Irans neuer oberster Führer Modschtaba Chamenei soll bei einem Luftangriff zu Beginn des Krieges schwer verletzt und im Gesicht entstellt worden sein. Das berichtet die Nachrichtenagentur Reuters unter Berufung auf drei mit seinem Umfeld vertraute Personen. Unabhängig überprüfen lassen sich die Angaben nicht.
Nach Darstellung der Quellen wurde Modschtaba Chamenei bei dem Luftangriff am 28. Februar, dem ersten Tag des Krieges, auf einen Regierungskomplex im Zentrum von Teheran verletzt. Dabei sei auch sein Vater und Vorgänger Ali Chamenei getötet worden. Der 56-Jährige habe schwere Verletzungen im Gesicht sowie an den Beinen erlitten. Eine der Quellen sagte laut Reuters, er könnte sogar ein Bein verloren haben.
Trotz seines Zustands sei Modschtaba Chamenei weiterhin in Entscheidungsprozesse eingebunden und nehme per Audiokonferenz an Treffen mit hochrangigen Vertretern teil. Er gelte als geistig klar und arbeite weiter an zentralen Fragen, darunter dem Krieg und den Gesprächen mit den USA. » | Alexander Schmalz | Samstag, 11. April 2026
