Sunday, May 17, 2026

Bericht: Trump-Regierung wertet kubanisches Drohnenarsenal als Sicherheitsrisiko

BERLINER ZEITUNG: Kuba soll laut einem Medienbericht mehr als 300 Militärdrohnen beschafft haben. US-Geheimdienste registrierten demnach interne Beratungen über mögliche konkrete Angriffsziele in den USA.

Screenshot aus diesem Artikel genommen. | CIA-Direktor John Ratcliffe flog kürzlich nach Kuba. | © Oliver Contreras/AFP

Kuba soll nach Erkenntnissen US-amerikanischer Geheimdienste mehr als 300 militärische Drohnen angeschafft haben und intern über mögliche Angriffe auf US-Ziele beraten. Das berichtet das Nachrichtenportal Axios unter Berufung auf als geheim eingestufte Erkenntnisse.

Demnach sollen kubanische Militärvertreter zuletzt über Pläne gesprochen haben, mit den unbemannten Fluggeräten den US-Stützpunkt Guantánamo Bay, Schiffe der US-Marine sowie möglicherweise die rund 150 Kilometer nördlich von Havanna gelegene Stadt Key West in Florida anzugreifen. Die Informationen lassen sich unabhängig nicht überprüfen.

Ein hochrangiger US-Regierungsvertreter sagte Axios dem Bericht zufolge, die Informationen zeigten, in welchem Ausmaß die Regierung von US-Präsident Donald Trump Kuba inzwischen als Bedrohung einstufe. Hintergrund seien die Entwicklungen in der Drohnenkriegsführung und die Präsenz iranischer Militärberater in Havanna. » | Sophie Barkey | Sonntag, 17. Mai 2026