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Saturday, January 10, 2026

Papst Leo XIV. warnt vor schwindender Meinungsfreiheit im Westen – und wachsender Kriegsbegeisterung

BERLINER ZEITUNG: Papst Leo warnt in einer Grundsatzrede vor einer „neuen Sprache im Orwell-Stil", die im „Versuch, immer inklusiver zu sein“, jene ausschließe, die sich den dahinterstehenden Ideologien nicht anpassten.

Der erste US-amerikanische Papst, Leo XIV., hat in seiner ersten außenpolitischen Grundsatzrede am Freitag vor Diplomaten im Vatikan ein düsteres Bild der Weltlage gezeichnet und eine schrumpfende Meinungsfreiheit kritisiert. „Es ist schmerzlich zu sehen, wie insbesondere im Westen der Raum für echte Meinungsfreiheit rapide schrumpft“, erklärte das Oberhaupt der katholischen Kirche am Freitag vor 184 beim Heiligen Stuhl akkreditierten Botschaftern.

Gleichzeitig entwickele sich „eine neue Sprache im Orwell-Stil, die im Versuch, immer inklusiver zu sein, am Ende jene ausschließt, die sich den Ideologien, die sie antreiben, nicht anpassen“, so der Papst weiter mit Blick auf den berühmten Autor George Orwell und seinen dystopischen Roman „1984“. Gemeint ist eine manipulative Sprache, die Denken lenken oder einschränken soll. „Sprache wird immer mehr zur Waffe, um zu täuschen oder Gegner zu treffen und zu beleidigen", sagte der aus Chicago stammende Pontifex nun in seiner 43-minütigen Ansprache. » | Sophie Barkey | Samstag, 10. Januar 2026

Thursday, November 27, 2025

Leo feiert 1700 Jahre Konzil von Nicäa in der Stadt Iznik | DW Nachrichten

Nov 27, 2025 | Papst Leo XIV. ist erstmals als Pontifex ins Ausland gereist - in die Türkei. In Iznik feiert er den 1700. Jahrestag des Konzils von Nicäa – ein Meilenstein der christlichen Geschichte. Was macht die kleine Stadt nahe Istanbul heute besonders? DW-Korrespondentin Julia Hahn zeigt, warum Iznik für Pilger und Touristen so spannend ist.

Thursday, October 23, 2025

Mitten im Skandal um Prinz Andrew: Papst setzt Zeichen der Versöhnung mit britischer Monarchie

BERLINER ZEITUNG: Das historische Treffen von Papst Leo XIV. und König Charles III. fällt in eine heikle Zeit. Während der Missbrauchsskandal um Prinz Andrew Schlagzeilen macht, sucht der Vatikan die Annäherung.

Während die britische Monarchie mit neuen Enthüllungen im Missbrauchsskandal um Prinz Andrew kämpft, setzt der Vatikan ausgerechnet jetzt auf ein historisches Zeichen der Versöhnung: Papst Leo XIV. und König Charles III. beteten am Donnerstag erstmals seit der Spaltung der Kirche von England vor fast 500 Jahren gemeinsam.

Der britische Monarch und das Oberhaupt der katholischen Kirche nahmen in der Sixtinischen Kapelle an einem ökumenischen Gottesdienst teil, der live vom vatikanischen Fernsehsender übertragen wurde. Auch Königin Camilla war anwesend. Lateinische Gesänge wechselten sich mit englischen Gebeten ab; die Musik stammte vom Chor der Sixtinischen Kapelle und zwei königlichen Chören aus Großbritannien.

Der gemeinsame Gottesdienst markiert das erste Gebet eines englischen Monarchen mit einem Papst seit der Abspaltung der Kirche von England von Rom unter König Heinrich VIII. im Jahr 1534. Seitdem hatten britische Könige und Päpste zwar Kontakte gepflegt, gemeinsame liturgische Feiern waren jedoch tabu geblieben. » | Alexander Schmalz | Donnerstag, 23. Oktober 2025