BERLINER ZEITUNG: Sieben Nächte Bomben gegen Iran. Teheran schlägt zurück – in Kuwait, Bahrain, Syrien. Doch Trumps größter Gegner könnte er selbst sein. Eine Analyse.
Sieben Nächte in Folge bombardieren die USA den Iran. Teheran schlägt gegen US-Verbündete am Golf zurück. Brücken, Stromnetze, Entsalzungsanlagen – die Ziele werden ziviler, die Spirale der Gewalt dreht sich schneller. US-Präsident Donald Trump verspricht einen baldigen Sieg. Doch die Fakten lassen ein anderes Bild erkennen: Der Handlungsspielraum der US-Regierung wird enger, die Folgen werden für die Menschen in den USA spürbarer – von den Bürgern im Iran ganz zu schweigen.
Was als Operation zur Sicherung der Straße von Hormus begann, hat sich innerhalb einer Woche zu einem regionalen Infrastrukturkrieg ausgeweitet. Wie US-Medien übereinstimmend berichten, greifen die USA inzwischen Brücken, Eisenbahnknotenpunkte, Energieanlagen und Flughäfen im Iran an.
Teheran antwortet mit Raketenangriffen auf Kuwait, Bahrain, Katar, Jordanien und Oman – und übernimmt die Verantwortung für Angriffe auf US-Stellungen in Syrien. Die Waffenstillstandsvereinbarung ist gescheitert. Diplomatie findet praktisch nicht mehr statt. » | Harald Neuber | Samstag, 18. Juli 2026
„Man fühlt sich unweigerlich an die alte Weisheit erinnert, dass man in einem Loch zuerst das Graben einstellen sollte, bevor man nach Rettung sucht. Meines Erachtens sollte man diesen Krieg möglichst bald beenden.“ — © Mark Alexander
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Saturday, July 18, 2026
Monday, June 29, 2026
Trump kündigt Treffen mit Iran in Doha an – Teheran spricht von freigegebenen Vermögen
BERLINER ZEITUNG: US-Präsident Trump kündigt für Dienstag neue Verhandlungen mit Teheran in Katar an. Irans Präsident spricht derweil von der baldigen Freigabe von Milliarden eingefrorener Gelder.
Die USA und der Iran wollen ihre Gespräche nach Angaben von US-Präsident Donald Trump am Dienstag in Katars Hauptstadt Doha fortsetzen. „Der Iran hat um ein Treffen gebeten. Es findet morgen in Doha statt“, schrieb Trump am Montag auf seiner Plattform Truth Social. Aus Teheran wurde die Ankündigung jedoch nicht bestätigt.
Der iranische Vizeaußenminister Kasem Gharibabadi erklärte laut der staatlichen Nachrichtenagentur Irna zudem, Berichte über technische Gespräche der Arbeitsgruppen in Doha seien „nicht bestätigt“. Konsultationen mit Katar liefen wie gewohnt weiter.
Die Sprecherin des Weißen Hauses, Karoline Leavitt, teilte dem Sender Fox News derweil mit, Trumps Sondergesandter Steve Witkoff und sein Schwiegersohn Jared Kushner würden zu hochrangigen Treffen nach Doha reisen. » | Sophie Barkey | Montag, 29. Juni 2026
Die USA und der Iran wollen ihre Gespräche nach Angaben von US-Präsident Donald Trump am Dienstag in Katars Hauptstadt Doha fortsetzen. „Der Iran hat um ein Treffen gebeten. Es findet morgen in Doha statt“, schrieb Trump am Montag auf seiner Plattform Truth Social. Aus Teheran wurde die Ankündigung jedoch nicht bestätigt.
Der iranische Vizeaußenminister Kasem Gharibabadi erklärte laut der staatlichen Nachrichtenagentur Irna zudem, Berichte über technische Gespräche der Arbeitsgruppen in Doha seien „nicht bestätigt“. Konsultationen mit Katar liefen wie gewohnt weiter.
Die Sprecherin des Weißen Hauses, Karoline Leavitt, teilte dem Sender Fox News derweil mit, Trumps Sondergesandter Steve Witkoff und sein Schwiegersohn Jared Kushner würden zu hochrangigen Treffen nach Doha reisen. » | Sophie Barkey | Montag, 29. Juni 2026
Thursday, June 18, 2026
Der Iran-Deal im Wortlaut: Diese 14 Punkte haben Trump und Teheran vereinbart
BERLINER ZEITUNG: Das neue Abkommen soll den Krieg beenden und die Straße von Hormus wieder öffnen. Die Berliner Zeitung dokumentiert die 14 Punkte in deutscher Fassung.
