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Saturday, January 11, 2025

Krankenakte Hitler – Drogen, Hormone und Parkinson | Terra X

Aug 16, 2020 | Wie krank war Hitler? Die Frage nach dem Gesundheitszustand des Mannes, der einen verbrecherischen Krieg vom Zaun brach und sechs Millionen Juden ermorden ließ, beschäftigt Mediziner, Psychiater und Historiker seit Jahren.

Nach 1945 wurde Hitlers Leibarzt Theodor Morell von Kollegen bezichtigt, er habe Hitler „mit Drogen vollgepumpt“. Nach dem Krieg gibt er zu, seinem Patienten 28 verschiedene Substanzen verabreicht zu haben, darunter Opiate, Morphine und Barbiturate. Haben die Medikamente, die er Hitler verschrieb, dessen Entscheidungsfähigkeit beeinflusst?

Manche Psychiater behaupten, Hitler sei nicht nur medikamentenabhängig gewesen, sondern manisch-depressiv. Schon oft wurden dem Diktator psychische Krankheiten unterstellt. Der Historiker Henrik Eberle und der Mediziner Hans-Joachim Neumann haben die erhaltenen Krankenunterlagen Hitlers aus Archiven und Privatbesitz ausgewertet, darunter auch den Nachlass seines Leibarztes Theodor Morell. Sie kommen zu dem Schluss, dass Hitler zwar in der Tat ungewöhnlich viele Medikamente verschrieben wurden, darunter wahrscheinlich sogar Sexual-Hormone. Hinweise auf die Einnahme von Aufputschmitteln wie „Pervitin“ oder eine Kokainabhängigkeit finden sie nicht. Die einzige schwere Krankheit, die Adolf Hitler wahrscheinlich hatte, war Parkinson. Bis zuletzt aber war der Diktator im Besitz seiner geistigen Kräfte. Auf seine militärischen und politischen Entscheidungen hatte Hitlers Gesundheitszustand keinen Einfluss.

Dieses Video ist eine Produktion des ZDF, in Zusammenarbeit mit History Media.



Hitler war Nichtraucher. Er haßte es, wenn Leute Zigaretten rauchten. Aber fragen Sie nicht, was er sonst noch brauchte, um den Tag zu überstehen! Das ist bei Nichtrauchern oft der Fall. Sie hassen das Rauchen und schauen auf Menschen herab, die gerne eine Zigarette rauchen, während sie selbst etwas viel Schlimmeres tun. Das ist einfach Heuchlerei! – © Mark Alexander

Tuesday, April 26, 2022

Wenn Krebs arm macht | ARTE Re:

Apr 26, 2022 • Viele junge Krebspatienten zwischen 15 und 39 Jahren verlieren ihre Arbeit, ihre Wohnung, ihr Erspartes, weil die sozialstaatlichen Absicherungsmechanismen bei ihnen noch nicht ausreichend greifen. Sie fallen durchs Raster, etwa weil sie noch keine Ansprüche erworben haben. Ärzte schlagen Alarm und fordern ein Überbrückungsgeld.

Katharina Meier aus Potsdam ist 26 Jahre alt und angehende Lehrerin im Referendariat, als sie die Schock-Diagnose bekommt: Brustkrebs. Beide Brüste müssen abgenommen werden. Nur wenige Tage dann die nächste Hiobsbotschaft: Da sie nicht mehr arbeiten kann, muss sie den Ausbildungs-Platz an ihrer Grundschule frei machen. Sie solle sich melden, wenn es ihr wieder gut gehe. Binnen weniger Tage verliert sie so nicht nur ihre Gesundheit, sondern wird auch zum Sozialfall, muss Hartz IV anmelden. Ein Alptraum zwischen Chemo-Sitzungen, Jobcenter und OPs beginnt.

Auch der 19-jährige Marvin Funke aus Oberhausen hat gerade seine Ausbildung zum Maschinenbau-Mechaniker begonnen, als die Krankheit zuschlägt: Ein Hodentumor, es folgen 17 OPs. Marvin bekommt zwar Krankengeld, das sind jedoch nur 70 Prozent seines Azubi-Gehalts – 600 €. Miete, Essen, aber auch hohe Kosten für Pflaster, Mullbinden und Narbensalben, die die Krankenkasse nicht übernimmt, übersteigen diese Einnahmen bei weitem. Während Marvin ums Überleben kämpft, häuft er 25.000 € Schulden an.

Ärzte schlagen Alarm und fordern ein Überbrückungsgeld, denn die Angst vor dem finanziellen Absturz wirkt sich verheerend auf die Genesung aus – ein Teufelskreis.

Reportage (D 2021, 33 Min)
Video auf YouTube verfügbar bis 21/01/2023