BERLINER ZEITUNG: Ein ukrainischer Drohnenkommandeur erklärt, seine Truppen hätten 500 mögliche Angriffsziele in Belarus erfasst. Machthaber Alexander Lukaschenko reagiert mit einer Drohung gegen die Ukraine.
Der belarussische Machthaber Alexander Lukaschenko hat der Ukraine mit einem Angriff auf ein „strategisch wichtiges Ziel“ gedroht. Laut dem regierungsnahen Telegram-Kanal Pul Pervogo sagte er, Belarus verfüge über die genauen Koordinaten eines bedeutenden Ziels auf ukrainischem Gebiet. Die Aussagen wurden von den ukrainischen Nachrichtenportalen European Pravda und Ukrainska Pravda aufgegriffen. » | Alexander Schmalz | Sonntag, 31. Mai 2026
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Monday, June 01, 2026
Thursday, May 28, 2026
Eskalation in Ukraine: „Europa und Russland schlittern in offenen Krieg“
BERLINER ZEITUNG: Die Ukraine greift Russland in der Tiefe an. Moskau will „systematisch“ eskalieren. Jeffrey Sachs warnt Bundeskanzler Merz vor Untätigkeit.
Dieser Screenshot stammt aus diesem Artikel der Berliner Zeitung. | Der russische Präsident Wladimir Putin setzt Oreschniks ein und kündigt weitere Angriffe auf Kiew an. | © dpa
Der Krieg zwischen Russland und der Ukraine und ihren westlichen Unterstützern hat eine neue Phase erreicht. Der Ökonom und Spitzendiplomat Jeffrey Sachs sieht die Zuspitzung in einem Offenen Brief an Bundeskanzler Friedrich Merz als alarmierend an. Er schreibt, im Hinblick auf einen Frieden habe sich „die Lage in Europa dramatisch verschlechtert“: „Europa und Russland schlittern in einen offenen Krieg.“Merz müsse umgehend mit Russlands Präsident Wladimir Putin sprechen (ganzer Brief im Wortlaut hier).
Nachdem der Krieg nach der russischen Invasion 2022 zunächst als Materialschlacht und Abnutzungskrieg nach traditionellen Mustern verlaufen war, hat sich der Charakter deutlich verändert. Der russische Vormarsch geht nur noch schleppend voran. Zwischen den Truppenverbänden an der Front liegt ein lückenlos von Drohnen beider Seiten kontrollierter Korridor, den die Russen nur mit heftigsten Verlusten überwinden könnten. Auch die Ukraine kann in diesem Bereich keinen Gegenangriff starten. Russland flog daher massive Luftschläge gegen ukrainische Infrastruktureinrichtungen, vor allem im Energiebereich. Kiew hat daraufhin vor einigen Monaten begonnen, Ziele tief in Russland anzugreifen. Die Ukraine greift russische Häfen und Ölanlagen an. Auch ein Teil der nuklearen Triade wurde durch einen Drohnenangriff beschädigt. Besonders irritiert hat den russischen Präsidenten Waldimir Putin ein Angriff auf seine Valdai-Residenz. » | Michael Maier | Donnerstag, 28. Mai 2026
Jeffrey Sachs dringender Brief an Bundeskanzler Merz befindet sich auch hier.
Der Krieg zwischen Russland und der Ukraine und ihren westlichen Unterstützern hat eine neue Phase erreicht. Der Ökonom und Spitzendiplomat Jeffrey Sachs sieht die Zuspitzung in einem Offenen Brief an Bundeskanzler Friedrich Merz als alarmierend an. Er schreibt, im Hinblick auf einen Frieden habe sich „die Lage in Europa dramatisch verschlechtert“: „Europa und Russland schlittern in einen offenen Krieg.“Merz müsse umgehend mit Russlands Präsident Wladimir Putin sprechen (ganzer Brief im Wortlaut hier).
