BERLINER ZEITUNG: Eine US-Blockade von Öllieferungen an Kuba sorgt für massive Treibstoffengpässe und stundenlange Stromausfälle. Kanada zeigt sich besorgt und kündigt Unterstützung an.
Kanada bereitet ein Hilfspaket für Kuba vor, das unter massiven Treibstoffengpässen und stundenlangen Stromausfällen leidet. Die Versorgungskrise hat sich verschärft, seit die US-Regierung unter Präsident Donald Trump sämtliche Öllieferungen an den Karibikstaat unterbindet – auch jene aus dem verbündeten Venezuela.
„Wir arbeiten an einem Plan zur Unterstützung. Zum jetzigen Zeitpunkt sind wir nicht bereit, weitere Einzelheiten bekannt zu geben“, sagte Kanadas Außenministerin Anita Anand am Montag in Ottawa, wie CNN und die Nachrichtenagentur AP berichten. » | Peter Steiniger | Dienstag, 24. Februar 2026
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Tuesday, February 24, 2026
Wednesday, February 18, 2026
Kuba vor dem Kollaps: Regierung schuldet spanischen Firmen Hunderte Millionen Euro
BERLINER ZEITUNG: Spaniens Unternehmen bleiben in Kuba auf Hunderten Millionen Euro sitzen. Die Schulden treffen eine Insel im wirtschaftlichen Ausnahmezustand.
Die wirtschaftliche Krise in Kuba trifft zunehmend auch ausländische Unternehmen. Nach Recherchen der spanischen Zeitung El País schuldet die kubanische Regierung spanischen Firmen mindestens rund 300 Millionen Euro. Ein Teil der Summe besteht aus offenen Forderungen, ein weiterer aus Geldern, die zwar erwirtschaftet wurden, das Land aber nicht verlassen dürfen.
Grundlage sind Daten der spanischen Wirtschafts- und Handelsvertretung in Havanna. Demnach belaufen sich die offiziell ausgewiesenen Schulden auf 255,9 Millionen Euro. Hinzu kommen weitere Beträge, darunter 39,5 Millionen Euro an einbehaltenen Dividenden, 23,6 Millionen Euro aus Handelsgeschäften sowie 11,3 Millionen Euro auf speziellen Konten, auf die Unternehmen keinen Zugriff haben. Zusammengerechnet ergibt sich ein Volumen von bis zu 330 Millionen Euro, das faktisch blockiert ist. » | Alexander Schmalz | Mittwoch, 18. Februar 2026
Die wirtschaftliche Krise in Kuba trifft zunehmend auch ausländische Unternehmen. Nach Recherchen der spanischen Zeitung El País schuldet die kubanische Regierung spanischen Firmen mindestens rund 300 Millionen Euro. Ein Teil der Summe besteht aus offenen Forderungen, ein weiterer aus Geldern, die zwar erwirtschaftet wurden, das Land aber nicht verlassen dürfen.
Grundlage sind Daten der spanischen Wirtschafts- und Handelsvertretung in Havanna. Demnach belaufen sich die offiziell ausgewiesenen Schulden auf 255,9 Millionen Euro. Hinzu kommen weitere Beträge, darunter 39,5 Millionen Euro an einbehaltenen Dividenden, 23,6 Millionen Euro aus Handelsgeschäften sowie 11,3 Millionen Euro auf speziellen Konten, auf die Unternehmen keinen Zugriff haben. Zusammengerechnet ergibt sich ein Volumen von bis zu 330 Millionen Euro, das faktisch blockiert ist. » | Alexander Schmalz | Mittwoch, 18. Februar 2026
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Tuesday, February 10, 2026
Kuba steht still: Treibstoffkrise legt Verkehr, Kliniken und Alltag lahm
BERLINER ZEITUNG: Ausbleibende Öllieferungen und verschärfter US-Druck treiben Kuba in eine historische Krise. Nach Jahren der Knappheit geraten Stromversorgung, Nahverkehr und Gesundheitswesen an ihre Grenzen.
