Friday, June 05, 2026

„Perversität der Yankee-Regierung“: Kuba attackiert Trump nach Firmenflucht

BERLINER ZEITUNG: Europäische Unternehmen ziehen sich unter dem Druck neuer US-Sanktionen aus Kuba zurück. Präsident Miguel Díaz-Canel wirft Donald Trump vor, die Krise gezielt zu verschärfen.

Dieser Screenshot stammt aus diesem Artikel. | Kubas Präsident Díaz-Canel und Angehörige seiner Familie stehen auf einer US-Sanktionsliste. | © Ramon Espinosa/AP

Der Konflikt zwischen den USA und Kuba verschärft sich weiter. Während europäische Unternehmen ihre Geschäfte auf der Karibikinsel beenden und internationale Reedereien Verbindungen zur Insel einstellen, hat die kubanische Führung scharf auf neue US-Sanktionen reagiert.

Präsident Miguel Díaz-Canel warf US-Präsident Donald Trump vor, die „Blockade“ gegen Kuba weiter zu verschärfen. Die Regierung in Havanna werde sich gegen die „Aggressivität und Perversität der Yankee-Regierung“ sowie gegen einen „imperialistischen Angriff“ zur Wehr setzen, erklärte Díaz-Canel.

Die scharfe Reaktion aus Havanna folgt auf eine Reihe neuer Rückschläge für die kubanische Wirtschaft. Unter dem Druck der US-Sanktionen ziehen sich immer mehr ausländische Unternehmen von der Insel zurück. » | Alexander Schmalz | Freitag, 5. Juni 2026