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Saturday, June 20, 2026

Geschenk aus Katar: Trump präsentiert neue Air Force One – „fliegendes Weißes Haus“

BERLINER ZEITUNG: US-Präsident Trump enthüllt das neue Präsidentenflugzeug und bezeichnet es als „fliegendes Weißes Haus“. Das Geschenk aus Katar hatte auch für Kritik gesorgt.

Dieses Foto stammt aus diesem Artikel. | US-Präsident Donald Trump verlässt nach einem Rundgang das neu ausgewiesene Präsidentenflugzeug „Air Force One“. | © Manuel Balce Ceneta/AP/dpa

US-Präsident Donald Trump hat die neue Präsidentenmaschine Air Force One präsentiert. Das Flugzeug vom Typ Boeing 747, ein Geschenk aus Katar, soll laut New York Times die seit 1990 genutzten hellblauen Vorgänger ersetzen.

Bei einer Zeremonie auf dem Militärstützpunkt Joint Base Andrews bezeichnete Trump die Maschine als „fliegendes Weißes Haus“ mit einem Maß an Luxus, das es so noch nie gegeben habe. Die Lackierung in Rot, Weiß und Blau sei „die eleganteste Variante“, sagte er laut der Zeitung.

Trump kündigte an, das Flugzeug werde voraussichtlich an den Feierlichkeiten zum Unabhängigkeitstag am 4. Juli mit einem Überflug teilnehmen. Die Maschine soll laut New York Times eine Lücke bis zur Lieferung von zwei Boeing 747-8 Flugzeugen schließen, deren Lieferung sich verzögere. Es sei „sehr freundlich“ von Katar, das Flugzeug zur Verfügung zu stellen, sagte Trump laut New York Times. » | Anika Schlünz | Samstag, 20. Juni 2026

Was für ein billiger Kerl Trump doch ist! Für Profit und Gewinn tut er alles. Der Mann kennt weder Scham noch Stolz. Hätte sich die USA nicht ein eigenes „fliegendes Weißes Haus“ leisten können? Bei all den Milliarden, die die USA in diesem verlorenen Krieg gegen den Iran verschwendet haben, hätten sie sich sicherlich ein eigenes Flugzeug kaufen können. So hat Trump Amerika billig aussehen lassen, wie eine billige Prostituierte!

Dieses Geschenk Katars hat seinen Preis: eine enorme Verschuldung. Katar wird dafür große Gegenleistungen erwarten. Nichts ist umsonst!

Trumps Präsidentschaft hat Amerika in neue Tiefpunkte geführt. — © Mark Alexander

Monday, June 15, 2026

Schwuler Katarer zum WM-Spiel seines Heimatlandes: „Ich werde den ganzen Tag von Sicherheitspersonal begleitet“

Dieses Foto stammt aus diesem Artikel im Tagesspiegel.

TAGESSPIEGEL: Nas Mohamed floh aus Katar, weil er schwul ist, und lebt heute in San Francisco. Nun spielt sein Heimatland dort bei der WM. Vor dem ersten Spiel erzählte er, warum er im Stadion ein Zeichen setzen will.

Nas Mohamed, Sie sind aus Katar geflohen, weil Sie schwul sind und Queersein dort kriminalisiert ist. Wie fühlt es sich an, dass das Land jetzt bei der WM in Ihrer neuen Heimat San Francisco gegen die Schweiz spielt? Es gibt einen wütenden Teil in mir, einen verletzten, einen ängstlichen und einen traurigen. Die katarische Nationalmannschaft ist hier und spielt ausgerechnet im Pride-Monat. Aber ich versuche, mich nicht von meinen Gefühlen leiten zu lassen. Wenn ich das tue, traue ich mich nicht mehr, meine Wohnung zu verlassen, weil es einfach zu schwer ist.

