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Tuesday, May 26, 2026

Kuba: Insel unter Schock | ARTE Reportage

May 18, 2026 | Mit der Verhaftung von Venezuelas Präsidenten Maduro durch die USA verlor Kuba einen treuen Verbündeten und mit ihm auch die Lieferungen von venezolanischem Öl, das gut die Hälfte seines Bedarfs deckte – ein schwerer Schock für die von Krisen gebeutelte Insel.

Im letzten Quartal 2025 lieferte Caracas an Havanna noch täglich zwischen 30.000 und 35.000 Barrel Öl, 50% des Bedarfs. Ohne Maduro und mit dem verschärften Embargo der USA unter Donald Trump herrscht auf Kuba nun eine Energieknappheit, die die Wirtschaft ruiniert. Der Alltag der Kubaner wird täglich schwieriger, viele erinnern sich noch an die "Sonderperiode" der 1990er Jahre, gleich nach dem Zusammenbruch der UdSSR, damals kollabierte Kubas Wirtschaft.Das Fehlen des Verbündeten Venezuela und die US-Sanktionen verschärfen heute die Isolation des Landes und sie schüren eine wachsende Wut in der Bevölkerung. Unsere Reporter erkundeten, wie Exil-Kubaner in Florida schon eine politische Wende Kubas in Richtung USA vorbereiten. Und sie filmten auf Kuba, wie die Bevölkerung von der neuen Krise mit voller Wucht getroffen wird. Durchhalten, irgendwie, lautet die Devise…

Video verfügbar bis zum 19/04/2029



Ce documentaire peut être visionné en français ici.

Sunday, May 24, 2026

Raúl Castro angeklagt: Neue US-Dokumente werfen brisante Fragen zum Cessna-Abschuss 1996 auf

BERLINER ZEITUNG: Neue Dokumente zeigen: US-Behörden warnten Monate vor dem Abschuss im Jahr 1996. Trotzdem griff niemand ein. Warum also nun die Anklage?

Dieser Screenshot kommt aus diesem Artikel. | Raúl Castro: Neue US-Akten erschüttern Kuba-Narrativ | © IMAGO/John Pendygraft

Die Anklage gegen Raúl Castro sorgt international für neue Spannungen zwischen den USA und Kuba. Doch freigegebene Dokumente der US-Luftfahrtbehörde FAA zeichnen ein deutlich komplizierteres Bild des berühmten Cessna-Abschusses von 1996.

Ausgerechnet in einer Zeit wachsender geopolitischer Konflikte unter Donald Trump werfen die Akten nun Fragen auf, die in Europa – gerade auch aus ostdeutscher Perspektive – Erinnerungen an alte Machtpolitik und propagandistische Feindbilder wachrufen. » | Harald Neuber | Sonntag, 24. Mai 2026

Sunday, May 17, 2026

Bericht: Trump-Regierung wertet kubanisches Drohnenarsenal als Sicherheitsrisiko

BERLINER ZEITUNG: Kuba soll laut einem Medienbericht mehr als 300 Militärdrohnen beschafft haben. US-Geheimdienste registrierten demnach interne Beratungen über mögliche konkrete Angriffsziele in den USA.

Screenshot aus diesem Artikel genommen. | CIA-Direktor John Ratcliffe flog kürzlich nach Kuba. | © Oliver Contreras/AFP

Kuba soll nach Erkenntnissen US-amerikanischer Geheimdienste mehr als 300 militärische Drohnen angeschafft haben und intern über mögliche Angriffe auf US-Ziele beraten. Das berichtet das Nachrichtenportal Axios unter Berufung auf als geheim eingestufte Erkenntnisse.

Demnach sollen kubanische Militärvertreter zuletzt über Pläne gesprochen haben, mit den unbemannten Fluggeräten den US-Stützpunkt Guantánamo Bay, Schiffe der US-Marine sowie möglicherweise die rund 150 Kilometer nördlich von Havanna gelegene Stadt Key West in Florida anzugreifen. Die Informationen lassen sich unabhängig nicht überprüfen.

