BERLINER ZEITUNG: Papst Leo warnt in einer Grundsatzrede vor einer „neuen Sprache im Orwell-Stil", die im „Versuch, immer inklusiver zu sein“, jene ausschließe, die sich den dahinterstehenden Ideologien nicht anpassten.
Der erste US-amerikanische Papst, Leo XIV., hat in seiner ersten außenpolitischen Grundsatzrede am Freitag vor Diplomaten im Vatikan ein düsteres Bild der Weltlage gezeichnet und eine schrumpfende Meinungsfreiheit kritisiert. „Es ist schmerzlich zu sehen, wie insbesondere im Westen der Raum für echte Meinungsfreiheit rapide schrumpft“, erklärte das Oberhaupt der katholischen Kirche am Freitag vor 184 beim Heiligen Stuhl akkreditierten Botschaftern.
Gleichzeitig entwickele sich „eine neue Sprache im Orwell-Stil, die im Versuch, immer inklusiver zu sein, am Ende jene ausschließt, die sich den Ideologien, die sie antreiben, nicht anpassen“, so der Papst weiter mit Blick auf den berühmten Autor George Orwell und seinen dystopischen Roman „1984“. Gemeint ist eine manipulative Sprache, die Denken lenken oder einschränken soll. „Sprache wird immer mehr zur Waffe, um zu täuschen oder Gegner zu treffen und zu beleidigen", sagte der aus Chicago stammende Pontifex nun in seiner 43-minütigen Ansprache. » | Sophie Barkey | Samstag, 10. Januar 2026
Showing posts with label Meinungsfreiheit. Show all posts
Showing posts with label Meinungsfreiheit. Show all posts
Saturday, January 10, 2026
Sunday, October 12, 2025
Was darf man in Deutschland noch sagen? | Am Puls mit Mitri Sirin
Labels:
Deutschland,
Meinungsfreiheit
Tuesday, September 05, 2023
Koranverbrennung in Schweden - Konflikt um die Meinungsfreiheit | auslandsjournal
Sep 4, 2023 | In Schweden verbrennt Salwan Momika seit Wochen einen Koran nach dem anderen. Als Christ sei er in seiner Heimat von der Terrororganisation Islamischer Staat verfolgt worden. Sein tiefer Hass auf den Islam wurde so geschürt. Momikas Ziel ist es, dass der Koran in Schweden verboten wird. Seine Aktionen haben weltweit Proteste ausgelöst, bei denen schwedische Fahnen verbrannt werden.
In Schweden wurde deshalb eine Debatte über die Grenzen der Meinungsfreiheit losgetreten. Viele Schwedinnen und Schweden sehen die Koranverbrennung als unnötige Provokation und wünschen sich ein Verbot. Die muslimische Community spürt, dass die Islamfeindlichkeit im Land zunimmt. Schweden steht vor der Herausforderung, sich gesellschaftlich nicht spalten zu lassen.
In Schweden wurde deshalb eine Debatte über die Grenzen der Meinungsfreiheit losgetreten. Viele Schwedinnen und Schweden sehen die Koranverbrennung als unnötige Provokation und wünschen sich ein Verbot. Die muslimische Community spürt, dass die Islamfeindlichkeit im Land zunimmt. Schweden steht vor der Herausforderung, sich gesellschaftlich nicht spalten zu lassen.
Friday, September 21, 2012
NEUE ZÜRCHER ZEITUNG: Angesichts der Wut in der muslimischen Welt über islamfeindliche Werke hat der Chef der tunesischen Regierungspartei an-Nahda, Rached Ghannouchi, für eine Debatte in der Uno über den respektvollen Umgang mit Religion geworben.
Kritik an «Charlie Hebdo»
Zugleich äusserte er seine «Empörung» über die Mohammed-Karikaturen, die jüngst in dem französischen Satiremagazin «Charlie Hebdo» abgedruckt wurden: Diese «beleidigen den Glauben der Muslime und stacheln zum Hass und zum Krieg an». Ghannouchi hob hervor, dass seine Partei nicht zu Demonstrationen aufgerufen habe. Stattdessen habe sie ihre Anhänger ermutigt, «den Koran und den Propheten mit positiven Mitteln zu verteidigen».
«Sie sollten Romane schreiben, Filme machen, Lieder, Kunstwerke, die die islamische Zivilisation in einem günstigen Licht darstellen, anstelle von negativen Taten, Gebrüll, Gewalt, Taten, die nicht dem Islam, sondern den Feinden des Islam dienen», sagte Ghannouchi. » | sda/afp | Freitag, 21. September 2012
Subscribe to:
Comments (Atom)
