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Tuesday, August 11, 2026
Polizei warnt Anwohner vor Waldbränden in Spanien
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Waldbrände
Monday, August 03, 2026
Spaniens Premier Sánchez nach Ceuta in der Kritik: Der Mann, der Europa gegen sich aufbringt
TAGESSPIEGEL: Die Vorfälle in der spanischen Exklave haben den Regierungschef ins Zentrum gerückt. Innenpolitisch steckt er in einer Krise – und will sich vielleicht gerade deshalb außenpolitisch profilieren.
Ein Feindbild zu sein, ist für den spanischen Regierungschef Pedro Sánchez an sich nichts Neues. Zum Beispiel für US-Präsident Donald Trump, der Spanien als „hoffnungslosen Fall“ und „schrecklichen Partner“ bezeichnet. Oder für Israels Premierminister Benjamin Netanjahu, der Sánchez’ Haltung zum Nahostkonflikt „Heuchelei und Feindseligkeit“ nennt.
Für rechtsextreme Kräfte wiederum ist er für seine im europäischen Vergleich liberale Migrationspolitik ein ständiger Reizpunkt. Und genau hier nehmen die Ressentiments gegen Sánchez derzeit wieder zu. Diesmal kommen sie vor allem aus Europa. » | Von Laura Dahmer | Montag, 3. August 2026
Ein Feindbild zu sein, ist für den spanischen Regierungschef Pedro Sánchez an sich nichts Neues. Zum Beispiel für US-Präsident Donald Trump, der Spanien als „hoffnungslosen Fall“ und „schrecklichen Partner“ bezeichnet. Oder für Israels Premierminister Benjamin Netanjahu, der Sánchez’ Haltung zum Nahostkonflikt „Heuchelei und Feindseligkeit“ nennt.
Für rechtsextreme Kräfte wiederum ist er für seine im europäischen Vergleich liberale Migrationspolitik ein ständiger Reizpunkt. Und genau hier nehmen die Ressentiments gegen Sánchez derzeit wieder zu. Diesmal kommen sie vor allem aus Europa. » | Von Laura Dahmer | Montag, 3. August 2026
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Saturday, August 01, 2026
Nach Migranten-Ansturm auf Ceuta: Italien setzt Schengen-Abkommen mit Spanien aus
BERLINER ZEITUNG: Italien legt die Schengen-Vereinbarung mit Spanien einen Monat auf Eis, Grenzkontrollen werden eingeführt. Grund sind die Geschehnisse in Ceuta. Wen die Maßnahme wirklich trifft.
Dieses Foto stammt aus diesem Artikel. | Italiens Premierministerin Giorgia Meloni | © Stefano Costantino/Avalon/imago
Italien setzt das Schengen-Abkommen mit Spanien vorerst aus. Auslöser ist der Ansturm zehntausender Migranten auf die spanische Exklave Ceuta an der Küste Marokkos. Außenminister Antonio Tajani sprach am Freitag auf X von einer „notwendigen Entscheidung, um die Sicherheit unserer Bürger zu schützen und die Grenzen Europas zu verteidigen“.
Das italienische Innenministerium bestätigte der Nachrichtenagentur AFP, dass Italien seine See- und Luftgrenzen für Einreisen aus Spanien für Nicht-EU-Bürger geschlossen habe. Die Maßnahmen sollen ab Samstag für einen Monat gelten. Nach Angaben der Regierung sind spanische und andere EU-Bürger nicht betroffen. Der Schritt hat einen diplomatischen Streit zwischen Rom und Madrid ausgelöst. » | Sophie Barkey | Freitag, 31. Juli 2026
Italien setzt das Schengen-Abkommen mit Spanien vorerst aus. Auslöser ist der Ansturm zehntausender Migranten auf die spanische Exklave Ceuta an der Küste Marokkos. Außenminister Antonio Tajani sprach am Freitag auf X von einer „notwendigen Entscheidung, um die Sicherheit unserer Bürger zu schützen und die Grenzen Europas zu verteidigen“.
Das italienische Innenministerium bestätigte der Nachrichtenagentur AFP, dass Italien seine See- und Luftgrenzen für Einreisen aus Spanien für Nicht-EU-Bürger geschlossen habe. Die Maßnahmen sollen ab Samstag für einen Monat gelten. Nach Angaben der Regierung sind spanische und andere EU-Bürger nicht betroffen. Der Schritt hat einen diplomatischen Streit zwischen Rom und Madrid ausgelöst. » | Sophie Barkey | Freitag, 31. Juli 2026
Thursday, July 30, 2026
Brandkatastrophen und Extremhitze: Europa lahmt im Kampf gegen den Klimawandel
TAGESSPIEGEL: Die EU sollte beim Umweltschutz zum Vorbild für die ganze Welt werden. Die ambitionierten Ziele werden nun aber nach und nach zurückgeschraubt. Woran liegt das?
Verheerende Waldbrände in Frankreich und Spanien, immer neue Hitzewellen, die Europa lähmen: Der Kampf gegen den Klimawandel erschien selten so notwendig wie in diesen Monaten. Doch die Europäische Union hat zuletzt in einer bemerkenswerten Kurskorrektur den entgegengesetzten Weg eingeschlagen und entkernt bereits beschlossene Klimaschutzgesetze.
