US-Präsident Trump will sich strategisch wertvolle Rohstoffe und Seewege zu sichern. Grönlands strategische Lage zwischen den USA und Russland macht die Insel zu einem begehrten Militärareal, auf dem alte Verträge den Amerikanern erlauben, Stützpunkte wie die Pituffik Space Base zu betreiben. Gleichzeitig arbeiten Dänemark und Grönland daran, ihre Verteidigungskapazitäten auszubauen und kontrollieren zunehmend die Küstenregionen.
Und wie reagieren die Menschen vor Ort, deren Zukunft auf dem Spiel steht? In Nuuk, der grönländischen Hauptstadt, spürt man die Anspannung. Die grönländische Bevölkerung reagiert mit Protesten und Misstrauen auf Trumps Behgehren und die drohende Einflussnahme. Viele Menschen fürchten um ihr normales Leben und ihre Selbstbestimmung. Noch erhält Grönland jährlich hunderte Millionen Euro von Dänemark und strebt einen verantwortungsvollen Weg zur Unabhängigkeit an – eine Zukunft, die sich viele nicht durch äußere Mächte bestimmen lassen wollen.