Der Begriff Dichtestress ist in der Schweizer Politik wieder präsent, besonders im Zusammenhang mit Zuwanderung, Bevölkerungswachstum und der Initiative «Keine 10-Millionen-Schweiz!». Doch objektive Dichte bedeutet nicht automatisch Stress: Entscheidend ist oft, wie eng, kontrollierbar und gut organisiert der Alltag erlebt wird.
Beispiele aus Oftringen und Neuhegi in Winterthur zeigen, wann Wachstum zur Belastung wird. Und wann Verdichtung auch Chancen bringt: bessere Infrastruktur, mehr Freiräume, mehr Angebote und kürzere Wege.