BERLINER ZEITUNG: Ungarn beschuldigt die Ukraine, sich in die bevorstehenden Parlamentswahlen einmischen zu wollen. Kiew spricht von „antiukrainischer Rhetorik“.
Das ukrainische Außenministerium hat nach eigenen Angaben am Donnerstag den ungarischen Botschafter Antal Geyser einbestellt, um gegen Behauptungen der ungarischen Regierung zu protestieren. Budapest hatte der Ukraine vorgeworfen, sich in die bevorstehenden Parlamentswahlen einzumischen, was die Ukraine zurückweist.
Dem Diplomaten wurde mitgeteilt, dass die Ukraine es ablehne, von ungarischer Seite in den dortigen Wahlkampf hineingezogen zu werden, teilte das ukrainische Außenministerium mit. Ungarn werde aufgefordert, seine „aggressive antiukrainische Rhetorik“ einzustellen, um negative Folgen für das Verhältnis der beiden Nachbarländer zu vermeiden, hieß es. » | Anika Schlünz | Mittwoch, 28. Januar 2026
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Thursday, January 29, 2026
Friday, June 20, 2025
Absurder „Kinderschutz“: Viktor Orbán attackiert Menschenrechte – und die EU | RTL DOKU
Jun 18, 2025 | Putin in Russland, Trump in den USA - und Viktor Orbán in der EU?
Ungarns Ministerpräsident Viktor Orbán tanzt der EU immer wieder auf der Nase herum. EU-Abgeordnete aus Brüssel unterstellen ihm, ein Verbündeter von Putin zu sein. Außerdem blockiert er immer wieder Entscheidungen in der EU. Mittlerweile wächst die Zahl der Unterstützer für Orbán - wie geht es weiter zwischen Ungarn und der EU?
Außerdem treibt Orbáns Haltung zu LGBTQ-Themen die angespannte Beziehung auf den Höhepunkt. Seit Jahren diskriminiert seine Politik queere Menschen. Jetzt will Viktor Orbán die Pride-Parade in Budapest verbieten. Es gibt massive Kritik aus Brüssel - und auch die Menschen in Budapest nehmen das nicht einfach hin. Sie gehen auf die Straßen und protestieren für ihre Rechte und für die Demokratie in Ungarn.
Wird die Pride in Budapest stattfinden? 🏳️🌈 Mehr dazu erfahrt ihr in der Reportage.
Orbán ist ein Problem für die EU, so wie Trump ein Problem für die Welt ist. Stellen Sie sich eine Welt ohne diese Unruhestifter vor. Wie schön wäre die Welt! – © Mark Alexander
Ungarns Ministerpräsident Viktor Orbán tanzt der EU immer wieder auf der Nase herum. EU-Abgeordnete aus Brüssel unterstellen ihm, ein Verbündeter von Putin zu sein. Außerdem blockiert er immer wieder Entscheidungen in der EU. Mittlerweile wächst die Zahl der Unterstützer für Orbán - wie geht es weiter zwischen Ungarn und der EU?
Außerdem treibt Orbáns Haltung zu LGBTQ-Themen die angespannte Beziehung auf den Höhepunkt. Seit Jahren diskriminiert seine Politik queere Menschen. Jetzt will Viktor Orbán die Pride-Parade in Budapest verbieten. Es gibt massive Kritik aus Brüssel - und auch die Menschen in Budapest nehmen das nicht einfach hin. Sie gehen auf die Straßen und protestieren für ihre Rechte und für die Demokratie in Ungarn.
Wird die Pride in Budapest stattfinden? 🏳️🌈 Mehr dazu erfahrt ihr in der Reportage.
Orbán ist ein Problem für die EU, so wie Trump ein Problem für die Welt ist. Stellen Sie sich eine Welt ohne diese Unruhestifter vor. Wie schön wäre die Welt! – © Mark Alexander
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Wednesday, August 14, 2024
Tuesday, October 03, 2023
Ungarn soll ausländische Firmen aus der EU benachteiligen | DW Nachrichten
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Tuesday, December 13, 2022
Korruption in Ungarn: Europäische Union friert Milliardengelder ein | DW Nachrichten
Sunday, July 24, 2022
Orbán wettert gegen „Brüssel“ und Soros
FRANKFURTER ALLGEMEINE ZEITUNG: Die Kraft des Westens sei im Schwinden begriffen, sagt der ungarische Ministerpräsident bei seiner jährlichen Rede in Rumänien. Er gibt auch vor zu wissen, wer daran Schuld sei.
