BERLINER ZEITUNG: Moskau fordert Krisensitzung des UN-Sicherheitsrat und warnt vor einem Flächenbrand in der Region. Auch China und die Türkei sehen diese Gefahr.
Russland forderte ein sofortiges Ende der US-amerikanischen und israelischen Angriffe auf den Iran und erklärte, die Situation müsse „auf den Weg einer politischen und diplomatischen Lösung zurückgeführt werden“. In einer Stellungnahme erklärte das russische Außenministerium laut Al Jazeera, die internationale Gemeinschaft müsse rasch eine objektive Bewertung der aus seiner Sicht unverantwortlichen Aktionen abgeben, die die Region weiter destabilisieren könnten. Russland sei weiterhin bereit, wie bisher die Bemühungen um friedliche Lösungen auf der Grundlage des Völkerrechts, gegenseitigen Respekts und eines ausgewogenen Interessenausgleichs zu unterstützen. » | Michael Maier | Samstag, 28. Februar 2026
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Saturday, February 28, 2026
Sunday, April 17, 2022
Die große Angst vorm großen Krieg
FRANKFURTER ALLGEMEINE ZEITUNG: Die Ukraine braucht Waffen, um zu überleben, aber manche im Westen zögern. Ziehen wir in eine Katastrophe wie die Schlafwandler von 1914? Oder wiederholen wir die Fehler der Alliierten von 1939?
Es ist jetzt viel vom Weltkrieg die Rede. Führende Politiker bis hinauf zum Präsidenten der Vereinigten Staaten erinnern an die Blutbäder des 20. Jahrhunderts, um die große Vorsicht zu erklären, mit der sie Russlands Überfall auf die Ukraine entgegentreten. Es soll nicht werden wie 1914. Damals war die Welt fahrlässig in den Ersten Weltkrieg getaumelt, die „Urkatastrophe“ der Moderne. Mobilmachung folgte auf Mobilmachung, blinde Begeisterung fegte alles fort, und am Ende waren Millionen tot.
Der Historiker Christopher Clark hat für die Politiker und Monarchen von damals das Wort von den „Schlafwandlern“ geprägt. Dieses Wort kommt jetzt wieder. Der amerikanische Admiral James Stavridis hat es unlängst warnend benutzt, ein gewesener Oberbefehlshaber der NATO. Und wenn Joe Biden über die Ukraine redet, spricht er von der Gefahr eines „dritten Weltkriegs“. Pensionierte deutsche Offiziere wie Brigadegeneral Erich Vad, bis zum Jahr 2013 immerhin ein Berater Angela Merkels, benutzen die Wendung ebenfalls und verbinden sie mit der Aufforderung, den Ukrainern nur ja keine schweren Waffen zu liefern. » | Von Konrad Schuller, Politischer Korrespondent der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung in Berlin | Sonntag, 17. April 2022
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dritter Weltkrieg
Tuesday, April 05, 2022
Stefan Aust: Ukraine-Krieg? "Wahnsinnig gefährlich! Dann stehen wir vor dem dritten Weltkrieg!"
WIKIPEDIA: Stefan Aust [D].
Stefan Aust [E].
Friday, March 04, 2022
Von allen guten Geistern verlassen: Europas mächtigster Verleger schreibt den dritten Weltkrieg herbei
NEUE ZÜRCHER ZEITUNG: Die Nato müsse sofort militärisch in der Ukraine eingreifen, fordert Mathias Döpfner, der Vorstandschef von Axel Springer. Nur so könne man die freie Welt retten. Wehrhaft? Nein, Wahnsinn.