Kuba steckt in einer sich dramatisch zuspitzenden Energie- und Versorgungskrise. Auslöser ist vor allem der wachsende Druck der Vereinigten Staaten, der die Insel weitgehend von Öllieferungen aus dem Ausland abgeschnitten hat. Besonders der Ausfall von Lieferungen aus Venezuela hat dazu geführt, dass es an Treibstoff für Stromerzeugung, Transport und Industrie fehlt.
Die Regierung in Havanna reagiert mit landesweiten Rationierungen: Gesundheitsversorgung, Nahverkehr und Bildungsangebote werden eingeschränkt, selbst der internationale Flugverkehr ist betroffen. Andere mögliche Lieferanten sind bislang kaum eingesprungen. Algerien und Russland liefern seit dem vergangenen Jahr keine nennenswerten Mengen mehr. Damit verschärft sich eine ohnehin historische Krise weiter – das Leben der Bevölkerung, seit Jahren von Mangel geprägt, wird von Woche zu Woche spürbar bedrohlicher. » | Alexander Schmalz | Dienstag, 10. Februar 2026
Kuba steckt in einer sich dramatisch zuspitzenden Energie- und Versorgungskrise. Auslöser ist vor allem der wachsende Druck der Vereinigten Staaten, der die Insel weitgehend von Öllieferungen aus dem Ausland abgeschnitten hat. Besonders der Ausfall von Lieferungen aus Venezuela hat dazu geführt, dass es an Treibstoff für Stromerzeugung, Transport und Industrie fehlt.
Die Regierung in Havanna reagiert mit landesweiten Rationierungen: Gesundheitsversorgung, Nahverkehr und Bildungsangebote werden eingeschränkt, selbst der internationale Flugverkehr ist betroffen. Andere mögliche Lieferanten sind bislang kaum eingesprungen. Algerien und Russland liefern seit dem vergangenen Jahr keine nennenswerten Mengen mehr. Damit verschärft sich eine ohnehin historische Krise weiter – das Leben der Bevölkerung, seit Jahren von Mangel geprägt, wird von Woche zu Woche spürbar bedrohlicher. » | Alexander Schmalz | Dienstag, 10. Februar 2026
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Sunday, January 25, 2026
Wie sich Minneapolis gegen die US-Migrationspolizei wehrt
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Monday, May 23, 2022
Die Zigarre - Dokumentation von NZZ Format | 2004
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Thursday, April 21, 2022
Kuba: Solidarität zahlt sich auch aus | ARTE Reportage
Apr 21, 2022 • Kuba wird von einer Wirtschaftskrise heimgesucht, die Touristen bleiben aus wegen Covid, das Land ist isoliert durch die US-Sanktionen und doch gelang es ihnen, so lautet die offizielle Lesart, nicht nur die Pandemie auf der Insel in den Griff zu bekommen – sie halfen danach auch noch zahlreichen anderen Ländern, Covid-19 zu besiegen.
Seit 2020 entsandten sie 3.000 medizinische Fachkräfte in 42 Länder, darunter Mexiko, Andorra, Südafrika, Italien, Kuwait und Frankreich, um deren medizinische Teams zu unterstützen. Diese Politik der Zusammenarbeit ist seit über 50 Jahren eine der Stärken der kubanischen Diplomatie. Sie wurde von Fidel Castro erfunden und ist noch immer der Stolz seiner Nachfolger. Aber Kritiker stellen fest, dass die den Gaststaaten in Rechnung gestellten Missionen inzwischen zum größten Einnahmeposten im kubanischen Außenhandel geworden sind – 10 Milliarden Dollar im Jahr 2019, laut Welthandelsorganisation - und dass der Staat nicht mit ideologischem Druck spart, um die begeisterte, obligatorische und freiwillige Unterstützung der Ärzte zu erhalten. Theoretisch sollten die Vorteile, die er daraus zieht, den kubanischen Patienten zugutekommen, das aber bezweifeln die Kritiker stark.
Unsere Reporter durften dieses kubanische Vorzeigemodell einige Tage lang besichtigen: Revolutionärer Humanismus auf der einen Seite, ständige Kontrollen und berechnender Pragmatismus auf der anderen. Kuba ist eben immer noch Kuba...