Das ist besonders bitter für Ursula von der Leyen, denn die EU-Kommissionschefin hatte den Umbau Europas zu einem klimaneutralen Kontinent einst zu ihrer „Herzensangelegenheit“ erkoren und in den fünf Jahren ihrer ersten Amtszeit konsequent vorangetrieben. Europa sollte im Bereich Umweltschutz mit dem sogenannten „Green Deal“ zum Vorbild für den Rest der Welt werden – aber das ist längst Geschichte. » | Von Knut Krohn | Donnerstag, 30. Juli 2026
Verheerende Waldbrände in Frankreich und Spanien, immer neue Hitzewellen, die Europa lähmen: Der Kampf gegen den Klimawandel erschien selten so notwendig wie in diesen Monaten. Doch die Europäische Union hat zuletzt in einer bemerkenswerten Kurskorrektur den entgegengesetzten Weg eingeschlagen und entkernt bereits beschlossene Klimaschutzgesetze.
Das ist besonders bitter für Ursula von der Leyen, denn die EU-Kommissionschefin hatte den Umbau Europas zu einem klimaneutralen Kontinent einst zu ihrer „Herzensangelegenheit“ erkoren und in den fünf Jahren ihrer ersten Amtszeit konsequent vorangetrieben. Europa sollte im Bereich Umweltschutz mit dem sogenannten „Green Deal“ zum Vorbild für den Rest der Welt werden – aber das ist längst Geschichte. » | Von Knut Krohn | Donnerstag, 30. Juli 2026
Tuesday, July 28, 2026
Das sind die grössten Waldbrände in Frankreich und Spanien
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Sunday, July 19, 2026
Spanien erwartet dritte Hitzewelle : Bis zu 45 Grad, Tropennächte und extreme Waldbrandgefahr
BERLINER ZEITUNG: Im Guadalquivir-Tal und an der Mittelmeerküste sinken die Nachtwerte kaum unter 25 Grad. In den Bergen drohen trockene Gewitter neue Brände auszulösen.
Dieser Screenshot stammet aus diesem Artikel. | In Spanien stehen erneut Tage mit sehr hohen Temperaturen bevor. | © C. Carvajal/imago
Spanien steht vor der dritten Hitzewelle dieses Sommers. Wie die spanische Zivilschutzbehörde am Samstag mitteilte, beginnt die Phase mit sehr hohen Temperaturen am kommenden Dienstag und dauert mindestens bis Donnerstag. Betroffen sind weite Teile des spanischen Festlands sowie das Inselinnere von Mallorca.
Nach Angaben der Behörde, die sich auf Vorhersagen des staatlichen Wetterdienstes Aemet stützt, werden im Osten, Süden und auf den Balearen mehr als 42 Grad erwartet. Im Tal des Guadalquivir, im Süden Andalusiens und in der Region Murcia könnten die Werte örtlich über 45 Grad steigen. Als heißester Tag zeichnet sich der Donnerstag ab. Ob die Hitzewelle über den 23. Juli hinaus anhält, ist nach Angaben des Zivilschutzes noch offen. » | Peter Steiniger | Sonntag, 19. Juli 2026
Spanien steht vor der dritten Hitzewelle dieses Sommers. Wie die spanische Zivilschutzbehörde am Samstag mitteilte, beginnt die Phase mit sehr hohen Temperaturen am kommenden Dienstag und dauert mindestens bis Donnerstag. Betroffen sind weite Teile des spanischen Festlands sowie das Inselinnere von Mallorca.
Nach Angaben der Behörde, die sich auf Vorhersagen des staatlichen Wetterdienstes Aemet stützt, werden im Osten, Süden und auf den Balearen mehr als 42 Grad erwartet. Im Tal des Guadalquivir, im Süden Andalusiens und in der Region Murcia könnten die Werte örtlich über 45 Grad steigen. Als heißester Tag zeichnet sich der Donnerstag ab. Ob die Hitzewelle über den 23. Juli hinaus anhält, ist nach Angaben des Zivilschutzes noch offen. » | Peter Steiniger | Sonntag, 19. Juli 2026
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Monday, June 15, 2026
Deutschland: Der kranke Mann Europas?
Thursday, June 11, 2026
Spaniens Boom dank Einwanderung | ARTE Re:
Jun 11, 2026 | In Spanien arbeiten viele Migrantinnen und Migranten ohne Status oder Papiere in den Bereichen Pflege, Landwirtschaft und Tourismus. Nun legalisiert ein Gesetz den Aufenthalt von rund 500.000 von ihnen.
Mildred, Diana und Luz sind Frauen, die es geschafft haben, sich in Spanien zu behaupten. Ändert das neue Gesetz ihr Leben? Mildred kam vor 15 Jahren aus Ecuador nach Spanien – auf der Suche nach Sicherheit und besseren Bildungschancen für sich und ihre Kinder. Sie reiste mit einem Touristenvisum ein und blieb. Wie viele Migrantinnen aus Lateinamerika fand sie Arbeit als Haushaltshilfe – ohne offiziellen Status und in ständiger Angst vor Abschiebung. "Es gab häufig Razzien in Diskotheken oder Nachtlokalen, wo Dokumente kontrolliert wurden. Deshalb bin ich gar nicht erst ausgegangen."
Der Dienstleistungssektor – insbesondere Tourismus, Pflege und haushaltsnahe Leistungen – zählt neben der Landwirtschaft zu den zentralen Treibern des spanischen Wirtschafts-wachstums. In diesem Bereich arbeiten die meisten der lateinamerikanischen Migrantinnen, darunter auch Mildred. Inzwischen arbeitet sie offiziell als Haushaltshilfe. Ihr Aufenthaltsstatus wurde im Zuge eines Regierungsdekrets legalisiert. Eine umstrittene Entscheidung: Für die einen ist das ein längst überfälliger Schritt zu Rechten, Schutz und gesellschaftlicher Teilhabe. Für die anderen ein Signal, das neue irreguläre Migration begünstigt.