Die Leute verstehen nicht, wie viel Gewicht auf mir lastet. Katar ist ein Land, das Homosexualität kriminalisiert, und ich bin so weit geflohen, wie ich nur konnte. In San Francisco werde ich dafür gefeiert, offen schwul zu sein. Aber ich bin der einzige Katarer, der öffentlich gemacht hat, schwul zu sein – in Katar weiß man genau, wer ich bin. » | Von Inga Hofmann | Samstag, 13. Juni 2026

Tuesday, September 09, 2025

Explosionen in Doha: Israel meldet Angriff auf ranghohe Hamas-Vertreter in Katar

BERLINER ZEITUNG: Die israelischen Streitkräfte und der Inlandsgeheimdienst „haben einen präzisen Schlag gegen die Führungsspitze der Terrororganisation Hamas ausgeführt“, hieß es am Dienstag.

Nach Explosionen in Doha hat Israel einen Angriff auf ranghohe Vertreter der radikal-islamischen Hamas gemeldet. Die israelischen Streitkräfte und der Inlandsgeheimdienst „haben einen präzisen Schlag gegen die Führungsspitze der Terrororganisation Hamas ausgeführt“, erklärte die israelische Armee am Dienstag, ohne nähere Informationen über den Ort des Angriffs zu melden. Die politische Vertretung der Hamas befindet sich in der katarischen Hauptstadt Doha.

Der katarische Sender Al-Dschasira berichtete unter Berufung auf einen hochrangigen Hamas-Vertreter, dass es sich bei den getroffenen Hamas-Mitgliedern um Angehörige der „Hamas-Verhandlungsdelegation während ihres Treffens in Doha“ gehandelt habe. » | Sophie Barkey | Dienstag, 9. September 2025

Monday, November 21, 2022

Deutschland verzichtet bei WM in Katar auf "One Love"-Kapitänsbinde | DW Nachrichten

Nov 21, 2022 | Deutschland und sechs weitere WM-Teilnehmer verzichten auf die "One Love"-Kapitänsbinde. Zuvor hatte die FIFA sportliche Sanktionen angedroht, falls die Binden auf dem Platz getragen würden.

Die Armbinden waren Teil einer Kampagne des europäischen Fußballs für Inklusion. Sie galten als Protest gegen die Gesetze des WM-Gastgebers Katar, der unter anderem Homosexualität unter Strafe stellt.


Wednesday, November 16, 2022

«Wenn ich das Leben meiner Tochter mit dem ihrer Grossmutter vergleiche, sehe ich, wie schnell sich hier alles verändert»

NEUE ZÜRCHER ZEITUNG: Vor der Fussball-WM in Katar wird auch viel über die Rechte der Frauen in dem Emirat gesprochen. Im Gespräch erklärt die frühere Universitätspräsidentin Sheikha Abdulla al-Misnad, warum Bildung so wichtig ist und warum sie Frauen im Westen nicht beneidet.

Menschen laufen am 7. April 2012 vor der Skyline in Doha durch. | Kamran Jebreili / AP

INTERVIEW

Frau Misnad, inwiefern haben die Vorbereitungen auf die Fussball-WM, die am 20. November in Katar beginnt, Ihr Land verändert?

Der Anlass verändert vor allem den Blick anderer Länder auf Katar. Die Leute kommen hierher und sehen, dass wir ganz normal sind. Die Fussball-WM ist wichtig für die ganze arabische Welt. So können wir zeigen: Wir sind nicht nur ein Kriegsgebiet, es gibt nicht nur Probleme, Armut und Aufstände. Hier gelingen auch Dinge.

Das Image von Katar hat jedoch auch gelitten. Zum Beispiel wegen all der Bauarbeiter, die auf den Baustellen der WM starben.

