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Tuesday, March 15, 2011

Arabische Truppen in Bahrain: Internationale Kritik an Militärintervention

FAZ.NET: Amerika und Iran haben den Einmarsch saudi-arabischer Truppen in Bahrain scharf kritisiert. Ein Sprecher des Weißen Hauses rief die Staaten des Golfkooperationsrates zur Zurückhaltung auf.

Die Stationierung arabischer Truppen in Bahrain ist international auf Kritik gestoßen. Sowohl die Vereinigten Staaten als auch der Iran und UN-Generalsekretär Ban Ki-moon warnten vor einer weiteren Eskalation der Auseinandersetzung zwischen den vorwiegend schiitischen Demonstranten und der sunnitischen Herrscherfamilie um König Hamad bin Issa al-Chalifa. „Wir glauben, dass die Forderungen des Volkes in Bahrain legitim sind“, sagte der Sprecher des iranischen Außenministeriums, Ramin Mehmanparast, am Dienstag in Teheran.

Jede Einmischung von außen mache die Situation nur noch komplizierter. Viele Beobachter am Golf sind der Meinung, dass die iranische Führung Schiiten in Bahrain und Saudi-Arabien gegen die sunnitischen Herrscher dieser Staaten aufwiegelt. Das iranische Außenministerium wies die Frage jedoch als „irrelevant“ zurück, ob Iran selbst möglicherweise Truppen nach Bahrain schicken könnte. Washington ruft zu Zurückhaltung auf » | FAZ.NET mit dpa/Reuters | Dienstag, 15. Marz 2011

Wednesday, May 20, 2009

Birma: Reporter bei Prozess gegen Suu Kyi zugelassen

WELT ONLINE: Offenbar als Reaktion auf internationale Kritik haben Birmas Militär-Behörden Journalisten und Diplomaten zum Prozess gegen Aung San Suu Kyi zugelassen. Der Friedensnobelpreisträgerin wird vorgeworfen, gegen Auflagen ihres Hausarrests verstoßen zu haben, der Ende Mai abgelaufen wäre. Jetzt drohen fünf Jahre Haft.

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Aung San Suu Kyi muss sich vor Gericht verantworten. Bild dank der Welt

Birmas Friedensnobelpreisträgerin Aung San Suu Kyi hat erstmals seit Jahren wieder mit ausländischen Diplomaten sprechen dürfen.

Die Militärbehörden hatten die Ausländer und einige Reporter in das Insein-Gefängnis gelassen, wo Suu Kyi der Prozess wegen Verletzung der Auflagen ihres Hausarrests gemacht wird. Darunter waren fünf Vertreter der lokalen Staatsmedien und fünf Reporter für ausländische Medien.

Von der Militärjunta, die Birma regiert, unter Hausarrest gestellt, setzt sich Suu Kyi trotzdem seit den späten 80er-Jahren für eine friedliche Demokratisierung des Landes ein. Sie saß insgesamt 13 der vergangenen 19 Jahre in Haft oder stand unter Hausarrest. 1990 hatte sie die Wahlen mit ihrer Partei Nationale Liga für Demokratie (NLD) in Birma gewonnen, die Militärjunta verweigert ihr jedoch seither die Machtübernahme. >>> dpa/Reuters/dcs | Mittwoch, 20. Mai 2009