Ein hochrangiger US-Regierungsvertreter sagte Axios dem Bericht zufolge, die Informationen zeigten, in welchem Ausmaß die Regierung von US-Präsident Donald Trump Kuba inzwischen als Bedrohung einstufe. Hintergrund seien die Entwicklungen in der Drohnenkriegsführung und die Präsenz iranischer Militärberater in Havanna. » | Sophie Barkey | Sonntag, 17. Mai 2026

Sunday, April 19, 2026

Kuba-Krise: Spanien, Mexiko und Brasilien schlagen Alarm

BERLINER ZEITUNG: Nach monatelanger Ölblockade der USA verschärft sich die Krise in Kuba. Spanien, Mexiko und Brasilien drängen auf eine Lösung.

In einer gemeinsamen Erklärung haben Spanien, Mexiko und Brasilien ihre Besorgnis über die schwere humanitäre Krise in Kuba zum Ausdruck gebracht. Die drei Länder fordern einen respektvollen Dialog, um eine dauerhafte Lösung zu finden und die Selbstbestimmung des kubanischen Volkes zu gewährleisten, wie die Nachrichtenagentur AFP berichtet.

Die Regierungen von Spanien, Mexiko und Brasilien zeigten sich besorgt über die „dramatische Situation“ in Kuba, wie aus einer am Samstag veröffentlichten Erklärung des mexikanischen Außenministeriums hervorgeht. Die Karibikinsel leidet unter einer schweren wirtschaftlichen und humanitären Krise, die durch eine Ölblockade der USA unter Präsident Donald Trump weiter verschärft wurde, so AFP. » | Lea Brüggemann | Sonntag, 19. April 2026

À LIRE AUSSI :

L'Espagne, le Mexique et le Brésil appellent à un dialogue respectueux avec Cuba : Les États-Unis, opposés au pouvoir communiste à Cuba depuis qu’il a été établi en 1959, ont accentué en janvier leur pression économique sur le pays des Caraïbes de 9,6 millions d’habitants. »

Tuesday, April 14, 2026

Weitere Hiobsbotschaft für Kuba: Iberia streicht Flüge nach Havanna

BERLINER ZEITUNG: Kerosinmangel und sinkende Besucherzahlen führen zu weiteren Einschnitten im internationalen Flugverkehr. An der für Mai geplanten Tourismusmesse FITCuba hält Kuba dennoch fest.

Die spanische Fluggesellschaft Iberia hat am Montag die Aussetzung ihrer Direktflüge zwischen Madrid und Havanna vom 1. Juni bis zum 24. Oktober 2026 bestätigt. Betroffene Passagiere können laut Iberia ihre Reise auf einen Termin bis Oktober 2027 umbuchen, auf ein alternatives Reiseziel ausweichen – darunter Miami, Mexiko-Stadt, Panama-Stadt und Santo Domingo – oder eine Erstattung beantragen.

Bereits im Mai will Iberia die Frequenz von derzeit drei auf zwei wöchentliche Verbindungen reduzieren. Ab Juni bleibt Reisenden als einzige Iberia-nahe Option der Umweg über Panama mit der Partnerfluggesellschaft Copa Airlines, mit der Iberia ein Codeshare-Abkommen unterhält. Die Büros der Fluggesellschaft in Havanna bleiben nach eigenen Angaben geöffnet.

„Diese temporäre Aussetzung betrifft ausschließlich Kuba aufgrund der dortigen Ausnahmesituation. Iberia hält den Rest ihres Flugbetriebs aufrecht und bietet im Sommer eine Rekordzahl von 21,4 Millionen Sitzplätzen an“, teilte die Fluggesellschaft am 13. April mit. » | Peter Steiniger | Dienstag, 14. April 2026

Saturday, April 04, 2026

Größte Gefangenenfreilassung seit Jahren in Kuba – welche Rolle Trump und der Vatikan spielen

BERLINER ZEITUNG: Kuba will über 2000 Gefangene begnadigen, die ersten wurden bereits am Freitag entlassen. Was steckt hinter der größten Freilassung seit Jahren?