Reportage (D 2026, 30 Min)
Video verfügbar bis zum 17/05/2031
Mildred, Diana und Luz sind Frauen, die es geschafft haben, sich in Spanien zu behaupten. Ändert das neue Gesetz ihr Leben? Mildred kam vor 15 Jahren aus Ecuador nach Spanien – auf der Suche nach Sicherheit und besseren Bildungschancen für sich und ihre Kinder. Sie reiste mit einem Touristenvisum ein und blieb. Wie viele Migrantinnen aus Lateinamerika fand sie Arbeit als Haushaltshilfe – ohne offiziellen Status und in ständiger Angst vor Abschiebung. "Es gab häufig Razzien in Diskotheken oder Nachtlokalen, wo Dokumente kontrolliert wurden. Deshalb bin ich gar nicht erst ausgegangen."
Der Dienstleistungssektor – insbesondere Tourismus, Pflege und haushaltsnahe Leistungen – zählt neben der Landwirtschaft zu den zentralen Treibern des spanischen Wirtschafts-wachstums. In diesem Bereich arbeiten die meisten der lateinamerikanischen Migrantinnen, darunter auch Mildred. Inzwischen arbeitet sie offiziell als Haushaltshilfe. Ihr Aufenthaltsstatus wurde im Zuge eines Regierungsdekrets legalisiert. Eine umstrittene Entscheidung: Für die einen ist das ein längst überfälliger Schritt zu Rechten, Schutz und gesellschaftlicher Teilhabe. Für die anderen ein Signal, das neue irreguläre Migration begünstigt.
Reportage (D 2026, 30 Min)
Video verfügbar bis zum 17/05/2031
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Sunday, May 24, 2026
Wohnungskrise in Spanien: Protest gegen hohe Mieten und Spekulation in Madrid
BERLINER ZEITUNG: Die Demonstrierenden fordern unbefristete Verträge, niedrigere Wohnkosten und höhere Mindestlöhne. Für Juni kündigten Mieterverbände Proteste in 24 spanischen Städten an.
Tausende Menschen haben am Sonntag in Madrid für bezahlbares Wohnen demonstriert. Die staatlichen Behörden in Madrid bezifferten die Zahl der Teilnehmer auf rund 23.000. Der veranstaltende Mieterverband Sindicato de Inquilinas sprach von 80.000 bis 100.000 Demonstranten. Das berichtet die Tageszeitung El País.
Protestzug durch Madrids Zentrum
Der Protestzug startete am Mittag am Bahnhof Atocha. Unter dem Motto „Wohnen kostet uns das Leben. Senken wir die Preise“ forderten die Demonstranten eine Rückkehr zu unbefristeten Mietverträgen, eine Senkung der Mieten sowie eine Anhebung von Mindestlöhnen und Mindestrenten auf 1500 Euro. Der Sindicato de Inquilinas kündigte laut El País für Juni Proteste in 24 spanischen Städten an. » | Peter Steiniger | Sonntag, 24. Mai 2026
Tausende Menschen haben am Sonntag in Madrid für bezahlbares Wohnen demonstriert. Die staatlichen Behörden in Madrid bezifferten die Zahl der Teilnehmer auf rund 23.000. Der veranstaltende Mieterverband Sindicato de Inquilinas sprach von 80.000 bis 100.000 Demonstranten. Das berichtet die Tageszeitung El País.
Protestzug durch Madrids Zentrum
Der Protestzug startete am Mittag am Bahnhof Atocha. Unter dem Motto „Wohnen kostet uns das Leben. Senken wir die Preise“ forderten die Demonstranten eine Rückkehr zu unbefristeten Mietverträgen, eine Senkung der Mieten sowie eine Anhebung von Mindestlöhnen und Mindestrenten auf 1500 Euro. Der Sindicato de Inquilinas kündigte laut El País für Juni Proteste in 24 spanischen Städten an. » | Peter Steiniger | Sonntag, 24. Mai 2026
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Wednesday, May 13, 2026
EU-Armee statt Nato-Abhängigkeit? Spanien geht auf Konfrontationskurs mit Trump
BERLINER ZEITUNG: Madrid drängt auf militärische Eigenständigkeit Europas. Doch der Vorstoß trifft auf ungelöste Fragen zu Macht, Geld und politischer Glaubwürdigkeit.
Dieser Screenshot wurde aus diesem Artikel genommen. | Sánchez fordert mehr europäische Eigenständigkeit und kritisiert Trumps außenpolitischen Kurs. | © Emilio Naranjo/imago
Seit dem Ende Februar begonnenen US-israelischen Angriff auf den Iran hat die spanische Regierung unter Pedro Sánchez einen zunehmend konfrontativen Kurs zu Washington eingeschlagen. Der sozialdemokratische Regierungschef verweigerte den USA die Nutzung der Militärbasen Rota und Morón sowie des spanischen Luftraums für Angriffe auf den Iran. Er warf US-Präsident Donald Trump vor, das Völkerrecht zu missachten und Alleingänge ohne internationale Abstimmung zu unternehmen.
