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Saturday, July 29, 2023

Harry vs. William - Der royale Bruderzwist | Doku HD | ARTE

Jul 29, 2023 | Das Recht des Erstgeborenen ist unumstößlich – in der Bibel wie in der britischen Monarchie. Egal wie sehr der Zweitgeborene sich anstrengt: Er wird die Privilegien des Ersten nie erhalten – es sei denn, dieser stirbt. Diese unerbittliche Regel lastet auf dem Verhältnis des wohl berühmtesten Prinzen-Paares der Welt: Harry und William.

"Heir" und "Spare" – im Englischen ist es scheinbar nur ein kleiner Unterschied und doch stecken dahinter zwei völlig unterschiedliche Lebenskonzepte. Der eine ist der Thronfolger – auserkoren dazu, die Krone zu tragen, in die Geschichtsbücher einzugehen und den Fortbestand der Monarchie zu sichern. Der andere ist Reserve – sein Schicksal hängt ganz davon ab, was mit dem Älteren geschieht. Sollte dieser frühzeitig ums Leben kommen, dann rückt er nach und wird zum Thronfolger. Im Fall der Windsors ist dies gänzlich unrealistisch, denn inzwischen sind die Kinder von William in der Thronfolge vor Harry.

In seinem Buch "Spare" (deutscher Titel: "Reserve") schildert Harry, wie er sich sein Leben lang an der Ungerechtigkeit abgearbeitet hat, dass die Thronfolge nichts mit Leistung oder Verdienst, sondern nur mit der Tradition und dem Recht des Erstgeborenen zu tun hat. Doch er genießt Freiheiten im Leben, die seinem Bruder William nicht gewährt sind. Als Thronfolger ist es dessen Aufgabe, dem Land zu dienen und den Fortbestand der Monarchie durch Nachwuchs zu sichern. Für ihn gilt die alte Losung: "never complain, never explain".

Die Dokumentation beleuchtet Ehre und Bürde der Thronfolgerschaft, das Schicksal des Zweitgeborenen sowie die Rolle der Eltern, der Partnerinnen und der Medien und ordnet sie mit Hilfe von Historikern und Historikerinnen, Psychologen und Psychologinnen, Journalisten und Journalistinnen sowie royalen Experten und Expertinnen ein. Er verhandelt am Beispiel der Windsors aber auch Themen universeller Geschwisterkonflikte.

Dokumentation von Marlon Schneider und Bernd Reufels (D 2023, 52 Min)
Video auf Youtube verfügbar bis zum 28/10/2023


Wednesday, June 14, 2023

Die dunkle Vergangenheit der Sklaverei überschattet das britische Königshaus | auslandsjournal

Jun 14, 2023 | King Charles III. sitzt noch kein Jahr auf dem Thron und doch bröckelt der Mythos der Monarchie – zumindest bei den Erben des Empire. Kann der neue König Reich und Commonwealth zusammenhalten?

Nach Barbados will auch Jamaika den britischen Monarchen als Staatsoberhaupt absetzen. In Australien wird heftig über die Zukunft unter der Krone debattiert, und eine junge Generation fordert Entschädigung für das Erbe des Kolonialismus.

In Afrika wächst dagegen die Zustimmung zur Monarchie. Ruanda ist das jüngste Mitglied im Kreise des Commonwealth und Großbritannien eng verbunden. Die Pläne, Migrantinnen und Migranten aus Afrika nach Ruanda abzuschieben, haben in Europa für einen Aufschrei gesorgt. Eine Kooperation, von der Großbritannien deutlich profitieren kann.

Im Vereinigten Königreich sinkt die Zustimmung zur Monarchie, vor allem in Schottland, Wales und Nordirland. Der Kitt, den Queen Elizabeth II. ihrem Reich über Jahrzehnte verliehen hatte, verschwindet. Wachsende nationalistische Strömungen überlagern die Monarchie-Debatte seit dem Brexit zusätzlich.

Noch ist der britische Monarch Staatsoberhaupt von 15 Ländern, aber mit dem Tod der Queen scheint auch das stärkste Band geschwächt, das die Einheit von Königreich und Commonwealth sicherte. Charles III. muss das Vertrauen in seine Person und die Institution erst gewinnen. Wo steht das Vereinigte Königreich zu Beginn der Herrschaft des neuen Königs?

In ihrer Dokumentation "auslandsjournal – die doku: König ohne Reich? – Charles III. und das Erbe des Empire" zeigt London-Korrespondentin Hilke Petersen die unterschiedlichen Perspektiven in einer aufgeheizten Debatte.


