BERLINER ZEITUNG: Der Krieg in Nahost könnte bald fortgesetzt werden. Pete Hegseth will die zivile Infrastruktur des Iran bombardieren. Israel zerstört Dörfer im Südlibanon.
Der amerikanische Verteidigungsminister Pete Hegseth hat am Donnerstag mit neuen US-Angriffen auf Irans Energieinfrastruktur gedroht, falls dessen Führung keinem Friedensabkommen zustimmt. Auf einer Pressekonferenz im Pentagon forderte Hegseth, der sich selbst „Kriegsminister“ nennt, am Donnerstag Irans Führung auf, „weise zu entscheiden“. Er sagte, eine amerikanische Seeblockade iranischer Häfen werde „so lange wie nötig“ fortgesetzt. „Wenn Iran sich falsch entscheidet“, sagte Hegseth am Donnerstag, „dann wird es eine Blockade und Bomben geben, die auf Infrastruktur, Stromversorgung und Energie niedergehen.“ Nach internationalem Recht könnte das gezielte Angreifen ziviler Infrastruktur im Iran ein Kriegsverbrechen darstellen. Laut der UN-Charta ist bereits die Androhung von Kriegsverbrechen ein solches. Präsident Donald Trump hatte an Ostern angekündigt, die US-Regierung werde die gesamte Zivilisation des Iran auslöschen, sollte die iranische Führung nicht umgehend den amerikanischen Aufforderungen Folge leisten. » | Michael Maier | Donnerstag, 16. April 2026