Video auf YouTube verfügbar bis 26/03/2025
Seit 2020 entsandten sie 3.000 medizinische Fachkräfte in 42 Länder, darunter Mexiko, Andorra, Südafrika, Italien, Kuwait und Frankreich, um deren medizinische Teams zu unterstützen. Diese Politik der Zusammenarbeit ist seit über 50 Jahren eine der Stärken der kubanischen Diplomatie. Sie wurde von Fidel Castro erfunden und ist noch immer der Stolz seiner Nachfolger. Aber Kritiker stellen fest, dass die den Gaststaaten in Rechnung gestellten Missionen inzwischen zum größten Einnahmeposten im kubanischen Außenhandel geworden sind – 10 Milliarden Dollar im Jahr 2019, laut Welthandelsorganisation - und dass der Staat nicht mit ideologischem Druck spart, um die begeisterte, obligatorische und freiwillige Unterstützung der Ärzte zu erhalten. Theoretisch sollten die Vorteile, die er daraus zieht, den kubanischen Patienten zugutekommen, das aber bezweifeln die Kritiker stark.
Unsere Reporter durften dieses kubanische Vorzeigemodell einige Tage lang besichtigen: Revolutionärer Humanismus auf der einen Seite, ständige Kontrollen und berechnender Pragmatismus auf der anderen. Kuba ist eben immer noch Kuba...
Video auf YouTube verfügbar bis 26/03/2025
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Thursday, July 15, 2021
Kubas Regierung macht erste Zugeständnisse an Demonstranten
FRANKFURTER ALLGEMEINE ZEITUNG: Nach den Protesten auf Kuba kommt das Regime einigen Forderungen nach, hebt die vorübergehende Internetsperre auf und verspricht eine „kritische Analyse unserer Probleme“. Doch laut Berichten wurden mehr als 5000 Kubaner festgenommen.
Nach den Protesten in Kuba hat die Regierung erste Zugeständnisse an die Demonstranten gemacht. Reisende dürfen Lebensmittel, Medikamente und Hygieneartikel künftig zollfrei einführen, kündigte Ministerpräsident Manuel Marrero am Mittwoch in einer TV-Ansprache an. Auch bisher geltende Mengenbegrenzungen fallen demnach weg. Die neuen Regeln treten kommenden Montag in Kraft und gelten zunächst bis Jahresende. Präsident Miguel Díaz-Canel kündigte eine „kritische Analyse“ der Probleme in dem Karibikstaat an.
Die erleichterte Einfuhr von Dingen des täglichen Bedarfs ist eine der Forderungen der Protestbewegung. In einem offenen Brief hatte eine Gruppe von Künstlern und Intellektuellen die Regierung dazu aufgerufen, die Maßnahme umzusetzen. Bislang durften Reisende bis zu zehn Kilogramm Medizin zollfrei nach Kuba einführen. Auch eine begrenzte Menge an Lebensmitteln und Hygieneprodukten durften sie mitführen, hierfür wurden aber Zollabgaben fällig.
Marrero kündigte in der Fernsehansprache an der Seite von Präsident Miguel Díaz-Canel auch an, dass die Stromerzeugung verbessert und die Produktion von Medikamenten ausgebaut werden solle. » | Quelle: AFP/dpa | Donnerstag, 15. Juli 2021
Nach den Protesten in Kuba hat die Regierung erste Zugeständnisse an die Demonstranten gemacht. Reisende dürfen Lebensmittel, Medikamente und Hygieneartikel künftig zollfrei einführen, kündigte Ministerpräsident Manuel Marrero am Mittwoch in einer TV-Ansprache an. Auch bisher geltende Mengenbegrenzungen fallen demnach weg. Die neuen Regeln treten kommenden Montag in Kraft und gelten zunächst bis Jahresende. Präsident Miguel Díaz-Canel kündigte eine „kritische Analyse“ der Probleme in dem Karibikstaat an.
Die erleichterte Einfuhr von Dingen des täglichen Bedarfs ist eine der Forderungen der Protestbewegung. In einem offenen Brief hatte eine Gruppe von Künstlern und Intellektuellen die Regierung dazu aufgerufen, die Maßnahme umzusetzen. Bislang durften Reisende bis zu zehn Kilogramm Medizin zollfrei nach Kuba einführen. Auch eine begrenzte Menge an Lebensmitteln und Hygieneprodukten durften sie mitführen, hierfür wurden aber Zollabgaben fällig.