Die kubanische Regierung hat mit der Freilassung von 2010 Häftlingen begonnen – die größte Massenentlassung des Landes seit Jahren. Laut der Parteizeitung Granma handelt es sich um eine „humanitäre und souveräne Geste“ anlässlich der Karwoche. Die Begnadigung betrifft Jugendliche, Frauen, über 60-Jährige und Ausländer. Ausgeschlossen sind Verurteilte wegen Mord, Sexualdelikten oder Drogenhandel, wie CNN berichtet. » | Lea Brüggemann | Samstag, 4. April 2026

Thursday, March 26, 2026

USA vs. Kuba: Was will Trump?

Mar 25, 2026 | US-Präsident Donald Trump spricht davon, er könne Kuba "nehmen". Was er damit genau meint, lässt er offen. Wie könnte es weitergehen? Und warum hängt es auch mit den USA zusammen, dass Kuba gerade in einer großen Krise steckt? Darum geht es in diesem Video.

Monday, March 16, 2026

Kuba will Kubanern im Ausland Investitionen und Firmenbesitz auf der Insel ermöglichen

BERLINER ZEITUNG: Erstmals sollen im Ausland lebende Kubaner offiziell Firmen auf der Insel gründen und besitzen dürfen. Doch es gibt Zweifel an der Wirksamkeit der Pläne.

Kubas Regierung will im Ausland lebenden Kubanern – darunter Hunderttausende in Miami –, künftig erlauben, auf der Insel Unternehmen zu besitzen und in den Privatsektor zu investieren. Das kündigte der stellvertretende Ministerpräsident Oscar Pérez-Oliva Fraga in einem Interview mit NBC News in Havanna an.

„Kuba ist offen für fließende Handelsbeziehungen mit US-Unternehmen“ sowie „mit in den Vereinigten Staaten lebenden Kubanern und deren Nachkommen“, sagte Fraga, der zugleich Außenhandels- und Investitionsminister ist. Die Öffnung gehe über den reinen Handel hinaus und umfasse auch Großinvestitionen, insbesondere in die Infrastruktur, so Fraga gegenüber NBC News. » | Lea Brüggemann | Montag, 16. März 2026

Tuesday, February 24, 2026

Kuba in Not: Kanada plant Hilfe, weil Trump alle Öllieferungen blockiert

BERLINER ZEITUNG: Eine US-Blockade von Öllieferungen an Kuba sorgt für massive Treibstoffengpässe und stundenlange Stromausfälle. Kanada zeigt sich besorgt und kündigt Unterstützung an.

Kanada bereitet ein Hilfspaket für Kuba vor, das unter massiven Treibstoffengpässen und stundenlangen Stromausfällen leidet. Die Versorgungskrise hat sich verschärft, seit die US-Regierung unter Präsident Donald Trump sämtliche Öllieferungen an den Karibikstaat unterbindet – auch jene aus dem verbündeten Venezuela.

„Wir arbeiten an einem Plan zur Unterstützung. Zum jetzigen Zeitpunkt sind wir nicht bereit, weitere Einzelheiten bekannt zu geben“, sagte Kanadas Außenministerin Anita Anand am Montag in Ottawa, wie CNN und die Nachrichtenagentur AP berichten. » | Peter Steiniger | Dienstag, 24. Februar 2026

Wednesday, February 18, 2026

Kuba vor dem Kollaps: Regierung schuldet spanischen Firmen Hunderte Millionen Euro

BERLINER ZEITUNG: Spaniens Unternehmen bleiben in Kuba auf Hunderten Millionen Euro sitzen. Die Schulden treffen eine Insel im wirtschaftlichen Ausnahmezustand.

Die wirtschaftliche Krise in Kuba trifft zunehmend auch ausländische Unternehmen. Nach Recherchen der spanischen Zeitung El País schuldet die kubanische Regierung spanischen Firmen mindestens rund 300 Millionen Euro. Ein Teil der Summe besteht aus offenen Forderungen, ein weiterer aus Geldern, die zwar erwirtschaftet wurden, das Land aber nicht verlassen dürfen.