Der ungarische Ministerpräsident Viktor Orbán sieht sich im Kampf mit dem Westen, der seinem Land eine falsche Sanktionspolitik und fremde Werte aufzwingen wolle. „Die Kraft, die Leistung, das Ansehen und die Handlungsfähigkeit der westlichen Zivilisation sind im Schwinden begriffen“, erklärte der rechtsnationale Politiker am Samstag vor Tausenden Anhängern im rumänischen Kurort Baile Tusnad.
Orbán regiert seit 2010 in dem EU-Land Ungarn. Wegen des Abbaus von Demokratie und Rechtsstaatlichkeit steht Orbán mit der Europäischen Union in Konflikt. Gegen Ungarn laufen derzeit mehrere Verfahren, darunter eines im Rahmen des neuen Rechtsstaatsmechanismus, das zum Entzug von EU-Fördermitteln führen kann. » | Quelle: dpa | Samstag, 23. Juli 2022
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Saturday, May 07, 2022
Ungarn: Der Fall Orbán | ARTE Info Plus
Voici la même vidéo en français.
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Tuesday, April 05, 2022
EU-Kommission geht wegen Verstössen gegen die Rechtsstaatlichkeit gegen Ungarn vor
NEUE ZÜRCHER ZEITUNG: Ungarn kassiert jährlich Milliarden aus dem EU-Haushalt. Aber geht das Land auch anständig mit dem Geld um? Die EU-Kommission meint Nein.
Der ungarische Ministerpräsident Viktor Orban und EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen in einer Aufnahme von 2020. | Francois Lenoir / Reuters
(dpa) Ungarn muss sich wegen möglicher Verstösse gegen die Rechtsstaatlichkeit als erstes Land einem Verfahren zur Kürzung von EU-Mitteln stellen. EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen kündigte am Dienstag im Strassburger Europaparlament an, dass ihre Behörde den ersten Schritt des sogenannten Rechtsstaatsmechanismus unternehmen werde. Darüber habe die EU-Kommission die ungarischen Behörden am Dienstag informiert. » | dpa | Dienstag, 5. April 2022
L'UE lance contre Budapest la procédure liant fonds européens et respect de l'État de droit : La procédure inédite permet de suspendre le versement de fonds européens en cas de violation des principes de l'État de droit. Utilisée pour la première fois, elle vise la Hongrie. »
(dpa) Ungarn muss sich wegen möglicher Verstösse gegen die Rechtsstaatlichkeit als erstes Land einem Verfahren zur Kürzung von EU-Mitteln stellen. EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen kündigte am Dienstag im Strassburger Europaparlament an, dass ihre Behörde den ersten Schritt des sogenannten Rechtsstaatsmechanismus unternehmen werde. Darüber habe die EU-Kommission die ungarischen Behörden am Dienstag informiert. » | dpa | Dienstag, 5. April 2022
L'UE lance contre Budapest la procédure liant fonds européens et respect de l'État de droit : La procédure inédite permet de suspendre le versement de fonds européens en cas de violation des principes de l'État de droit. Utilisée pour la première fois, elle vise la Hongrie. »
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Sunday, April 03, 2022
Ungarn gespalten zwischen West und Ost - Das System Orbán | auslandsjournal
Mar 31, 2022 • Ministerpräsident Viktor Orbán kämpft um die Macht. In Ungarn ist alles auf ihn ausgerichtet: Presse, Wirtschaft und Rechtsstaat. Die Opposition hat es schwer, gegen diesen Machtapparat anzukommen. Doch der Widerstand wächst – im eigenen Land und in der EU. Unsere ZDF-Osteuropa-Korrespondentin Britta Hilpert und Korrespondent Wolf-Christian Ulrich berichten über die aktuelle Lage in Ungarn und darüber, wie das System Orbán das Leben der Menschen in Ungarn beeinflusst.
Ohne zu zögern nimmt Ungarn geflüchtete Ukrainer*innen auf. Das Land, welches eigentlich für eine harte Migrationspolitik bekannt ist, zeigt sich gastfreundlich und hilfsbereit. Die Nähe zu Russland, die Orbán vor dem Krieg pflegte, wird nun überlagert durch Nachbarschaftshilfe – zum eigenen Machterhalt.
