BERLINER ZEITUNG: Nach jahrelangem Streit um die Nutzung hat Österreich das Geburtshaus Adolf Hitlers zur Polizeidienststelle umgebaut. Am Umgang mit dem NS-Erbe gibt es Kritik.
Das Geburtshaus Adolf Hitlers im oberösterreichischen Braunau am Inn ist am Mittwoch offiziell als Polizeidienststelle eröffnet worden. Innenminister Gerhard Karner (ÖVP) übergab das umgebaute Gebäude in der Salzburger Vorstadt seiner neuen Bestimmung. Untergebracht sind dort künftig eine Polizeiinspektion mit rund 45 Beamten sowie das Bezirkspolizeikommando Braunau.
„Es ist ein neues Kapitel. Nun wird dieses Haus zu einem Ort der Demokratie, der Rechtsstaatlichkeit, der Sicherheit. Gleichzeitig verschwindet die Erinnerung nicht“, sagte Karner bei der Eröffnung laut ORF Oberösterreich. Die Republik stelle sich damit dem belasteten Erbe dieses Ortes, erklärte der Minister nach Angaben der Nachrichtenagentur AP. Auch der oberösterreichische ÖVP-Landeshauptmann Thomas Stelzer sprach von einem bewussten Zeichen für den Rechtsstaat. » | Peter Steiniger | Mittwoch, 22. Juli 2026
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Wednesday, July 22, 2026
Thursday, November 18, 2021
Oberösterreich und Salzburg verhängen Lockdown für alle
FRANKFURTER ALLGEMEINE ZEITUNG: Lange hat sich die österreichische Kanzlerpartei ÖVP gegen Einschränkungen für Geimpfte gestemmt. Jetzt preschen zwei ÖVP-regierte Regionen vor.
In Österreich haben die Bundesländer Salzburg und Oberösterreich wegen drohender Überlastung der Krankenhäuser angekündigt, von kommender Woche an einen allgemeinen Lockdown zu verhängen. Bislang gilt dort wie in den anderen Regionen der „Lockdown für Ungeimpfte“. Der hat sich als nicht ausreichend wirkungsvoll erwiesen, um eine unmittelbare Besserung der Lage herbeizuführen. Die Kliniken in den beiden Bundesländern haben Alarm geschlagen und teils Vorbereitungen für Triage-Entscheidungen getroffen. » | Von Stephan Löwenstein, Wien | Donnerstag, 18. November 2021
Österreichs Ex-Kanzler Kurz verliert die Immunität: Der ehemalige österreichische Kanzler Sebastian Kurz hat seinen Schutz vor Korruptionsermittlungen verloren. Das Parlament hob am Donnerstag einstimmig die Immunität des 35-jährigen konservativen Politikers auf. »
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Tuesday, November 24, 2015
Rolle der Frau: Wirbel um Aussagen eines Islam-Vertreters
DIE PRESSE: Der Vorsitzende der islamischen Religionsgemeinde Oberösterreichs sprach in einem Interview über die Rolle der Frau - und verärgert ÖVP und Grüne.
Aussagen des Vorsitzenden der islamischen Religionsgemeinde in Oberösterreich und islamischen Religionslehrers Murat Baser im "Neuen Volksblatt" zur Rolle der Frauen haben am Dienstag für Wirbel gesorgt. Weibliche ÖVP-Abgeordnete sind "entsetzt", wie sie in einer Presseaussendung feststellten. Für die Grünen sind die Aussagen "inakzeptabel".
Baser hatte im Interview auf die Frage nach der Bedeutung einzelner Suren im Koran unter anderem erklärt, Gott habe Verantwortung an die Männer gegeben. Im Islam sei der Mann verantwortlich für die Unterkunft, er müsse arbeiten für seine Frau und seine Kinder, also Geld herholen, Arbeit finden und versorgen. Gleichberechtigung gebe es sowieso, keine Frage - aber jemand müsse dann letztendlich entscheiden. Wenn eine Firma gegründet wird, dann habe irgendwer 51 Prozent, also niemals 50:50. Und in der Familie sei es genau dasselbe. » | APA | Dienstag, 24. November 2015
NACHRICHTEN.AT: Frauen sind schwach: Empörung über Murat Baser » | nachrichten.at | Dienstag, 24. November 2015
NEUES VOLKSBLATT: Ein Muslim zwischen den Glaubensfronten: Oberösterreichs Muslime-Vorsitzender Murat Baser über Islamisten-Terror, die Rolle der Frau und seine Angst vor Kritik an Saudi-Arabien » | Dienstag, 24. November 2015
Aussagen des Vorsitzenden der islamischen Religionsgemeinde in Oberösterreich und islamischen Religionslehrers Murat Baser im "Neuen Volksblatt" zur Rolle der Frauen haben am Dienstag für Wirbel gesorgt. Weibliche ÖVP-Abgeordnete sind "entsetzt", wie sie in einer Presseaussendung feststellten. Für die Grünen sind die Aussagen "inakzeptabel".
Baser hatte im Interview auf die Frage nach der Bedeutung einzelner Suren im Koran unter anderem erklärt, Gott habe Verantwortung an die Männer gegeben. Im Islam sei der Mann verantwortlich für die Unterkunft, er müsse arbeiten für seine Frau und seine Kinder, also Geld herholen, Arbeit finden und versorgen. Gleichberechtigung gebe es sowieso, keine Frage - aber jemand müsse dann letztendlich entscheiden. Wenn eine Firma gegründet wird, dann habe irgendwer 51 Prozent, also niemals 50:50. Und in der Familie sei es genau dasselbe. » | APA | Dienstag, 24. November 2015
NACHRICHTEN.AT: Frauen sind schwach: Empörung über Murat Baser » | nachrichten.at | Dienstag, 24. November 2015
NEUES VOLKSBLATT: Ein Muslim zwischen den Glaubensfronten: Oberösterreichs Muslime-Vorsitzender Murat Baser über Islamisten-Terror, die Rolle der Frau und seine Angst vor Kritik an Saudi-Arabien » | Dienstag, 24. November 2015
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