Sunday, August 02, 2026

Homosexualität wegbeten, geht das? Besuch in zwei Moscheen

Aug 2, 2026 | Der Anschlag auf den Berliner CSD hinterlässt eine Frage: Ist Homophobie ein Problem des Islam? Oder nur eines der Extremisten? Wir haben zwei Moscheen besucht. Bei Seyran Ateş hängen Pride-Flaggen im Gebetsraum. In der Khadija-Moschee dürfen Queere nicht Mitglied werden.

Ateş führt die einzige queerfreundliche Moschee in Deutschland. Der IS nannte sie in Chatgruppen als Anschlagsziel. Ihre These: Der Islam sei zwar friedlich, aber der Islamismus speise sich aus dem Islam. Imam Scharjil Khalid widerspricht. Im Islam gebe es keinen einzigen Anhaltspunkt für Extremismus. Eine Reportage.



In der Tat ist Islam queerfeindlich. Homophobie ist fest in der Religion verankert.

Homosexualität kann sicherlich nicht weggebeten werden. Zu glauben, dass Homosexualität weggebetet werden kann, kommt dem Glauben an die Zahnfee gleich! Man kann das Schwulsein genauso wenig wegbeten, wie man eine Änderung der Augenfarbe herbeibeten kann.

Gleichgeschlechtliche Anziehung ist etwas, mit dem man geboren wird. Kein noch so intensives Gebet kann das Wesen eines Menschen ändern. — © Mark Alexander