Dieser Screenshot stammt aus diesem Artikel. | Irans Präsident Massud Peseschkian. Das neue Abkommen mit den USA umfasst 14 Punkte. | © Foad Ashtari/imago
Die USA und der Iran haben ein 14 Punkte umfassendes Rahmenabkommen zur Beendigung ihres Krieges unterzeichnet. Die Vereinbarung trägt nach Angaben der Nachrichtenagentur Reuters den Titel „Islamabad Memorandum of Understanding between the United States of America and the Islamic Republic of Iran“.
Das Dokument soll die Grundlage für Verhandlungen über ein endgültiges Friedensabkommen bilden. Die Gespräche sollen nach Angaben von Reuters am Freitag in der Schweiz beginnen und zunächst 60 Tage dauern. Viele der schwierigsten Streitfragen, darunter die Zukunft des iranischen Atomprogramms, werden in dem Memorandum nicht endgültig gelöst, sondern auf die nächste Verhandlungsrunde verschoben.
Reuters veröffentlichte den Text, der von einem ranghohen US-Regierungsvertreter vor Journalisten verlesen wurde. Die Berliner Zeitung dokumentiert die 14 Punkte in deutscher Fassung. » | Alexander Schmalz | Donnerstag, 18. Juni 2026
Die USA und der Iran haben ein 14 Punkte umfassendes Rahmenabkommen zur Beendigung ihres Krieges unterzeichnet. Die Vereinbarung trägt nach Angaben der Nachrichtenagentur Reuters den Titel „Islamabad Memorandum of Understanding between the United States of America and the Islamic Republic of Iran“.
Das Dokument soll die Grundlage für Verhandlungen über ein endgültiges Friedensabkommen bilden. Die Gespräche sollen nach Angaben von Reuters am Freitag in der Schweiz beginnen und zunächst 60 Tage dauern. Viele der schwierigsten Streitfragen, darunter die Zukunft des iranischen Atomprogramms, werden in dem Memorandum nicht endgültig gelöst, sondern auf die nächste Verhandlungsrunde verschoben.
Reuters veröffentlichte den Text, der von einem ranghohen US-Regierungsvertreter vor Journalisten verlesen wurde. Die Berliner Zeitung dokumentiert die 14 Punkte in deutscher Fassung. » | Alexander Schmalz | Donnerstag, 18. Juni 2026
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Tuesday, May 26, 2026
USA fliegen trotz Waffenruhe neue Angriffe auf den Iran
May 26, 2026 | Das US-Militär hat nach eigenen Angaben Angriffe im Süden des Iran geflogen. Getroffen worden seien Boote, die versuchten, Minen zu verlegen, sowie Raketenabschussrampen, teilte das zuständige Zentralkommando Centcom mit. Die USA bezeichneten die Einsätze als Verteidigungsmaßnahme.
Das US-Militär machte keine Angaben zu möglichen Toten oder Verletzten. Iranische Medien berichteten, es habe nach einem US-Angriff im Bereich der Insel Larak in der Straße von Hormus mehrere Tote gegeben.
Das US-Militär machte keine Angaben zu möglichen Toten oder Verletzten. Iranische Medien berichteten, es habe nach einem US-Angriff im Bereich der Insel Larak in der Straße von Hormus mehrere Tote gegeben.
Sunday, May 10, 2026
Iran-Krieg leert weltweite Ölreserven in Rekordtempo
BERLINER ZEITUNG: Wie lange reichen die Vorräte noch, bevor an den Zapfsäulen und Flughäfen das Öl knapp wird? US-Analysten nennen konkrete Termine.
Der Iran-Krieg lässt die globalen Ölvorräte nach einem Bericht des Finanzdienstes Bloomberg so schnell schrumpfen wie nie zuvor. Die weltweiten Ölbestände seien zwischen dem 1. März und dem 25. April um rund 4,8 Millionen Barrel pro Tag gesunken, berichtete Bloomberg unter Berufung auf Schätzungen der US-Bank Morgan Stanley.