Marrero kündigte in der Fernsehansprache an der Seite von Präsident Miguel Díaz-Canel auch an, dass die Stromerzeugung verbessert und die Produktion von Medikamenten ausgebaut werden solle. » | Quelle: AFP/dpa | Donnerstag, 15. Juli 2021
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Friday, June 07, 2019
USA schränken Reisen nach Kuba ein
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Saturday, August 13, 2016
Revolutionsführer Fidel Castro wird 90
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Wednesday, May 13, 2015
Kuba trumpft mit Impfstoff gegen Lungenkrebs auf
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| Lungenkrebs ist eine der häufigsten Krebserkrankungen weltweit, Rauchen gilt als eine der Hauptursachen |
Vom Ende der jahrzehntelangen Feindschaft zwischen den USA und Kuba könnten nicht nur die Menschen auf der Karibikinsel, sondern auch weitere Länder, u. a. auch Deutschland, profitieren: und zwar auf einem Gebiet, auf dem man es nicht erwartet: im Kampf gegen den tödlichen Lungenkrebs.
Bei der Entwicklung eines therapeutischen Impfstoffes für fortgeschrittenen Lungenkrebs nimmt Kuba weltweit eine führende Position ein. Der Impfstoff mit dem Namen Cimavax, an dem kubanische Wissenschaftler mehr als 15 Jahre gearbeitet haben, ergänzt traditionelle Behandlungsmethoden. » | Von Oliver Creutz Wissenschaftsredakteur | Dienstag, 12. Mai 2015
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Wednesday, May 29, 2013
DIE WELT: Das Regime will seinen Bürgern jetzt Anschluss ans Datennetz gewähren, allerdings nur in speziellen Internet-Räumen zu sehr hohen Tarifen. Ein eigener Anschluss für Private ist in weiter Ferne.
Kuba will seinen Bürgern den Zugang zum Internet erleichtern, Anschlüsse für Privatpersonen an das weltweite Datennetz soll es aber weiter nicht geben. Es sollten ab kommender Woche im ganzen Land zusätzliche 118 "Internet-Räume" eingerichtet werden, teilte das Kommunikationsministerium des kommunistischen Landes in Havanna mit. Auch weiterhin werde der Web-Zugang aber "nur von den Internet-Räumen aus" möglich sein. » | AFP/flo | Mittwoch, 29. Mai 2013
Tuesday, October 16, 2012
SPIEGEL ONLINE: Die kommunistische Diktatur in Kuba bröckelt: Ab kommendem Januar dürfen die Menschen deutlich einfacher als bisher aus ihrem Land ausreisen. Sie brauchen dafür keine Erlaubnis mehr, sondern nur noch einen Pass und ein Visum des Ziellandes.
Havanna - Die kubanische Regierung gewährt ihren Bürgern Reisefreiheit. Sie benötigen künftig keine Ausreisegenehmigung mehr, kündigte die Regierung an diesem Dienstag an. In einem Artikel der kommunistischen Parteizeitung "Granma" hieß es zudem, dass die Kubaner auch keine Einladung aus dem Ausland mehr benötigen werden. Nötig ist damit nur noch ein Reisepass und ein Einreisevisum des Ziellandes.
Auch die Dauer möglicher Reisen wird deutlich heraufgesetzt - von elf Monaten auf 24 Monate. Bei längeren Aufenthalten müssten sie die Dauer bei einem kubanischen Konsulat verlängern lassen. Die neue Regelung tritt in 90 Tagen in Kraft, also am 14. Januar, teilte das Außenministerium mit. In der Zeitung "Granma" hieß es weiter, die kubanische Regierung wolle ihre Migrationspolitik erneuern, um diese den Bedingungen der Gegenwart und nahen Zukunft anzupassen. » | heb/dpa/AP/AFP | Dienstag, 16. Oktober 2012
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Tuesday, March 27, 2012
REUTERS DEUTSCHLAND: Santiago de Cuba (Reuters) - Papst Benedikt hat bei seinem Besuch auf Kuba die Bürger zum Aufbau einer offeneren Gesellschaft aufgerufen.
