BERLINER ZEITUNG: Das geistliche Oberhaupt des Iran rückt die Demonstranten in die Nähe von US-Präsident Trump. Trotz eines Internet-Blackouts gehen die Proteste gegen das Regime weiter.
Das geistliche Oberhaupt des Iran, Ayatollah Ali Chamenei, hat am Freitag mit scharfer Rhetorik auf die Massenproteste in seinem Land reagiert. Er bezeichnete dabei die Protestteilnehmer als „Vandalen“ und richtete eine Warnung an US-Präsident Donald Trump. Der Nachrichtenagentur AFP zufolge war das offenbar von den Behörden gekappte Internet auch am Freitagmorgen noch gesperrt.
Die Islamische Republik werde „nicht zurückweichen“, sagte Chamenei nun am Freitag in einer vom Staatsfernsehen übertragenen Rede. An US-Präsident Trump gerichtet, sagte er, dessen Hände seien „mit dem Blut von mehr als tausend Iranern befleckt“. Wie die bis 1979 im Iran herrschende Schah-Dynastie sei Trump „arrogant“ und werde „gestürzt“. » | Sophie Barkey | Freitag, 9. Januar 2026