Das sei der stärkste Quartalsrückgang in den Daten der Internationalen Energieagentur (IEA). Rohöl mache knapp 60 Prozent des Rückgangs aus, raffinierte Kraftstoffe den Rest. Hintergrund ist die seit zwei Monaten weitgehend blockierte Straße von Hormus, durch die ein Großteil der Lieferungen aus dem Persischen Golf fließt. In mehreren asiatischen Staaten könnten demnach bereits in wenigen Wochen kritische Versorgungsengpässe auftreten. » | Sophie Barkey | Sonntag, 10. Mai 2026
Der Iran-Krieg lässt die globalen Ölvorräte nach einem Bericht des Finanzdienstes Bloomberg so schnell schrumpfen wie nie zuvor. Die weltweiten Ölbestände seien zwischen dem 1. März und dem 25. April um rund 4,8 Millionen Barrel pro Tag gesunken, berichtete Bloomberg unter Berufung auf Schätzungen der US-Bank Morgan Stanley.
Das sei der stärkste Quartalsrückgang in den Daten der Internationalen Energieagentur (IEA). Rohöl mache knapp 60 Prozent des Rückgangs aus, raffinierte Kraftstoffe den Rest. Hintergrund ist die seit zwei Monaten weitgehend blockierte Straße von Hormus, durch die ein Großteil der Lieferungen aus dem Persischen Golf fließt. In mehreren asiatischen Staaten könnten demnach bereits in wenigen Wochen kritische Versorgungsengpässe auftreten. » | Sophie Barkey | Sonntag, 10. Mai 2026
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Friday, May 08, 2026
Tuesday, May 05, 2026
Merz bekundet Solidarität nach Iran-Angriffen – Emirate fordern mehr als Worte von Europa
BERLINER ZEITUNG: Der Botschafter der VAE in Berlin mahnt angesichts des neu entflammenden Konflikts mit dem Iran „echte Unterstützung“ an. Auch Friedrich Merz hatte eine Solidaritätsbekundung abgegeben.
Dieser Screenshot wurde aus diesem Artikel genommen. | Ahmed Alattar, Botschafter Vereinigten Arabischen Emirate in Berlin, hat mehr als Worte in der Unterstützung gegen iranische Angriffe gefordert. | © dts Nachrichtenagentur/imago
Die Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) dringen angesichts wiederholter iranischer Angriffe auf eine substanziellere Unterstützung ihrer europäischen Partner. Der Botschafter der VAE in Deutschland, Ahmed Alattar, sagte dem Brüsseler Nachrichtenportal Euractiv, sein Land erwarte „echte Unterstützung“ statt bloßer Worte.
Mehr als 179 Staaten und internationale Organisationen hätten die iranischen Angriffe verurteilt oder Solidarität bekundet, doch die Positionen reichten „von echter und sehr geschätzter Unterstützung bis hin zu Erklärungen ohne entsprechende Maßnahmen“.
Die jüngsten Angriffe zeigten laut Alattar, dass Teheran über „offensive Langstreckenwaffen“ verfüge, die Staaten weit über die Region hinaus bedrohen könnten. Ein künftiges Abkommen mit dem Iran müsse daher umfassend angelegt sein und neben dem Atomprogramm auch ballistische Raketen, Drohnen sowie die Revolutionsgarden und ihre „terroristischen Stellvertreter“ einschließen. Trotz der Angriffe bleibe die Wirtschaft der VAE stabil, rund 75 Prozent der Wirtschaftsleistung stammten aus dem Nicht-Öl-Sektor. » | Sophie Barkey | Dienstag, 5. Mai 2026
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What to Know About the Growing Saudi Arabia-U.A.E. Rift: Officials say competition between the countries is healthy. But tensions are mounting over energy quotas, regional conflicts and their different visions for the Middle East. »
Die Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) dringen angesichts wiederholter iranischer Angriffe auf eine substanziellere Unterstützung ihrer europäischen Partner. Der Botschafter der VAE in Deutschland, Ahmed Alattar, sagte dem Brüsseler Nachrichtenportal Euractiv, sein Land erwarte „echte Unterstützung“ statt bloßer Worte.
Mehr als 179 Staaten und internationale Organisationen hätten die iranischen Angriffe verurteilt oder Solidarität bekundet, doch die Positionen reichten „von echter und sehr geschätzter Unterstützung bis hin zu Erklärungen ohne entsprechende Maßnahmen“.