Friday, January 06, 2023

Immer wieder Ärger mit Harry

BRITISCHES KÖNIGSHAU

FRANKFURTER ALLGEMEINE ZEITUNG: Die Beichte des Herzogs von Sussex schlägt noch vor der Veröffentlichung ein wie eine Bombe: Seine Autobiographie ist eine Ansammlung an Vorwürfen. Niemand wird geschont.

Bruderneid ist so alt wie die Menschheit. Den bislang aus Spanien durchgesickerten und übersetzten Einzelheiten aus der explosiven Enthüllungsschrift von Prinz Harry, die dort aus Versehen vorzeitig für kurze Zeit zum Verkauf stand, geht hervor, dass das Kain-und-Abel-Motiv in dem geronnenen Verhältnis zwischen den beiden britischen Königssöhnen eine dramatische, moderne Wendung genommen hat.

Die Geschichte des britischen Königshauses ist unendlich, was familiären Zwist angeht, von Herrschern oder Thronrivalen, die ihre eigenen Brüder, Väter, Söhne, Neffen oder Frauen ermordeten oder kaltstellten, wie dies zuletzt bei der Seelenverwandten zu erkennen meint wie Shakespeares Prinz Hal, alias der junge Henry V. » | Von Gina Thomas, London | Freitag, 6. Januar 2023

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Neue Details aus Harry-Biographie schocken die Briten

Ein spanisches Exemplar Autobiografie des britischen Prinzen Harry | Bild: DPA

GEWALT, SEX, VERRAT

FRANKFURTER ALLGEMEINE ZEITUNG: In Spanien sind Ausgaben der Prinz-Harry-Memoiren versehentlich in den Handel gelangt – und die haben es in sich. Noch schweigt der Palast eisern.

In seinen Memoiren hat Prinz Harry (38) Einblicke in das Leben und die Auseinandersetzungen der britischen Royals gegeben, wie sie bislang unvorstellbar waren. Das Buch sollte eigentlich erst am 10. Januar veröffentlicht werden, doch es gelangte bereits am Donnerstag versehentlich in Spanien in den Buchhandel. Seitdem bahnen sich die brisanten Details ihren Weg in die Öffentlichkeit und lassen den Briten erschauern.

Schon wird gewarnt, Harry könne das britische Königshaus entzaubern und damit die gesamte Monarchie ins Wanken bringen. „Diese Institution kann nur mit Geheimnissen und fast vollständigem Schweigen funktionieren“, sagte der Kolumnist und Fernsehjournalist Steve Richards dem Sender Sky News am Donnerstagabend. » | Quelle: dpa | Freitag, 6. Januar 2023

A la caza de las memorias de Enrique de Inglaterra: el libro se vende por error en España antes de tiempo : El lanzamiento estaba planeado para el próximo martes 10 de enero en todo el mundo, pero algunas librerías, en el trasiego de los Reyes Magos, han sacado a la venta algunos ejemplares »

Wednesday, October 23, 2013

Taufe im britischen Königshaus: So reich ist Baby George

SPIEGEL ONLINE: Er heißt Prinz von Cambridge, er wird heute getauft, und er ist die Nummer drei der britischen Thronfolge. Wer solch einen Titel trägt, muss sich um seine Finanzen keine Sorgen machen. Die Familie hat für den kleinen George vorgesorgt.

Noch würde George von Cambridge auf keiner Liste der Superreichen auftauchen. Der drei Monate alte Prinz, der heute getauft wird, besitzt bislang kein eigenes Vermögen. Doch hat er als jüngstes Mitglied des Windsor-Clans Aussicht auf gewaltige Reichtümer.

Das britische Königshaus veröffentlicht keine offiziellen Zahlen zum privaten Vermögen seiner Mitglieder, doch es gibt Schätzungen. Laut "Sunday Times Rich List" besitzt Georges Uroma Queen Elizabeth II. 320 Millionen Pfund. Auch Opa Charles dürfte bereits einen dreistelligen Millionenbetrag auf seinem Privatkonto angehäuft haben. Selbst Papa William ist bereits Multimillionär: Seine verstorbene Mutter Diana hatte ihm und seinem Bruder Harry einen Fonds mit 13 Millionen Pfund vermacht, dessen Wert inzwischen 20 Millionen Pfund betragen soll. Allein die jährlichen Dividenden belaufen sich auf mehrere hunderttausend Pfund.

Auch mütterlicherseits winkt dem kleinen George ein ansehnliches Erbe: Die Großeltern Middleton haben mit ihrem Unternehmen für Party-Artikel mehrere Millionen verdient und nennen ein großes Anwesen in der Grafschaft Berkshire ihr Eigen. » | Von Carsten Volkery, London | Mittwoch, 23. Oktober 2013