Thursday, April 02, 2026

Trump eskaliert gegen den Iran: Kommt jetzt der große Finanz-Crash?

BERLINER ZEITUNG: Donald Trump zieht gegen den Iran nicht zurück. An den Börsen steigt die Nervosität. Der gefürchtete „perfekte Sturm“ braut sich zusammen.

Seit dem US-Angriff auf den Iran wird immer öfter von einem „perfekten Sturm“ gesprochen, wird der „schwarze Schwan“ gesucht – also ein unvorhergesehenes Ereignis, das einen Absturz auslöst. Spekulanten mit Insider-Wissen beschleunigen Entwicklungen. Irgendwann erreicht der Irrsinn dann auch Haushalte, Familien und die reale Wirtschaft.

Donald Trump hat mit seiner Rede am Donnerstag klargemacht, dass er nicht daran denkt zu deeskalieren. Der amerikanische Präsident kündigte an, den Iran in den kommenden Wochen „extrem hart“ zu treffen. Er machte damit die Hoffnung auf ein Ende des Kriegs im Nahen Osten zunichte.

Mehrere US-Geheimdienste sollen laut New York Times in den vergangene [sic] Tagen zu dem Schluss gekommen sein, dass die iranische Regierung nicht bereit sei, substanzielle Verhandlungen aufzunehmen. Trump sagte, Washington werde seine Kriegsziele „sehr bald“ erreichen. Und weiter in der ihm eigenen unflätigen Sprache: „Wir werden sie in den nächsten zwei bis drei Wochen extrem hart treffen. Wir werden sie in die Steinzeit zurückversetzen, dorthin, wo sie hingehören.“ Zugleich sagte er den amerikanischen Verbündeten, sie müssten „die Führung übernehmen“, um die Straße von Hormus wieder für Öllieferungen zu öffnen. Frankreichs Präsident Emmanuel Macron erteilte der Forderung Trumps am Donnerstag postwendend eine Abfuhr. Es sei nicht möglich, die Straße mit militärischer Gewalt offenzuhalten, sagte Macron während eines Staatsbesuchs in Südkorea. » | Michael Maier | Donnerstag, 2. April 2026