Die jüngsten Angriffe zeigten laut Alattar, dass Teheran über „offensive Langstreckenwaffen“ verfüge, die Staaten weit über die Region hinaus bedrohen könnten. Ein künftiges Abkommen mit dem Iran müsse daher umfassend angelegt sein und neben dem Atomprogramm auch ballistische Raketen, Drohnen sowie die Revolutionsgarden und ihre „terroristischen Stellvertreter“ einschließen. Trotz der Angriffe bleibe die Wirtschaft der VAE stabil, rund 75 Prozent der Wirtschaftsleistung stammten aus dem Nicht-Öl-Sektor. » | Sophie Barkey | Dienstag, 5. Mai 2026
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Wednesday, April 22, 2026
Tuesday, April 21, 2026
Nicaraguas Präsident Ortega zu Iran-Krieg: Trump hat „den Verstand verloren“
BERLINER ZEITUNG: Lange hatte sich Nicaraguas Präsident Daniel Ortega zum Iran-Krieg zurückgehalten. Nun wirft er US-Präsident Trump „geistige Instabilität“ vor.
Nicaraguas Präsident Daniel Ortega hat US-Präsident Donald Trump scharf für ein KI-generiertes Bild kritisiert, das den US-Präsidenten als heilenden Jesus Christus zeigt, berichtet die Nachrichtenagentur AFP. Trump hatte die Aufnahme auf seiner Plattform Truth Social veröffentlicht. Auf dem Bild trägt Trump laut eine weiße Tunika und einen roten Umhang und berührt die Stirn eines offenbar Kranken.
„Wie viele hat er tatsächlich geheilt?!“, fragte Ortega bei einer von staatlichen Medien übertragenen Veranstaltung in Managua am Montag, wie AFP berichtet. „Die Menschen werden ihn zur Rechenschaft ziehen und herausfinden, wie viele er getötet hat.“ Der Auftritt markiert einen Tonwechsel: Bislang hatte sich Ortega zum Iran-Krieg vergleichsweise zurückhaltend geäußert, wie die Zeitung The Straits Times schreibt. » | Lea Brüggemann | Dienstag, 21. April 2026
Nicaraguas Präsident Daniel Ortega hat US-Präsident Donald Trump scharf für ein KI-generiertes Bild kritisiert, das den US-Präsidenten als heilenden Jesus Christus zeigt, berichtet die Nachrichtenagentur AFP. Trump hatte die Aufnahme auf seiner Plattform Truth Social veröffentlicht. Auf dem Bild trägt Trump laut eine weiße Tunika und einen roten Umhang und berührt die Stirn eines offenbar Kranken.
„Wie viele hat er tatsächlich geheilt?!“, fragte Ortega bei einer von staatlichen Medien übertragenen Veranstaltung in Managua am Montag, wie AFP berichtet. „Die Menschen werden ihn zur Rechenschaft ziehen und herausfinden, wie viele er getötet hat.“ Der Auftritt markiert einen Tonwechsel: Bislang hatte sich Ortega zum Iran-Krieg vergleichsweise zurückhaltend geäußert, wie die Zeitung The Straits Times schreibt. » | Lea Brüggemann | Dienstag, 21. April 2026
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Sicherheitsexperte Neumann sieht Trump in Sackgasse und warnt vor massiven Folgen | ntv
Apr 21, 2026 | Neumann: USA in der Klemme
Kaum geöffnet, schon wieder dicht: Die Straße von Hormus sorgt erneut für Chaos. Der Politikwissenschaftler und Sicherheitsexperte Peter Neumann warnt vor massiven Folgen - von steigenden Ölpreisen bis hin zu einer möglichen Weltwirtschaftskrise - und sieht Trump in einer Sackgasse.
Kaum geöffnet, schon wieder dicht: Die Straße von Hormus sorgt erneut für Chaos. Der Politikwissenschaftler und Sicherheitsexperte Peter Neumann warnt vor massiven Folgen - von steigenden Ölpreisen bis hin zu einer möglichen Weltwirtschaftskrise - und sieht Trump in einer Sackgasse.
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Straße von Hormus
Saturday, April 18, 2026
Navidi: Straße von Hormus nicht wirklich offen | ntv
Thursday, April 16, 2026
Hegseth droht mit Bomben auf Stromversorgung des Iran
BERLINER ZEITUNG: Der Krieg in Nahost könnte bald fortgesetzt werden. Pete Hegseth will die zivile Infrastruktur des Iran bombardieren. Israel zerstört Dörfer im Südlibanon.
