Tuesday, September 15, 2026

Christoph Blocher über die Schweizer Neutralität – das Interview zur Initiative

Sep 15, 2026 | Am 27. September stimmt die Schweiz über die Neutralitätsinitiative ab. Christoph Blocher, Alt-Bundesrat und Initiant, will die Neutralität in der Verfassung festschreiben: dauernd, bewaffnet und integral. Das würde auch Wirtschaftssanktionen ausschliessen – wie jene, die der Bundesrat 2022 gegen Russland übernahm. Im Gespräch mit Christina Neuhaus, Leiterin des NZZ-Inlandressorts, erklärt Christoph Blocher, warum er überzeugt ist, dass Russland eine neutrale Schweiz nicht angreifen würde., weshalb er der Nato im Ernstfall nicht traut und warum für ihn der Bundesratsbeschluss von 1938 bis heute massgeblich ist.


Am Sonntag, dem 27. September 2026, hält die Schweiz ein Referendum über die Neutralität ab – eine Initiative, die von der Schweizerischen Volkspartei (SVP) und Persönlichkeiten wie dem Milliardär Christoph Blocher (der in diesem Video zur Sprache kommt) vorangetrieben wird. Ziel ist es, die Schweizer Regierung davon abzuhalten, schrittweise in westliche Bündnisse einzutreten. Sollte die Initiative angenommen werden, würde die Verfassungsänderung Folgendes bewirken: ein Verbot von Wirtschaftssanktionen, den Ausschluss einer Zusammenarbeit mit der NATO sowie die Verankerung einer „immerwährenden und bewaffneten“ Neutralität.

Übersetzt/Translated:

Switzerland is holding a referendum on Sunday, September 27, 2026 on neutrality, an initiative spearheaded by the Swiss People’s Party (SVP) and people like the billionaire, Christoph Blocher who is in discussion in this video, who wants to stop the Swiss government from easing into Western alliances. If it passes, the constitutional amendment would do the following: ban economic sanctions; block NATO cooperation; enshrine “perpetual and armed” neutrality. — Mark Alexander