TAGESSPIEGEL: Im Vergleich zum vergangenen Jahr geht die Junge Union mit Merz beim Deutschlandtag glimpflich um. Ein Delegierter aber übt harsche Kritik – und rät dem Kanzler, beim Bundespräsidenten um die Entlassung zu bitten.
Die Reden des Kanzlers seien eigentlich immer sehr gut, sagt ein Delegierter aus Bayern auf dem Deutschlandtag der Jungen Union. Auch die Ankündigungen seien sehr gut. „Die Frage ist nur: Was machen Sie dann am Ende?“
Die Rentenpolitik der vergangenen zwei Jahre sei ein Raubzug gegen die junge Generation, fährt der Delegierte fort. Die Umfragewerte des Kanzlers seien auf dem Level der gescheiterten britischen Premierministerin Liz Truss in den letzten Tagen ihrer Amtszeit angekommen.
Eine Frage hat der Mann nicht. Aber einen Vorschlag für Merz: „Nehmen Sie Ihren Dienstwagen, fahren Sie zum Bundespräsidenten und bitten Sie um Ihre Entlassung.“ » | Von Karin Christmann | Samstag, 17. Oktober 2026
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Saturday, October 17, 2026
Saturday, March 28, 2009
WELT ONLINE: Der Streit um die Berufung des Dänen Anders Fogh Rasmussen zum neuen Nato-Generalsekretär findet kein Ende. Nachdem der türkische Präsident Abdullah Gül am Freitag Zustimmung für die Nominierung signalisierte, steuert Ministerpräsident Recep Tayyip Erdogan gegen. Islamische Länder hätten ihn zum Widerstand aufgerufen.
Die Türkei hat offenbar doch weiter massive Bedenken gegen den dänischen Regierungschef Anders Fogh Rasmussen als künftigem Nato-Generalsekretär. Nach Angaben eines Kopenhagener Rundfunksenders am Samstagmorgen hat der türkische Ministerpräsident Recep Tayyip Erdogan Rasmussen diese Bedenken in einem Telefonat persönlich mitgeteilt.
Erdogan widersprach damit indirekt Staatspräsident Abdullah Gül, der den Dänen am Vortag in Brüssel uneingeschränkt gelobt hatte. Ankara habe keine Einwände gegen den Dänen als Nachfolger des amtierenden Nato-Chefs Jaap de Hoop Scheffer, so Gül am Freitag, Fogh Rasmussen sei „einer der erfolgreichsten Ministerpräsidenten“ Europas.
Erdogan hingegen erklärte in einem Interview mit dem TV-Sender NTV, es gebe „erhebliche Irritation in islamischen Ländern“ wegen Rasmussens Rolle nach Veröffentlichung der umstrittenen dänischen Mohammed- Karikaturen. Aus diesen Ländern erhalte die Türkei die Aufforderung, ihr Veto gegen die Ernennung Rasmussens zum zivilen Nato-Chef einzulegen. Da die Nato vor immer größeren Herausforderungen in Afghanistan stehe, halte die Türkei es nicht für sinnvoll, einen Generalsekretär zu berufen, der die Einstellung Muslimischer Länder zu dem Staatenbund verschlechtern könne. >>> dpa/AP/Reuters/ks | Samstag, 28. März 2009
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