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Friday, February 27, 2009

Vatikan: Williamson-Entschuldigung unzureichend

SUEDEUTSCHE.DE: Der Vatikan hat die Entschuldigung des erzkonservativen Bischofs und Holocaust-Leugners Richard Williamson als unzureichend bezeichnet.

Der Vatikan hat die Entschuldigung des erzkonservativen Bischofs und Holocaust-Leugners Richard Williamson als unzureichend bezeichnet. Der Geistliche der Pius-Bruderschaft hatte am Donnerstag laut der katholischen Nachrichtenagentur Zenit erklärt: "Ich entschuldige mich vor Gott bei allen Seelen, die sich ehrlich über das empört haben, was ich gesagt habe."

"So, wie es aussieht, erfüllt (der Brief) nicht die Bedingungen, die das vatikanische Staatssekretariat gestellt hat", erklärte Vatikan-Sprecher Pater Federico Lombardi am Freitag in Rom.

Außerdem sei das Schreiben des britischen Traditionalisten weder an Papst Benedikt XVI. noch an die zuständige Päpstliche Kommission Ecclesia Dei gerichtet gewesen. Die mit den Traditionalisten befasste Kommission soll das Schreiben an eine Agentur weitergeleitet haben. Der Vatikan hatte von Williamson vor Wochen einen "absolut unmissverständlichen und öffentlichen Widerruf" seiner Holocaust-Leugnung verlangt. Dies bekräftigte er am heutigen Freitag noch einmal. >>> | Freitag, 27. Februar 2009

SUEDDEUTSCHE.DE: EU-Justizminister gegen Williamson

Der Holocaust-Leugner Williamson muss in Europa mit juristischer Verfolgung rechnen. Justizminister der EU suchen derzeit entsprechende Hebel.

Der europäische Rahmenbeschluss gegen Rassismus und Fremdenfeindlichkeit könnte eine Handhabe gegen den Priester der katholischen Pius-Bruderschaft bieten, meinte der EU-Ratsvorsitzende und tschechische Justizminister Jiri Pospisil vor Beratungen mit seinen Amtskollegen am Freitag in Brüssel. "Persönlich halte ich das für möglich, aber darüber muss diskutiert werden", sagte Pospisil. >>> dpa/sekr | Freitag, 27. Februar 2009

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Saturday, January 31, 2009

Holocaust-Diskussion: Williamson ohne Reue – Bischöfe mit Papst-Kritik

WELT ONLINE: Der Papst erntet wegen der Aufhebung der Exkommunikation von vier Bischöfen weiter scharfe Kritik. Das Vorgehen schade dem Amt und erschwere die Ökumene. Die Entschuldigung Williamsons hat die Lage auch nicht entspannt. Denn der Holocaust-Leugner nahm inhaltlich nichts zurück.

Die umstrittene Aufhebung der Exkommunikation von vier Bischöfen der traditionalistischen Pius-Bruderschaft, darunter der Holocaust-Leugner Richard Williamson, droht die Ökumene zu belasten. „Schock und Befremden“ habe die römische Entscheidung ausgelöst, sagte der Bischof der evangelischen Landeskirche von Braunschweig, Friedrich Weber. Der „Wille zur Einheit“ sei offenbar so mächtig, dass Papst Benedikt XVI.bereit sei, „menschenverachtende und kriminelle Äußerungen“ eines Bischofs in Kauf zu nehmen. >>> Von Gernot Facius | Freitag, 30. Januar 2009

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Tuesday, January 27, 2009

Papst erntet Lob von der falschen Seite: Heikle Rehabilitierung von Holocaust-Leugner durch Benedikt XVI.

NZZ Online: Mit der Aufhebung der Exkommunikation von vier Anhängern des traditionalistischen Erzbischofs Lefebvre scheint der Vatikan ein Eigentor geschossen zu haben. Besonders die Rehabilitierung des Holocaust-Leugners Williamson wird von Katholiken in Deutschland und der Schweiz kritisiert. Rechtsextreme hingegen jubeln.

«Die Leugnung der Shoah ist inakzeptabel und gehört nicht zur Lehre der katholischen Kirche». Mit diesen Worten hat der Sprecher der deutschen Bischofskonferenz, Matthias Kopp, den traditionalistischen Richard Williamson und damit indirekt eine Entscheidung seines höchsten Vorgesetzten, des Papstes, kritisiert. Williamson gehört zu den vier Anhängern des ultrakonservativen französischen Erzbischofs Marcel Lefebvre, deren Exkommunikation Papst Benedikt XVI. nach mehr als 20 Jahren aufgehoben hat.

«Weiter so»

Die Distanzierung der Bischofskonferenz und anderen katholischen Organisationen scheint besonders in Deutschland dringlich zu sein. Denn der antimodernistische Geistliche, den Lefebvre 1988 ohne päpstlichen Auftrag zum Bischof geweiht hatte, scheint sich zum neuen Star der rechtsextremen Szene zu entwickeln. Wie Recherchen von Spiegel Online auf einschlägigen Websites bestätigen, wird die Entscheidung des Papstes dort regelrecht bejubelt.

In einem Kommentar auf dem rechtsextremen Altermedia.info heisst es etwa: «Dass der Papst ein paar Tage nach dem Interview die Exkommunikation von Bischof Williamson (und den anderen betroffenen Bischöfen der Piusbruderschaft) aufhebt, ist doch schon fast eine Kampfansage an die Adresse des Judentums.». Oder: «Das Geschichtswissen 'unseres Papstes' ist weitaus besser als man angenommen hatte. Mutig ist er auch noch. Weiter so.» >>> spi | Dienstag, Januar 27. 2009

Video: 'Pius-Bischof' Richard Williamson leugnet die Existenz von Gaskammern / Richardson’s absurd denial of Nazi gas chambers >>>

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