Der Pontifex forderte zugleich die kommunistische Führung des Landes auf, der katholischen Kirche mehr Freiheiten zu gewähren, damit diese dem vor einer unsicheren Zukunft stehenden Land helfen könne.
"Ich rufe Euch auf, Euren Glauben neu zu beleben, dass Ihr in und für Christus lebt, dass Ihr gerüstet seid mit Friedfertigkeit, Vergebung und Verständnis", sagte Benedikt XVI. in seiner ersten Messe kurz nach der Ankunft in Santiago de Cuba am Montag vor Zehntausenden Besuchern. "Damit Ihr dazu beitragen könnt, eine erneuerte und offene Gesellschaft aufzubauen, eine bessere Gesellschaft, eine mit mehr Menschlichkeit, die auch Gottes Güte besser widerspiegelt."
An der Messe nahm auch Kubas Staatschef Raul Castro teil. Er hatte zuvor bereits das Oberhaupt der katholischen Kirche auf dem Flughafen Santiagos begrüßt. Der dreitägige Besuch soll die Rolle der katholischen Kirche auf Kuba stärken. Bei der Visite sind auch ein Gespräch mit Castro und eine Messe in der Hauptstadt Havanna geplant. » | Von Philip Pullella und Simon Gardner | Reuters | Dienstag, 27. März 2012
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Thursday, January 26, 2012
TAGES ANZEIGER: Es hört sich an wie im Kalten Krieg: Der mögliche nächste US-Präsident Newt Gingrich schliesst einen Militäreinsatz in Kuba nicht aus. Er wirbt mit dieser Aussage um die Stimmen der Exilkubaner in Florida.
Der republikanische US-Präsidentschaftsbewerber Newt Gingrich hat für den Fall seiner Wahl eine harte Haltung gegenüber Kuba angekündigt. In einem Interview mit dem spanischsprachigen Sender Univision im US-Bundesstaat Florida schloss er einen Militäreinsatz gegen die kommunistische Regierung grundsätzlich nicht aus. «Wenn es einen echten legitimen Aufstand gebe, würden wir natürlich auf der Seite des Volkes stehen», sagte Gingrich auf die Frage, ob die USA nach Libyens Machthaber Muammar al-Ghadhafi auch Fidel und Raúl Castro angreifen sollten. » | bru/AFP | Donnerstag 26. Januar 2012
TAGES ANZEIGER: Gingrich verspricht dem Volk eine Mond-Kolonie – Der Republikaner packt die grossen Versprechen aus: Im Fall einer Wahl zum US-Präsidenten will Newt Gingrich bis 2020 eine dauerhafte Mondstation einrichten. » | kpn/dapd | Donnerstag 26. Januar 2012
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Monday, January 02, 2012
NZZ ONLINE: Papst Benedikt wandelt auf den Spuren seines Vorgängers Johannes Paul II. und reist nach Kuba. Der Besuch hatte offenbar bereits vorab Wirkung. Die Freilassung von 2900 Häftlingen in Kuba sei eine Art Vorleistung gewesen, hiess es von der Führung in Havanna. » | Reuters | Montag 02. Januar 2012
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Monday, May 09, 2011

SPIEGEL ONLINE: Die kubanische Regierung prüft, ihren Bürgern Reisen ins Ausland zu gewähren - erstmals seit einem halben Jahrhundert wäre ein Urlaub außerhalb der Landesgrenzen damit erlaubt.
Havanna - Die Castro-Regierung im sozialistischen Inselstaat Kuba hatte in den vergangenen Wochen wiederholt Reformen angekündigt - jetzt sollen offenbar Taten folgen: Die kubanische Regierung will ihren Bürgern erstmals seit einem halben Jahrhundert Urlaubsreisen ins Ausland erlauben. Das sieht ein Reformplan vor, den die Behörden des kommunistischen Landes am Montag veröffentlichten. Einzelheiten zu den Plänen wurden zunächst nicht bekannt. » | amz/AFP | Montag, 09. Mai 2011
Saturday, September 18, 2010
NZZ ONLINE: Die Machthaber in Havanna maskieren Abstriche am orthodoxen Sozialismus als Perfektionierung des kubanischen Modells. Doch das Wirtschaftsdebakel lässt ihnen keine andere Wahl, als Freiheitsräume in der Arbeitswelt einzuführen.
