Seit dem Ende Februar begonnenen US-israelischen Angriff auf den Iran hat die spanische Regierung unter Pedro Sánchez einen zunehmend konfrontativen Kurs zu Washington eingeschlagen. Der sozialdemokratische Regierungschef verweigerte den USA die Nutzung der Militärbasen Rota und Morón sowie des spanischen Luftraums für Angriffe auf den Iran. Er warf US-Präsident Donald Trump vor, das Völkerrecht zu missachten und Alleingänge ohne internationale Abstimmung zu unternehmen.
Diese Verweigerung löste in den Folgewochen eine diplomatische Eskalation aus. Trump drohte Madrid daraufhin nicht nur mit empfindlichen Strafzöllen auf spanische Exporte, sondern stellte auch den Abzug der US-Truppen in Aussicht. Laut internen Pentagon-Mails prüft das Weiße Haus seither sogar die rechtlichen Möglichkeiten für einen Nato-Ausschluss Spaniens. » | Vassiliki Mantziou | Mittwoch, 13. Mai 2026
