BERLINER ZEITUNG: Bei einem der schwersten russischen Luftangriffe seit Kriegsbeginn wurden in Kiew fast 300 Schäden registriert. Allein in der Hauptstadt wurden nach ukrainischen Angaben 87 Menschen verletzt.
Russland hat die Ukraine in der Nacht zum Sonntag mit einem der schwersten Luftangriffe seit Kriegsbeginn überzogen. Nach dem Einsatz der Hyperschallrakete „Oreschnik“ meldet Präsident Wolodymyr Selenskyj inzwischen Schäden an fast 300 Orten in Kiew.
Nach Angaben der ukrainischen Luftwaffe feuerte Russland bei den Angriffen rund 600 Drohnen und 90 Raketen ab. Mindestens vier Menschen wurden getötet, fast 100 weitere verletzt.
Selenskyj: Auch Kinder unter den Verletzten
Selenskyj erklärte am Montag auf X, die Aufräumarbeiten in den besonders schwer getroffenen Kiewer Stadtteilen Schewtschenkiwskyj und Podil liefen weiter. Insgesamt seien in der Hauptstadt fast 300 Orte beschädigt worden, die meisten davon Wohngebäude. Für rund 150 Häuser und Wohnblocks seien bereits Schadensmeldungen eingegangen. Ukrainischen Behörden zufolge wurden unter anderem das nationale Kunstmuseum, die Philharmonie sowie ein neu eröffnetes Museum zur Tschornobyl-Katastrophe. » | Alexander Schmalz | Montag, 25. Mai 2026