenniveau so gesunken ist? Und warum gehen die Menschen in Frankreich für ihre Rente auf die Straße? Gemeinsam mit Walter Riester zeigen wir, was bei seiner Zusatzrente schiefging – in Schweden funktioniert sie recht gut. Bei der privaten Vorsorge gibt es immer noch viele falsche Versprechen, vor allem in Polen sind die Menschen enttäuscht.
Dokumentarfilm von Sabine Jainski und Ilona Kalmbach (D 2023, 90 Min)
Video verfügbar bis zum 25/09/2025
Die Sicherung der Altersvorsorge ist eine der größten Herausforderungen für die Zukunft Europas. In den nächsten Jahren gehen die sogenannten Babyboomer in den Ruhestand. Manche waren beruflich erfolgreich, andere oft arbeitslos oder Geringverdiener. Frauen erhalten im Schnitt deutlich weniger Rente als Männer. Wie können wir Altersarmut verhindern? Und wie können junge Menschen mit einer Rente rechnen, die zum Leben reicht?
Gemeinsam mit unseren Protagonisten Moritz (19) und Estelle (32) wagt der Film einen Blick in die Zukunft. Estelle lässt sich auf ein Experiment ein: Sie wird von einer Maskenbildnerin alt geschminkt. Wird sie anders über ihre Altersvorsorge denken, wenn sie sich selbst als alte Frau sieht? Moritz engagiert sich in der Generationenstiftung für eine Rente, in die auch Beamte und Selbstständige einzahlen – wie in Österreich, wo die Renten um 70 Prozent höher liegen als in Deutschland. Auch Estelle kann als Französin eine bessere Rente erwarten: Ihre Mutter Helga hat dank gesetzlicher Zusatzrenten ein gutes Auskommen und kann auf ihre Enkel aufpassen, während Estelle arbeiten geht.
Wie kam es dazu, dass das deutsche Rentenniveau so gesunken ist? Und warum gehen die Menschen in Frankreich für ihre Rente auf die Straße? Gemeinsam mit Walter Riester zeigen wir, was bei seiner Zusatzrente schiefging – in Schweden funktioniert sie recht gut. Bei der privaten Vorsorge gibt es immer noch viele falsche Versprechen, vor allem in Polen sind die Menschen enttäuscht.
Dokumentarfilm von Sabine Jainski und Ilona Kalmbach (D 2023, 90 Min)
Video verfügbar bis zum 25/09/2025
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Rente
Sunday, October 27, 2024
Vertuscht die Kirche den größten Schatzfund der Geschichte? | Doku | Timeline Deutschland
Friday, July 26, 2024
Brandanschläge auf französisches Schnellzugnetz vor Olympia-Eröffnung
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Frankreich
Sunday, July 07, 2024
Frankreich-Wahl: So geht es weiter | Mittagsmagazin
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Marine Le Pen
Frankreichs rechte Jugend - Wohin steuert unser Nachbarland? | auslandsjournal
Wednesday, July 03, 2024
Little Britain in der Dordogne | ARTE Re: Reupload
Jul 3, 2024 | Immer mehr Briten wollen das Brexit-Chaos hinter sich lassen und suchen ihr Glück in Südwest-Frankreich. Ob als Fleischer, Handwerker oder Vermieter von Ferienwohnungen. Durch den EU-Austritt ihres Heimatlandes müssen sie nun viele bürokratische Hürden überwinden, die Geld und Nerven kosten.
Nicola und Graham Parker suchen ihr Glück in Südwest-Frankreich: Genervt von Wirtschaftskrise und Brexit-Chaos haben sie ihr Haus in England verkauft und ein altes Landgut in Montignac-de-Lauzun erworben. So wie sie sind mittlerweile rund 9000 Briten in die Dordogne gezogen.
Doch der EU-Austritt Großbritanniens macht den Neustart kompliziert, denn nun gibt es viele bürokratische Hürden: Die Aufenthaltsgenehmigung beantragen, Sprachkenntnisse nachweisen, Einbürgerungstests bestehen. Manch ein Einheimischer rümpft die Nase angesichts der Briten, die mittlerweile ganze Ortschaften prägen.
