TAGESSPIEGEL: Abdul El-Sayed ist charismatisch – und Muslim. Von Trump und seinen Republikanern wird der Kandidat der Demokraten diffamiert. Doch auch in der eigenen Partei ist er umstritten. Kurz vor der Wahl kommt es zum Eklat.
Eines weiß Abdul El-Sayed sicher: Weder sein Name noch sein Glaube sind daran schuld, dass es den US-Amerikanern gerade schlecht geht. Der 42-Jährige tritt im Bundesstaat Michigan bei den Zwischenwahlen am Dienstag an. Sollte er diese gewinnen, wäre er der erste muslimische US-Senator in der Geschichte der Vereinigten Staaten.
Für Donald Trump und seine Partei bietet das Angriffsfläche. Die Republikaner versuchen, El-Sayed als Gefahr fürs Land hinzustellen. Der US-Präsident selbst diffamiert ihn als einen „radikalen Islamisten“, der alles dafür tue, um Amerika zu zerstören. » | Von Tilman Schröter | Dienstag, 3. November 2026