Und Fidel hatte doch recht, als ihm der Satz entglitt, das kubanische Modell funktioniere nicht einmal mehr in Kuba selbst. Zwar deutete der «Líder máximo» seine gegenüber einem Journalisten geäusserten häretischen Worte, als sie publik geworden waren, zum Scherz um, den seine unbedarften Zuhörer nicht verstanden hätten. Wenige Tage später aber traf Raúl Castro die ersten dezidierten Massnahmen zur Korrektur des bankrotten Systems.
Das Gesicht wahren
Die Einführung von Leistungskriterien im Staatssektor, der Verzicht auf fiktive Vollbeschäftigung und die Entlassung von vorerst einer halben Million Staatsangestellten in eine Privatwirtschaft, welcher ein fruchtbarer Nährboden erst noch bereitet werden muss, sind wahrhaftig keine blossen Retuschen. Es sind tiefe Einschnitte in die Orthodoxie der Kommunistischen Partei Kubas. Weiter lesen und einen Kommentar schreiben >>> Peter Gaupp, San José de Costa Rica | Freitag, 17. September 2010
THE TELEGRAPH: Cuba to make 500,000 state employees redundant: Cuba has announced it will make at least half a million state workers redundant and reduce restrictions on private enterprise in the most dramatic step yet to remodel employment on the communist-run island. >>> | Monday, September 13, 2010
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Monday, August 02, 2010
THE TELEGRAPH: Raul Castro has said that his government will scale back controls on small businesses, lay off unnecessary workers and allow more self-employment - significant steps in a country where the state dominates nearly every facet of the economy.
Cuba's president, however, quashed notions of a sweeping overhaul to the country's communist economic system in response to the financial crisis it is facing.
"With experience accumulated in more than 55 years of revolutionary struggle, it doesn't seem like we're doing too badly, nor that desperation or frustration have been our companions along the way," the president said.
Speaking in parliament, Castro said that authorities would "update the Cuban economic model," suggesting reforms could be on the horizon. Cuban officials plan to reduce state control of small businesses, authorize more Cubans to become self-employed and build a new tax structure that will compel state employees to contribute more. >>> | Monday, August 02, 2010
THE GUARDIAN: Leader says prohibitions on licences and commercialisation will be rolled back in effort to reduce 'bloated' state sector
More Cubans will be allowed to work for themselves and hire their own workers, the country's president has said, while ruling out wholesale reform of the communist economy.
Raúl Castro, who was speaking to parliament at the opening of its biannual session, said the steps were aimed at creating jobs as the government seeks to cut jobs from the public sector over the next five years.
About 95% of all Cubans work for the government and Castro suggested that as many as one in five state employees were redundant in what he called a "bloated" state sector.
Castro said those left out of work would be retrained or reassigned to other jobs but warned that few sectors would be immune to cuts. While sketchy, his comments signalled a liberalisation of the economy at a time of financial crisis. Raúl Castro took power from Fidel, first temporarily, then permanently, in July 2006. He has a reputation for being more pragmatic than his brother. >>> Mark Tran | Monday, August 02, 2010
NZZ ONLINE: Raul Castro will den Sozialismus zukunftsfähig machen: Kuba erlaubt Privatwirtschaft im Kleinen– Die kommunistische Führung in Kuba hat beschlossen, Kleinbetriebe mit Angestellten zuzulassen und den Staatsapparat verkleinern. Präsident Raul Castro will so das soziale System des Landes für die Zukunft erhalten. >>> sda/dpa | Montag, 02. August 2010
Thursday, August 13, 2009
leJDD.fr: Fidel Castro fête ce jeudi ses 83 ans. L'ancien dirigeant cubain, qui n'est pas apparu en public depuis trois ans, conserve une certaine influence sur la vie politique de l'île.