Der amerikanische Verteidigungsminister Pete Hegseth hat am Donnerstag mit neuen US-Angriffen auf Irans Energieinfrastruktur gedroht, falls dessen Führung keinem Friedensabkommen zustimmt. Auf einer Pressekonferenz im Pentagon forderte Hegseth, der sich selbst „Kriegsminister“ nennt, am Donnerstag Irans Führung auf, „weise zu entscheiden“. Er sagte, eine amerikanische Seeblockade iranischer Häfen werde „so lange wie nötig“ fortgesetzt. „Wenn Iran sich falsch entscheidet“, sagte Hegseth am Donnerstag, „dann wird es eine Blockade und Bomben geben, die auf Infrastruktur, Stromversorgung und Energie niedergehen.“ Nach internationalem Recht könnte das gezielte Angreifen ziviler Infrastruktur im Iran ein Kriegsverbrechen darstellen. Laut der UN-Charta ist bereits die Androhung von Kriegsverbrechen ein solches. Präsident Donald Trump hatte an Ostern angekündigt, die US-Regierung werde die gesamte Zivilisation des Iran auslöschen, sollte die iranische Führung nicht umgehend den amerikanischen Aufforderungen Folge leisten. » | Michael Maier | Donnerstag, 16. April 2026
Der amerikanische Verteidigungsminister Pete Hegseth hat am Donnerstag mit neuen US-Angriffen auf Irans Energieinfrastruktur gedroht, falls dessen Führung keinem Friedensabkommen zustimmt. Auf einer Pressekonferenz im Pentagon forderte Hegseth, der sich selbst „Kriegsminister“ nennt, am Donnerstag Irans Führung auf, „weise zu entscheiden“. Er sagte, eine amerikanische Seeblockade iranischer Häfen werde „so lange wie nötig“ fortgesetzt. „Wenn Iran sich falsch entscheidet“, sagte Hegseth am Donnerstag, „dann wird es eine Blockade und Bomben geben, die auf Infrastruktur, Stromversorgung und Energie niedergehen.“ Nach internationalem Recht könnte das gezielte Angreifen ziviler Infrastruktur im Iran ein Kriegsverbrechen darstellen. Laut der UN-Charta ist bereits die Androhung von Kriegsverbrechen ein solches. Präsident Donald Trump hatte an Ostern angekündigt, die US-Regierung werde die gesamte Zivilisation des Iran auslöschen, sollte die iranische Führung nicht umgehend den amerikanischen Aufforderungen Folge leisten. » | Michael Maier | Donnerstag, 16. April 2026
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Saturday, April 11, 2026
Sandra Navidi zur Hormus-Maut | ntv
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Friday, April 10, 2026
Die Straße von Hormus ist nur bedingt geöffnet, trotz Trumps martialischem Getöse | ntv
Apr 10, 2026 | Chaos und eine ominöse Liste
Vor der Waffenruhe droht Trump dem Iran mit martialischem Getöse. Zentrale Bedingung: die Öffnung der Straße von Hormus. Das ist nur bedingt passiert - und doch kommt vom US-Präsidenten seither vor allem Schweigen. ntv-US-Korrespondent Gordian Fritz erkennt darin die Hilflosigkeit Trumps.
Vor der Waffenruhe droht Trump dem Iran mit martialischem Getöse. Zentrale Bedingung: die Öffnung der Straße von Hormus. Das ist nur bedingt passiert - und doch kommt vom US-Präsidenten seither vor allem Schweigen. ntv-US-Korrespondent Gordian Fritz erkennt darin die Hilflosigkeit Trumps.
Thursday, April 09, 2026
Kein Deal in Sicht: Bereiten sich Iran und die USA auf den großen Krieg vor?
BERLINER ZEITUNG: Beide Seiten könnte die Waffenruhe als Atempause sehen. Israel will weiterkämpfen. Die große Frage: Greift China aktiv in den Krieg ein?
Die Waffenruhe zwischen den USA und dem Iran erweist sich als brüchig. Es ist unklar, ob eine der beiden Seiten oder beide die Pause lediglich nutzen wollen, um sich auf eine neue Runde der militärischen Auseinandersetzung vorzubereiten. Vordergründig ist Israel das größte Hindernis.