Und doch sind die Beziehungen zu Russland für Ungarns Ministerpräsidenten wichtig. Orbán gehört deshalb zu den Bremsern bei EU-Sanktionen gegen Russland. Der Außenminister und Träger des russischen Freundschaftsordens schließt ungarische Hilfe für die Ukraine gar aus.
Um gegen Ministerpräsident Orbán anzukommen, hat sich die Opposition mittlerweile zusammengeschlossen. Vereint wollen sie für ein liberales Ungarn einstehen – ohne russischen Einfluss und Korruption. Denn es sind immer die gleichen wenigen Leute, die in Ungarn das große Geschäft machen.
Putin-Freund Orbán steht unter Druck. Wird sein System das überstehen?
Ohne zu zögern nimmt Ungarn geflüchtete Ukrainer*innen auf. Das Land, welches eigentlich für eine harte Migrationspolitik bekannt ist, zeigt sich gastfreundlich und hilfsbereit. Die Nähe zu Russland, die Orbán vor dem Krieg pflegte, wird nun überlagert durch Nachbarschaftshilfe – zum eigenen Machterhalt.
Und doch sind die Beziehungen zu Russland für Ungarns Ministerpräsidenten wichtig. Orbán gehört deshalb zu den Bremsern bei EU-Sanktionen gegen Russland. Der Außenminister und Träger des russischen Freundschaftsordens schließt ungarische Hilfe für die Ukraine gar aus.
Um gegen Ministerpräsident Orbán anzukommen, hat sich die Opposition mittlerweile zusammengeschlossen. Vereint wollen sie für ein liberales Ungarn einstehen – ohne russischen Einfluss und Korruption. Denn es sind immer die gleichen wenigen Leute, die in Ungarn das große Geschäft machen.
Putin-Freund Orbán steht unter Druck. Wird sein System das überstehen?
Thursday, February 17, 2022
Im epischen Rechtsstaat-Streit mit der EU erleiden Polen und Ungarn eine Schlappe
NEUE ZÜRCHER ZEITUNG: Das oberste Gericht der EU hat entschieden: Brüssel darf Mitgliedsstaaten Haushaltsgelder kürzen, wenn bei deren Verwendung rechtsstaatliche Grundsätze verletzt werden. Ob und wann das entsprechende Verfahren angewendet wird, ist aber noch fraglich.
Die Begeisterungsstürme liessen nicht lange auf sich warten. Von einem «historischen Erfolg» wollte die konservative Europaabgeordnete Monika Hohlmeier sprechen, als der Europäische Gerichtshof (EuGH) sein Urteil in den Rechtssachen C-156/21 und C-157/21 verkündete. Hier habe das oberste Gericht der EU ein «starkes Signal für Demokratie und Rechtsstaatlichkeit» gesetzt, freute sich die grüne Abgeordnete Terry Reintke.
Die Freude im EU-Parlament ist gross, dass die Luxemburger Richter am Mittwoch ein Verfahren für rechtens erklärt haben, mit dem zum ersten Mal Verstösse gegen die Rechtsstaatlichkeit finanziell geahndet werden können. Gemeint ist die sogenannte «Verordnung über die Konditionalität der Rechtsstaatlichkeit» – auch Rechtsstaatsmechanismus genannt –, die seit gut einem Jahr in Kraft ist. » | Daniel Steinvorth, Brüssel | Mittwoch, 16. Februar 2022
Dem Brüssel-Korrespondenten Daniel Steinvorth auf Twitter folgen.
Die Begeisterungsstürme liessen nicht lange auf sich warten. Von einem «historischen Erfolg» wollte die konservative Europaabgeordnete Monika Hohlmeier sprechen, als der Europäische Gerichtshof (EuGH) sein Urteil in den Rechtssachen C-156/21 und C-157/21 verkündete. Hier habe das oberste Gericht der EU ein «starkes Signal für Demokratie und Rechtsstaatlichkeit» gesetzt, freute sich die grüne Abgeordnete Terry Reintke.