Reportage (D 2023, 32 Min)
Verfügbar bis zum 10/06/2025
Nicola und Graham Parker suchen ihr Glück in Südwest-Frankreich: Genervt von Wirtschaftskrise und Brexit-Chaos haben sie ihr Haus in England verkauft und ein altes Landgut in Montignac-de-Lauzun erworben. So wie sie sind mittlerweile rund 9000 Briten in die Dordogne gezogen.
Doch der EU-Austritt Großbritanniens macht den Neustart kompliziert, denn nun gibt es viele bürokratische Hürden: Die Aufenthaltsgenehmigung beantragen, Sprachkenntnisse nachweisen, Einbürgerungstests bestehen. Manch ein Einheimischer rümpft die Nase angesichts der Briten, die mittlerweile ganze Ortschaften prägen.
Reportage (D 2023, 32 Min)
Verfügbar bis zum 10/06/2025
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Dordogne,
Frankreich
Wednesday, January 17, 2024
Wiederbewaffnung à la Macron
FRANKFURTER ALLGEMEINE ZEITUNG: Schuluniform, Nationalhymne, mehr Kinder und mehr Marschflugkörper für die Ukraine: Mit zahlreichen konservativen Maßnahmen will Präsident Macron ein „starkes Frankreich“ schaffen.
Die „Wiederbewaffnung“ ist das Lieblingswort des französischen Präsidenten. Zum Ende seiner mehr als zweistündigen Pressekonferenz im Elysée-Palast machte Emmanuel Macron klar, dass er nicht nur die französische Gesellschaft wehrhafter machen will. „Die russische Aggression gegen die Ukraine ist zweifellos die größte Bedrohung für Frankreich“, sagte Macron. Er kündigte die Lieferung von 40 weiteren Marschflugkörpern vom Typ SCALP an. Die vom europäischen Raketenkonsortium MBDA gebauten Raketen werden von der Ukraine bereits erfolgreich hinter den Frontlinien gegen russische Ziele eingesetzt, während die Bundesregierung zögert, die vergleichbaren Taurus-Marschflugkörper mit noch größerer Reichweite zu liefern.
Macron kündigte an, dass er im Februar nach Kiew reisen werde, um ein bilaterales Sicherheitsabkommen mit der Ukraine zu unterzeichnen. Alle G-7-Länder haben sich dazu verpflichtet, für Großbritannien hat der britische Premierminister Rishi Sunak seine Unterschrift bereits unter eine entsprechende Sicherheitsgarantie gesetzt. Macron sagte am Dienstagabend in Paris, dass Frankreich der Ukraine auch Hunderte Bomben liefern werde, ohne konkreter zu werden. Zudem soll die Produktion der Caesar-Haubitzen weiter hochgefahren werden, die bei den ukrainischen Truppen sehr beliebt sind. Die Haubitzen werden auf einem Allrad-Lkw montiert und sind beweglicher als die deutschen Panzerhaubitzen 2000. „Wir können Putin nicht erlauben, dass er siegt. Die Sicherheit Europas wäre dann kompromittiert“, warnte Macron. » | Von Michaela Wiegel, Paris | Mittwoch, 17. Januar 2024
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Frankreich
Friday, January 12, 2024
Ex-Partner von neuem Premier wird Außenminister | krone.tv NEWS
Thursday, January 11, 2024
Frankreichs Käsekultur in der Krise | ARTE Re:
Jan 9, 2024 | Französische Käseproduzenten sind in Sorge: Traditioneller Rohmilchkäse wie Camembert oder Brie verlieren gegenüber pasteurisierter Massenware stetig Marktanteile. Auch der Klimawandel und Preissteigerungen in vielen Bereichen setzen den Herstellern berühmter Käsespezialitäten wie dem Salers zu. Ist Frankreichs Käsekultur, einst Stolz der Nation, in Gefahr?