Nachdem der Krieg nach der russischen Invasion 2022 zunächst als Materialschlacht und Abnutzungskrieg nach traditionellen Mustern verlaufen war, hat sich der Charakter deutlich verändert. Der russische Vormarsch geht nur noch schleppend voran. Zwischen den Truppenverbänden an der Front liegt ein lückenlos von Drohnen beider Seiten kontrollierter Korridor, den die Russen nur mit heftigsten Verlusten überwinden könnten. Auch die Ukraine kann in diesem Bereich keinen Gegenangriff starten. Russland flog daher massive Luftschläge gegen ukrainische Infrastruktureinrichtungen, vor allem im Energiebereich. Kiew hat daraufhin vor einigen Monaten begonnen, Ziele tief in Russland anzugreifen. Die Ukraine greift russische Häfen und Ölanlagen an. Auch ein Teil der nuklearen Triade wurde durch einen Drohnenangriff beschädigt. Besonders irritiert hat den russischen Präsidenten Waldimir Putin ein Angriff auf seine Valdai-Residenz. » | Michael Maier | Donnerstag, 28. Mai 2026
Jeffrey Sachs dringender Brief an Bundeskanzler Merz befindet sich auch hier.
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Tuesday, April 14, 2026
Budapest oder Kiew zuerst? Europas neuer Milliarden-Streit nach Orbáns Sturz
BERLINER ZEITUNG: Sowohl Ungarn als auch die Ukraine brauchen ganz schnell sehr viel Geld aus Brüssel. Wer bekommt zuerst den Zuschlag? Die EU-Kommission steht vor einem Dilemma.
Screenshot stammt aus diesem Artikel. | Peter Magyar hat die Wahl in Ungarn gewonnen. Doch bevor Brüssel die EU-Milliarden freigibt, fordert die Kommission Reformen.
Zwei Tage nach der Ungarnwahl hat in Brüssel ein heftiges Tauziehen um milliardenschwere EU-Mittel begonnen. Die EU-Kommission setzt den designierten neuen ungarischen Regierungschef Peter Magyar unter Druck, grünes Licht zum geplanten 90-Milliarden-Euro-Kredit für die Ukraine zu geben. Der am Sonntag abgewählte Amtsinhaber Viktor Orbán hatte die Auszahlung beim EU-Gipfel im März mit einem Veto blockiert.
Doch auch Brüssel ist gefordert. Magyar möchte so schnell wie möglich an EU-Mittel im Wert von rund 17 Milliarden Euro kommen, die die EU-Kommission wegen Rechtsstaats-Problemen und Korruption auf Eis gelegt hat. Rechnet man noch zurückgehaltene Gelder aus dem Rüstungsfonds SAFE hinzu, geht es um insgesamt 35 Milliarden Euro.
Die Auszahlung der EU-Gelder war ein zentrales und womöglich entscheidendes Wahlversprechen in Budapest. Die entscheidende Frage ist nun, wer zuerst „sein“ Geld bekommt: Wahlsieger Magyar aus dem EU- und Nato-Mitgliedsland Ungarn oder Präsident Wolodymyr Selenskyj aus dem von EU-Hilfe abhängigen Drittland Ukraine. » | Eric Bonse | Dienstag, 14. April 2026
Zwei Tage nach der Ungarnwahl hat in Brüssel ein heftiges Tauziehen um milliardenschwere EU-Mittel begonnen. Die EU-Kommission setzt den designierten neuen ungarischen Regierungschef Peter Magyar unter Druck, grünes Licht zum geplanten 90-Milliarden-Euro-Kredit für die Ukraine zu geben. Der am Sonntag abgewählte Amtsinhaber Viktor Orbán hatte die Auszahlung beim EU-Gipfel im März mit einem Veto blockiert.
Doch auch Brüssel ist gefordert. Magyar möchte so schnell wie möglich an EU-Mittel im Wert von rund 17 Milliarden Euro kommen, die die EU-Kommission wegen Rechtsstaats-Problemen und Korruption auf Eis gelegt hat. Rechnet man noch zurückgehaltene Gelder aus dem Rüstungsfonds SAFE hinzu, geht es um insgesamt 35 Milliarden Euro.
Die Auszahlung der EU-Gelder war ein zentrales und womöglich entscheidendes Wahlversprechen in Budapest. Die entscheidende Frage ist nun, wer zuerst „sein“ Geld bekommt: Wahlsieger Magyar aus dem EU- und Nato-Mitgliedsland Ungarn oder Präsident Wolodymyr Selenskyj aus dem von EU-Hilfe abhängigen Drittland Ukraine. » | Eric Bonse | Dienstag, 14. April 2026
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Friday, March 07, 2014
Krise in der Ukraine: Steinmeier sendet klare Worte nach Moskau und Kiew
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