»Donald Trump hat einen Allmachtsanspruch, der stark an absolutistische Herrscher der Vormoderne erinnert, die davon ausgingen, dass ihre Person gleichzusetzen sei mit der Nation.« So beschreibt der Historiker Thomas Zimmer den US-Präsidenten Donald Trump. Was bedeutet es also, wenn der mächtigste Mann der Welt zunehmend den Kontakt zur Realität zu verlieren scheint und niemand in seiner unmittelbaren Umgebung noch Nein sagt?
Zimmer und die Autokratie-Forscherin Ruth Ben-Ghiat ordnen Trumps eskalierendes Verhalten historisch ein, zeigen, welche Parallelen es zu anderen Autokraten gibt – und welche Schlüsse das für Amerika und die Welt zulässt.
Dies ist der Auftakt einer neuen Videoserie, in der wir regelmäßig auf die Vereinigten Staaten schauen: auf eine Demokratie unter Druck, einen zunehmend unkontrollierbaren Präsidenten und darauf, was seine Politik für den Rest der Welt bedeutet.