Friday, May 06, 2011

Universität Bayreuth: „Guttenberg hat vorsätzlich getäuscht“

FRANKFURTER ALLGEMEINE: Die Universität Bayreuth wirft Karl-Theodor zu Guttenberg vor, bei seiner Dissertation „vorsätzlich getäuscht“ zu haben. Zu diesem Ergebnis kommt die Kommission „Selbstkontrolle in der Wissenschaft“. Guttenberg habe wissenschaftliche Standards „evident grob verletzt“.

Den Vorwurf eines vorsätzlichen wissenschaftlichen Fehlverhaltens bei der Doktorarbeit des früheren Verteidigungsministers zu Guttenberg (CSU) sieht die Kommission „Selbstkontrolle in der Wissenschaft“ der Universität Bayreuth nach Abschluss ihrer Untersuchung bestätigt. „Nach eingehender Würdigung der gegen seine Dissertationsschrift erhobenen Vorwürfe stellt die Kommission fest, dass Herr Freiherr zu Guttenberg die Standards guter wissenschaftlicher Praxis evident grob verletzt und hierbei vorsätzlich getäuscht hat“, heißt es in einer Zusammenfassung des Berichts, die am Freitag in Bayreuth veröffentlicht wurde.

Guttenberg hatte dagegen am 23. Februar im Bundestag gesagt: „Ich habe die Fehler unbewusst und ohne Täuschungsabsicht gemacht.“ Und: „Ich habe in allen meinen Stellungnahmen deutlich gemacht, dass ich weder bewusst noch vorsätzlich getäuscht habe.“ » | F.A.Z./oll. | Freitag, 06. Mai 2011

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