Sunday, May 24, 2026

Wohnungskrise in Spanien: Protest gegen hohe Mieten und Spekulation in Madrid

BERLINER ZEITUNG: Die Demonstrierenden fordern unbefristete Verträge, niedrigere Wohnkosten und höhere Mindestlöhne. Für Juni kündigten Mieterverbände Proteste in 24 spanischen Städten an.

Tausende Menschen haben am Sonntag in Madrid für bezahlbares Wohnen demonstriert. Die staatlichen Behörden in Madrid bezifferten die Zahl der Teilnehmer auf rund 23.000. Der veranstaltende Mieterverband Sindicato de Inquilinas sprach von 80.000 bis 100.000 Demonstranten. Das berichtet die Tageszeitung El País.

Protestzug durch Madrids Zentrum

Der Protestzug startete am Mittag am Bahnhof Atocha. Unter dem Motto „Wohnen kostet uns das Leben. Senken wir die Preise“ forderten die Demonstranten eine Rückkehr zu unbefristeten Mietverträgen, eine Senkung der Mieten sowie eine Anhebung von Mindestlöhnen und Mindestrenten auf 1500 Euro. Der Sindicato de Inquilinas kündigte laut El País für Juni Proteste in 24 spanischen Städten an. » | Peter Steiniger | Sonntag, 24. Mai 2026