Die Freude im EU-Parlament ist gross, dass die Luxemburger Richter am Mittwoch ein Verfahren für rechtens erklärt haben, mit dem zum ersten Mal Verstösse gegen die Rechtsstaatlichkeit finanziell geahndet werden können. Gemeint ist die sogenannte «Verordnung über die Konditionalität der Rechtsstaatlichkeit» – auch Rechtsstaatsmechanismus genannt –, die seit gut einem Jahr in Kraft ist. » | Daniel Steinvorth, Brüssel | Mittwoch, 16. Februar 2022
Dem Brüssel-Korrespondenten Daniel Steinvorth auf Twitter folgen.
Sunday, October 24, 2021
Orbán eröffnet Wahlkampf in Ungarn mit Brandrede
FRANKFURTER ALLGEMEINE ZEITUNG: Die europäischen Würdenträger würden die Ungarn zu Liberalen „prügeln“ wollen, sagt Orbán bei einer Wutrede gegen die EU zum Auftakt seines Wahlkampfs. In Budapest marschieren Zehntausende seiner Anhänger auf.
Mit dem organisierten Aufmarsch Zehntausender Anhänger aus dem ganzen Land und einer Brandrede gegen die EU hat der ungarische Regierungschef Viktor Orbán am Samstag seine Kampagne für die Parlamentswahl im kommenden Frühjahr eröffnet. Die Institutionen der Europäischen Union würden den Bürgern Ungarns und Polens vorschreiben wollen, wie sie zu leben hätten, erklärte der rechtsnationale Politiker im Zentrum von Budapest.
„Die hohen europäischen Würdenträger wollen uns zu 'Europäern', zu (gegenüber sexueller Diversität) 'Sensibilisierten', zu Liberalen prügeln“, sagte er. Doch wenn es darum geht, „die Heimat, die Familie, die Kultur, die Freiheit des alltäglichen Lebens zu verteidigen“, müsse jeder seinen Beitrag leisten. „Wenn die Zeit kommt, stellt euch vor eure Häuser und verteidigt sie!“, fügte er hinzu. » | Quelle: dpa | Samstag, 23. Oktober 2021
How the American Right Fell in Love With Hungary: Some U.S. conservatives are taking a cue from Prime Minister Viktor Orban — how to use the power of the state to win the culture wars. »
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Saturday, October 09, 2021
Ungarn unterstützt polnisches EU-Urteil
FRANKFURTER ALLGEMEINE ZEITUNG: Der ungarische Ministerpräsident Viktor Orbán stellt sich hinter ein Urteil des polnisches Verfassungsgerichts. Der Entscheid der Warschauer Richter sei Folge einer „schlechten Praxis der europäischen Institutionen“.
Als bisher einziges EU-Land stellt sich Ungarn hinter das jüngste Urteil des polnischen Verfassungsgerichts, wonach Teile des EU-Rechts nicht mit der Verfassung vereinbar seien. Der Entscheid sei Folge einer „schlechten Praxis der europäischen Institutionen“, heißt es in einem Regierungsbeschluss, den der ungarische Ministerpräsident Viktor Orbán unterzeichnete und aus dem die staatliche Nachrichtenagentur MTI am Samstag zitierte. » | Quelle: dpa | Samstag, 9. Oktober 2021
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Friday, October 08, 2021
Wem gehören Johannes und seine Jünger?
FRANKFURTER ALLGEMEINE ZEITUNG: Die ungarische Regierung streitet mit der Adelsfamilie Batthyány um ein Gemälde aus dem 16. Jahrhundert. Wem steht es zu? Darüber ist sich nicht einmal die Magnatenfamilie selbst einig.
Der Streit zwischen der ungarischen Regierung und der einstigen magyarischen Magnatenfamilie Batthyány entzündet sich an einem Gemälde. „Predigt Johannes des Täufers“ heißt es, gemalt vom Niederländer Pieter Bruegel dem Älteren im 16. Jahrhundert. Das Tafelbild zeigt eine Versammlung auf einer Lichtung, die Menge steht um einen Redner in braunem Gewand: Johannes der Täufer. Heute befindet sich das Bild im Museum der Bildenden Künste in Budapest. Und genau das ist der Streitpunkt zwischen Viktor Orbáns Regierung und den Batthyánys. Doch nicht nur unter ihnen herrscht Uneinigkeit. Die gibt es auch innerhalb der Adelsfamilie – darüber, wem das Werk Bruegels zusteht. Und so beschäftigen sich derzeit Gerichte in Österreich und Ungarn mit diesem Fall. » | Von Michaela Seiser, Wirtschaftskorrespondentin für Österreich und Ungarn mit Sitz in Wien | Freitag, 8. Oktober 2021
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Wednesday, July 21, 2021
Orbán kündigt Referendum über Anti-LGBTQ-Gesetz an
FRANKFURTER ALLGEMEINER ZEITUNG: Ungarns Ministerpräsident Viktor Orbán hat ein Referendum über das umstrittene Anti-LGBTQ-Gesetz angekündigt. Die Einleitung eines Vertragsverletzungsverfahren durch die EU sei ein Angriff auf Ungarn.