Diese Verweigerung löste in den Folgewochen eine diplomatische Eskalation aus. Trump drohte Madrid daraufhin nicht nur mit empfindlichen Strafzöllen auf spanische Exporte, sondern stellte auch den Abzug der US-Truppen in Aussicht. Laut internen Pentagon-Mails prüft das Weiße Haus seither sogar die rechtlichen Möglichkeiten für einen Nato-Ausschluss Spaniens. » | Vassiliki Mantziou | Mittwoch, 13. Mai 2026
Seit dem Ende Februar begonnenen US-israelischen Angriff auf den Iran hat die spanische Regierung unter Pedro Sánchez einen zunehmend konfrontativen Kurs zu Washington eingeschlagen. Der sozialdemokratische Regierungschef verweigerte den USA die Nutzung der Militärbasen Rota und Morón sowie des spanischen Luftraums für Angriffe auf den Iran. Er warf US-Präsident Donald Trump vor, das Völkerrecht zu missachten und Alleingänge ohne internationale Abstimmung zu unternehmen.
Diese Verweigerung löste in den Folgewochen eine diplomatische Eskalation aus. Trump drohte Madrid daraufhin nicht nur mit empfindlichen Strafzöllen auf spanische Exporte, sondern stellte auch den Abzug der US-Truppen in Aussicht. Laut internen Pentagon-Mails prüft das Weiße Haus seither sogar die rechtlichen Möglichkeiten für einen Nato-Ausschluss Spaniens. » | Vassiliki Mantziou | Mittwoch, 13. Mai 2026
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Tuesday, March 10, 2026
Ein langer Weg zur Versöhnung | Der Spanische Bürgerkrieg (1/2) | Doku HD | ARTE
Nov 4, 2025 | Im Juli 1936 misslang in Spanien ein Militärputsch. Der Staatsstreich artete in einen Bürgerkrieg aus. Mit dem Angriff auf Guernica bombardierte Deutschland vorsätzlich eine Zivilbevölkerung. Viele Geistliche schloss sich den Putschisten an. Franco wurde der Anführer der Nationalisten. Am 28. März 1939 ergab sich Madrid. Es war das Ende der Republik.
Der Spanische Bürgerkrieg begann im Juli 1936 mit einem gescheiterten Militärputsch. Einige Generäle hatten gehofft, die Republik zu stürzen. Der demokratische Staat, der seit 1931 existierte, stand für die Putschisten für Chaos und Unordnung. Als sich die Nachricht vom Staatsstreich verbreitete, ließ die Regierung die Bevölkerung zu den Waffen greifen. Republikanische Milizen wurden von Teilen der Armee unterstützt, die die Demokratie zunächst erfolgreich verteidigten. Eine Woche später schloss sich Francisco Franco, der spanische Generalstabschef in Afrika, den Generälen an und bat Hitler, den er persönlich kannte, um logistische Unterstützung.
Die Republikaner wurden von den westlichen Demokratien im Stich gelassen. Innerhalb weniger Wochen kontrollierten die Nationalisten mit Unterstützung aus Hitler-Deutschland und Italien die konservativen Regionen Spaniens. Lokalpolitiker, Staatsbeamte und linke Aktivisten zählten zu ihren ersten Opfern in den eroberten Städten und Dörfern.
Die meisten Geistlichen schlossen sich als Gegner der laizistischen Republik den Putschisten an. Im Herbst 1936 erreichten die ersten Kontingente der Internationalen Brigaden Spanien, um die Republik zu verteidigen. Im Baskenland warfen die deutschen Kampfflieger der Legion Condor Tonnen von Bomben ab, insbesondere über Guernica. Sie ermordeten ein Viertel aller Einwohner. Zum ersten Mal in der Geschichte wurde die Zivilbevölkerung vorsätzlich ins Visier genommen. Die Republikaner gerieten militärisch immer mehr ins Hintertreffen.
Dokumentation von Stéphane Benhamou und Barbara Necek (F 2024, 53 Min)
Video verfügbar bis zum 11/06/2026
Der Spanische Bürgerkrieg begann im Juli 1936 mit einem gescheiterten Militärputsch. Einige Generäle hatten gehofft, die Republik zu stürzen. Der demokratische Staat, der seit 1931 existierte, stand für die Putschisten für Chaos und Unordnung. Als sich die Nachricht vom Staatsstreich verbreitete, ließ die Regierung die Bevölkerung zu den Waffen greifen. Republikanische Milizen wurden von Teilen der Armee unterstützt, die die Demokratie zunächst erfolgreich verteidigten. Eine Woche später schloss sich Francisco Franco, der spanische Generalstabschef in Afrika, den Generälen an und bat Hitler, den er persönlich kannte, um logistische Unterstützung.
Die Republikaner wurden von den westlichen Demokratien im Stich gelassen. Innerhalb weniger Wochen kontrollierten die Nationalisten mit Unterstützung aus Hitler-Deutschland und Italien die konservativen Regionen Spaniens. Lokalpolitiker, Staatsbeamte und linke Aktivisten zählten zu ihren ersten Opfern in den eroberten Städten und Dörfern.
Die meisten Geistlichen schlossen sich als Gegner der laizistischen Republik den Putschisten an. Im Herbst 1936 erreichten die ersten Kontingente der Internationalen Brigaden Spanien, um die Republik zu verteidigen. Im Baskenland warfen die deutschen Kampfflieger der Legion Condor Tonnen von Bomben ab, insbesondere über Guernica. Sie ermordeten ein Viertel aller Einwohner. Zum ersten Mal in der Geschichte wurde die Zivilbevölkerung vorsätzlich ins Visier genommen. Die Republikaner gerieten militärisch immer mehr ins Hintertreffen.