Es ist ein publizistisches Spiel nicht nur mit dem Feuer, sondern mit dem Weltenbrand. Europas mächtigster Verleger Mathias Döpfner hat den Westen vom Schreibtisch aus aufgefordert, direkt in der Ukraine einzugreifen: «Die Nato muss jetzt handeln», schreibt der Vorstandsvorsitzende von Axel Springer – und nimmt damit sehenden Auges in letzter Konsequenz den dritten Weltkrieg in Kauf. Im deutschsprachigen Journalismus dürfte er damit einen neuen Massstab für gutgemeinte Verantwortungslosigkeit gesetzt haben. » | Oliver Maksan, Berlin | Freitag, 4. März 2022
Tuesday, April 14, 2015
Kurz vor dem Tod sprach Grass vom dritten großen Krieg
Günter Grass hat sich bis kurz vor seinem Tod große Sorgen um die Zukunft der Menschheit gemacht. Am 21. März, knapp drei Wochen vor seinem Tod, gab der Literatur-Nobelpreisträger in Lübeck der spanischen Zeitung "El País" noch ein Interview.
"Wir steuern auf den dritten großen Krieg zu", sagte Grass in dem Interview, das am Dienstag erstmals veröffentlicht wurde. "Es gibt überall Krieg. Wir laufen Gefahr, dieselben Fehler wie früher zu machen. Ohne es zu merken, als wären wir Schlafwandler, können wir in einen neuen Weltkrieg gehen", warnte er.
Grass analysierte in dem Gespräch die aktuelle Situation kritisch: "Heute haben wir auf der einen Seite die Ukraine, deren Situation einfach nicht besser wird. In Israel und Palästina wird es immer schlimmer. Im Irak haben uns die Amerikaner ein Desaster hinterlassen. Es gibt die Gräueltaten des Islamischen Staates und das Problem in Syrien, das fast aus den Nachrichten verschwunden ist, obwohl sich die Menschen dort weiter gegenseitig umbringen." » | dpa/dol | Dienstag, 14. April 2015
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Wednesday, October 17, 2007
FRANKFURTER ALLGEMEINE ZEITUNG: 17. Oktober 2007 Der amerikanische Präsident George W. Bush hat vor einer Zuspitzung des Atomstreits mit Iran bis hin zu einem „Dritten Weltkrieg“ gewarnt. Die politischen Führer der Welt müssten eine atomare Aufrüstung Irans verhindern, wenn sie „an der Vermeidung eines Dritten Weltkriegs interessiert“ sind, sagte Bush am Mittwoch bei einer Pressekonferenz im Weißen Haus.
Bush bezog sich dabei auf die von Irans Präsident Mahmud Ahmadinedschad ausgesprochene Drohung mit der Vernichtung Israels: „Wir haben im Iran einen Führer, der erklärtermaßen die Zerstörung Israels will.“ Zugleich bekräftigte Bush seine Hoffnung auf eine diplomatische Beilegung der Krise.
Appell an Russland
Bush warnte: „Wenn der Iran die Atombombe hätte, dann wäre dies eine gefährliche Bedrohung für den Weltfrieden.“ Den Begriff vom „Dritten Weltkrieg“ ließ Bush im Zusammenhang mit seinen Äußerungen zu den diplomatischen Beratungen mit den Partnerländern fallen: „Ich habe den Leuten gesagt, wenn Ihr an der Vermeidung eines Dritten Weltkriegs interessiert seid, dann solltet Ihr wohl daran interessiert sein, wie man sie (die Iraner) davon abhalten kann, die nötigen Kenntnisse zum Bau einer Nuklearwaffe zu haben.“
Bush erneuerte seinen Vorwurf, dass Iran unter dem Deckmantel seines Nuklearprogramms den Bau von Atomwaffen anstrebe. „Ich weiß, dass sie (die Iraner) die Fähigkeit und das Wissen anstreben, eine Atombombe zu bauen“, sagte Bush. „Und ich weiß, dass es im Interesse der Welt liegt, dies zu vermeiden.“ Bush bekräftigte seine Bereitschaft, mit Russland und anderen Staaten an einer diplomatischen Beilegung des Atomstreits mit Teheran zu arbeiten. Ziel sei es, Iran klarzumachen, dass ihm bei einer Fortsetzung seines Atomprogramms die internationale Isolierung drohe, sagte Bush. Bush warnt vor „Drittem Weltkrieg“ (mehr)
DAILY MAIL:
'Don't let Iran cause World War Three', warns George Bush
THE TELEGRAPH:
George Bush warns Putin over 'World War III' By Alex Spillius in Washington
Mark Alexander
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