Ungarns rechtskonservativer Regierungschef Viktor Orbán hat ein Referendum über das umstrittene LGBTQ-Gesetz in seinem Land angekündigt und fordert damit Brüssel heraus. In einem auf seiner Facebook-Seite veröffentlichten Video rief Orbán die Bevölkerung am Mittwoch dazu auf, das von der EU scharf kritisierte Gesetz zu unterstützen. Die englische Abkürzung LGBTQ steht für lesbisch, schwul, bisexuell, transgender und queer. Angehörige dieser sexuellen Minderheiten werden aus Sicht von Kritikern in Ungarn diskriminiert. » | Quelle: AFP | Mittwoch, 21. Juli 2021
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Saturday, July 17, 2021
Kommentar: Was in Ungarn passiert, kann in Deutschland genauso passieren
QUEER.DE: An einem Abend die Regenbogenfahne zu schwenken, das Logo einzufärben und bei Twitter aufmunternde Noten der Solidarität zu posten, ist das eine. Doch nun müssen Taten folgen!
Verbote gibt es oft aus gutem Grund. Sie schützen Menschenleben, regeln das Zusammenleben und sorgen sinnvoll eingesetzt für ein gutes Miteinander. Doch also die UEFA diese Woche entschied, dass die Allianz-Arena nicht als Regenbogen erstrahlen darf, da sorgte dieses Verbot für etwas ganz anderes: Überall im Land und in Europa mobilisierte es Widerstand, Engagement und brachte dem dahinter liegenden Thema unfassbare Aufmerksamkeit.
Denn der Regenbogen sollte als Symbol für absolute Normalität erstrahlen. Als Symbol dafür, dass alle Menschen die gleichen Menschenrechte genießen müssen. Dass alle Menschen gleich sind. Unabhängig von ihrer Hautfarbe, ihres Geschlechts oder eben ihrer sexuellen und geschlechtlichen Identität.
Dass die Regierung von Viktor Orbán dies in Ungarn bestreitet und zensiert, war und ist bis jetzt der Stein des Anstoßes. Mit dem Argument, Kinder schützen zu wollen, wird eine perfide Argumentation bedient. Homo- und Transsexualität würde Kinder bedrohen. Sie seien also etwas Gefährliches, wovor man Kinder schützen müsse. Damit werden LGBTIQ* kriminalisiert, in unglaublicher Weise diffamiert und in die Unsichtbarkeit und ins Verstecken gedrängt. » | Von CSD Deutschland e.V. | Montag, 28. Juni 2021
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Friday, July 16, 2021
Justizreform europarechtswidrig: EuGH sieht Unabhängigkeit von Polens Richtern gefährdet
Jul 16, 2021 • Wie unabhängig die Polens Gerichte von der Regierung des Landes? Seit Jahren streitet die EU mit ihrem Mitgliedsstaat über diese Frage. Nun ist erneut ein Urteil zur umstrittenen Justizreform Polens am Europäischen Gerichtshof in Luxemburg gefallen.
Das in Polen eingeführte neue Disziplinarrecht für Richter verstößt nach einer Entscheidung des Europäischen Gerichtshofs (EuGH) gegen EU-Recht. Die beim polnischen Obersten Gericht angesiedelte Disziplinarkammer erfülle nicht alle Ansprüche an die Unparteilichkeit und Unabhängigkeit von Richtern, erklärte der EuGH in Luxemburg.
Die Disziplinarkammer ist das Herzstück der umstrittenen Reformen des polnischen Justizsystems der nationalkonservativen PiS-Regierung. Die Disziplinarkammer kann jeden Richter oder Staatsanwalt entlassen.