Dokumentation von Stéphane Benhamou und Barbara Necek (F 2024, 53 Min)
Video verfügbar bis zum 11/06/2026
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Saturday, November 22, 2025
50 Jahre nach Francos Tod: Rechtsextreme marschieren durch Madrid
BERLINER ZEITUNG: Am 50. Todestag des Diktators Francisco Franco zogen hunderte Rechtsextreme mit faschistischen Gesten, alten Franco-Flaggen und Parolen gegen die spanische Verfassung durch Madrid. Die Polizei war mit einem Großaufgebot vor Ort.
Unmittelbar nach dem 50. Todestag des spanischen Diktators Francisco Franco sind hunderte Rechtsextreme durch Madrid marschiert. So zogen die Anhänger der faschistischen Falange-Organisation am Freitag vom Hauptquartier der konservativen Volkspartei PP zum Sitz der regierenden sozialistischen Partei PSOE, berichteten Reporter der Nachrichtenagentur AFP. Demnach wurden sie dort von einem großen Polizeiaufgebot erwartet.
Der Zentralregierung in der Region Madrid zufolge nahmen 700 Menschen an dem Aufmarsch teil. Für Samstag wurde zu einer Gegenkundgebung in der spanischen Hauptstadt aufgerufen. » | Sinem Koyuncu | Samstag, 22. November 2025
Unmittelbar nach dem 50. Todestag des spanischen Diktators Francisco Franco sind hunderte Rechtsextreme durch Madrid marschiert. So zogen die Anhänger der faschistischen Falange-Organisation am Freitag vom Hauptquartier der konservativen Volkspartei PP zum Sitz der regierenden sozialistischen Partei PSOE, berichteten Reporter der Nachrichtenagentur AFP. Demnach wurden sie dort von einem großen Polizeiaufgebot erwartet.
Der Zentralregierung in der Region Madrid zufolge nahmen 700 Menschen an dem Aufmarsch teil. Für Samstag wurde zu einer Gegenkundgebung in der spanischen Hauptstadt aufgerufen. » | Sinem Koyuncu | Samstag, 22. November 2025
Sunday, October 12, 2025
Trump droht damit, Spanien aus der NATO "rauszuwerfen"
Oct 10, 2025 | Trump droht damit, Spanien aus der NATO "rauszuwerfen"
Der Konflikt zwischen dem US-Präsidenten und Spanien begann im Juni im Vorfeld des NATO-Gipfels. Vor dem Treffen der Staats- und Regierungschefs in Den Haag kündigte Spanien an, dass es Trumps Forderungen nach einer Erhöhung der Verteidigungsausgaben auf 5 Prozent des BIP nicht nachkommen werde.
Trump is such an objectionable character. — © Mark Alexander
Der Konflikt zwischen dem US-Präsidenten und Spanien begann im Juni im Vorfeld des NATO-Gipfels. Vor dem Treffen der Staats- und Regierungschefs in Den Haag kündigte Spanien an, dass es Trumps Forderungen nach einer Erhöhung der Verteidigungsausgaben auf 5 Prozent des BIP nicht nachkommen werde.
Trump is such an objectionable character. — © Mark Alexander
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Saturday, October 11, 2025
Antifa-Forscher flieht nach Morddrohungen aus den USA
RHEINISCHE POST: Washington · Der US-Professor Mark Bray hat die USA mit seiner Familie verlassen und ist nach Spanien geflogen. Bray, bekannt als Antifa-Experte, sieht sich wegen seiner Bücher und Trumps Rhetorik ins Visier genommen.
Nach Morddrohungen gegen ihn ist der US-Professor und Experte für die linke Antifa-Bewegung, Mark Bray, nach eigenen Angaben aus den USA geflohen. US-Präsident Donald Trump und seine Anhänger versuchen, „den Begriff 'Antifa' auszuweiten und im Prinzip auf jeden anzuwenden, den sie nicht mögen“, sagte Bray der Nachrichtenagentur AFP. Betroffen sei auch er als Autor mehrerer Bücher über die Antifa. Trump hatte die Antifa-Bewegung Ende September offiziell als „terroristische Organisation“ eingestuft.
Bray flog eigenen Angaben zufolge am Donnerstag mit seiner Familie nach Spanien. „Die ganze Sache ist sehr stressig, vor allem weil wir kleine Kinder haben. Mein ganzes Leben steht Kopf“, sagte er AFP. Der Geschichtsprofessor von der Rutgers University in New Jersey gilt als Experte für die Antifa-Bewegung und hat mehrere Bücher dazu verfasst. „Es ist besonders einfach, mich in eine Schublade zu stecken - den Kerl, der das Buch darüber geschrieben hat“, schilderte er. » | (albu/AFP) | Samstag, 11. Oktober 2025
Nach Morddrohungen gegen ihn ist der US-Professor und Experte für die linke Antifa-Bewegung, Mark Bray, nach eigenen Angaben aus den USA geflohen. US-Präsident Donald Trump und seine Anhänger versuchen, „den Begriff 'Antifa' auszuweiten und im Prinzip auf jeden anzuwenden, den sie nicht mögen“, sagte Bray der Nachrichtenagentur AFP. Betroffen sei auch er als Autor mehrerer Bücher über die Antifa. Trump hatte die Antifa-Bewegung Ende September offiziell als „terroristische Organisation“ eingestuft.
