BERLINER ZEITUNG: Der digitale Euro nimmt Gestalt an. Die EU verspricht Datenschutz und den Erhalt des Bargelds. Kritiker sehen jedoch Risiken, über die bislang kaum gesprochen wird.
Seit Jahren wird in Brüssel über den digitalen Euro gestritten, nun kommt das Projekt der Europäischen Zentralbank (EZB) einen Schritt voran. Am Dienstag verabschiedete der Ausschuss für Wirtschaft und Währung (ECON) des Europäischen Parlaments seine Position zum Währungspaket, das auch die Einführung des digitalen Euro umfasst.
Die neue elektronische Form des Zentralbankgeldes soll von der EZB ausgegeben werden und sowohl online als auch offline nutzbar sein. Während Online-Zahlungen über ein kontobasiertes System abgewickelt werden, sollen Offline-Zahlungen direkt zwischen Endgeräten erfolgen. Die Einführung des digitalen Euro ist nach den derzeitigen Planungen bis 2029 vorgesehen. » | Franz Becchi | Mittwoch, 24. Juni 2026