Monday, February 19, 2024

Ein Sieg der Ukraine wirkt so fern wie nie

Präsident Selenskyj Anfang Februar bei einem Truppenbesuch im Gebiet Saporischschja | Bild: AFP

SELENSKYJ UNTER DRUCK

FRANKFURTER ALLGEMEINE ZEITUNG: In der Ukraine häufen sich die schlechten Nachrichten. Präsident Selenskyj hat den Armeechef ausgetauscht, an der Front gibt es Rückschläge und junge Männer wollen ihr Land verlassen.

Seit fast zwei Jahren ist das ukrainische Wort für Sieg, Peremoha, im Land allgegenwärtig. Auch heute hört man es in patriotischen Songs im Radio, liest es in den Mitteilungen des Generalstabs oder sieht es auf einem der vielen Plakate, die an den Straßen für den Kriegsdienst werben. Wie aber das Land zu diesem Sieg gelangen soll, scheint derzeit so unklar wie nie zuvor in diesem Krieg. Für das Jahr 2024 gibt die politische Führung eine bescheidene Maßgabe aus: die Linie halten, dem Feind Verluste beibringen und die eigene Rüstungsproduktion ausbauen. » | Von Robert Putzbach, Kiev | Quelle: F.A.S. | Montag, 19. Februar 2024