Im Handelsstreit zwischen den USA und Kanada hat US-Präsident Donald Trump am Sonntag öffentlich auf die angekündigten kanadischen Gegenzölle reagiert und dabei seine Rhetorik vom möglichen 51. US-Bundesstaat erneuert.
„Kanada will die Vorteile eines Staates haben, ohne einer zu sein“, schrieb Trump auf seiner Plattform Truth Social. Zudem warf er dem Nachbarland vor, US-Landwirten jahrelang hohe Zölle auferlegt zu haben. Damit sei nun Schluss.
Trumps Wortmeldung folgt auf das Scheitern tagelanger Verhandlungen und das Inkrafttreten neuer US-Zölle auf kanadische Waren am Samstag. Die Aufschläge in Höhe von 50 Prozent betreffen laut Bericht der Nachrichtenagentur The Canadian Press Ausfuhren im Wert von rund 28 Milliarden kanadischen Dollar, darunter erstmals auch Waren, die unter das nordamerikanische Freihandelsabkommen USMCA fallen – etwa Hockeyschläger, Honig, ätherische Öle und Milchprodukte. » | Peter Steiniger | Sonntag, 23. August 2026
