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Friday, February 24, 2012

Europa in der Krise: Renaissance des Vorurteils

FRANKFURTER ALLGEMEINE: In Europa macht sich wieder Feindseligkeit breit. Die Deutschen werden wieder als Nazis beschimpft, südliche EU-Mitglieder als faule Säcke und kleine Betrüger. Doch die vielgeschmähten Eliten halten dagegen.

Die vielleicht bedrückendste Begleiterscheinung der Euro-Krise ist die Renaissance des nationalen Vorurteils. Hemmungslos schlagen sich die europäischen Völker charakterliche Zerrbilder um die Ohren, die man in dieser Ballung lange nicht gehört hat. Die Deutschen sind wieder die Nazis (milde Version: die Bismarcks), während südliche EU-Mitglieder als faule Säcke und kleine Betrüger gelten (Griechen: große Betrüger). In der Presse der Mitgliedstaaten fehlt kein Klischee, vom elektronischen Stammtisch im Internet ganz zu schweigen. Manche Sätze, die da in jüngster Zeit zu lesen waren, erinnern an die Jahre vor und zwischen den Weltkriegen. » | Nikolas Busse, Brüssel | Mittwoch, 22. Februar 2012

Saturday, March 06, 2010

Parlamentspräsident Petsalnikos: Warnung vor anti-griechischer Stimmung

FOCUS ONLINE: Der griechische Parlamentspräsident Philippos Petsalnikos wirbt im FOCUS für gute Beziehungen zwischen Deutschland und seiner Heimat – trotz Provokationen und beleidigender Mails. Er verspricht radikale Reformen im Kampf gegen den Bankrott.

Manche Äußerungen deutscher Politiker seien „sehr negativ, ja provokativ für Griechenland“, sagte er in einem Interview mit FOCUS. Deshalb würden deutsche Bürger derzeit „sehr oft beleidigende E-Mails“ an die griechische Botschaft in Berlin schicken. „Es wäre schade wenn die guten Beziehungen verletzt würden. In Deutschland leben immer noch 350 000 Griechen“, so Petsalnikos, der mit einer Deutschen verheiratet ist. >>> flf | Samstag, 06. März 2010

Wednesday, February 27, 2008

Schlechte Stimmung zwischen Paris und Berlin

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Foto von Merkel und Sarkozy dank der Neuen Zürcher Zeitung

NZZ Online: In den deutsch-französischen Beziehungen ist ein Malaise durch die Absage bilateraler Treffen offen zutage getreten. Präsident Sarkozys Plan einer Mittelmeer-Union sowie überhaupt eine in Paris verstärkte Neigung zu Alleingängen führten zu Irritationen.

Ch. M. Paris, 26. Februar

Zwischen Paris und Berlin herrscht ein Malaise, das durch abrupte französische Absagen von bilateralen Treffen nun offen zutage getreten ist. Auf Weisung aus dem Elysée sagte Finanzministerin Lagarde eine Begegnung mit ihrem deutschen Amtskollegen Steinbrück nur einen Tag vor der seit langem vorgesehenen Zusammenkunft plötzlich ab, unter Hinweis auf Termin-schwierigkeiten. Mit der gleichen Begründung hatte Präsident Sarkozy schon vor wenigen Tagen ein auf den 3. März in Straubing anberaumtes informelles Gipfeltreffen mit Bundeskanzlerin Merkel um drei Monate hinausschieben lassen. Schlechte Stimmung zwischen Paris und Berlin: Häufung von Irritationen – Absage bilateraler Treffen >>>

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