Israel erklärte, dass die Waffenruhe nicht für den Libanon gelte, und griff dort am Mittwoch mehr als 100 Ziele an. Libanesische Behörden berichteten von 180 Toten und 900 Verletzten. Die israelische Luftwaffe bombardierte auch das Stadtzentrum von Beirut, ein eindeutig ziviles Ziel. Die Hisbollah teilte am Donnerstag mit, sie habe Israel als Vergeltung mit einem Raketenangriff beschossen und werde ihre Angriffe fortsetzen, bis die israelische Aggression gegen den Libanon beendet sei. Auch Vizepräsident JD Vance erklärte am Mittwoch, dass der Libanon nicht Teil der Vereinbarung sei. » | Michael Maier | Donnerstag, 9. April 2026
Die Waffenruhe zwischen den USA und dem Iran erweist sich als brüchig. Es ist unklar, ob eine der beiden Seiten oder beide die Pause lediglich nutzen wollen, um sich auf eine neue Runde der militärischen Auseinandersetzung vorzubereiten. Vordergründig ist Israel das größte Hindernis.
Israel erklärte, dass die Waffenruhe nicht für den Libanon gelte, und griff dort am Mittwoch mehr als 100 Ziele an. Libanesische Behörden berichteten von 180 Toten und 900 Verletzten. Die israelische Luftwaffe bombardierte auch das Stadtzentrum von Beirut, ein eindeutig ziviles Ziel. Die Hisbollah teilte am Donnerstag mit, sie habe Israel als Vergeltung mit einem Raketenangriff beschossen und werde ihre Angriffe fortsetzen, bis die israelische Aggression gegen den Libanon beendet sei. Auch Vizepräsident JD Vance erklärte am Mittwoch, dass der Libanon nicht Teil der Vereinbarung sei. » | Michael Maier | Donnerstag, 9. April 2026
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Tuesday, April 07, 2026
Iran lehnt Waffenstillstand mit den USA ab
BERLINER ZEITUNG: Im Iran-Krieg ist eine Lösung nicht in Sicht. Der Vorschlag einer Waffenruhe wurde abgelehnt.
Der Iran hat den Vorschlag einer Waffenruhe zurückgewiesen. Dies berichteten die Staatsmedien. „Wir können den Krieg so lange fortsetzen, wie es die politisch Verantwortlichen für angebracht halten“, sagte Armeesprecher Mohammed Akraminia am Montag der iranischen Nachrichtenagentur Isna.
Der „Feind“ müsse den Beginn der Angriffe gegen den Iran „bereuen“, damit nach dem Krieg wieder Sicherheit hergestellt und ein „neuer Krieg“ verhindert werden könne. » | Eva Maria Braungart | Montag, 6. April 2026
Der Iran hat den Vorschlag einer Waffenruhe zurückgewiesen. Dies berichteten die Staatsmedien. „Wir können den Krieg so lange fortsetzen, wie es die politisch Verantwortlichen für angebracht halten“, sagte Armeesprecher Mohammed Akraminia am Montag der iranischen Nachrichtenagentur Isna.
Der „Feind“ müsse den Beginn der Angriffe gegen den Iran „bereuen“, damit nach dem Krieg wieder Sicherheit hergestellt und ein „neuer Krieg“ verhindert werden könne. » | Eva Maria Braungart | Montag, 6. April 2026
Monday, April 06, 2026
Navidi: USA sind geschwächt - Steigender Ölpreis setzt Weltwirtschaft unter Druck | ntv
Apr 5, 2026 | Trump: "Öffnet die verdammte Straße, ihr verrückten Bastarde"
Die Lage in der Straße von Hormus scheint sich nicht zu entspannen: "Man fragt sich tatsächlich, ob Trump den Ölpreis absichtlich in die Höhe treiben will", meint Expertin Sandra Navidi. Derweil reiße der Krieg ein immer größer werdendes Haushaltsdefizit in die US-Staatskasse.
Die Lage in der Straße von Hormus scheint sich nicht zu entspannen: "Man fragt sich tatsächlich, ob Trump den Ölpreis absichtlich in die Höhe treiben will", meint Expertin Sandra Navidi. Derweil reiße der Krieg ein immer größer werdendes Haushaltsdefizit in die US-Staatskasse.
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Thursday, April 02, 2026
Trump eskaliert gegen den Iran: Kommt jetzt der große Finanz-Crash?
BERLINER ZEITUNG: Donald Trump zieht gegen den Iran nicht zurück. An den Börsen steigt die Nervosität. Der gefürchtete „perfekte Sturm“ braut sich zusammen.
