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Sunday, August 23, 2026

Trump reagiert auf Kanadas Gegenzölle mit 51.-Staat-Parole

BERLINER ZEITUNG: Nach dem Scheitern der Handelsgespräche zwischen den USA und Kanada kündigt Ottawa Vergeltungszölle an. Die neuen Maßnahmen sollen Anfang September in Kraft treten.

Dieser Screenshot stammt aus diesem Artikel. | US-Präsident Donald Trump und Kanadas Premierminister Mark Carney bei einem Treffen im südkoreanischen Gyeongju im Oktober 2025 | © Adrian Wyld/imago


Im Handelsstreit zwischen den USA und Kanada hat US-Präsident Donald Trump am Sonntag öffentlich auf die angekündigten kanadischen Gegenzölle reagiert und dabei seine Rhetorik vom möglichen 51. US-Bundesstaat erneuert.

„Kanada will die Vorteile eines Staates haben, ohne einer zu sein“, schrieb Trump auf seiner Plattform Truth Social. Zudem warf er dem Nachbarland vor, US-Landwirten jahrelang hohe Zölle auferlegt zu haben. Damit sei nun Schluss.

Trumps Wortmeldung folgt auf das Scheitern tagelanger Verhandlungen und das Inkrafttreten neuer US-Zölle auf kanadische Waren am Samstag. Die Aufschläge in Höhe von 50 Prozent betreffen laut Bericht der Nachrichtenagentur The Canadian Press Ausfuhren im Wert von rund 28 Milliarden kanadischen Dollar, darunter erstmals auch Waren, die unter das nordamerikanische Freihandelsabkommen USMCA fallen – etwa Hockeyschläger, Honig, ätherische Öle und Milchprodukte. » | Peter Steiniger | Sonntag, 23. August 2026

Friday, October 20, 2023

Handelsgespräche zwischen der EU und den USA geplatzt

Die Spitze der EU mit dem amerikanischen Präsidenten in Elmau im vergangenen Jahr während des G-7-Treffens

GIPFEL IN WASHINGTON

FRANKFURTER ALLGEMEINE ZEITUNG: Brüssel und Washington können sich nicht auf ein dauerhaftes Ende der Stahlzölle einigen. Auch ein besserer Zugang zu den Milliardenhilfen des Inflation Reduction Act bleibt der EU verwehrt. Präsident Biden habe zu hohe Forderungen gestellt, klagt Brüssel.

Schlechter hätte der EU-US-Gipfel in Washington aus wirtschaftlicher Sicht kaum laufen können. Die Verhandlungen über die erhoffte dauerhafte Aussetzung der amerikanischen Schutzzölle auf Stahl und Aluminium sind vorerst gescheitert. Ebenso wenig wird die EU nach Informationen der F.A.Z. wahrscheinlich schnell einen breiteren Zugang zu den Milliardensubventionen aus dem US-Förderpaket für grüne Technologien, dem Inflation Reduction Act, bekommen. Die Amerikaner hätten an der angestrebten Einigung offenkundig kein Interesse gehabt, hieß es aus Verhandlungskreisen schon vor dem offiziellen Beginn des Gipfels. Mehr als eine Erklärung, dass beide Seiten eine Einigung anstreben, aber noch mehr Zeit dafür brauchen, sei deshalb „nicht drin“ gewesen. » | Von Hendrick Kafsack | Freitag, 20. Oktober 2023