Tuesday, July 07, 2026

Bombe auf Oligarchen in Monaco: Verdächtige bei Kiew erschossen – Geheimdienstmann gesteht Mord

BERLINER ZEITUNG: Die Spur führt von Monaco über Deutschland bis in die Ukraine. Nach dem Tod der Hauptverdächtigen rücken ein Geheimdienstmitarbeiter, Geldflüsse und ein rätselhafter Keller ins Zentrum.

Dieses Bild stammt aus diesem Artikel. | Ein von den Behörden veröffentlichtes Überwachungsbild zeigt Anastasiia Berezovska, die wegen des Bombenanschlags in Monaco international gesucht wurde. | © Interpol/AFP

Die international gesuchte Hauptverdächtige im Fall des Bombenanschlags auf den ukrainischen Ex-Oligarchen Wadym Jermolajew in Monaco ist tot. Anastasiia Berezovska wurde am Montagabend in der Umgebung von Kiew erschossen aufgefunden, wie die ukrainische Nationalpolizei am Dienstag bestätigte. Zwei Männer wurden unter Mordverdacht festgenommen.

Einer der Verdächtigen ist nach Angaben der Polizei ein aktiver Mitarbeiter des ukrainischen Militärgeheimdienstes HUR. Er habe die Tötung der 39-Jährigen gestanden und den zweiten Festgenommenen, einen früheren Mitarbeiter einer Strafverfolgungsbehörde, als Komplizen bezeichnet. Der Geheimdienstmitarbeiter erklärte demnach, er habe „auf eigene Initiative“ gehandelt.

Seine Vorgesetzten habe er weder über seine Kontakte zu Berezovska noch über Zahlungen an sie informiert. Ob das Geständnis bereits überprüft werden konnte und welches Motiv der Mann für die Tötung nannte, teilte die Polizei zunächst nicht mit. » | Alexander Schmalz | Dienstag, 7. Juli 2026

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Attaque à la bombe à Monaco : le corps de la principale suspecte retrouvé enterré près de Kiev, un officier des renseignements arrêté : Anastasia Berezovskaya, ressortissante ukrainienne de 39 ans, recherchée par Interpol et soupçonnée d’avoir placé une bombe devant l’appartement monégasque de l’oligarque Vadim Ermolaev, pourrait avoir été tuée par balle, révèle ce mardi la presse ukrainienne. »