Seit dem US-Angriff auf den Iran wird immer öfter von einem „perfekten Sturm“ gesprochen, wird der „schwarze Schwan“ gesucht – also ein unvorhergesehenes Ereignis, das einen Absturz auslöst. Spekulanten mit Insider-Wissen beschleunigen Entwicklungen. Irgendwann erreicht der Irrsinn dann auch Haushalte, Familien und die reale Wirtschaft.
Donald Trump hat mit seiner Rede am Donnerstag klargemacht, dass er nicht daran denkt zu deeskalieren. Der amerikanische Präsident kündigte an, den Iran in den kommenden Wochen „extrem hart“ zu treffen. Er machte damit die Hoffnung auf ein Ende des Kriegs im Nahen Osten zunichte.
Mehrere US-Geheimdienste sollen laut New York Times in den vergangene [sic] Tagen zu dem Schluss gekommen sein, dass die iranische Regierung nicht bereit sei, substanzielle Verhandlungen aufzunehmen. Trump sagte, Washington werde seine Kriegsziele „sehr bald“ erreichen. Und weiter in der ihm eigenen unflätigen Sprache: „Wir werden sie in den nächsten zwei bis drei Wochen extrem hart treffen. Wir werden sie in die Steinzeit zurückversetzen, dorthin, wo sie hingehören.“ Zugleich sagte er den amerikanischen Verbündeten, sie müssten „die Führung übernehmen“, um die Straße von Hormus wieder für Öllieferungen zu öffnen. Frankreichs Präsident Emmanuel Macron erteilte der Forderung Trumps am Donnerstag postwendend eine Abfuhr. Es sei nicht möglich, die Straße mit militärischer Gewalt offenzuhalten, sagte Macron während eines Staatsbesuchs in Südkorea. » | Michael Maier | Donnerstag, 2. April 2026
Seit dem US-Angriff auf den Iran wird immer öfter von einem „perfekten Sturm“ gesprochen, wird der „schwarze Schwan“ gesucht – also ein unvorhergesehenes Ereignis, das einen Absturz auslöst. Spekulanten mit Insider-Wissen beschleunigen Entwicklungen. Irgendwann erreicht der Irrsinn dann auch Haushalte, Familien und die reale Wirtschaft.
Donald Trump hat mit seiner Rede am Donnerstag klargemacht, dass er nicht daran denkt zu deeskalieren. Der amerikanische Präsident kündigte an, den Iran in den kommenden Wochen „extrem hart“ zu treffen. Er machte damit die Hoffnung auf ein Ende des Kriegs im Nahen Osten zunichte.
Mehrere US-Geheimdienste sollen laut New York Times in den vergangene [sic] Tagen zu dem Schluss gekommen sein, dass die iranische Regierung nicht bereit sei, substanzielle Verhandlungen aufzunehmen. Trump sagte, Washington werde seine Kriegsziele „sehr bald“ erreichen. Und weiter in der ihm eigenen unflätigen Sprache: „Wir werden sie in den nächsten zwei bis drei Wochen extrem hart treffen. Wir werden sie in die Steinzeit zurückversetzen, dorthin, wo sie hingehören.“ Zugleich sagte er den amerikanischen Verbündeten, sie müssten „die Führung übernehmen“, um die Straße von Hormus wieder für Öllieferungen zu öffnen. Frankreichs Präsident Emmanuel Macron erteilte der Forderung Trumps am Donnerstag postwendend eine Abfuhr. Es sei nicht möglich, die Straße mit militärischer Gewalt offenzuhalten, sagte Macron während eines Staatsbesuchs in Südkorea. » | Michael Maier | Donnerstag, 2. April 2026
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Wednesday, April 01, 2026
Raketen auf Israel zu Pessach: Iran startet größte Angriffswelle seit Wochen
BERLINER ZEITUNG: Zum Beginn des jüdischen Feiertags Pessach greifen Iran und Hisbollah Israel an. Millionen flüchten in Schutzräume, Raketen schlagen in Wohngebieten ein.
Der Iran hat am Mittwochabend nach israelischen Militärangaben eine der größten Angriffswellen der vergangenen Wochen gegen Israel gestartet. Nach ersten Einschätzungen der israelischen Armee (IDF) wurden am Mittwochabend rund zehn ballistische Raketen in Richtung Zentralisrael abgefeuert.