Grundlage sind Daten der spanischen Wirtschafts- und Handelsvertretung in Havanna. Demnach belaufen sich die offiziell ausgewiesenen Schulden auf 255,9 Millionen Euro. Hinzu kommen weitere Beträge, darunter 39,5 Millionen Euro an einbehaltenen Dividenden, 23,6 Millionen Euro aus Handelsgeschäften sowie 11,3 Millionen Euro auf speziellen Konten, auf die Unternehmen keinen Zugriff haben. Zusammengerechnet ergibt sich ein Volumen von bis zu 330 Millionen Euro, das faktisch blockiert ist. » | Alexander Schmalz | Mittwoch, 18. Februar 2026

Tuesday, February 10, 2026

Kuba steht still: Treibstoffkrise legt Verkehr, Kliniken und Alltag lahm

BERLINER ZEITUNG: Ausbleibende Öllieferungen und verschärfter US-Druck treiben Kuba in eine historische Krise. Nach Jahren der Knappheit geraten Stromversorgung, Nahverkehr und Gesundheitswesen an ihre Grenzen.

Kuba steckt in einer sich dramatisch zuspitzenden Energie- und Versorgungskrise. Auslöser ist vor allem der wachsende Druck der Vereinigten Staaten, der die Insel weitgehend von Öllieferungen aus dem Ausland abgeschnitten hat. Besonders der Ausfall von Lieferungen aus Venezuela hat dazu geführt, dass es an Treibstoff für Stromerzeugung, Transport und Industrie fehlt.

Die Regierung in Havanna reagiert mit landesweiten Rationierungen: Gesundheitsversorgung, Nahverkehr und Bildungsangebote werden eingeschränkt, selbst der internationale Flugverkehr ist betroffen. Andere mögliche Lieferanten sind bislang kaum eingesprungen. Algerien und Russland liefern seit dem vergangenen Jahr keine nennenswerten Mengen mehr. Damit verschärft sich eine ohnehin historische Krise weiter – das Leben der Bevölkerung, seit Jahren von Mangel geprägt, wird von Woche zu Woche spürbar bedrohlicher. » | Alexander Schmalz | Dienstag, 10. Februar 2026

Sunday, January 25, 2026

Wie sich Minneapolis gegen die US-Migrationspolizei wehrt

Jan 25, 2026 | In Minneapolis im US-Bundesstaat Minnesota haben Agenten der US-Migrationspolizei einen Mann getötet. Minneapolis ist im Visier der US-Regierung von Präsident Trump. Seit Wochen läuft eine aggressive Operation der Migrationspolizei um Papierlose festzunehmen. Doch viele in Minneapolis wehren sich.

Monday, May 23, 2022

Die Zigarre - Dokumentation von NZZ Format | 2004

Jan 22, 2016 • Zum Abschluss eines guten Essens gehört für viele Geniesser eine Zigarre. Das Anzünden, gelernt in einem exklusiven Club, gerät mit viel Brimborium und einem Span Zedernholz zum Kult. Was ist der Unterschied zwischen einem Villiger-Stumpen und einer kubanischen Zigarre? Was ist das Geheimnis der Qualität der Deckblätter des legendären kubanischen Tabakdoyens Alejandro Robaina? Wie entsteht eine Romeo y Julieta? Und: Ist kubanischer Tabak tatsächlich besser als dominikanischer oder brasilianischer?

Thursday, April 21, 2022

Kuba: Solidarität zahlt sich auch aus | ARTE Reportage

Apr 21, 2022 • Kuba wird von einer Wirtschaftskrise heimgesucht, die Touristen bleiben aus wegen Covid, das Land ist isoliert durch die US-Sanktionen und doch gelang es ihnen, so lautet die offizielle Lesart, nicht nur die Pandemie auf der Insel in den Griff zu bekommen – sie halfen danach auch noch zahlreichen anderen Ländern, Covid-19 zu besiegen.