Die Medien übertreiben. Die Arbeiter kamen freiwillig hierher, niemand hat sie gezwungen. Die meisten Unternehmen in Katar halten sich an das Gesetz. Natürlich gab es Ausnahmen, natürlich gab es Missbrauch. Aber das Arbeitsrecht ist mittlerweile strikt: Es gibt einen Mindestlohn, die Arbeitgeber müssen den Lohn pünktlich auszahlen und den Mitarbeitern eine Unterkunft zur Verfügung stellen. Wer das nicht tut, wird bestraft. Die WM hat uns als Land in dem Sinne weitergebracht. » | Aline Wanner, Doha | Sonntag, 13. November 2022

Tuesday, November 08, 2022

"Geistiger Schaden": Katars WM-Botschafter äußert sich homophob

Nov 8, 2022 | Weniger als zwei Wochen vor Beginn der Fußball-WM in Katar hat der katarische WM-Botschafter, Khalid Salman, Homosexualität als "geistigen Schaden" und "haram" bezeichnet.


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Thursday, December 30, 2021

Katar: Millionen für Europas Islam | Doku | ARTE

Sep 18, 2019 • Ein Whistleblower spielte zwei französischen Journalisten Tausende von vertraulichen Dokumenten der NGO Qatar Charity zu. Sie enthüllen ein Programm zur Stärkung der Einflussnahme des politischen Islam in ganz Europa mit der Finanzierung von 140 Moscheebauten, Kulturzentren und Schulen, die alle mit der Muslimbruderschaft zusammenhängen. Recherche über eine hermetische Institution.

Alles begann mit einem mysteriösen USB-Stick, den ein anonymer Whistleblower den beiden französischen Journalisten Georges Malbrunot und Christian Chesnot zuspielte. Darauf befanden sich Tausende vertraulicher Dokumente der größten NGO der Golfstaaten, der Qatar Charity: unter anderem Spenderlisten, E-Mail-Korrespondenzen und Informationen zu Banküberweisungen. Die Unterlagen enthüllen Einzelheiten über ein Missionierungs- und Finanzierungsprogramm zur Stärkung des politischen Islams in ganz Europa, mit 140 Moscheebauten, Kulturzentren und Schulen, die alle auf die eine oder andere Art mit der Muslimbruderschaft zusammenhängen. Doch die Behörden in der Hauptstadt Doha bestreiten jegliche religiöse Aktivität im Westen. Das Filmteam wollte es genauer wissen und recherchierte über das Programm. Am Beispiel des europaweit größten Vorhabens für ein Islam-Zentrum im elsässischen Mulhouse, eines im Jahr 2016 in La Chaux-de-Fonds in der Schweiz eingeweihten Museums der Zivilisationen des Islam, einer mit dubiosen Mitteln finanzierten Ausbildungseinrichtung für Imame im zentralfranzösischen Département Nièvre und eines Flüchtlingszentrums auf Sizilien, das auf dem Höhepunkt der Syrienkrise Migranten aufnimmt, wird mit den Finanzierungsströmen auch die dahinterstehende Ideologie aufgedeckt. Sind diese Vorhaben Teil eines viel weitreichenderen Projekts oder ist das Programm lediglich der europäische Ableger einer Strategie Katars, mit der das Land seit dem Arabischen Frühling durch die Stärkung der Muslimbruderschaft seine Führungsposition in der arabischen Welt weiter auszubauen versucht? Die investigative filmische Recherche gibt Einblicke in die ebenso finanzstarke wie hermetische Organisation, deren Verbindungen bis in die Spitze des Staates Katar und die Herrscherfamilie Al-Thani reichen.

Dokumentarfilm von Jérôme Sesquin (F 2019, 90 Min)


Dieser höchst interessante Dokumentarfilm ist nur an YouTube selber verfügbar. Hier ist ein Link dazu. – Mark

Sunday, November 07, 2021

Katar: Millionen für Europas Islam | Doku | ARTE

Sep 18, 2019 • Ein Whistleblower spielte zwei französischen Journalisten Tausende von vertraulichen Dokumenten der NGO Qatar Charity zu. Sie enthüllen ein Programm zur Stärkung der Einflussnahme des politischen Islam in ganz Europa mit der Finanzierung von 140 Moscheebauten, Kulturzentren und Schulen, die alle mit der Muslimbruderschaft zusammenhängen. Recherche über eine hermetische Institution.