Das in Polen eingeführte neue Disziplinarrecht für Richter verstößt nach einer Entscheidung des Europäischen Gerichtshofs (EuGH) gegen EU-Recht. Die beim polnischen Obersten Gericht angesiedelte Disziplinarkammer erfülle nicht alle Ansprüche an die Unparteilichkeit und Unabhängigkeit von Richtern, erklärte der EuGH in Luxemburg.
Die Disziplinarkammer ist das Herzstück der umstrittenen Reformen des polnischen Justizsystems der nationalkonservativen PiS-Regierung. Die Disziplinarkammer kann jeden Richter oder Staatsanwalt entlassen.
EU leitet Verfahren wegen Vertragsverletzung gegen Ungarn und Polen ein
FRANKFURTER ALLGEMEINE ZEITUNG: Wegen der Diskriminierung nichtheterosexueller Menschen hat Brüssel die Schritte eingeleitet. „Die Kommission wird alle Instrumente nutzen, die ihr zur Verfügung stehen“, um die Werte der EU zu verteidigen, heißt es.
Die EU-Kommission hat am Donnerstag drei Vertragsverletzungsverfahren eingeleitet, weil sie eine Diskriminierung von Menschen befürchtet, die nicht heterosexuell sind. Dafür hat sich die Abkürzung LGBTQI eingebürgert. Zwei Verfahren betreffen Ungarn, eines Polen. In einer Mitteilung verwies die Kommission auf die in Artikel 2 des EU-Vertrags garantierte Achtung der Menschenwürde, die Wahrung der Menschenrechte und den Gleichheitsgrundsatz: „Die Kommission wird alle Instrumente nutzen, die ihr zur Verfügung stehen, um diese Werte zu verteidigen.“ » | Von Thomas Gutschker, Amsterdam | Donnerstag, 15. Juli 2021
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Monday, July 05, 2021
Reporter ohne Grenzen: Orbán ist „Feind der Pressefreiheit“
FRANKFURTER ALLGEMEINER ZEITUNG: Zum ersten Mal setzt die Journalistenvereinigung „Reporter ohne Grenzen“ einen Regierungschef der EU auf die Liste der Politiker, die besonders drastisch die Presse unterdrücken. Auch andere bekannte Namen stehen erstmals darauf.
Die Organisation „Reporter ohne Grenzen“ führt in ihrer neuen Liste der „Feinde der Pressefreiheit“ erstmals einen Regierungschef aus der Europäischen Union auf: den ungarischen Ministerpräsidenten Viktor Orbán. „Seitdem Viktor Orbán und seine Fidesz-Partei 2010 an die Regierung gekommen sind, haben sie Ungarns Medienlandschaft Schritt für Schritt unter ihre Kontrolle gebracht“, kritisierte die Journalistenvereinigung am Montag in Berlin.
„Die öffentlich-rechtlichen Rundfunksender wurden in der staatlichen Medienholding MTVA zentralisiert, zu der auch Ungarns einzige Nachrichtenagentur MTI gehört“, schrieb die Organisation in einer Mitteilung. „Die regionale Presse ist seit dem Sommer 2017 vollständig im Besitz Orbán-freundlicher Unternehmer. Im Herbst 2018 wurden fast 500 regierungsnahe Medienunternehmen in einer Holding zusammengefasst, um ihre Berichterstattung zentral zu koordinieren.“ » | Quelle: dpa | Montag 5. Juli 2021
Die Organisation „Reporter ohne Grenzen“ führt in ihrer neuen Liste der „Feinde der Pressefreiheit“ erstmals einen Regierungschef aus der Europäischen Union auf: den ungarischen Ministerpräsidenten Viktor Orbán. „Seitdem Viktor Orbán und seine Fidesz-Partei 2010 an die Regierung gekommen sind, haben sie Ungarns Medienlandschaft Schritt für Schritt unter ihre Kontrolle gebracht“, kritisierte die Journalistenvereinigung am Montag in Berlin.