Seit 2020 entsandten sie 3.000 medizinische Fachkräfte in 42 Länder, darunter Mexiko, Andorra, Südafrika, Italien, Kuwait und Frankreich, um deren medizinische Teams zu unterstützen. Diese Politik der Zusammenarbeit ist seit über 50 Jahren eine der Stärken der kubanischen Diplomatie. Sie wurde von Fidel Castro erfunden und ist noch immer der Stolz seiner Nachfolger. Aber Kritiker stellen fest, dass die den Gaststaaten in Rechnung gestellten Missionen inzwischen zum größten Einnahmeposten im kubanischen Außenhandel geworden sind – 10 Milliarden Dollar im Jahr 2019, laut Welthandelsorganisation - und dass der Staat nicht mit ideologischem Druck spart, um die begeisterte, obligatorische und freiwillige Unterstützung der Ärzte zu erhalten. Theoretisch sollten die Vorteile, die er daraus zieht, den kubanischen Patienten zugutekommen, das aber bezweifeln die Kritiker stark.

Unsere Reporter durften dieses kubanische Vorzeigemodell einige Tage lang besichtigen: Revolutionärer Humanismus auf der einen Seite, ständige Kontrollen und berechnender Pragmatismus auf der anderen. Kuba ist eben immer noch Kuba...

Video auf YouTube verfügbar bis 26/03/2025


Thursday, July 15, 2021

Kubas Regierung macht erste Zugeständnisse an Demonstranten

FRANKFURTER ALLGEMEINE ZEITUNG: Nach den Protesten auf Kuba kommt das Regime einigen Forderungen nach, hebt die vorübergehende Internetsperre auf und verspricht eine „kritische Analyse unserer Probleme“. Doch laut Berichten wurden mehr als 5000 Kubaner festgenommen.

Nach den Protesten in Kuba hat die Regierung erste Zugeständnisse an die Demonstranten gemacht. Reisende dürfen Lebensmittel, Medikamente und Hygieneartikel künftig zollfrei einführen, kündigte Ministerpräsident Manuel Marrero am Mittwoch in einer TV-Ansprache an. Auch bisher geltende Mengenbegrenzungen fallen demnach weg. Die neuen Regeln treten kommenden Montag in Kraft und gelten zunächst bis Jahresende. Präsident Miguel Díaz-Canel kündigte eine „kritische Analyse“ der Probleme in dem Karibikstaat an.

Die erleichterte Einfuhr von Dingen des täglichen Bedarfs ist eine der Forderungen der Protestbewegung. In einem offenen Brief hatte eine Gruppe von Künstlern und Intellektuellen die Regierung dazu aufgerufen, die Maßnahme umzusetzen. Bislang durften Reisende bis zu zehn Kilogramm Medizin zollfrei nach Kuba einführen. Auch eine begrenzte Menge an Lebensmitteln und Hygieneprodukten durften sie mitführen, hierfür wurden aber Zollabgaben fällig.

Marrero kündigte in der Fernsehansprache an der Seite von Präsident Miguel Díaz-Canel auch an, dass die Stromerzeugung verbessert und die Produktion von Medikamenten ausgebaut werden solle. » | Quelle: AFP/dpa | Donnerstag, 15. Juli 2021

Friday, June 07, 2019

USA schränken Reisen nach Kuba ein


Die US-Regierung holt zum nächsten Schlag gegen Kuba aus - diesmal zielt sie auf die Tourismusbranche. Viele Reisewege nach Kuba wie Kreuzfahrten sind künftig für US-Bürger verboten. Kuba drohen nun weiter immense finanzielle Einbußen. US-Präsident Trump rechtfertigt die Sanktionen, dass das Land die ganze Region destabilisiere. Er prangerte die kubanische Unterstützung für die linksgerichteten Regierungen in Venezuela und Nicaragua an. Im Alltag treffen die Sanktionen vor allem die normalen Bürger: stundenlanges Anstehen, um etwas zu essen zu bekommen.

