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Tuesday, July 21, 2026

„Nie wieder“: Nicaraguas Präsident Ortega schafft Wahlen ab

BERLINER ZEITUNG: Nach fast zwei Jahrzehnten an der Macht zieht Daniel Ortega einen Schlussstrich: In Nicaragua soll es keine Wahlen mehr geben. Analysten deuten die Ansage als Eingeständnis von Furcht.

Dieses Foto stammt aus diesem Artikel. | Daniel Ortega ist bereits seit fast zwei Jahrzehnten Präsident von Nicaragua. | © Presidencia Nicaragua/imago

Daniel Ortega will in Nicaragua keine Wahlen mehr abhalten. Das kündigte der langjährige Präsident am Sonntagabend an. Mit dem Schritt schließt der 80-Jährige jede Möglichkeit aus, dass die Opposition auf demokratischem Weg an die Macht kommt – und festigt die Herrschaft, die er sich mit seiner Frau Rosario Murillo teilt.

„Es wird hier keine Wahlen mehr geben, damit sie versuchen können, die Regierung zu ergreifen“, sagte Ortega in einer Rede. Angeblich von den „Yankees“ (den Vereinigten Staaten) und den „Somocistas“ (Anhängern der früheren Somoza-Diktatur) unterstützte Parteien würden „nie wieder“ an die Macht kommen. Für das mittelamerikanische Land mit rund sieben Millionen Einwohnern ist die Ansage ein tiefer Einschnitt. Ortega regiert seit 2007 durchgehend, zuvor stand er bereits in den 1980er-Jahren an der Spitze des Landes. » | Sophie Barkey | Dienstag, 21. Juli 2026

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Wednesday, August 24, 2022

Patagonien - Land der Extreme | Doku HD Reupload | ARTE

Aug 24, 2022 Hier und da prägen Gebirge die unendlichen Weiten Patagoniens, das ungefähr zur Hälfte auf chilenischem und zur Hälfte auf argentinischem Staatsgebiet liegt. Die natürliche Grenze Patagoniens sind der Pazifik im Westen und der Atlantik im Osten. Von Nord nach Süd erstreckt sich ein 400 Kilometer langes Inlandeisfeld.

Hier und da prägen Gebirge die unendlichen Weiten Patagoniens, das ungefähr zur Hälfte auf chilenischem und zur Hälfte auf argentinischem Staatsgebiet liegt. Die natürliche Grenze Patagoniens sind der Pazifik im Westen und der Atlantik im Osten. Von Nord nach Süd erstreckt sich ein 400 Kilometer langes Inlandeisfeld. In Chile stürzen die Eisriesen der gigantischen Eiswüste direkt ins Meer. Auf argentinischer Seite münden die Gletscher des südpatagonischen Eisfelds in die großen Seen, die der Pampa, wie die Einheimischen die endlose Steppe nennen, Wasser spenden.

Einsame Granitfelsen ragen seit Urzeiten zwischen Wüste und endlos scheinendem Gletscher in den Himmel. Die beeindruckenden Gebirge dienen zugleich als Kulisse und Protagonisten dieser Dokumentation. Der junge Bergsteiger Matteo Della Bordella, der mit seinen spektakulären Aufstiegen weltweit berühmt wurde, begleitet das Team auf seinem Abenteuer. Doch es sind die Einwohner dieser unwirtlichen Region mit ihren zahllosen Kanälen, schier unendlichen Eisfeldern und großen Seen, die die Geschichte Patagoniens erzählen.

Dokumentation von Fulvio Mariani (F/CH 2019, 44 Min)
Video auf YouTube verfügbar bis 28/09/2022