„Die öffentlich-rechtlichen Rundfunksender wurden in der staatlichen Medienholding MTVA zentralisiert, zu der auch Ungarns einzige Nachrichtenagentur MTI gehört“, schrieb die Organisation in einer Mitteilung. „Die regionale Presse ist seit dem Sommer 2017 vollständig im Besitz Orbán-freundlicher Unternehmer. Im Herbst 2018 wurden fast 500 regierungsnahe Medienunternehmen in einer Holding zusammengefasst, um ihre Berichterstattung zentral zu koordinieren.“ » | Quelle: dpa | Montag 5. Juli 2021
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Friday, July 02, 2021
In der EU eskaliert der Streit mit Ungarn
ZEIT ONLINE: Welches Europa will Viktor Orbán?
Man kann Viktor Orbán nicht vorwerfen, dass er seine Ansichten verbergen würde. Drei Tage nachdem die 27 Staats- und Regierungschefs der Europäischen Union ungewöhnlich offen über die Situation von Homosexuellen diskutiert hatten, veröffentlichte der ungarische Ministerpräsident eine Erklärung. In Brüssel seien "die Ministerpräsidenten der Regenbogenfahne in Phalanx aufmarschiert", spottete Orbán und beantwortete die Frage, ob die Länder der EU noch dieselben Werte teilten, recht unsentimental: "Es gibt die Einheit der Werte nicht, und deshalb gibt es auch keine politische Einheit." » | Matthias Krupa | Mittwoch, 30. Juni 2021
Man kann Viktor Orbán nicht vorwerfen, dass er seine Ansichten verbergen würde. Drei Tage nachdem die 27 Staats- und Regierungschefs der Europäischen Union ungewöhnlich offen über die Situation von Homosexuellen diskutiert hatten, veröffentlichte der ungarische Ministerpräsident eine Erklärung. In Brüssel seien "die Ministerpräsidenten der Regenbogenfahne in Phalanx aufmarschiert", spottete Orbán und beantwortete die Frage, ob die Länder der EU noch dieselben Werte teilten, recht unsentimental: "Es gibt die Einheit der Werte nicht, und deshalb gibt es auch keine politische Einheit." » | Matthias Krupa | Mittwoch, 30. Juni 2021
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Wednesday, June 23, 2021
Von der Leyen gegen Orbán: „Dieses ungarische Gesetz ist eine Schande“
FRANKFURTER ALLGEMEINE ZEITUNG: Die EU-Kommissionspräsidentin reagiert blitzschnell auf das umstrittene Gesetz. Sie wirft Ungarn Diskriminierung und einen Verstoß gegen die Grundwerte der EU vor. Faktisch hat sie damit ein Vertragsverletzungsverfahren eröffnet.
EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen hat ein neues ungarisches Gesetz, das Kinder vorgeblich vor nicht-heterosexuellen Orientierungen schützen soll, eine „Schande“ genannt. „Das Gesetz diskriminiert Menschen aufgrund ihrer sexuellen Orientierung. Es verstößt gegen fundamentale Werte der Europäischen Union: Menschenwürde, Gleichheit und der Respekt für Menschenrechte“, sagte von der Leyen am Mittwochmorgen in Brüssel. Sie glaube an eine Europäische Union, „wo wir alle sein können, wer wir sind“ und „in der wir lieben können, wen wir wollen“. Wie von der Leyen weiter sagte, hat sie die verantwortlichen Kommissare gebeten, einen Brief zu senden, der diesen rechtlichen Bedenken Ausdruck verleiht, noch bevor das Gesetz in Kraft tritt. » | Von Thomas Gutschker, Brüssel | Mittwoch, 23. Juni 2021
EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen hat ein neues ungarisches Gesetz, das Kinder vorgeblich vor nicht-heterosexuellen Orientierungen schützen soll, eine „Schande“ genannt. „Das Gesetz diskriminiert Menschen aufgrund ihrer sexuellen Orientierung. Es verstößt gegen fundamentale Werte der Europäischen Union: Menschenwürde, Gleichheit und der Respekt für Menschenrechte“, sagte von der Leyen am Mittwochmorgen in Brüssel. Sie glaube an eine Europäische Union, „wo wir alle sein können, wer wir sind“ und „in der wir lieben können, wen wir wollen“. Wie von der Leyen weiter sagte, hat sie die verantwortlichen Kommissare gebeten, einen Brief zu senden, der diesen rechtlichen Bedenken Ausdruck verleiht, noch bevor das Gesetz in Kraft tritt. » | Von Thomas Gutschker, Brüssel | Mittwoch, 23. Juni 2021
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