Der Familienbetrieb von Félix Troupel konnte 2022 wegen einer Hitzewelle wochenlang keinen Salers-Käse herstellen. Seine Kühe fanden auf den ausgedörrten Weiden des Départements Cantal nicht genug zu fressen und so konnte er die strengen Auflagen für den herkunftsgeschützten Käse nicht erfüllen. Die Folge: Auf den Holzregalen seines Käseveredlers reifen deutlich weniger Salers-Käse als sonst.
Trockene Sommer machen auch den Produzenten des wohl berühmtesten Käses Frankreichs zu schaffen: dem Camembert. In dem gleichnamigen Dorf in der Normandie gibt es nur noch wenige Betriebe, die die Spezialität in aufwändiger Handarbeit produzieren. Mit der pasteurisierten und deutlich günstigeren Massenware großer Konzerne können die kleinen Betriebe nicht konkurrieren. Die Agraringenieurin Julie Hagberg versucht in Camembert, eine der letzten Käsereien im Ort vor dem Konkurs zu bewahren. Für sie ist die enge Zusammenarbeit mit den Milchbauern der Region der Schlüssel zu einem guten, charaktervollen Käse, für den die Verbraucher auch bereit sind, etwas mehr zu bezahlen.
Dem Erhalt und der Förderung eines anderen Weichkäses hat sich in der Nähe von Paris eine kulinarische Bruderschaft verschrieben: die „Confrérie du Brie de Meaux“. Zum dritten Mal organisiert deren Präsident Thierry Bitschené ein ganzes Festival rund um den cremigen Käse mit der Schimmelschicht. Die halbe Stadt ist auf den Beinen, wenn die Käsebrüder mit dem längsten Brie-Baguette der Welt einen Rekord aufstellen wollen und sich die wenigen verbliebenen „Brie de Meaux“-Produzenten bei einem Wettbewerb miteinander messen.
Reportage (D 2024, 31 Min)
Video verfügbar bis zum 23/03/2028
Der Familienbetrieb von Félix Troupel konnte 2022 wegen einer Hitzewelle wochenlang keinen Salers-Käse herstellen. Seine Kühe fanden auf den ausgedörrten Weiden des Départements Cantal nicht genug zu fressen und so konnte er die strengen Auflagen für den herkunftsgeschützten Käse nicht erfüllen. Die Folge: Auf den Holzregalen seines Käseveredlers reifen deutlich weniger Salers-Käse als sonst.
Trockene Sommer machen auch den Produzenten des wohl berühmtesten Käses Frankreichs zu schaffen: dem Camembert. In dem gleichnamigen Dorf in der Normandie gibt es nur noch wenige Betriebe, die die Spezialität in aufwändiger Handarbeit produzieren. Mit der pasteurisierten und deutlich günstigeren Massenware großer Konzerne können die kleinen Betriebe nicht konkurrieren. Die Agraringenieurin Julie Hagberg versucht in Camembert, eine der letzten Käsereien im Ort vor dem Konkurs zu bewahren. Für sie ist die enge Zusammenarbeit mit den Milchbauern der Region der Schlüssel zu einem guten, charaktervollen Käse, für den die Verbraucher auch bereit sind, etwas mehr zu bezahlen.
Dem Erhalt und der Förderung eines anderen Weichkäses hat sich in der Nähe von Paris eine kulinarische Bruderschaft verschrieben: die „Confrérie du Brie de Meaux“. Zum dritten Mal organisiert deren Präsident Thierry Bitschené ein ganzes Festival rund um den cremigen Käse mit der Schimmelschicht. Die halbe Stadt ist auf den Beinen, wenn die Käsebrüder mit dem längsten Brie-Baguette der Welt einen Rekord aufstellen wollen und sich die wenigen verbliebenen „Brie de Meaux“-Produzenten bei einem Wettbewerb miteinander messen.
Reportage (D 2024, 31 Min)
Video verfügbar bis zum 23/03/2028
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Käsekultur
Tuesday, January 09, 2024
Macron ernennt Gabriel Attal zum Premierminister Frankreichs
WIKIPEDIA: Gabriel Attal E, D, F.
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