"La mémoire de la révolution." C'est en ces termes que Granma, le journal du Parti communiste cubain, évoque Fidel Castro. L'homme fête ses 83 ans ce jeudi et, à cette occasion, une exposition lui est consacrée à La Havane. "Ces photographies promeuvent nos souvenirs et nos sentiments, mais surtout, elles transcendent le temps, et demain, elles seront les témoins de moments historiques", poursuit le quotidien officiel, lyrique. A Cuba, toute l'île rend hommage ce jeudi à son "Lider Maximo" – titre qu'il avait lui-même inventé -, et ce, bien qu'il ne soit plus apparu en public depuis trois ans. Seules des photos et des vidéos – notamment à l'occasion des nombreuses visites du président vénézuélien Hugo Chavez – ont été diffusées.
Mais Fidel Castro continue à influer sur la vie politique de l'île, notamment au travers des nombreux éditoriaux publiés dans la presse officielle. Récemment encore, il dénonçait le coup d'Etat perpétré au Honduras contre le président Manuel Zelaya. Si de l'avis des observateurs, l'ancien président reste aux affaires, il est difficile de dire de quelle façon. Nombreux sont ceux qui s'interrogent notamment sur l'influence, réelle ou supposée, qu'il a sur son frère, Raul, qui a pris les rênes du pouvoir l'an dernier. "Je pense que c'est encore un partenariat, mais que Raul est maintenant le principal partenaire. Fidel n'est plus capable de s'impliquer dans les affaires quotidiennes", analyse pour Reuters Brian Latell, chercheur à l'Institut pour les études cubaines de l'université de Miami. >>> Marianne Enault, leJDD.fr | Jeudi 13 Août 2009
NZZ ONLINE: Fidel Castro scheint bei besserer Gesundheit zu sein als vermutet. In einer Ausstellung in Havanna ist ein Foto gezeigt worden, das sein Sohn kürzlich von ihm gemacht hat. Mit gestutztem Bart und weisser Sportjacke sieht Castro erholt und vital aus.
In Kuba ist anlässlich des 83. Geburtstages von Fidel Castro an diesem Donnerstag ein Foto des Ex-Präsidenten veröffentlicht worden, das ihn in unerwartet guter Verfassung zeigt.
Die Aufnahme ist Teil einer Ausstellung in der kubanischen Hauptstadt und stammt von Fidels Sohn Alex Castro, einem professionellen Fotografen. Dieser hat seinen Vater mit gestutztem Bart und weisser Sportjacke im Gespräch mit anderen Personen nach eigenen Angaben erst vor kurzem fotografiert. >>> sda/dpa | Donnerstag, 13. August 2009
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Thursday, May 21, 2009
WELT ONLINE: Im Umgang mit dem Gefangenenlager Guantánamo hat der US-Präsident keine glückliche Hand. Eigentlich will er das Gefängnis schnell schließen. Doch dafür verweigert ihm der Senat das Geld. Zudem zeigt eine Studie des Verteidigungsministeriums, dass viele Guantánamo-Insassen nach ihrer Entlassung rückfällig werden.
Gute Nachrichten für Barack Obama sind rar in diesen Tagen. Ein großes Problem ist für den US-Präsidenten das Gefangenenlager Guantánamo auf Kuba. Schon vor Monaten verkündete er, Guantánamo werde bald geschlossen. Doch auf dem Weg zu diesem Ziel jagt ein Hindernis das andere.
Zum Beispiel ist da dieser Bericht aus dem US-Verteidigungsministerium. Es geht um die Rückfallquote der bislang 534 Personen, die aus dem Gefangenenlager entlassen worden sind. 74 von ihnen haben erneut dem Terror verschrieben oder sind militant aktiv – eine Quote von 14 Prozent. Zu diesem Ergebnis kommt laut „New York Times“ der bislang unveröffentlichte Report des Verteidigungsministeriums.
Wie die Zeitung unter Berufung auf Regierungskreise berichtete, wird der Bericht mit Rücksicht auf die Pläne von US-Präsident Barack Obama, Guantánamo bis Januar nächsten Jahres zu schließen, zurückgehalten.
Die neuen Zahlen dürften Kritiker des Präsidenten stärken, die vor einer Freilassung weiterer Terrorverdächtiger warnen. Solche Bedenken hat auch der US-Senat: Die Kammer verweigerte Obama am Mittwoch die beantragten Mittel zur Schließung des Gefangenenlagers. >>> dpa/AFP/Reuters/cn | Donnerstag, 21 Mai 2009
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