Bray flog eigenen Angaben zufolge am Donnerstag mit seiner Familie nach Spanien. „Die ganze Sache ist sehr stressig, vor allem weil wir kleine Kinder haben. Mein ganzes Leben steht Kopf“, sagte er AFP. Der Geschichtsprofessor von der Rutgers University in New Jersey gilt als Experte für die Antifa-Bewegung und hat mehrere Bücher dazu verfasst. „Es ist besonders einfach, mich in eine Schublade zu stecken - den Kerl, der das Buch darüber geschrieben hat“, schilderte er. » | (albu/AFP) | Samstag, 11. Oktober 2025
Tuesday, September 30, 2025
Bye Bye Trump - Auswandern nach Spanien | ARTE Re:
Sep 30, 2025 | Doppelt so viele US-Amerikaner in den Niederlanden. Dreimal so viele in Portugal. Auch in Spanien ist die Zahl der Visumsanträge förmlich explodiert. Der Grund bei den meisten: Nichts wie weg aus dem trump’schen Amerika. Schon in seiner ersten Amtszeit von 2016 galt der republikanische Geschäftsmann als Grund für die Auswanderungswelle.
Anfragen zu US-Ausbürgerung haben bei den Suchmaschinen um 1.500 Prozent zugelegt. Die Zahl der in den Niederlanden lebenden US-Bürger ist von 15.000 auf 24.000 gestiegen. In Portugal hat sie sich verdreifacht – heute liegt sie bei 15.000 und auch in Spanien ist die Zahl der Visumsanträge in neun Jahren um 70 Prozent gestiegen. 41.000 US-Amerikaner haben in Spanien mittlerweile ihren ständigen Wohnsitz.
Nicht nur wohlhabende US-Bürger, sondern auch Mittelklassefamilien, alleinerziehende Mütter, Akademikerinnen und Akademiker lassen sich zunehmend in Spanien nieder.
Unter ihnen: Chris Kelly mit ihrer Tochter Theresa. Sie kommen nicht mehr zurecht, im neuen Amerika. Sie haben alles zurückgelassen und wollen in Barcelona ein neues Leben beginnen - weit weg von Gewalt und mit der Hoffnung auf eine bessere Lebensqualität.
Cepee Tabibian ist ebenfalls Teil der US-amerikanischen Diaspora in Spanien. Seit zehn Jahren lebt sie nun schon hier. Die ehemalige Personalerin hat ihr Büroleben in den USA hinter sich gelassen. Heute ist sie Influencerin und Auswanderungscoach in Malaga. Seit der Wahl Donald Trumps werden ihre Videos für einen Umzug nach Europa immer häufiger geklickt. In den sozialen Netzwerken hat sie mehr als 65.000 Follower.
Vanessa Velasquez hat sich für Madrid entschieden. Sie stammt aus einer kolumbianischen Familie – die Amtssprache Spanisch war für die Wahl ihres Ziellandes entscheidend. Die junge Frau ist lesbisch und lebte in der Republikanerhochburg Texas. Ihre sexuelle Identität war der wichtigste Faktor bei ihrer Entscheidung die USA zu verlassen.
Reportage (F 2025, 30 Min)
Video verfügbar bis zum 24/06/2028
Anfragen zu US-Ausbürgerung haben bei den Suchmaschinen um 1.500 Prozent zugelegt. Die Zahl der in den Niederlanden lebenden US-Bürger ist von 15.000 auf 24.000 gestiegen. In Portugal hat sie sich verdreifacht – heute liegt sie bei 15.000 und auch in Spanien ist die Zahl der Visumsanträge in neun Jahren um 70 Prozent gestiegen. 41.000 US-Amerikaner haben in Spanien mittlerweile ihren ständigen Wohnsitz.
Nicht nur wohlhabende US-Bürger, sondern auch Mittelklassefamilien, alleinerziehende Mütter, Akademikerinnen und Akademiker lassen sich zunehmend in Spanien nieder.
Unter ihnen: Chris Kelly mit ihrer Tochter Theresa. Sie kommen nicht mehr zurecht, im neuen Amerika. Sie haben alles zurückgelassen und wollen in Barcelona ein neues Leben beginnen - weit weg von Gewalt und mit der Hoffnung auf eine bessere Lebensqualität.
Cepee Tabibian ist ebenfalls Teil der US-amerikanischen Diaspora in Spanien. Seit zehn Jahren lebt sie nun schon hier. Die ehemalige Personalerin hat ihr Büroleben in den USA hinter sich gelassen. Heute ist sie Influencerin und Auswanderungscoach in Malaga. Seit der Wahl Donald Trumps werden ihre Videos für einen Umzug nach Europa immer häufiger geklickt. In den sozialen Netzwerken hat sie mehr als 65.000 Follower.
Vanessa Velasquez hat sich für Madrid entschieden. Sie stammt aus einer kolumbianischen Familie – die Amtssprache Spanisch war für die Wahl ihres Ziellandes entscheidend. Die junge Frau ist lesbisch und lebte in der Republikanerhochburg Texas. Ihre sexuelle Identität war der wichtigste Faktor bei ihrer Entscheidung die USA zu verlassen.
Reportage (F 2025, 30 Min)
Video verfügbar bis zum 24/06/2028
Thursday, July 24, 2025
Hilfe für Spaniens LGBTQ+ Senioren | ARTE Re:
Jul 24, 2025 | Die spanischen LGBTQ+ Senioren kämpften in ihrer Jugend erst gegen die Diskriminierungen unter dem Diktator Franco. Und dann kam AIDS. Heute, im Alter, plagt sie noch eine Sorge: die auf ein glückliches Alter bei guter Gesundheit und fernab von prekären Lebensumständen.
