Berlins Regierender Bürgermeister hält Islamunterricht an Berlins Schulen als Präventionsmaßnahme gegen Radikalisierung für sinnvoll. Nach dem islamistisch motivierten Terroranschlag auf den CSD Wochenende, bei dem eine Frau getötet und 31 weitere Menschen teils schwer verletzt wurden, positioniert sich sich Kai Wegner (CDU).
Seine These lautet: Wer Religion an der staatlichen Schule lernt, gerät seltener an gefährliche Prediger. „Religionsunterricht an staatlichen Schulen könnte einen großen Teil dazu beitragen, Jugendliche vor solchen Beeinflussungen zu schützen. Dazu gehört, dass auch der Islamunterricht an Schulen stattfindet, der dadurch staatlicher Kontrolle unterliegen würde“, sagte Wegner. » | Eva Maria Braungart | Mittwoch, 29. Juli 2026
Was für ein Unsinn! Was für eine Absurdität! Was könnte man von einem solchen Lehrplan auch ernsthaft erwarten? Nicht die Schüler müssen etwas über den Islam lernen, um dem islamischen Terrorismus ein Ende zu setzen; vielmehr sind es die Terroristen und andere Muslime selbst, die lernen sollten, wie man in einer multikulturellen, weltoffenen und toleranten Gesellschaft lebt!
Es stimmt zwar, dass die Menschen im Westen viel zu wenig über den Islam wissen, und daran sollte etwas geändert werden. Man kann jedoch nicht erwarten, dass ein größeres Wissen über den Islam im Westen das Problem der Feindseligkeit gegenüber queeren Menschen innerhalb der muslimischen Gemeinschaft lösen wird. — © Mark Alexander
Die englische Version:
What nonsense! What an absurdity! What could one seriously expect from such a curriculum? It is not the students who need to learn about Islam in order to put an end to Islamic terrorism; rather, it is the terrorists and other Muslims themselves who should learn how to live in a multicultural, open-minded, and tolerant society!
While it is true that people in the West know far too little about Islam—and something should be done about that—one cannot expect that greater knowledge of Islam in the West will solve the problem of hostility toward queer people within the Muslim community. — © Mark Alexander