Saturday, August 13, 2016

Revolutionsführer Fidel Castro wird 90


Fidel Castro wird 90 Jahre alt. Er hat längst die Zügel an seinen Bruder Raul übergeben, ist aber immer noch präsent. Die meisten Kubaner kennen kein Leben ohne Fidel.

Wednesday, May 13, 2015

Kuba trumpft mit Impfstoff gegen Lungenkrebs auf

Lungenkrebs ist eine der häufigsten Krebserkrankungen weltweit,
Rauchen gilt als eine der Hauptursachen
DIE WELT: Kuba ist das erste Land, das einen vielversprechenden therapeutischen Impfstoff gegen Lungenkrebs entwickelt hat. Die USA wollen ihn nun auch haben. Bis vor kurzem, zu Zeiten der Feindschaft, undenkbar.

Vom Ende der jahrzehntelangen Feindschaft zwischen den USA und Kuba könnten nicht nur die Menschen auf der Karibikinsel, sondern auch weitere Länder, u. a. auch Deutschland, profitieren: und zwar auf einem Gebiet, auf dem man es nicht erwartet: im Kampf gegen den tödlichen Lungenkrebs.

Bei der Entwicklung eines therapeutischen Impfstoffes für fortgeschrittenen Lungenkrebs nimmt Kuba weltweit eine führende Position ein. Der Impfstoff mit dem Namen Cimavax, an dem kubanische Wissenschaftler mehr als 15 Jahre gearbeitet haben, ergänzt traditionelle Behandlungsmethoden. » | Von Oliver Creutz Wissenschaftsredakteur | Dienstag, 12. Mai 2015

Wednesday, May 29, 2013


Kuba will den Zugang zum Internet erleichtern

DIE WELT: Das Regime will seinen Bürgern jetzt Anschluss ans Datennetz gewähren, allerdings nur in speziellen Internet-Räumen zu sehr hohen Tarifen. Ein eigener Anschluss für Private ist in weiter Ferne.

Kuba will seinen Bürgern den Zugang zum Internet erleichtern, Anschlüsse für Privatpersonen an das weltweite Datennetz soll es aber weiter nicht geben. Es sollten ab kommender Woche im ganzen Land zusätzliche 118 "Internet-Räume" eingerichtet werden, teilte das Kommunikationsministerium des kommunistischen Landes in Havanna mit. Auch weiterhin werde der Web-Zugang aber "nur von den Internet-Räumen aus" möglich sein. » | AFP/flo | Mittwoch, 29. Mai 2013

Tuesday, October 16, 2012

Kommunismus Light: Kuba gewährt seinen Bürgern Reisefreiheit

SPIEGEL ONLINE: Die kommunistische Diktatur in Kuba bröckelt: Ab kommendem Januar dürfen die Menschen deutlich einfacher als bisher aus ihrem Land ausreisen. Sie brauchen dafür keine Erlaubnis mehr, sondern nur noch einen Pass und ein Visum des Ziellandes.

Havanna - Die kubanische Regierung gewährt ihren Bürgern Reisefreiheit. Sie benötigen künftig keine Ausreisegenehmigung mehr, kündigte die Regierung an diesem Dienstag an. In einem Artikel der kommunistischen Parteizeitung "Granma" hieß es zudem, dass die Kubaner auch keine Einladung aus dem Ausland mehr benötigen werden. Nötig ist damit nur noch ein Reisepass und ein Einreisevisum des Ziellandes.

Auch die Dauer möglicher Reisen wird deutlich heraufgesetzt - von elf Monaten auf 24 Monate. Bei längeren Aufenthalten müssten sie die Dauer bei einem kubanischen Konsulat verlängern lassen. Die neue Regelung tritt in 90 Tagen in Kraft, also am 14. Januar, teilte das Außenministerium mit. In der Zeitung "Granma" hieß es weiter, die kubanische Regierung wolle ihre Migrationspolitik erneuern, um diese den Bedingungen der Gegenwart und nahen Zukunft anzupassen. » | heb/dpa/AP/AFP | Dienstag, 16. Oktober 2012

Tagesschau vom 16.10.2012