Die spanischen LGBTQ+ Senioren kämpften in ihrer Jugend erst gegen die Diskriminierungen unter dem Diktator Franco. Und dann kam AIDS. Heute, im Alter, plagt sie noch eine Sorge: die auf ein glückliches Alter bei guter Gesundheit und fernab von prekären Lebensumständen. Laut der Stiftung"26. Dezember"in Madrid, leben fast 70% der spanischen LGBTIQ+ Rentner nur von etwa 500 Euro im Monat. Im Laufe ihres Berufslebens wurden sie auf dem Arbeitsmarkt stark diskriminiert. Als Folge davon haben sie im Rentenalter nicht genügend Beitragsjahre eingezahlt, um eine volle Rente zu erhalten.
Zur Prekarität kommt noch die Diskriminierung hinzu. In Altenheimen müssen LGBTQ+ Senioren mit denjenigen zusammenleben, die sie einst verspottet haben. Um weiteres Leid zu vermeiden, ziehen sie es vor, sich zu verstecken und ihre sexuelle Identität zu verschweigen. Um den Senioren der LGBTO+ Gemeinschaft einen glücklicheren Ruhestand zu ermöglichen, hat Federico Armenteros, Direktor der Stiftung"26. Dezember", beschlossen, das weltweit erste öffentliche Seniorenheim für LGBTQ+ Senioren zu bauen. Derzeit im Bau, könnte das Haus Ende des Jahres eröffnet werden.
Reportage (F 2024, 31 Min)
Video verfügbar bis zum 14/10/2025
Die spanischen LGBTQ+ Senioren kämpften in ihrer Jugend erst gegen die Diskriminierungen unter dem Diktator Franco. Und dann kam AIDS. Heute, im Alter, plagt sie noch eine Sorge: die auf ein glückliches Alter bei guter Gesundheit und fernab von prekären Lebensumständen. Laut der Stiftung"26. Dezember"in Madrid, leben fast 70% der spanischen LGBTIQ+ Rentner nur von etwa 500 Euro im Monat. Im Laufe ihres Berufslebens wurden sie auf dem Arbeitsmarkt stark diskriminiert. Als Folge davon haben sie im Rentenalter nicht genügend Beitragsjahre eingezahlt, um eine volle Rente zu erhalten.
Zur Prekarität kommt noch die Diskriminierung hinzu. In Altenheimen müssen LGBTQ+ Senioren mit denjenigen zusammenleben, die sie einst verspottet haben. Um weiteres Leid zu vermeiden, ziehen sie es vor, sich zu verstecken und ihre sexuelle Identität zu verschweigen. Um den Senioren der LGBTO+ Gemeinschaft einen glücklicheren Ruhestand zu ermöglichen, hat Federico Armenteros, Direktor der Stiftung"26. Dezember", beschlossen, das weltweit erste öffentliche Seniorenheim für LGBTQ+ Senioren zu bauen. Derzeit im Bau, könnte das Haus Ende des Jahres eröffnet werden.
Reportage (F 2024, 31 Min)
Video verfügbar bis zum 14/10/2025
Tuesday, July 15, 2025
Rechtsextreme und ausländerfeindliche Ausschreitungen in Spanien
Jul 15, 2025 | Bei den bereits seit drei Nächten anhaltenden rassistischen und ausländerfeindlichen Ausschreitungen gegen Migrant:innen im Südosten Spaniens sind neun Menschen festgenommen worden. Das teilte die Regierung in Madrid mit. Innenminister Fernando Grande-Marlaska machte die rechtspopulistische Partei Vox für die Krawalle in Torre-Pacheco unweit der Mittelmeerküste in der Region Murcia verantwortlich. „Diese Ereignisse sind eine Folge des rechtsextremen Diskurses“, sagte er.
Ministerpräsident Pedro Sánchez reagierte erstmals auf der Nachrichtenplattform X: „Rassismus ist unvereinbar mit der Demokratie“, schrieb er. Er rief zum „entschlossenen Handeln“ dagegen auf.
Vox-Chef Santiago Abascal forderte derweil „Massenabschiebungen von Illegalen“ sowie die Ausweisung von legalen Migrant:innen, die Straftaten begehen.
Auslöser der Unruhen war eine Attacke auf einen 68-Jährigen am Mittwoch. Nach seinen Aussagen waren die mutmaßlichen Angreifer Migrant:innen gewesen. Zwei der mutmaßlichen Täter seien unter den Festgenommenen, ließ Guevara wissen.
Ministerpräsident Pedro Sánchez reagierte erstmals auf der Nachrichtenplattform X: „Rassismus ist unvereinbar mit der Demokratie“, schrieb er. Er rief zum „entschlossenen Handeln“ dagegen auf.
Vox-Chef Santiago Abascal forderte derweil „Massenabschiebungen von Illegalen“ sowie die Ausweisung von legalen Migrant:innen, die Straftaten begehen.
Auslöser der Unruhen war eine Attacke auf einen 68-Jährigen am Mittwoch. Nach seinen Aussagen waren die mutmaßlichen Angreifer Migrant:innen gewesen. Zwei der mutmaßlichen Täter seien unter den Festgenommenen, ließ Guevara wissen.
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Spanien
Thursday, November 21, 2024
Mystischer Islam lockt Aussteiger nach Spanien | ARTE Re:
Apr 2, 2024 | Die Suche nach spirituellem Sinn und alternativen Lebensformen treibt viele Menschen in Europa um. Einige finden Antworten im Sufismus, einer mystischen Ausrichtung des Islam. In Süd-Spanien zieht eine wachsende Sufi-Community zahlreiche vom Christentum zum Islam Konvertierte an. Auch der Deutsch-Pole Hamza wandert dorthin aus.