In zahlreichen Regionen des Landes, insbesondere im Zentrum, heulten rund um den Beginn des jüdischen Pessach-Festes die Sirenen. Millionen Menschen suchten Schutzräume oder sichere Bereiche auf, während vielerorts die traditionellen Seder-Abende stattfanden. » | Alexander Schmalz | Mittwoch, 1. April 2026
Der Iran hat am Mittwochabend nach israelischen Militärangaben eine der größten Angriffswellen der vergangenen Wochen gegen Israel gestartet. Nach ersten Einschätzungen der israelischen Armee (IDF) wurden am Mittwochabend rund zehn ballistische Raketen in Richtung Zentralisrael abgefeuert.
In zahlreichen Regionen des Landes, insbesondere im Zentrum, heulten rund um den Beginn des jüdischen Pessach-Festes die Sirenen. Millionen Menschen suchten Schutzräume oder sichere Bereiche auf, während vielerorts die traditionellen Seder-Abende stattfanden. » | Alexander Schmalz | Mittwoch, 1. April 2026
Monday, March 30, 2026
Trump droht Iran mit Kriegsverbrechen: Zerstörung von Trinkwasser?
BERLINER ZEITUNG: In einem wüsten Posting hat Donald Trump dem Iran gedroht, seine Entsalzungsanlagen zu zerstören. Millionen Menschen wären dann ohne Trinkwasser.
Donald Trump hat ein neues Kriegsziel nach dem amerikanisch-israelischen Angriff auf den Iran formuliert: Der amerikanische Präsident will sich „das Öl im Iran holen“ und könnte zu diesem Zweck den Exportknotenpunkt der Insel Kharg beschlagnahmen.
Am Montag drohte Trump dem Iran allerdings mit neuen Angriffen – die vermutlich als Kriegsverbrechen zu klassifizieren sind. Trump sagte auf seiner privaten Website Truth Social, er führe zwar „ernsthafte Gespräche mit einem NEUEN UND VERNÜNFTIGEREN REGIME, um unsere Militäroperationen im Iran zu beenden“. Es seien „große Fortschritte erzielt“ worden. Falls jedoch „aus irgendeinem Grund nicht bald eine Einigung erreicht wird – was wahrscheinlich doch der Fall sein wird – und falls die Straße von Hormus nicht sofort ,open for business‘ ist, werden wir unseren netten ,Aufenthalt‘ im Iran damit beenden, dass wir sämtliche Stromerzeugungsanlagen, Ölfelder und die Insel Kharg (und möglicherweise alle Entsalzungsanlagen!), die wir bislang absichtlich nicht ,angerührt‘ haben, sprengen und vollständig zerstören. Dies geschieht als Vergeltung für die vielen Soldaten und andere Menschen, die Iran unter dem alten Regime während dessen 47-jähriger ,Schreckensherrschaft‘ massakriert und getötet hat.“ » | Michael Maier | Montag, 20 März 2026
Donald Trump hat ein neues Kriegsziel nach dem amerikanisch-israelischen Angriff auf den Iran formuliert: Der amerikanische Präsident will sich „das Öl im Iran holen“ und könnte zu diesem Zweck den Exportknotenpunkt der Insel Kharg beschlagnahmen.
Am Montag drohte Trump dem Iran allerdings mit neuen Angriffen – die vermutlich als Kriegsverbrechen zu klassifizieren sind. Trump sagte auf seiner privaten Website Truth Social, er führe zwar „ernsthafte Gespräche mit einem NEUEN UND VERNÜNFTIGEREN REGIME, um unsere Militäroperationen im Iran zu beenden“. Es seien „große Fortschritte erzielt“ worden. Falls jedoch „aus irgendeinem Grund nicht bald eine Einigung erreicht wird – was wahrscheinlich doch der Fall sein wird – und falls die Straße von Hormus nicht sofort ,open for business‘ ist, werden wir unseren netten ,Aufenthalt‘ im Iran damit beenden, dass wir sämtliche Stromerzeugungsanlagen, Ölfelder und die Insel Kharg (und möglicherweise alle Entsalzungsanlagen!), die wir bislang absichtlich nicht ,angerührt‘ haben, sprengen und vollständig zerstören. Dies geschieht als Vergeltung für die vielen Soldaten und andere Menschen, die Iran unter dem alten Regime während dessen 47-jähriger ,Schreckensherrschaft‘ massakriert und getötet hat.“ » | Michael Maier | Montag, 20 März 2026
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