Alles begann mit einem mysteriösen USB-Stick, den ein anonymer Whistleblower den beiden französischen Journalisten Georges Malbrunot und Christian Chesnot zuspielte. Darauf befanden sich Tausende vertraulicher Dokumente der größten NGO der Golfstaaten, der Qatar Charity: unter anderem Spenderlisten, E-Mail-Korrespondenzen und Informationen zu Banküberweisungen. Die Unterlagen enthüllen Einzelheiten über ein Missionierungs- und Finanzierungsprogramm zur Stärkung des politischen Islams in ganz Europa, mit 140 Moscheebauten, Kulturzentren und Schulen, die alle auf die eine oder andere Art mit der Muslimbruderschaft zusammenhängen. Doch die Behörden in der Hauptstadt Doha bestreiten jegliche religiöse Aktivität im Westen. Das Filmteam wollte es genauer wissen und recherchierte über das Programm. Am Beispiel des europaweit größten Vorhabens für ein Islam-Zentrum im elsässischen Mulhouse, eines im Jahr 2016 in La Chaux-de-Fonds in der Schweiz eingeweihten Museums der Zivilisationen des Islam, einer mit dubiosen Mitteln finanzierten Ausbildungseinrichtung für Imame im zentralfranzösischen Département Nièvre und eines Flüchtlingszentrums auf Sizilien, das auf dem Höhepunkt der Syrienkrise Migranten aufnimmt, wird mit den Finanzierungsströmen auch die dahinterstehende Ideologie aufgedeckt. Sind diese Vorhaben Teil eines viel weitreichenderen Projekts oder ist das Programm lediglich der europäische Ableger einer Strategie Katars, mit der das Land seit dem Arabischen Frühling durch die Stärkung der Muslimbruderschaft seine Führungsposition in der arabischen Welt weiter auszubauen versucht? Die investigative filmische Recherche gibt Einblicke in die ebenso finanzstarke wie hermetische Organisation, deren Verbindungen bis in die Spitze des Staates Katar und die Herrscherfamilie Al-Thani reichen.

Dokumentarfilm von Jérôme Sesquin (F 2019, 90 Min)


Dieser Dokumentarfilm ist nur an YouTube verbügbar. Er kann nicht eingebettet werden. Hier können Sie den Film anschauen.

Tuesday, June 25, 2013


Des Emirs Liebling übernimmt

TAGES ANZEIGER: Tamim bin Hamad Al Thani ist eines von 27 Kindern der katarischen Herrscherfamilie. Nun übernimmt der 33-Jährige die Macht im reichen Golfstaat. Auf ihm lastet ein schweres Erbe.

Heute morgen verkündete Hamad bin Khalifa Al Thani auf seinem Haussender al-Jazeera Historisches: «Ich will die Verantwortung an eine neue Generation übergeben», sagte der Emir von Katar. Es ist das erste Mal ist, dass in der arabischen Welt ein Herrscher frühzeitig und freiwillig die Macht abgibt. Von nun an soll sein Sohn und Kronprinz Tamim bin Hamad Al Thani über die kleine arabische Halbinsel am Persischen Golf herrschen.

Auch wenn es keine gesicherten Angaben gibt, besteht das Gerücht, dass gesundheitliche Gründe Emir Hamad bin Khalifa Al Thani zu diesem Schritt bewogen. Von einem Nierenproblem ist die Rede. Dem 61-Jährigen liegt offenbar viel daran, dass die Machtübergabe innerhalb der Familie in geordneten Bahnen verläuft. Seit Monaten wurde der Wechsel vorbereitet: «Es ist Zeit, ein neues Kapital aufzuschlagen», sagte Hamad heute Morgen. Bei der Bestimmung seines Nachfolgers hatte er die Qual der Wahl: Der Emir hat 27 Kinder mit drei verschiedenen Ehefrauen gezeugt. » | Tagesanzeiger.ch/Newsnet | Dienstag, 25. Juni 2013