Orgiva, ein kleiner Ort in Südspanien und letzte Bastion der muslimischen Mauren im 15. Jahrhundert, erlebt in jüngster Zeit eine islamische Renaissance. Aus ganz Europa pilgern Menschen, die vom Christentum zum Islam konvertiert sind, hierher, um eine spirituelle Form des Islams, den Sufismus, zu leben.
Auch Deutsch-Pole Artur Ruik, der sich seit seiner Konvertierung Hamza nennt, wagt den großen Schritt: Gemeinsam mit seiner Frau Asma und Tochter Schukriya wird er in Wien alles aufgeben, um in Orgiva neu anzufangen. Die Familie hofft auf ein spirituelles Leben mit Gleichgesinnten, die hier einen moderaten spirituellen Islam leben.
Aber die islamische Community, die 10% der Bevölkerung von Orgiva ausmacht, ist uneins: Der 52-jährige Ex-Berliner Christian, der sich seit seiner Konvertierung Yousuf nennt, wirft der Sufi-Community vor, dass sie zu einer Folkloregruppe verkommen ist. Er ist davon überzeugt, dass nur durch das Studium des Korans der Islam richtig gelebt werden kann und versucht, seine Sicht der islamischen Lehre in Orgiva zu verbreiten.
Auch die Videobloggerin Paloma Riuz Almodóvar, direkte Nachfahrin der letzten maurischen Herrscher von Granada, ist davon überzeugt, dass man in den Schriften des Korans die richtige Antwort auf alle Lebensfragen, auch in der heutigen modernen Welt findet. Für sie stellt unter anderem Feminismus und Islam kein Widerspruch dar. Nachdem ihr maurischer Ahne im 15. Jahrhundert zum Christentum übergetreten ist, ist sie die Erste in ihrer Familie, die wieder zum Islam konvertierte. Seitdem engagiert sie sich als Influencerin für die islamische Community in Südspanien.
Reportage (D 2023, 31 Min)
Video verfügbar bis zum 15/03/2025
Le même documentaire est disponible en français. Cliquez ici pour le visionner. – Mark
Orgiva, ein kleiner Ort in Südspanien und letzte Bastion der muslimischen Mauren im 15. Jahrhundert, erlebt in jüngster Zeit eine islamische Renaissance. Aus ganz Europa pilgern Menschen, die vom Christentum zum Islam konvertiert sind, hierher, um eine spirituelle Form des Islams, den Sufismus, zu leben.
Auch Deutsch-Pole Artur Ruik, der sich seit seiner Konvertierung Hamza nennt, wagt den großen Schritt: Gemeinsam mit seiner Frau Asma und Tochter Schukriya wird er in Wien alles aufgeben, um in Orgiva neu anzufangen. Die Familie hofft auf ein spirituelles Leben mit Gleichgesinnten, die hier einen moderaten spirituellen Islam leben.
Aber die islamische Community, die 10% der Bevölkerung von Orgiva ausmacht, ist uneins: Der 52-jährige Ex-Berliner Christian, der sich seit seiner Konvertierung Yousuf nennt, wirft der Sufi-Community vor, dass sie zu einer Folkloregruppe verkommen ist. Er ist davon überzeugt, dass nur durch das Studium des Korans der Islam richtig gelebt werden kann und versucht, seine Sicht der islamischen Lehre in Orgiva zu verbreiten.
Auch die Videobloggerin Paloma Riuz Almodóvar, direkte Nachfahrin der letzten maurischen Herrscher von Granada, ist davon überzeugt, dass man in den Schriften des Korans die richtige Antwort auf alle Lebensfragen, auch in der heutigen modernen Welt findet. Für sie stellt unter anderem Feminismus und Islam kein Widerspruch dar. Nachdem ihr maurischer Ahne im 15. Jahrhundert zum Christentum übergetreten ist, ist sie die Erste in ihrer Familie, die wieder zum Islam konvertierte. Seitdem engagiert sie sich als Influencerin für die islamische Community in Südspanien.
Reportage (D 2023, 31 Min)
Video verfügbar bis zum 15/03/2025
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Wednesday, November 20, 2024
Spanien unter dem Halbmond — Al Andalus | Doku
Dec 27, 2017 | Über sieben Jahrhunderte standen weite Teile Spaniens unter der Herrschaft arabischer Kalifen. Ihre Regentschaft gilt als eine Zeit weitgehender Toleranz. Über sieben Jahrhunderte.
800 Jahre lang herrschen Kalifen und Sultane auf der iberischen Halbinsel. Leidenschaftlich und mit allen Sinnen genießen sie die Schönheiten der Welt. Über sieben Jahrhunderte standen.
Dokumentarfilm: Geschichte
Die Dokumentation erzählt die wechselvolle Geschichte der arabischen Kultur in Spanien von der Eroberung Andalusiens, ...
800 Jahre lang herrschen Kalifen und Sultane auf der iberischen Halbinsel. Leidenschaftlich und mit allen Sinnen genießen sie die Schönheiten der Welt. Über sieben Jahrhunderte standen.
Dokumentarfilm: Geschichte
Die Dokumentation erzählt die wechselvolle Geschichte der arabischen Kultur in Spanien von der Eroberung Andalusiens, ...
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Spanien
Sunday, November 10, 2024
Die goldene Zeit in Andalusien
Le même documentaire est disponible ici en français.
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Spanien
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