China und Russland haben die Anklage der USA gegen den früheren kubanischen Präsidenten Raúl Castro als gefährliche Eskalation verurteilt. Peking forderte die die Trump-Regierung auf, Kuba nicht länger mit Sanktionen und juristischen Maßnahmen unter Druck zu setzen. Der Kreml sprach von Methoden, die „an Gewalt grenzen“. Hintergrund ist die Anklage gegen den 94-jährigen Castro wegen des Abschusses zweier ziviler Flugzeuge im Jahr 1996, bei dem vier Menschen starben.
US-Präsident Donald Trump verschärfte den Ton gegenüber Havanna am Donnerstag weiter. „Es sieht so aus, als wäre ich derjenige, der eingreifen wird“, sagte Trump laut AP mit Blick auf Kuba. Einen Tag zuvor hatte er noch erklärt, eine weitere Eskalation sei nicht notwendig. » | Alexander Schmalz | Donnerstag, 21. Mai 2026
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