BERLINER ZEITUNG: Der Iran verlangt von Handelsschiffen offenbar bis zu zwei Millionen Dollar für die Durchfahrt durch die Straße von Hormus. Auch für nach dem Krieg sind Sanktionen angekündigt.
Der Iran erhebt nach Informationen von Bloomberg auf einzelne Handelsschiffe, die die Straße von Hormus passieren, Transitgebühren von bis zu zwei Millionen US-Dollar pro Fahrt. Die Zahlungen erfolgen demnach informell und auf Einzelfallbasis – eine Art inoffizielle Maut auf der weltweit wichtigsten maritimen Energieroute, durch die normalerweise rund ein Fünftel des globalen Öl- und Gashandels abgewickelt wird.
Einige Schiffe hätten die Gebühr bereits entrichtet, berichteten mit der Angelegenheit vertraute Insider gegenüber Bloomberg. Weder das genaue Zahlungsverfahren noch die verwendete Währung seien transparent. Das iranische Außenministerium reagierte zunächst nicht auf Anfragen – auch wegen staatlicher Einschränkungen der Telekommunikation. » |
Lea Brüggemann | Dienstag, 24. März 2026
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Tuesday, March 24, 2026
Sunday, March 22, 2026
Iran erklärt: Straße von Hormus ist offen – außer für Schiffe von „Feinden“
BERLINER ZEITUNG: Die Straße von Hormus sei weiterhin passierbar, erklärt der iranische Vertreter bei der UN-Seefahrtsorganisation. „Feindliche“ Schiffe seien allerdings ausgenommen.
Eine Passage durch Straße von Hormus bleibt nach iranischen Angaben möglich, mit Ausnahme von Schiffen, die mit „Irans Feinden“ in Verbindung stehen, wie die iranische Nachrichtenagentur Mehr auf Telegram mitteilte. Das habe der Iran in einer Stellungnahme an die Internationale Seeschifffahrts-Organisation (IMO) erklärt, hieß es.
Der Schiffsverkehr durch die Straße von Hormus ist aufgrund des Iran-Kriegs stark eingeschränkt. Die strategisch wichtige Handelsroute ist für etwa ein Fünftel der weltweiten Öl- und LNG-Transporte von zentraler Bedeutung. Die weitgehende Blockade hat weltweit für steigende Energiepreise gesorgt. » | Anika Schlünz | Sonntag, 22. März 2026
Iran-Krieg: Spanien friert die Mieten ein: Spanien beschließt wegen des Iran-Kriegs einen Mietenstopp. Das milliardenschwere Entlastungspaket gegen die Kriegsfolgen führte zuvor zu massivem Streit in der Koalition. »
Eine Passage durch Straße von Hormus bleibt nach iranischen Angaben möglich, mit Ausnahme von Schiffen, die mit „Irans Feinden“ in Verbindung stehen, wie die iranische Nachrichtenagentur Mehr auf Telegram mitteilte. Das habe der Iran in einer Stellungnahme an die Internationale Seeschifffahrts-Organisation (IMO) erklärt, hieß es.
Der Schiffsverkehr durch die Straße von Hormus ist aufgrund des Iran-Kriegs stark eingeschränkt. Die strategisch wichtige Handelsroute ist für etwa ein Fünftel der weltweiten Öl- und LNG-Transporte von zentraler Bedeutung. Die weitgehende Blockade hat weltweit für steigende Energiepreise gesorgt. » | Anika Schlünz | Sonntag, 22. März 2026
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Friday, March 06, 2026
Wie Trumps Iran-Krieg die nächste Finanzkrise auslösen könnte
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